Website-Optimierung mit Hilfe von Geo-Kennzahlen

Im Zusammenhang mit der Suchmaschinen Optimierung stößt man mit zunehmender Häufigkeit auf die Bezeichnungen mit der Vorsilbe Geo, dazu gehören Geo-Tags, Geo-Targeting und Geo-Tagging. Was diese Begriffe im Einzelnen in der SEO Optimierung bedeuten und was ihr Einsatz bewirken kann, wird hier näher erläutert:

Geo-Tags (Meta-Tags)

Anhand der Geo-Tags ist es möglich, dass Ihre Seite und damit Ihre Firma räumlich zu lokalisieren  und somit direkt bei Google Earth, Google Maps und Local zu finden ist. Daher empfiehlt es sich, Geodaten in die Meta-Tags einfügen. Die Geo-Tags werden im Kopfbereich des Quellcodes einer Webseite eingetragen. Zu den Geo-Tags gehören die Stadt, das Land, die Region (z.B. Nordrhein-Westfalen),  Längen und Breitengrad. Die geographischen Daten können auf http://tools.themenrelevant.de/ eingesehen werden.

Geo-Tag für comspace, Marktstraße 7a, Bielefeld:

<meta name=“geo.region“ content=“DE-NW“ />

<meta name=“geo.placename“ content=“Bielefeld“ />

<meta name=“geo.position“ content=“52.0191;8.53588″ />

<meta name=“ICBM“ content=“52.0191, 8.53588″ />

Die Lokalisierung wird zunehmend wichtiger. Auch wenn Geo-Tags bisher keine direkte Auswirkung auf das Ranking einer Webseite haben, schaffen Sie sich damit einen erheblichen Vorteil: Ihre Kunden finden Sie schneller. Hilfreich ist es zudem, wenn Sie Ihre vollständige Adresse untereinander in Zusammenhang mit dem Begriff „Impressum“ oder „Kontakt“ angeben.

Geo-Tagging

Unter dem Begriff  Geo-Tagging (Verortung) ist sozusagen die geographische Etikettierung, zumeist die Zuordnung eines Fotos oder eines Videos zu der geografischen Position, an der es aufgenommen wurde, gemeint. Um diese Zuordnung möglich zu machen, muss das Meta Element „geo“ mit der Koordinate versehen werden.  So wird es möglich, über Google Maps und Google Earth die Bilder dem Ort zuzuordnen, an dem sie aufgenommen worden sind.

Geo-Targeting

Beim Geo-Targeting wird die geographische Lage anhand der IP Adresse der Suchanfrage zugeordnet. So können regionale Anfragen mit standortbezogenen Suchergebnissen und regionaler Werbung versehen werden.

Der rel= „alternate“ hreflang =“x“ Link  verweist auf eine alternative Seite, die in einer anderen Sprach- oder Länderversion existiert, aber mit dem gleichen Inhalt gefüllt ist. Er unterstützt die Google Suche in verschieden Ländern und gibt anhand der URL die Website in der richtigen Sprache aus.

Durch die Verwendung von rel= alternate wird die Entstehung von Duplicate Content vermieden. Dieser entstand bisher vor allem bei Seiten mit identischem Inhalt wie zum Beispiel bei deutschsprachigen Seiten für die Schweiz, Österreich und Deutschland. Außerdem werden alle Backlinks auf die verschiedenen Domains der Länder addiert, sodass alle Domains gleichermaßen im Google Ranking davon profitieren. Ein weiterer Vorteil des rel=“alternate“hreflang=“x“ ist, dass die Erstellung individueller Texte für die Länder und Sprachen, die ohnehin meist eher für die Suchmaschinen als für die Leser verfasst wurden, nun weg fällt.

Über Sabrina Thielscher

Sabrina Thielscher ist Praktikantin in der Online Marketing Beratung von comspace, sie befasst sich mit Suchmaschinen Optimierung und Suchmaschinen Marketing.
Artikel teilen:

Verwandte Themen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.