Usergroups finden sich überwiegend im IT-Umfeld und verstehen sich als Anwendergruppen für eine bestimmte Software oder Technik. Die Mitglieder einer Usergroup sind bestrebt, die Software gemeinsam weiter zu entwickeln, ihre Interessen gegenüber der Herstellerfirma zu vertreten und einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch zu pflegen.
Im Bereich der Content Management Systeme bestehen einige Usergroups bereits seit längerem, so z.B. die OpenText Usergroup und die OpenCMS Usergroup.
Von der Idee zum 1. SUG-Treffen
Sitecore Usergroups wurden bereits bspw. in der Schweiz, den Niederlanden und den USA gegründet. Da das Sitecore CMS immer stärker auch bei Web-Projekten für den deutschen Markt eingesetzt wird, hat sich Christopher Wojciech von der netzkern AG zum Ziel gesetzt diese Community ebenfalls auch im deutschen Raum aufzubauen. Nachdem das erste Treffen in Köln ein voller Erfolg war, wollte man dies wiederholen. Aufgrund des Besuchs von webit! Gründer Sven Haubold in Köln hat man sich dazu entschlossen das nächste Treffen in Dresden zu veranstalten. Ein ebenso großes Engagement zeigte comspace aus Bielefeld und somit hat sich eine kleine Gruppe aus sehr motivierten Menschen gefunden, um die Sitecore Communtiy in Deutschland weiter nach vorne zu bringen.
Zielsetzung und Zielgruppen der Sitecore Usergroup
Da das Sitecore CMS in Deutschland einerseits noch nicht so lange auf dem Markt ist wie andere CMS-Lösungen, andererseits aber enormes Potential für digitale Marketingprojekte bietet und sich schnell weiter entwickelt, stehen der Erfahrungsaustausch und die gezielte Verbreitung von neuen Lösungen im Sitecore-Umfeld im Vordergrund.
Zu diesem Zweck wurden gemeinsam organisierte und regelmäßig stattfindende Veranstaltungen geplant, die Sitecore-Entwickler und -Anwender sowie Marketing- und IT-Verantwortliche zusammen bringen – sprich potentiell jeden, der in seinem Arbeitsalltag mit Sitecore zu tun hat, ob auf Agentur- oder Kundenseite. Diese Treffen dienen dem Wissensaustausch und der Weiterbildung, u.a. durch Fachvorträge, in denen über neue Lösungsansätze, Tools und Einsatzszenarios in der Praxis berichtet werden.
Auch außerhalb der Veranstaltungen soll ein fachlicher Austausch zu Erfahrungen, Ideen und auch Problemen mit dem Sitecore CMS nicht zu kurz kommen. Dazu dient z.Zt. eine Sitecore Usergroup Deutschland XING-Gruppe. Für die Zukunft ist eine Community geplant, die allen Sitecore Usergroup-Interessierten – unabhängig von einer XING-Mitgliedschaft – offen steht.
Nicht zuletzt bildet die Sitecore Usergroup eine gemeinsame Interessenvertretung von Anwendern und Partnern gegenüber Sitecore als Hersteller. Durch einen regelmäßigen Dialog mit Sitecore möchten wir die Wünsche und Anregungen der deutschen Anwender gesammelt und strukturiert kommunizieren.
Was die Usergroup nicht ist
Wichtig für die Organisatoren war es auch sich auf gewisse Rahmenbedingungen zu einigen. Dazu gehörte es festzulegen welche Zwecke die Sitecore Usergroup nicht verfolgt:
Die Usergroup ist nicht der Platz für Kundengespräche.
Die Usergroup dient nicht der Kundenakquise.
Die Usergroup-Treffen sind keine Werbeveranstaltung.
Erfahrungen aus den ersten Sitecore Usergroup Treffen
Mittlerweile haben die ersten Sitecore Usergroup Treffen stattgefunden – im Herbst 2014 in Köln und im Frühjahr 2015 in Dresden. Die Events mit Vorträgen von Sitecore-Kollegen, – Partnern und -Kunden und mit einem kulturellen Rahmenprogramm wurden von allen Zielgruppen gut angenommen, auch wenn Entwickler von Sitecore-Partneragenturen in der Überzahl waren. Präsentiert wurden sowohl technische als auch Consulting-Themen oder Kundenprojekte, bspw. “Sitecore Health – Monitoring und Stabilität von Sitecore Umgebungen”, “Vernetzt ans Ziel – die neue Website der Dresdner Verkehrsbetriebe AG” oder “Mehrwert für Webprojekte mit Sitecore und Microsoft Azure”.
Wie geht es weiter?
Wir haben große und spannende Pläne um diese Community weiter zu vergrößern. Wir wollen eine kontinuierliche Plattform schaffen und dies auch in der Außenwirkung bekräftigen. Seid gespannt und kommt zum nächsten Treffen, dann erfahrt ihr mehr!
Daher lade ich Euch zu guter Letzt…
… herzlich zum 3. Sitecore Usergroup Treffen am 30. September 2015 im Historischen Museum in Bielefeld ein. Diese spannenden Themen stehen auf dem Programm:
Evaluierung einer Hybris-Anbindung an Sitecore mittels Commerce Connect
The good, the bad and the ugly Sitecore module
Auf dem Weg zur Connected Customer Experience – Möglichkeiten zu omni-channel Strategien mit Sitecore
Das Westfalen-Blatt brachte vor kurzem einen Sonderteil zur Ostwestfälischen Wirtschaft und wir waren ebenfalls vertreten. Auf fast einer vollständigen Doppelseite wirft die Zeitung einen Blick hinter unsere Kulissen.
Wir freuen uns immer wieder über so einen objektiven Blick von Außen. Einerseits zeigt es uns, dass wir auf einem richtigen Weg sind, andererseits ist es auch eine schöne Erinnerung daran, dass wir hier schon einige Privilegien genießen, die alles andere als selbstverständlich sind.
Ein Fahrrad als Firmenfahrzeug? Das geht. Seit einigen Monaten bieten wir unseren Mitarbeiter_innen die Möglichkeit ein Fahrrad über JobRad zu leasen.
Der Vorteil: Leasingraten und Steuervorteile ermöglichen die Realisierung vieler Wünsche und die Kollegen bleiben fit. So kann sich Kollege oder Kollegin auch ein hochwertiges Rad leisten. Genau das hat unser Kollege Tilmann gemacht. Der Bielefelder Fahrrad Händler RadDesign hat ein individuell auf seinen Bedarf zugeschnittenes Rad gebaut.
Das “individuell gebaut” ist wörtlich zu nehmen: Dieses Fahrrad gibt es so nur einmal. Nach einer intensiven Beratung zu Einsatzzweck und Fahr-Vorlieben durch RadDesign Chefin Barbara America-Sieckmann hat sie Tilmann erst einmal auf den Fahrrad-Dummy gesetzt und gründlich vermessen. Auf Basis all dieser Daten errechnete RadDesign die Rahmengeometrie und Maße des Rahmens, der daraufhin beim Rahmenbauer in Spenge maßgenau in Handarbeit anfertigen.
“Und genau das macht das Fahrerlebnis aus.” Sagt Tilmann. “Ich habe das Gefühl, dass meine Kraft genau da ankommt wo ich sie brauche auf der Straße. Und ich ich fühle mich sehr sicher. Und bin gleichzeitig entspannt”
Ich muss gestehen, dieses Teil hat mich mit am meisten beeindruckt. Auf den ersten Blick wirkt Tilmanns JobRad wie ein Singlespeed Bike, da vorne wie hinten nur ein einziges Kettenritzel verbaut sind. Der Trick sitzt in der Hinterrad-Nabe: Da drin haben die Ingenieure bei Rohloff in Kassel ein Getriebe mit 14 Gängen (wobei es sich anders als bei üblichen Kettenschaltung es sich um 14 echte Gänge handelt) untergebracht. Mit einem Wirkungsgrad von 95-99% läuft es genauso leicht wie eine Kettenschaltung. Sie brauchtdabei aber deutlich weniger Wartung. Rohloff schaltet irre schnell und sicher. Ein sich “verschalten” ist nicht schlimm, der passende Gang ist sofort über den Drehschalter wieder gefunden. Und Rohloff hält locker 100.000 Kilometer. Richtig gelesen: Bei Rohloff rechnen sie die Fahrrad-Laufleistungen in sechsstelligen Zahlen ;).
“Natürlich sind Schaltung und Rahmen ein bißchen das Herz des Fahrrads.” sagt Tilmann. “Aber was ich auch absolut wichtig finde sind die Bremsen. Gerade im Stadtverkehr, wo du blitzschnell reagieren mußt – ja leider auch auf den Autoverkehr.” Hier kommen Magura-Hylaudrik Bremsen zum Einsatz, die Bremskraft und Wartbarkeit ideal vereinen. “Für meine Geschwindigkeiten und den Allwetter-Einsatz genau die richtigen Bremsen und mit wenig Kraftaufwand gut zu dosieren.”
Tilmann fährt quasi jeden Tag – immer. Dazu gehört die richtige Beleuchtung. “Mir kam es auf geringes Gewicht, geringen Widerstand und hohe Leistung an.” Tilmann sagt: “Mit dem Son Naben-Dynamo habe ich mich für Highend-Technik aus Deutschland entschieden.”
Der digitale Knaller: USB-Ladegerät am Fahrradlenker
Es wäre natürlich kein comspace JobRad, wenn nicht irgendwas digitales verbaut wäre 😉 Im Lenkerkopf hat Tilmann sich den USB-Ladeanschluss The Plug von Supernova verbauen lassen über den während der Fahrt Smartphone oder Fahrradnavi mit Rollenergie betreiben.
RadDesign in Bielefeld
Ich muss gestehen, dass ich an RadDesign schon zigmal vorbei, aber nie rein gegangen bin. Ein wenig unscheinbar liegt das Ladengeschäft des Handwerkbetriebs in der Wilhelmstraße 12 auf dem Weg zum Kesselbrink. Dabei handelt es sich hier um ein traditionsreiches Fahrrad-Geschäft in Bielefeld, das seit über 60 Jahren in der Nähe des Kesselbrinks existiert. Vermutlich hat mich der Begriff “Design” im Namen immer etwas fehlgeleitet. Ich dachte nämlich immer, dass das Geschäft eben für optisch besonders auffällig gestaltete Räder steht. Dabei kommen hier Leidenschaft, Erfahrung und Technik-Know-how fürs Radfahren zusammen und es entstehen schöne Räder auf höchstem Niveau.
Vom Zweirad-Mechatroniker, der regelmäßige Fahrrad-Reisen unternimmt bis zur Chefin, die einem als Handwerksmeisterin auch das kleinste Bauteil im Detail erklären kann. Denn das ist dem Team besonders wichtig: Gerade die kleinen und „unsichtbaren“ oder „unscheinbaren“ Dinge so hochwertig zu verbauen wie möglich:
Steuersätze
Innenlager
Schrauben
Unterlegscheiben
Speichen etc.
Durch diese Liebe zum Detail wird ein Individualbaurad erst ein Fahrrad, das seinem Besitzer für lange Zeit Fahrspaß bereitet. Für die Vermittlung dieses Know-hows nehmen sich die Mitarbeiter bei Raddesign die nötige Zeit, um das optimale Endprodukt für den Kunden zusammen zu stellen. Das ist individuelle Qualität wie man sie sich als Kunde wünscht.
So weiß ich seit meinem Besuch bei der Rad-Übergabe bsw. wie Fahrradspeichen eingesetzt werden und wieviel physikalisches Fachwissen für diese Aufgabe bei bseonders hochwertigen Speichen notwendig ist! Durch die einseitige Krafteinwirkung, die auf der Kettenseite des Fahrrads höher ist, müssen auch die Speichen dort eine höhere Spannung haben als auf der anderen Rad-Seite.
Bielefeld die Fahrradbau-Stadt
Funfact zum Schluss: In den 1930er Jahren kam jedes fünfte in Deutschland produzierte Fahrrad aus Bielefeld! Ab 1886 widmete sich die hier entstehende Industrie neben der Textilproduktion auch dem Metall- und Maschinenbau und daraus entstand eine Fahrradindustrie, die bis heute über 15 Millionen Räder und Rahmen hergestellt hat. Wie sich die Entwicklung von der Nähmaschine zum Drahtesel vollzogen hat, wird in diesem Artikel zu Bielefeld als Fahrradstadt beim ADFC erklärt. Die wenigsten Menschen außerhalb der Region wissen vermutlich, dass selbst MIELE einmal Fahrräder produzierte.
Fazit
Unsere Jobrad-Kooperation ermöglicht unseren Mitarbeiter_innen beim Kauf eines Rades (nicht nur) für den täglichen Arbeitsweg etwas weiter oben ins Regal zu greifen. Das bedeutet: Sichere, gesündere, stabilere und natürlich auch schnellere 😉 Räder und damit sichere, gesündere und zufriedene Mitarbeiter_innen.
Und Tilmann? “Ohne Jobrad hätte ich sicher jetzt nicht ein so hochwertiges Rad mit so vielen Bauteilen “made in Germany” erworben. Raddesign war ein guter Rad(t)Geber. Und mein Rad vereint Alltagstauglichkeit mit Reisetauglichkeit. Und ich freue mich schon auf die nächste Radtour, denn es heißt zwar JobRad, aber natürlich darfst Du damit auch Sport machen oder Reisen.”
Zum Abschluss noch einmal ein paar Eindrücke des Rades in ganzer Schönheit 🙂
Das Beste vorweg: Für alle, die das Projekt “Augenhöhe” und den dazugehörigen Film gut fanden, gibt es bald eine Fortsetzung: Das Projekt “AUGENHÖHEwege”.
Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Die Sehnsucht nach sinnstiftender Arbeit ist mindestens so groß, wie die Notwendigkeit Wertschöpfungsprozesse agil zu gestalten. Doch wie macht man sich auf den Weg zu einer neuen Kultur der Zusammenarbeit? Neue Wege zu beschreiten, heißt Gewohnheiten hinter sich zu lassen, Glaubenssätze zu überdenken und sich vorallem die Frage zu beantworten: Wohin soll die Reise gehen? AUGENHÖHEwege zeigt mutige Firmen, die sich genau auf diesen Weg gemacht haben.
Unter dem Hashtag #AHWhy baten die Initiatoren selbst: “Nennt uns einen Grund, warum es AugenhöheWege braucht”.
Das Cowdfunding für das zweite Augenhöhe-Projekt läuft noch bis zum 12.10.2015 und die Fundingschwelle ist mittlerweile fast erreicht.
Wir (meine Kollegin Sarah Jansohn und ich) möchten mit unserem Blogbeitrag einen weiteren Grund liefern, warum wir die Diskussion um Augenhöhe für für so wichtig halten: Das kürzlich stattgefundene AHCamp, das uns vielfältige und praxisnahe Impulse beschert hat.
Das 1. AUGENHÖHECamp – unser Rückblick
Lange hatten wir uns auf’s AUGENHÖHECamp gefreut und am 02. Juli 2015 war es dann endlich soweit. In Hamburg trafen sich ca. 100 Barcamper, um sich über die Arbeitswelt der Zukunft auszutauschen. Eine gelungene Zusammenfassung hat bereits Nicole Bußmann, Chefredakteurin von managerSeminare, im Corporate-Blog geliefert. Mit etwas Verspätung möchten wir nun auch noch unseren Rückblick zum #AHcamp beisteuern.
Lockere Stimmung: Aufstellung zum Kennenlernen. (Alle Fotos in diesem Beitrag stammen vom AHCamp-Teilnehmer & -Fotograf Alexander Krause)
Wir haben natürlich auch ein Thema vorgeschlagen. Mehr dazu weiter unten. 😉
Session „Arbeitszeitmodelle“
In unserer ersten Session mit Alexander Krause (agil inform), Volker Baisch von der Väter gGmbH und Kolja Ehmling (selbst ernannter Ideengenerator, Freidenker, Freiberufler) ging es um das Thema “Arbeitszeitmodelle” und um die Eingangsfrage, warum eigentlich noch so viele Unternehmen an dem Glaubenssatz festhalten, Vollzeitarbeit wäre das ideale Arbeitszeitmodell. Unsere Sammlung wurde ziemlich lang und ist sicher noch immer nicht vollständig:
Industrialisierung → Vollauslastung von Maschinen
“Tradition” / Gewohnheiten
60er-Denken: Mann ernährt die Familie
Leistung = Anwesenheit
nur Vollzeit ist volles Commitment
Loyalität = ein Leben für die Firma
Teilzeit ist Karrierekiller im Vollzeitalter
Teilzeit verwalten ist komplizierter / teurer
Angst vor “Ungewohntem”
Rahmenbedingungen (Schichtarbeit)
24/7 Verfügbarkeit nötig
Ausgehend von dieser Sammlung beschäftigten wir uns mit der Frage nach möglichen Lösungsszenarien und kamen schnell zu der Annahme, dass das klassische Denken in “Stellen” flexibles Arbeiten begrenzt. Vielmehr sollten Unternehmen sich die Frage stellen, welche Rollen in der Wertschöpfungskette besetzt sein sollten, um zukunftsfähige Arbeitsmodelle zu schaffen.
Session „Gehaltstransparenz“
Die zweite Session zum Thema “Gehaltstransparenz” wurde gestaltet von Nadine Waibel (denkmut) und Anna Löw von Giant Swarm. Beide berichteten von ihrer Motivation für die Einführung von transparenten und fairen Gehältern sowie die damit verbundenen Herausforderungen.
“New Worker” Bastian Wilkat hat die Pros und Contras der angeregten Diskussion treffend in seinem Blog zusammengefasst: 4 Gründe für und 4 Gründe gegen Gehaltstransparenz und außerdem kürzlich ein sehenswertes Interview mit Anna geführt.
Session „Alle nackt? Alle Hippie?“
Mit welchen Vorurteilen man als treibende Kraft in Veränderungsprozessen zu kämpfen hat, konnte Achim Hensen von der Traum Ferienwohnungen GmbH & Co. KG anschaulich erläutern.
Die Teilnehmer waren sich schnell einig, dass es keine Patentrezepte auf den Weg zur agilen Organisation geben kann. Stattdessen sollte es individuelle Ansätze geben, um alle Beteiligten in Change Prozessen abzuholen. Mögliche Schritte hierbei:
Verbündete suchen
Vorreiter identifizieren
Räume zum Ausprobieren schaffen
Veränderungen erfahrbar machen
Unsere Session „Recruiting mit #AHmoment“
In unserer Session ging es um den Erfahrungsaustausch zum Thema Recruiting auf Augenhöhe. Als Anker für positive Berührungspunkte zwischen comspace und Bewerbern_innen hatten wir unsere #AHmomente im Gepäck.
Unter #AHmoment verstehen wir ein Erlebnis, der sowohl für eine Begegnung auf Augenhöhe steht und auch ein Aha-Erlebnis im positiven Sinn darstellt. Im Recruiting nennt man das auch eine positive Candidate Experience. Ein #AHmoment macht deutlich, wie sich Menschen und Organisationen auf AugenHöhe begegnen können.
Bei comspace bemühen wir uns, möglichst viele dieser positiven Augenhöhe-Momente im Recruiting zu ermöglichen, z.B.:
dadurch, dass wir unsere comspace-Kultur durch Themen wie Feelgood Management nicht nur intern pflegen, sondern auch nach Außen tragen
durch persönliche, individuelle und authentische Kommunikation im Bewerbungsprozess
Bewerbungsgespräche mit zukünftigen Teamkollegen
intensives soziales und kulturelles Onboarding
Wir freuen uns, wenn ihr weitere Beispiele für euren #AHmoment auf Twitter mit uns und der Welt teilt! 🙂
5. Unsere Barcamp-Learnings – kurz und knapp:
Der Name war Programm: Wir haben eine inhaltlich interessante Unkonferenz in absolut entspannter Atmosphäre genossen. Dankeschön dafür an alle Beteiligten!
Je weniger Vorbereitung, desto besser. Einfach mal alle Erwartungen zu Hause lassen & spontan sein. Dann klappt’s auch mit dem Barcamp 😉
Spezielle Recruiting-Inspiration für uns: Warum können Unternehmen in Stellenausschreibungen nicht auch mal mit internen Herausforderungen und Problemen offen umgehen, anstatt immer nur die Benefits zu kommunizieren?
Augenhöhe ist nicht von heute auf morgen zu erreichen, denn Augenhöhe ist in erster Linie eine Haltung (kein Verhalten) und erfordert kontinuierliche Arbeit von allen Beteiligten (gut auf den Punkt gebacht von me&me talentsource)
TDS steht für Team Development for Sitecore. Es ist im Wesentlichen eine Visual Studio Erweiterung der Firma Hedgehog, einem Technologie-Partner von Sitecore mit Sitz in den USA.
Was macht das TDS?
Zusammengefasst ermöglicht bzw. reduziert es die Komplexität von:
Automatisierten Builds und Deployments in Sitecore
Sitecore Entwicklung heißt vereinfacht, Quellcode im Visual Studio zu schreiben und Templates, Layouts, Client-Erweiterungen etc. als Items über Sitecore in der Datenbank anzulegen und zu bearbeiten. Der Quellcode wird selbstverständlich in einem Versionskontrollsystem, wie z.B. SVN oder Git, verwaltet, aber was passiert mit den Anpassungen in der Datenbank?
Da die Sitecore Items nicht im Versionskontrollsystem liegen, ist kein ganzheitlicher Stand im Nachhinein einsehbar, geschweige denn bearbeitbar.
Das TDS schließt diese Lücke in der Sitecore Entwicklung: es bietet eine komfortable Möglichkeit auch Sitecore Items mittels Versionskontrollsystem zu verwalten. Dialoggesteuert können Items aus der Versionsverwaltung in das Sitecore eingespielt werden oder aus dem Sitecore zur Ablage in selbiger serialisiert werden.
TDS Item Synchronisation
Durch die ganzheitliche Betrachtung von Quellcode und Datenbank, können wir in der Entwicklung die Vorteile eines Versionskontrollsystems voll nutzen:
Es kann in Branches entwickelt werden, die dann zu definierten Zeitpunkten zu Releases zusammengeführt werden.
Definierte Stände können jederzeit vollständig wiederhergestellt werden.
Wir können sinnvoll (ohne Sitecore Packages) mit verteilten Entwicklungsdatenbanken arbeiten: Jeder Entwickler hat seine eigene Datenbank statt der bisher globalen Datenbank.
Jeder Entwickler kann einfach mal einen Branch auschecken, etwas ausprobieren inkl. Datenbankanpassungen und hinterher einfach wieder alles verwerfen.
Automatisches Deployment
Mittels TDS können Sitecore Update-Packages gebaut werden, die dann im Rahmen eines automatischen Deployments auf einem Zielsystem ausgeliefert werden können.
Das Update-Package kann einfach mittels Sitecore Installation Wizard (zu finden unter /sitecore/admin/UpdateInstallationWizard.aspx) auf dem Zielsystem installiert werden. Für eine automatisierte Auslieferung steht z.B. das Modul Sitecore.Ship zur Verfügung, mit dem die Datei mittels HTTP-Request hochgeladen werden kann.
Achtung: Nicht einfach das Sitecore.Ship vom NuGet-Server installieren, denn dieses ist nicht Sitecore 8 kompatibel. Bitte in diesen Fällen die Version von GitHub nutzen.
Generierung von Template-Klassen
Das TDS bietet außerdem die Möglichkeit, Template-Klassen basierend auf T4-Templates zu generieren. Entsprechende Glass.Mapper-Templates findet ihr auf GitHub. Der Glass.Mapper ist ein OR-Mapper für Sitecore Items, Details findet ihr hier.
Die Template-Klassen werden vom TDS während der Item-Synchronisation im Hintergrund automatisch mit aktualisiert.
Zu guter Letzt sei hier noch gesagt, dass auch ein einfaches Klassen-Template Diagramm generiert werden kann:
TDS Template-Klassen-Diagramm
Gibt es Alternativen?
Natürlich ist das TDS kein Muss. Es gibt auch kostenfreie Tools, die das TDS teilweise ersetzen. Im Folgenden findet ihr eine Liste der Module, welche zusammen beispielsweise die Funktionen alternativ übernehmen können:
Alle verwendeten Module sind SharedSource und stehen auch auf GitHub zur Verfügung.
Mir hat die Alternativ-Idee grundsätzlich gut gefallen, denn TDS ist ja auch nicht gerade günstig. Aufgrund folgender Punkte haben wir uns dennoch für das TDS entschieden:
Nicht alle Module waren zum Testzeitpunkt Sitecore 8-kompatibel.
Anpassungen sind zwar möglich, aber wären dann auch dauerhaft erforderlich. Eine neue Sitecore Version heißt Test und ggf. neues Build.
Komfort und Stabilität: Für vergleichbare Funktionen sind mehr bzw. umständlichere Schritte erforderlich und das führt letztlich immer zu Reibungsverlusten.
Wir fokussieren uns auf unser Business CMS-Entwicklung und kaufen uns die erforderlichen Entwicklungswerkzeuge, samt Support und Wartung.
Erste Schritte
Neugierig geworden? Dann schaut mal auf der Webseite von Hedgehog: 30 Tage könnt ihr das TDS kostenlos evaluieren.
Und für den Schnelleinstieg steht euch hier im Blog eine Schritt für Schritt Anleitung zur Verfügung.
Fazit
Als Sitecore-Entwicklerin möchte ich ohne das TDS nicht mehr arbeiten.
In wenigen Minuten ist ein neuer Branch eines Kundenprojektes zur Entwicklung auf meinem Rechner bereit:
Branch des Kundenprojektes erstellen und ausschecken
Leere Sitecore Installation in der erforderlichen Sitecore Version mittels SIM Tool installieren
Visual Studio Solution des Projektes öffnen
Item Synchronisation des TDS ausführen
Solution veröffentlichen.
Site in Sitecore publizieren.
Und dass ich keine Deployments mehr manuell mittels Packages, sondern automatisiert mittels TDS und Buildserver durchführen möchte, versteht sich wohl von selbst 🙂
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem TDS gemacht? Ich freue mich auf Eure Kommentare.
Qualität ist und bleibt für uns bei comspace immer einer der Hauptwerte im Online-Business. Doch im Einsatz von Content im Social-Media-Umfeld werden immer mehr Stimmen laut, dass Quantität wichtiger und wichtiger wird, um sich Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen. Die Qualität der Inhalte darf selbstverständlich nicht leiden, doch sowohl die Anzahl der Inhalte, wie auch die Anzahl der Verbreitungs-Plattformen und -Häufigkeit spielt eine immer stärkere Rolle.
tl;dr: Qualitativ exzellente Beiträge sollten zukünftig mit hoher Frequenz, in verschiedenen Formen und Längen über mehr Kanälen verbreitet werden, um durchs Aufmerksamkeitsfenster der Zielgruppe zu flattern.
Bei comspace sprechen wir eine sehr spitze B2B-Zielgruppe an und gingen darum immer eher den Weg von qualitativ exzellenten und sehr spezifisch auf die Zielgruppe abgestimmten Inhalten.
Seit einigen Monaten stellen wir jedoch fest, dass wir mit Inhalten, die weniger zielgruppenspezifisch sind, deutlich mehr Menschen erreichen, als (nur) mit den auf unser Alltagsgeschäft abgestimmten Inhalten.
Ein Beispiel:
Die Themen Human Relations und Unternehmenskultur finden in unseren Kanäle derzeit deutlich mehr statt als Web-Technologie und Content Management Systeme. Warum? Weil wir zu diesen Themen momentan mehr Geschichten erzählen können und das über sämtliche Kanäle hinweg: Von Presse, Mail-Newsletter, persönliche Kontakte, hin zu Blog und Social Media. Auch wenn es sich bei den Themen nicht um unsere wertschöpfenden Kernkompetenzen handelt, hört man uns da draußen zu, nimmt uns wahr und es entwickeln sich wertvolle Kontakte, die dann plötzlich auch wieder für das Kerngeschäft interessant werden.
Durch einen Vortrag von Jay Bear, wurde mir das Potenzial, das in unseren eigenen Erfahrungen steckt plötzlich klar, als Jay den Vergleich zwischen Schrotflinte und Scharfschützengewehr zieht und zum Schluss kommt, dass wir zukünftig deutlich mehr auf Schrotflinten zurückgreifen sollten.
Im reinen B2B-Kosmos mag die Problematik noch nicht so ernst sein, doch im Endkunden-Umfeld, in dem sich einige unserer Kunden bewegen, wird es schwerer und schwerer, sich in den unzähligen Social Media Meldungen pro Tag hervorzuheben und die Aufmerksamkeit der Kunden zu wecken.
Digitale Strategien müssen her.
Dazu möchte ich Jays eher amerikanisch-pragmatische Metapher umdeuten. Ziehen wir doch passend zum überraschend guten Sommerwetter den Vergleich zwischen Rasensprenger und Gartenschlauch:
Erreichen statt Reichweite
Jahrelang haben wir in Social Media auf die Reichweite geschaut. An wie viele Follower, Fans, Besucher kann ich Nachrichten aussenden? Dabei haben wir uns wenig Gedanken darüber gemacht, was denn tatsächlich bei den Empfängern ankommt. Social Media war ein Selbstläufer. Die Inhalte wurden besser und besser. Corporate Publishing und Content Marketing haben eine ganz neue Qualität erreicht. (Dabei ist das Thema nicht neu, hier erklärte ich u.a. dass Content Marketing durch Dr.Oetker in Bielefeld bereits 1891 zum Einsatz kam).
Super Inhalte in einem spezifischen Kanal sind wie ein Gartenschlauch mit hohem Druck, mit dem sich Wasser schnell und gezielt an einen bestimten Punkt im Garten transportieren lässt. Doch wenn Sie diesen Wasserstrahl zu lange auf eine Stelle halten, zerstören Sie erstens die Pflanzen und spülen den Boden fort und zweitens bekommen Pflanzen in der breiten Fläche nicht genug Wasser.
Die Darstellung und Durchdringung von Inhalten in Social Media Kanälen wandelt sich immer stärker. Denn Facebook, Google, Twitter, YouTube usw. wollen Geld verdienen. Damit wird es immer schwieriger, die Kunden zu erreichen, ohne mit gezielten Kampagnen (und Budgets) Inhalte in den Fokus der Zielgruppen zu pushen.
Menschen zu erreichen wird immer schwerer. Denn mit der ständig steigenden Reichweite von Social Media Kanälen wurde auch die Konkurrenz innerhalb der Kanäle immer größer. Wir ringen um die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppen.
Aufmerksamkeit erregen bei Menschen, die sich für unsere Inhalte interessieren
Natürlich wollen wir exzellente Inhalte anbieten. Das ist die Pflicht – 10 historische Beispiele für Content Marketing habe ich Ihnen hier zusammen gestellt. Doch damit dieser aufwändig produzierte Content einen Effekt erzielt, muss er erst einmal in den Fokus der Zielgruppe kommen. Das ist dann die Kür. Ein durchschnittlicher Facebook-User hatte bereits im Jahr 2013 ungefähr 1500 Meldungen! pro Login in seiner Timeline.
Wenn wir die Aufmerksamkeit unserer Zielgruppen als auf großer Fläche, eng gesetzte Pflänzchen betrachten, dann wird uns schnell klar, dass hier ein starker Wasserstrahl aus dem oben erwähnten Gartenschlauch ineffektiv und Ressourcenverschwendung ist.
Übrigens ist die durch die schwer zu erreichende Aufmerksamkeit und breite Streuung der Zielgruppen die Gefahr des Langweilens oder Überfrachtens meiner Meinung nach relativ gering.
Das revolutionäre an Social Media war das Wahrwerden von Brechts Radiotheorie: Jeder kann Sender sein. Unternehmen treten in Dialog mit Kunden und aus der typischen eins zu vielen Einbahnstraßenkommunikation wurde eine Viele-zu-viele-Kommunikation.
Insbesondere für exzellente Inhalte ist es tragisch, wenn sie zwischen all den konkurrierenden Inhalten untergehen. Schließlich stehen sie mit Ihren Inhalten im direkten Wettbewerb zu Klatsch und Tratsch, Nachrichten, Sport, andere Unternehmen, Ihre Wettbewerber, Kollegen, Freunde und Familie Ihrer Kunden.
Mindestens genauso wichtig wie hohe Qualität – wenn nicht gar wichtiger – ist es also, regelmäßig Aufmerksamkeit für die hohe Qualität zu erreichen. Dazu bedarf es aber deutlich kleineren Content-Häppchen, die zueinander passen und in zahlreichen verschiedenen Kanälen gespielt werden und auf ein strategisches Ziel einzahlen.
Merken Sie was? Hier kommt der Rasensprenger zum Einsatz. Der dauerhaft kleine Mengen Wasser durch seine vielen Kanäle über eine große Fläche mit Pflänzchen verteilt.
Das Telefonbuch wird wichtiger als die Freundeliste auf Facebook
Haben Sie noch das Gefühl, die Kontrolle darüber zu behalten, was Sie in Ihrer Facebook-Timeline sehen? Oder in Ihrem Twitter-Feed? Oder in den Suchergebnissen bei Google? Selbst im E-Mail-Postfach wird es schon schwierig die Trennlinie zwischen den gewünschten und angeforderten und den ungefragten Informationen zu unterscheiden.
Das ist der Grund, warum immer weniger junge Digital Natives auf Facebook oder Twitter aktiv sind. Viele wollen gar keine brechtschen Sender sein und große Reichweite aufbauen. Besonders junge Menschen wollen sich einfach nur mit Ihren Freunden und Bekannten austauschen. Über sichere, exklusive Verbindungen. Und dort kann man nicht einfach so reinplatzen, sondern hier höhlt steter Tropfen den sprichwörtlichen Stein.
Das persönliche Adressbuch der Nutzer ist dabei der Gartenzaun, der die echten Kontakte schützt. Wir kennen das alle: Twitter, Facebook, XING, LinkedIn: Überall haben wir verschiedenste Verbindungen zu anderen Menschen. Verbindungen, die Mark Granovetter in seinem über 40 Jahre alten Essay Weak Ties (hier als PDF-Dokument) nannte. Die strong ties – also starken Verbindungen – finden sich digital am ehesten in den persönlichen Telefonbüchern auf Smartphone oder Computer.
Schauen wir noch einmal auf unser Beispiel der Gartenbewässerung: Das Wurzelwerk unserer Pflanzen stellen ein ebenso engmaschiges Netzwerk dar, wie unsere Kommunikationskanäle. Und sie beeinflussen sich gegenseitig.
Ein Tweet kann zu einem Bild auf Instagram führen, das wiederum auf Facebook geteilt wird, gemeinsam mit einem Verweis auf eine Landingpage, die das eigentliche Produkt anteasert. Dort findet der Nutzer wiederum ein YouTube-Video des Produkts usw.
Doch auch verschiedene Unternehmens-Kanäle können gezielt mit einander verbunden werden und sich gegenseitig unterstützen. Die Karriere-Kanäle verweisen auf Produkt-Kanäle und umgekehrt. Internationale Tochtergesellschaften greifen gegenseitige Themen auf und sorgen dadurch für Social Signals, die wiederum Interaktionen, Sichtbarkeit und Reichweite erzeugen.
Was bedeutet das nun alles?
Sie fragen sich jetzt sicher, was Sie mit diesen Informationen für Ihr Unternehmen anfangen sollen? Mit Recht.
Letzten Endes bedeutet ein breiterer Einsatz von feiner strukturierten Inhalten natürlich immer eins: Mehr Arbeit.
Dem lässt sich auf unterschiedliche Weise begegnen: Sie können sich Verstärkung holen und Teams vergrößern. Sie können externe Unterstützung beauftragen um Sie bei der operativen Arbeit zu entlasten. Und sinnvoller Weise strategische Prozesse entwickeln, mit denen die Arbeit automatisierbar oder zumindest einfacher ausführbar wird.
So können Sie vorgehen:
Content Audit durchführen
Inhalte feiner aufteilen
Mehr Kanäle noch gezielter bespielen
Ähnliche Aussagen häufiger wieder aufgreifen
Technische Lösungen zur automatischen Verbreitung und Auswertung einsetzen
Auch steter, kleiner Tropfen aus dem Rasensprenger höhlt den Stein – beziehungsweise: Lässt die Social Media Landschaft wachsen und aufblühen 😉
Derzeit ist die Qualität in Social Media so hoch, dass ein Herausstechen und Aufmerksamkeit erregen durchaus über Quantität möglich ist.
Auch das ist eine berechtigte Frage. Lassen Sie es mich abschließend so sagen:
Natürlich steigt das Grundrauschen durch ein mehr an (qualitativ hochwertigen) Einzelmeldungen auf noch mehr Kanälen deutlich an. Solange dadurch eine messbar höhere Aufmerksamkeit erreicht werden kann und durch Mehrfachverwertung bereits bestehender Inhalte der Aufwand gering bleibt, ist es eine Methode, die in Betracht gezogen werden sollte.
Spätestens wenn ein kritisches Maß an Grundrauschen von hoher Qualität erreicht ist, wird vermutlich wieder die Qualität eine Stellschraube sein, mit der wir ein Alleinstellungsmerkmal erzielen können.
Dann kommt auch wieder der Gartenschlauch zum Einsatz 😉
Übrigens gibt es ja auch noch die gute, alte Gießkanne, ganz ohne Automatisierung. Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema.
Damit die Erholung nach dem Urlaub nicht gleich nach 2 Stunden wieder verpufft, gibt es einige Tricks um bereits vorm ersten Urlaubstag vor zu sorgen. Passend zum Beginn der Urlaubszeit haben wir hier einige davon zusammen gestellt:
Informieren Sie Kunden und Kollegen
Zwei Wochen vor Urlaubsantritt ist eine gute Zeit um vor allem diejenigen zu informieren, dass Sie bald einige Zeit nicht erreichbar sein werden, die möglicherweise noch offene Punkte zu klären haben.
Beginnen Sie den Urlaub einen Tag früher
Allen Menschen, mit denen Sie nicht direkt zusammen arbeiten sagen Sie, dass Ihr Urlaub bereits einen Tag früher beginnt. So schaffen Sie sich einen kleinen Sicherheitspuffer für diejenigen, die immer auf den letzten Drücker kommen. Nichts ist fehleranfälliger, als eine hektisch erledigte Aufgabe, die kurz vor knapp noch auf den Tisch kommt.
ToDo-Liste anlegen bzw. aufräumen
Zwei Wochen vor dem Start in den Urlaub ist ebenfalls der passende Zeitpunkt, um die noch offenen Aufgaben zu sammeln und zu kategorisieren:
Was muss dringend noch vorm Urlaub erledigt werden?
Welche wichtigen Aufgaben können an die Vertretung delegiert werden
Welche unangenehmen Tasks können Sie noch direkt vor den Ferien erledigen?
Welche angenehmen Aufgaben können für nach dem Urlaub aufgespart werden? (siehe Abschnitt: “bergab parken”)
Vertretung / Übergabe
Haben Sie alle notwendigen Informationen für Ihre Vertretung(en) zusammen gestellt? Führen Sie die Übergabe in einem persönlichen Gespräch statt in einer E-Mail durch. Nur so ist gewährleistet, dass mögliche offenen Fragen direkt geklärt werden können.
Kontaktdaten von wichtigen Kollegen, Dienstleistern, Kunden
Termine
Checklisten für Routineaufgaben
Kurzinfos zu laufenden Projekten
Links zu wichtigen Dokumenten, Webseiten und Ordnern
“Bergab Parken”
Dieser Artikel im Harvard Business Review sprcht vom Bergab-Parken, damit Sie Ihre Arbeit nach den Ferien gleich mit richtig Schwung und Spaß wieder aufnehmen können. Das Prinzip ist einfach und effektiv:
Sie hinterlassen sich selbst eine positive Notiz mit dem nächsten logischen Schritt je Projekt, wo Sie am ersten Arbeitstag wieder in Ihre Aufgaben einsteigen wollen. Der psychologische Trick dahinter ist, dass es leichter fällt, in einen laufenden Prozess wieder einzusteigen, als den Tag auf der grünen Wiese anzufangen. Hierfür eignen sich insbesondere die Aufgaben, die Sie besonders gerne erledigen, um nach dem Urlaub gleich wieder Spaß an der Arbeit zu haben.
Mir ist die Methode zum ersten Mal im Zusammenhang mit Ernest Hemingway über den Weg gelaufen, der seine schriftstellerische Arbeit immer dann für den Tag beendet hat, wenn ihm hundert Pprozentig klar war, wie es im nächsten Satz weiter gehen würde. Der Blogger und Autor Shawn Blanc beschreibt das Prinzip in seinem Artikel The Note im Detail. Die Arbeit Bergab parken funktioniert also auch jeden Feierabend und nicht nur vorm Urlaub 😉
Der Kalender
Setzen Sie Erinnerungen in den Kalender für die wichtigsten Todos in der ersten Woche nach dem Urlaub., So befreien Sie sich vom unguten Gefühl etwas vergessen zu haben.
Blocken Sie sich vorher bereits einige größere Zeitblöcke nach Ihrer Rückkehr zum wieder einarbeiten. Warum? Damit Ihnen nicht gleich an den ersten zwei Tagen nach dem Urlaub Termine in den Kalender gesetzt werden.
Die Abwesenheitsmeldung
Bleiben Sie professionell und höflich. Wer Ihnen in Ihrer Abwesenheit eine Mail schickt möchte nicht unbedingt wissen, an welchem Pool Sie gerade liegen, sondern vermutlich ein Problem gelöst bekommen. Weisen Sie in Ihrer Abwesenheitsnotiz also ruhig auf Lösungsquellen hin – bsw. auf der Unternehmenswebseite, im Unternehmensblog oder einer FAQ-Section.
Führen Sie auf, wer in dringenden Fällen ansprechbar ist – inkl. Durchwahl und Mail-Adresse. Leiten Sie eingehende Mails aber nicht automatisch weiter und weisen Sie darauf auch in Ihrer Abwesenheitsmeldung hin. So vermeiden Sie Mißverständnisse.
Es ist auch durchaus möglich, die Absender darum zu bitten ihre Mail nach Ihrer Rückkehr noch einmal zu senden. Dieser kleine psychologischen Trick hilft ein Stück weit, allzu hartnäckige Mail-Absender davon abzuhalten, tägliche Todos zu verteilen und damit die unbeaufsichtigte Mailbox unnötig zu füllen.
Setzen Sie in Ihrer Abwesenheitsmeldung ein Datum 2 Tage nach Ihrer Rückkehr und einen Tag vor Ihrem Urlaubsbeginn ein, um Ihnen genug Zeit geben, sich in den ersten zwei Tagen durch die bisher angefallenen Mails zu arbeiten.
Social Media Kanäle
Ein kurzer Hinweis in den regelmäßig genutzten Social Kanälen beugt etwaigen Vermissenmeldungen vor, wenn plötzlich einige Wochen kein Tweet oder Instagram-Foto von Ihnen kommen sollte 😉
Alternativ lassen sich natürlich einige Einträge vorbereiten und automatisch veröffentlichen.
ABER: Wenn Sie die einzige Person sind, die ggf. auf Reaktionen über Social Web Kanäle reagieren kann, raten wir ausdrücklich davon ab, einen Kanal per Autopilot mit Inhalten zu füttern.
Genießen Sie Ihren Urlaub und erholen Sie sich gut!
Je entspannter Urlaubsbeginn und -Ende ablaufen, desto mehr haben sich die Ferien gelohnt. In diesem Sinne:
Ende vergangener Woche stießen wir zufällig auf zwei Aktionstagen zum Thema Hund im Büro: am 25.6. fand der nationale “Hund-Kollege”-Tag des deutschen Tierschutzbundes und am 26.6. der internationale “Take your Dog to Work Day” statt. Aus diesem Anlass entstand spontan dieser kleine Beitrag, in dem wir Sie an unseren Erfahrungen mit unseren beiden Agentur-Hunden – Verzeihung, Agentur-Hündinnen natürlich;) – Leelo und Ruby teilhaben lassen wollen.
Wie wir auf den Hund kamen
comspace-Agenturhund Ruby
Unser erster Bürohund mit Namen Leelo hat sich vor rund 8 Monaten mehr oder weniger unauffällig in unser Agenturleben “eingeschlichen”;): Nachdem eine “inoffizielle” mündliche Umfrage der Hundebesitzer Wiebke und Michael unter den Kollegen auf keinen ernsthaften Widerstand traf, wurde das comspace-Büro zu Leelos Zweitwohnsitz. Unsere zweite Agenturhündin Ruby kam einige Wochen später hinzu – nicht ohne vorher bei einigen Besuchen getestet zu haben, ob sich die beiden Damen auch vertragen. Mit ihrem schwarzen Fell passt sie übrigens hervorragend zu unserem comspace-CD ;). Natürlich wurde im Vorfeld auch das Einverständnis der Geschäftsführung für die beiden neuen „Mitarbeiter“ eingeholt.
Zugegeben – bei dem einen oder anderen Kollegen trat durchaus Skepsis auf, ob die Tiere “bürotauglich “seien. Aber da sich beide Hunde als höchst verträglich und gut erzogen erwiesen haben und sie den Großteil des Arbeitstages still in ihrem Körbchen verbringen, wo sie gerne die eine oder andere Stunde verschlafen, haben sich die Vorbehalte schnell gelegt.
Büro-Hunde als Anti-Stressfaktor und weitere Vorteile
Inzwischen haben sich sowohl Hund als auch Mensch an das Zusammenleben bei uns im Büro gewöhnt und kommen bestens miteinander klar. Man könnte fast sagen: die Hunde haben sich zum Wohlfühlfaktor für die Kollegen entwickelt und tragen für den Einzelnen gerne mal zur Entschärfung von Stress-Situationen oder Anspannungen bei. Das fängt morgens an, wenn Ruby durch die Tür gefegt kommt, mit “quietschenden” Pfoten um die Ecke schliddert und erst einmal alle bereits anwesenden Kollegen schwanzwedelnd begrüßt. Im Laufe des Tages kommen immer wieder Kollegen ins “Hundebüro” und gönnen den Tieren jede Menge Streicheleinheiten und sich selbst entspannende Momente und positive Ablenkung.
Für den Arbeitnehmer liegen die Vorteile auf der Hand: er muss seinen Hund nicht stundenlang alleine zu Hause lassen und kann so entspannter arbeiten. Und obwohl unser Büro mitten in der Innenstadt liegt, gibt es in fußläufiger Reichweite genügend Auslaufmöglichkeiten für zum Gassi-Gehen.
Aber auch für Hunde gilt:
Regeln müssen sein
Es ist bei uns selbstverständlich, dass die Hundebesitzerinnen darauf achten, dass die Vierbeiner ihren Büroraum nicht alleine verlassen und auf eigene Faust im Bürogebäude auf Entdeckungstour gehen. Schließlich gibt es auch bei uns ein paar Kollegen, der allergisch auf Hundehaare reagieren. Erleichtert wird die Hundehaltung dadurch, dass beide Besitzerinnen zufällig im gleichen Büro sitzen. So konzentrieren sich Hundehaare und -geruch auf ein paar Quadratmeter.
Fazit:
Unsere Erfahrungen mit des Menschen bester Freund sind bisher durchweg positiv, sind unsere beiden Hunde doch schon so etwas wie Büro-Maskottchen geworden. Solange das Verhalten und die Erziehung der Tiere passt und sich kein Kollege durch deren Anwesenheit gestört oder gar eingeschränkt fühlt, spricht für uns nichts gegen Bürohunde. Auch das ist im weitesten Sinne Teil unserer Familienfreundlichkeit ;). Und manchmal helfen die Hunde sogar bei der Arbeit…
Wir bei comspace sind begeisterte Barcamper. Wo sonst gibt es so viele interessante Menschen, aktuelle Themen und vielfältigen Austausch zum kleinen Preis in lockerer Atmosphäre? Eben!:) Nach dem PR– und dem HR-Barcamp steht für uns im Juli die nächste Unkonferenz an, das AUGENHÖHECamp.
Tweetsammlung von Guido Bosbach unter http://www.bosbach.mobi
Alle sprechen von der neuen Arbeitswelt. Aber wie kann man sie gestalten, was konkret tun? Das AUGENHÖHECamp bietet eine Plattform für Unternehmer, Führungskräfte und Personaler, die sich dazu austauschen und voneinander lernen möchten.
Leitidee des AUGENHÖHECamps
Warum wir dabei sind
Nach zwei öffentlichen und einer internen Filmvorführung ist für uns das AUGENHÖHECamp eine sinnvolle und wichtige Weiterführung des Themas. Deswegen unterstützen wir dieses Format gerne finanziell als Sponsor und inhaltlich als Teilnehmer.
Sich offen austauschen, mitbestimmen und voneinander lernen ist fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur, die wir auch außerhalb von comspace leben. Augenhöhe Film und das Augenhöhe Camp passen sehr gut zu unserer Idee, wie wir uns eine wertschätzende Arbeitsatmosphäre vorstellen.
Andreas Kämmer, Geschäftsführer bei comspace
Was wir dort machen – unsere Sessionidee
Der Titel des AUGENHÖHECamps ist “Organisation begegnet Mensch”. Diese Begegnung passiert an vielen Stellen, wie z.B. im Kontakt mit (potenziellen) Bewerberinnen und Bewerbern.
Recruiting damals
Seit jeher gibt es in der Arbeitswelt ein Machtgefälle zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Der höher gestellte “Geber von Arbeit” sucht aus einer Masse von Arbeitswilligen, diejenigen Arbeitnehmer aus, die er für passend hält und gibt ihnen ein festgelegte Summe an Geld für ihre Arbeit.
Recruiting heute
Mittlerweile ändert sich dieses Verhältnis zugunsten einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Bewerber_innen können entscheiden, bei wem sie arbeiten, wer überhaupt ihr Chef sein darf und manchmal sogar auch wieviel sie verdienen.
Recruiting zukunftsfähig
Unternehmen und Bewerber_innen werden sich zunehmend auf Augenhöhe begegnen, wie auch die Reise von der Gegenwart unseres Arbeitsverständnisses in die Zukunft von Guido Bosbach sehr anschaulich zeigt. Auch der Recruitingprozess muss neu gestaltet werden und aus möglichst vielen “AHmomenten” bestehen.
#AHmoment?!
Unter #AHmoment verstehen wir einen Moment, der sowohl für eine Begegnung auf Augenhöhe steht und auch ein Aha-Erlebnis im positiven Sinn darstellt. Im Recruiting nennt man das neudeutsch eine positive Candidate Experience.
In unserer Session möchten wir unsere 5 AHmomente im Recruitingprozess bei comspace teilen und möglichst viele weitere Recruiting-AHmomente mit den Teilnehmer_innen sammeln und diskutieren.
Auf einen Blick
Wen könnt ihr auf dem #AHcamp treffen?
Sarah Jansohn, Feelgood Management bei comspace
Sarah Biendarra, Human Relations Management bei comspace
Unser Sessionvorschlag
Recruiting mit #AHmoment
Wie erreicht ihr uns?
Twitter:
@comspace
@SarahBiendarra
XING:
https://www.xing.com/profile/Sarah_Jansohn2
https://www.xing.com/profile/Sarah_Biendarra
Wir freuen uns über Feedback zu unserer Sessionidee und auf den Austausch mit netten Menschen in Hamburg!
Unser erstes Projekt-Upgrade von Sitecore 7.5 auf Sitecore 8.0 ist abgeschlossen und wir wollen es nicht versäumen, unsere Erfahrungen aus diesem Prozess mit Ihnen zu teilen. Als Ausgangsbasis für den Upgrade Prozess dient wie bei allen Sitecore Upgrades der „Sitecore Upgrade Guide“.
Im wesentlichen besteht dieser Prozess aus den folgenden Schritten:
Backup von Website und Datenbanken
Ausführung von SQL Server Update Skripten auf den Sitecore Datenbanken
Installation des Upgrade Packages über den “Update Installation Wizard”
Aktualisierung der Konfigurationsdateien
Neuaufbau der Suchindizes und der Link Datenbank
Ggf. Aktualisierung weiterer Module (z.B. “Web Forms For Marketers”-Modul)
Sitecore Update-Installation-Wizard
Nach dem Upgrade-Prozess sahen wir uns mit einigen Problemen konfrontiert. Dazu gehörten sowohl Issues im Sitecore Client als auch die Aggregation der Analytics-Daten in die Reporting Datenbank.
Probleme und Lösungen beim Laden des Sitecore Clients
1. Fehlermeldung „Could not load type ‚Sitecore.Shell.Applications.WebEdit.Commands.WebEditCommand‘ from assembly ‚Sitecore.Client, Version=7.0.0.0, Culture=neutral, PublicKeyToken=null‘.“
Hintergrund ist die Einführung der neuen “Sitecore.ExperienceEditor”-Assembly. Wir verwenden eine Reihe von Custom Buttons im Page Editor. Diese hingen vorher vom “Sitecore.Shell.Applications.WebEdit.Commands”-Namespace ab. Dessen Funktionen sind mit Sitecore 8 nun in die neue Assembly “Sitecore.ExperienceEditor.dll” ausgelagert worden.Die Lösung bestand darin, in der Visual Studio Solution einen Verweis zu dieser neuen Assembly hinzuzufügen und das Projekt neu zu bauen.
2. Fehlermeldung „Could not resolve type name: Sitecore.ContentSearch.Events.PublishingEventHandler, Sitecore.ContentSearch (method: Sitecore.Configuration.Factory.CreateType(XmlNode configNode, String[] parameters, Boolean assert)).“
Durch den Austausch der Sitecore.ContentSearch gegen die Default Sitecore 8 „Sitecore.ContentSearch.config“ bzw. „Sitecore.ContentSearch.dll“ konnte dieses Problem schnell ausgeräumt werden.
3. jQuery Konflikt mit Prototype im Sitecore 8 Experience Editor
JavaScript-Konflikte traten durch den parallelen Einsatz der JS-Frameworks Prototype und jQuery zu Tage. Mittels Wrapper-Workaround konnte dieses Problem umgangen werden.
Probleme und Lösungen bei der Aggregation der Analytics-Daten in die Reporting-Datenbank
1. Leere „Segments“- und „TreeDefinition“-Tabellen in der Reporting-Datenbank.
Als Workaround wurden die betreffenden Tabellen mit einer “sauberen” Default Sitecore 8.0 Reporting Datenbank manuell abgeglichen und ergänzt.
2. Fehlermeldung „Exception: System.IO.FileFormatException An error occurred while deserializing the Pages property of class Sitecore.Analytics.Model.VisitData: An error occurred while deserializing the PageEvents property of class Sitecore.Analytics.Model.PageData: An error occurred while deserializing the CustomValues property of class Sitecore.Analytics.Model.Entity: Die“ Zeichenfolge kann keine Länge von 0 (nu ll) haben.““
Diese Exceptions sind der Tatsache geschuldet, dass das WFFM 2.5 Modul in Sitecore 7.5 Ereignisdaten in der Analytics MongoDB in anderer Weise abbildet und speichert als mit WFFM 8.0. Zudem werden unterschiedliche Klassen zur Deserialisierung während der Aggregation verwendet.Eine Lösung konnte dank des Sitecore-Supports umgesetzt werden: Dieser lieferte entsprechende Patches zur Aggregation historischer WFFM-Analytics-Daten.
Weitere Tipps für eine reibungslose Aktualisierung von Sitecore 7.5 auf 8.0
Folgende Punkte halten wir generell aus unseren Erfahrungen mit dem Upgrade auf Sitecore 8.0 für erwähnenswert:
1. Besondere Aufmerksamkeit sollte auf die Aggregation der Analytics-Daten und zusätzlicher Module wie WFFM oder EXM gelegt werden. Falls diese Anwendungen gar nicht erst eingesetzt werden sollen, sollte das Upgrade kaum Probleme bereiten.
2. Custom Buttons im Experience Editor können übergangsweise zunächst auf die alte SheerUI umgestellt und dann ggf. in das neue SPEAK-Framework umprogrammiert werden. Hilfreiche Hinweise zu diesem Thema liefert der Artikel “A New Look to Buttons in Experience Editor”.