Demokratie im Unternehmen ist harte Arbeit – Recap Vortrag Uwe Lübbermann

Uwe Lübbermann Vortrag

Wie funktioniert ein demokratisches und vor allem gleichwürdiges Unternehmen? Uwe Lübbermann produziert mit dem von ihm gegründeten Kollektiv seit 17 Jahren Premium Cola und mittlerweile auch diverse andere Getränke. Die produzierte Menge liegt bei 1,5 Millionen Flaschen im Jahr und ernährt im Kern mindestens 11 Personen (zumindest teilweise – dazu später mehr). „Demokratie im Unternehmen ist harte Arbeit – Recap Vortrag Uwe Lübbermann“ weiterlesen

6 Fragen an CSR Experten Wolfgang Keck

CSR Kompetenzzentrum

CSR Kompetenzzentrum
Wir durften kürzlich als eines von 8 Unternehmen mit einem 2-minütigen Film beim Projekt des CSR Komeptenzzentrum Ostwestfalen-Lippe mitmachen. Detailinfos dazu gibt es hier auf comspace.de zu lesen. Je mehr wir uns im Zuge des Video-Portraits mit dem Thema CSR beschäftigten, desto mehr Fragen stellten sich uns.
Wo wir nun mit Wolfgang Keck vom CSR-Kompetenzzentrum einen Fachmann zur Seite haben, stellen wir ihm einfach mal die Fragen zu Corporate Social Responsibility, die uns auf dem Herzen liegen (die angesprochenen Filme finden sich am Ende des Artikels selbstverständlich ebenfalls):

„Kannst Du uns aus Deiner Sicht einmal beschreiben, was CSR bedeutet?“

Wörtlich genommen geht es bei CSR, sprich Corporate Social Responsibility, um die Verantwortung eines Unternehmens für Mensch, Umwelt und Gesellschaft. CSR reicht beispielsweise von Fragen, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen Unternehmen produzieren lassen bis zum Umgang mit Wertstoffen am Ende des Produktlebenszyklus. CSR und Nachhaltigkeit lassen sich auf eine einfache Formel herunterbrechen: „Heute nicht auf Kosten von morgen. Hier nicht zu Lasten von anderswo.“
Kein Unternehmen ist zu 100 Prozent nachhaltig! Vielmehr sind CSR-Tools dazu da, negative Auswirkungen nachweislich zu verringern. Gleichzeitig sollen positive Unternehmensleistungen im Sinne einer ganzheitlichen ökonomischen, sozialen und ökologischen Bilanz erhöht werden. Mit dieser pro-aktiven Herangehensweise an CSR können Unternehmen ökonomische Mehrwerte mit sozialen und ökologischen Verbesserungen verbinden. Dann können wir sagen: CSR ist der Beitrag von Unternehmen für unsere nachhaltige gesamtgesellschaftliche Entwicklung.

Wie finden Unternehmen Maßnahmen, die sich sowohl auf den eigenen Erfolg als auch die Gesellschaft auswirken?

Ich möchte kurz auf zwei unterschiedliche Methoden eingehen, zunächst die etwas aufwendigere: Eine Wesentlichkeitsanalyse oder auch Materialitätsmatrix nennen wir es, wenn Unternehmen nachhaltigkeitsbezogene Themen bei internen wie externen Anspruchs- und Interessensgruppen abfragen. Das Ergebnis ist eine Themensammlung und Priorisierung, die dazu nutzt, eine CSR-Strategie mit Zielen und Maßnahmen zu entwickeln oder eine bereits bestehende Strategie anzupassen.
Einfacher und schneller können gerade auch kleinere Unternehmen auf eine „Anleitung zum Unnachhaltigsein“ zurückgreifen. Nehmen Sie sich zwei Stunden Zeit mit Ihren Kolleg*innen und etwas Workshop-Material dazu. Legen Sie gemeinsam fest, was in Ihrem Unternehmen besonders „unnachhaltig“ ist und wie es in Zukunft noch schlimmer werden kann! Erarbeiten Sie sich Ihr „Unnachhaltigsein“ strukturiert in den Bereichen Arbeitsplatz, Markt, Umwelt und Gemeinwesen. Dann entwickeln Sie einen Fahrplan in Richtung Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit. Was ist denkbar, um besser zu werden? Mit welchen Themen und Teams geht es los? Ihre vier Bereiche sind übrigens die vier CSR-Handlungsfelder. Dorthin können Sie Ihren Fahrplan und die einzelnen Stationen unmittelbar übertragen.

Welche Menschen sind die typischen CSR-Beteiligten im Unternehmen und warum?

Richtigerweise sollte CSR nicht im Alleingang geschehen, es gilt also Menschen und Knowhow im Unternehmen und darüber hinaus einbinden. In nahezu jedem Unternehmen gibt es „CSR-Begeisterte“, die sich nach innen und außen beispielsweise als Nachhaltigkeitsbeauftragte/r für das Unternehmen engagieren wollen. Unserer Erfahrung nach braucht es solche CSR-Promotor*innen, jedoch immer zunächst eine Unternehmensspitze, die CSR glaubwürdig vorlebt und auch dann nachhält, wenn positive Effekte eher mittelfristig einsetzen oder ein CSR-Aspekt gar nicht in Kennzahlen ausgedrückt werden kann. Dann ist ein Team sehr zu empfehlen, das sich beispielsweise als „Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit“ oder „CSR-Steuerungsgruppe“ in die vorhandene Organisationsstruktur integriert. Typische CSR-Beteiligte sind nicht immer eins zu eins auch amtierende Führungskräfte. Sicherlich ist es wichtig, Entscheidungsträger*innen und fachliche Kompetenzen so zusammen zu bringen, dass ein CSR-Team möglichst ganzheitlich das Unternehmen überblickt. Aber mindesten genauso wichtig sind auch Neugierde und Kreativität, Kritikfähigkeit und Andersdenken, langer Atem und Freude an Verbesserungen.

Gibt es typische Einstiegsmöglichkeiten für Unternehmen, die sich besonders gut eignen für mehr CSR zu sorgen und auf denen sich aufbauen lässt? Welche wären das?

Die Frage nach dem darauf aufbauen ist für mich entscheidend. Denn CSR sollte von Beginn an langfristig angelegt und auf breiten Füßen im Unternehmen getragen werden. Gerade die Einstiegssituation ist damit verbunden, ein gemeinsames Verständnis unter den Mitarbeiter*innen zu schaffen, was Unternehmensverantwortung, also Unternehmenswerte und Unternehmenskultur eigentlich ausmacht. Langfristig tragfähige und erfolgreiche CSR-Maßnahmen entstehen am ehesten aus der Mitte des Unternehmens heraus und bringen die gemeinsamen Werte und Leitlinien zum Ausdruck. Ein erfolgreicher Einstieg in CSR hängt meistens damit zusammen, das Unternehmensleitbild und die Nachhaltigkeitsvision miteinander – und mit den Mitarbeiter*innen, Kund*innen und weiteren Stakeholdern – in eine möglichst lebendige Verbindung zu bringen.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Kontext zu CSR? Gibt es digitale Werkzeuge oder Methoden, die besonders empfehlenswert sind? Welche sind das und warum?

Digitale Werkzeuge können in einem CSR-Managementprozess auf jeder Stufe nutzbar gemacht werden, von der CSR-Analyse bis hin zur Erfolgsauswertung. Ich möchte das kurz in zwei Richtungen skizzieren. Zunächst zur Kommunikation mit den Stakeholdern eines Unternehmens. Hier lassen sich digitale Werkzeuge und Methoden aus der Meinungsforschung einsetzen, um mit verschiedensten Nachhaltigkeitszielgruppen eine Wesentlichkeitsanalyse zu erarbeiten. Darüber hinaus kann auch im CSR-Management die bekannte digitale „Wisdom of the Crowd“ dazu dienen, Produkte oder Dienstleistungen nachhaltiger zu gestalten.
Ein anderer Aspekt ist, dass Digitalisierung auch Transparenz erzeugt. Da kommen wir wieder zum Anfang unseres Gesprächs: Heute sind uns negative Auswirkungen von Unternehmen bezogen auf Menschenrechte und Korruption weltweit, Ökosysteme, Luftverschmutzung, Klima, Weltmeere und so weiter viel mehr allgegenwärtig als in Vor-Internet-Zeiten. Natürlich liegt es an vielen Akteuren, den Unternehmen, die verantwortungsbewusst handeln inklusive uns allen in der Rolle als Mitarbeiter*innen und Konsument*innen, mit zunehmender Transparenz auch zu nachhaltigeren Lösungen zu kommen anstatt zur einer zunehmenden Nachhaltigkeitsohnmacht, die schließlich den Kollaps für das Projekt Menschheit bedeutet… „Nutzt die Digitalisierung auf allen Ebenen für mehr Nachhaltigkeit“, ist ein Verantwortungsappell an alle Stakeholder!

Wie kann das CSR Kompetenzzentrum OWL unterstützen, wie können interessierte Unternehmen Kontakt aufnehmen und wie sieht Eure Arbeitsweise aus?

Thorsten Brinkmann, Simon Gröger und ich wollen im CSR-Kompetenzzentrum OWL kleine und mittlere Unternehmen im Nachhaltigkeitsmanagement sensibilisieren, qualifizieren und vernetzen. Für Einsteiger bis Professionals erarbeiten wir möglichst passgenaue Angebote.
Drei kleine Beispiele:

  1. Auf unserer Internetseite haben wir soeben acht CSR-Kurzfilme veröffentlicht, die ganz praktisch aufzeigen, wie auch kleine oder mittelständische Unternehmen aus unserer Region durch CSR profitieren: wirtschaftlich, sozial, kommunikativ und innovativ.
  2. Mit einem unserer Veranstaltungsformate, dem „CSR_Walk the Talk“ laden wir Interessierte an ihrem Wohn- und Arbeitsort dazu ein, uns zu Betriebsbesuchen bei CSR-aktiven Unternehmen zu folgen, die mit uns offen und direkt vor Ort über alle Nachhaltigkeitsfragen der Teilnehmenden diskutieren.
  3. Hauptberuflich im Unternehmen aktive CSR-Professionals laden wir mit unserem Kooperationspartner, der CR-Abteilung von BRAX Leineweber, regelmäßig zum fachlichen Netzwerken im „CSR-Club OWL“ ein.

Unsere Arbeitsweise wollen wir immer am Bedarf kleiner und mittelständischer Unternehmen ausrichten, also freuen wir uns auch über jegliche Ideen und Kontaktaufnahme mit dem CSR-Kompetenzzentrum OWL. Erste Infos gibt es unter www.csr-kompetenz.de
Hie geht es zu den 8 Videoportraits.
Unser Video ist übrigens dieses:

Warum die Unternehmenskultur bei comspace Blüten treibt

Bei comspace ist das Thema Unternehmenskultur allgegenwärtig. Naja, fast. An allen Ecken und Enden begegnen dem neuen Mitarbeiter (so wie mir) neue Dinge, Aktionen, Ideen. Ein kleines Beispiel gefällig? Seit kurzem hängt im Eingang eine Dankstelle:

Das ist niedlich, spielerisch, aber erfüllt auch (s)einen Zweck. Immer wieder erfreuen wir uns an Dingen, die andere getan haben und viel zu selten bedanken wir uns. Nicht aus böser Absicht, sondern einfach weil wir dem Anderen vielleicht gerade nicht über den Weg laufen und dann ist der Gedanke wieder im Alltag verschwunden.
Über die Dankstelle können wir zwischendurch einfach mal ein “Danke” aufschreiben.

Danke für das nette Feedback gestern.
Danke für den Kaffee.
Danke für Deine Hilfe.

Danke für Alle(s)?

Die Dankeschöns sind öffentlich und für jeden sichtbar und das unterscheidet die kleinen PostIts von dem mündlichen Dankeschön. Es zeigt jedem Betrachter – ob nun Mitarbeiter oder Externer – dass wir mehr danken und zu verdanken haben als es uns (vielleicht) klar ist. Ich persönlich glaube, dass solche Dinge grundsätzlich die Einstellungen aller beeinflussen.
Nicht jeder Mitarbeiter will danken oder an “comspace in Bewegung” teilnehmen oder andere Angebote wahrnehmen, die der Unternehmenskultur entspringen. Und das ist auch gut so. Auch das ist Ausdruck der Freiheit, die sich comspace ein Stück weit auf die Fahnen geschrieben hat. Selbst diejenigen, die beim Thema Dankstelle dankend (sic!) abwinken, nehmen sie wahr – bewusst oder unbewusst.

Talent geben, Freude nehmen

Ein weiteres Ergebnis dieser Einstellung ist die Initiative „Spende Dein Talent“ von comspace. Mitarbeiter stellen auf einer Web-Plattform ihre Talente oder Neigungen vor und bieten Mini-Events an. Das können ganz offene Treffen sein, sie können aber auch Kurs-Charakter haben. Andere Mitarbeiter können sich über die Plattform anmelden.

Der Sinn: Anhand der Talent-Events bilden sich informelle Netzwerke zwischen den Menschen, die sonst vielleicht nie entstanden wären. Das fördert Austausch, Lernen und Empathie. Ein Versuch, Spende Dein Talent in einem Satz zu beschreiben: “ein digitaler Weg zu analogen Netzwerken in Unternehmen”.
Bei comspace werden diverse Aktivitäten über “Spende Dein Talent” koordiniert. Da ist die in vielen Unternehmen vorhandene Laufgruppe, aber auch Spieleabende, gemeinsames Waffeln backen, Meditation oder Fahrrad reparieren werden angeboten.
Aus der Agentur-internen Initiative ist mittlerweile ein eigenes Produkt gewachsen. Die Human Relations-Szene begrüßt “Spende Dein Talent” mit offenen Armen. 2016 gewann comspace für die Initiative den Personalmanagement Award und immer wieder landen Einladungen zu Vorträgen und Sessions im Briefkasten.

Graswurzel-Bewegung für den guten Zweck

Business Developement Managerin Hanna Drabon entwickelte die Idee 2015, als in Nepal die Erde bebte und Millionen Menschen in Not gerieten. Damals war “Spende dein Talent” noch mit einer monetären Spende verbunden. Die Teilnehmer der Mini-Events gaben nach Lust und Laune und völlig ohne Zwang eine kleine Summe, die dem großen gemeinsamen Ziel zu Gute kommen sollte.

Zerstörte Häuser in Kathmandu
Zerstörte Häuser in Kathmandu (Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Superikonoskop)

“Ich wollte einen Weg finden, um so nachhaltig wie möglich zu helfen. Gleichzeitig hatten wir uns bei comspace darüber Gedanken gemacht, wie wir die digitale Welt und unsere Werte (sowohl als Unternehmen als auch als Person) zusammenbringen können.“

Die Initiative und ihre Umsetzung als digitale Plattform war dann im Rückblick im Umfeld einer Digitalagentur einfach naheliegend. In Nepal wurden von dem Geld direkt vor Ort Schlafsäcke angeschafft.
An diesem Punkt hätte “Spende Dein Talent” auch wieder verschwinden können; ein einmalige Lösung für ein spezifisches Problem. Klappe zu, Affe tot. Den Beteiligten war aber klar, dass sie hier auf etwas Größeres gestoßen waren. Die Veränderungen in der Kommunikation, im (fachlichen) Austausch und in der Arbeit waren zu stark, um ignoriert zu werden.

Geld ist nicht alles

Im Laufe der Entwicklung ist das monetäre Spenden in den Hintergrund gerückt. “Wir haben mit der Zeit gemerkt, dass das Spenden von Geld nicht die Hauptsache war. Das Spenden des Talents und die neuen Vernetzungen, die dabei entstehen, waren das Entscheidende.”
„Spende Dein Talent“ ist gleichzeitig Methode, Plattform und kulturelles Statement. Dafür interessieren sich viele namhafte Unternehmen. Die Benteler International AG, die hmmh multimediahaus AG und mit Project A eins der größten Venture Capital-Unternehmen Deutschlands sind unter den ersten Unternehmen auf der Plattform.
Das Bewusstsein für das Glück des Mitarbeiters als Unternehmenswert ist mit Trends wie Feelgood-Management gestiegen. Zudem suchen immer mehr Unternehmen – gerade Großunternehmen – nach Wegen, wie sie an Attraktivität als Arbeitgeber gewinnen können.

Woher kommt der Antrieb, wenn nicht von innen?

Die Initiatoren Hanna Drabon und Tillmann Mißfeldt sind mittlerweile “Intrapreneure” und treiben die Verbreitung dieser Idee voran. “Spende Dein Talent” lässt die Stärken des Einzelnen zu Tage treten und die bilden den Nährboden für weitere Innovation. Bei comspace ist aus dem ursprünglichen Altruismus von Mitarbeitern und Chefs eine altruistische Innovation geworden, die viele positive Effekte auf das Unternehmen selbst hat. Daraus erwächst ein Produkt, das zudem Profite abwerfen kann (und wird). Eine schöne Geschichte, oder?

Hüpfen, Liegen, Wedeln: Warum comspace in Bewegung ist

Sport bei comspaceSteife Schultern, angespannte Mienen, wippende Knie: Wer lange vor dem Rechner sitzt, der kennt das. Das Leben und Arbeiten im Büro fordert von uns Tribut, wenn wir nicht aufpassen. Wir müssen nicht mehr jagend und sammelnd über die Steppe huschen wie unsere Vorfahren. Wir leben nicht mehr am kalorischen Limit und haben nur noch den ästhetischen Bedarf für straffe Muskeln. Wir haben das evolutionäre Spiel gewonnen. Und was haben wir davon?

Bürokrankheiten.

Nicht mit uns. Dreimal in der Woche versammeln sich bei comspace nach der Mittagspause alle, die Lust und Zeit haben, in einem leeren Raum und folgen hüpfend, streckend, dehnend den Anweisungen von Mike.

Mike ist Entwickler und hat in einem früheren Leben mal Physiotherapeut gelernt. Irgendwann 2015 kam ihm die Idee, sein spezielles Skillset der Allgemeinheit anzubieten und den Alltag für 20 Minuten zu unterbrechen. Mike macht „comspace in Bewegung“, genau wie alle seine Teilnehmer, freiwillig. Die wöchentlichen Gesundheitstermine kommen aus eigenem Antrieb und nicht „von oben“ bestellt.

“Als das Thema “Feel Good Management” bei uns aufkam, wollte ich das Thema mit meiner Vorbildung als Physiotherapeut unterstützen. Mit kleinen Impulsen kann man viel erreichen. ‘comspace in Bewegung’ ist eine gute Sache, aber das Schönste ist das Erlebnis selbst. Es kommen Leute aus allen Abteilungen zusammen, lachen und machen Scherze bei den Übungen. Das macht einfach Spaß,” grinst Mike.

Für mich als brandneuen Mitarbeiter war „comspace in Bewegung“ ein Highlight unter vielen bemerkenswerten Dingen, die comspace anders macht.
Warum ich mitmache?

  • Weil es Spaß macht.
  • Weil es eine willkommene Unterbrechung des Arbeitstages ist.
  • Weil ich mal kurz den Kopf frei und Muskeln angespannt bekomme.
  • Weil ich einmal kurz den Kreislauf ankurbeln und danach frischer weiterarbeiten kann.
  • Weil ich mich dabei und danach gut fühle und es dennoch einfach ist.
  • Und natürlich weil es gut für mich ist.

Natürlich kann jeder Büroarbeiter unabhängig von seiner Arbeitsstelle etwas für sich selbst tun:

  • Auf seine Ernährung achten,
  • sich in seiner Freizeit ausreichend bewegen und
  • ausreichend schlafen

wären schon mal gute Schritte in die richtige Richtung. Aber über die persönliche Verantwortung hinweg gibt es auch viele gute Gründe dafür, dass „comspace in Bewegung“ für uns Mitarbeiter keine Freizeit ist, sondern freiwilliger Teil der Arbeit.

Im Leitbild von comspace stehen (unter anderem) die Worte „Miteinander“ und „Verantwortung“ und dementsprechend sind wir miteinander verantwortlich für unser aller und natürlich insbesondere unser eigenes Wohlergehen. Die Allgemeinheit ist für uns nicht die Zahl aller Arbeitnehmer, sondern auch der Arbeitgeber ist Teil der Allgemeinheit.

„comspace in Bewegung“ ist ein kleines Instrument, das einigen von uns Mitarbeitern hilft, unseren Job gut zu erledigen, selbstorganisiert und selbstmotiviert. Wir heben die Stimmung bei uns und in unserer Umgebung – zumindest fühlt es sich so an 😉
comspace Geschäftsführer Andreas Kämmer sieht das ähnlich:

Mitarbeiter sind keine Ressource wie ein Bleistift. Wir alle streben nach Glück und Wohlbefinden. Wenn wir gemeinsam einen Arbeitsplatz schaffen, wo wir nah an dieses Ziel kommen, dann ist das großartig. Ich glaube, dass es insbesondere kleine Angebote wie comspace in Bewegung sind, die uns da weiterbringen.“

Wie ist das bei Euch da draußen? Welche Kleinigkeiten werden bei Euch hochgeschätzt und gefördert? Welche nicht und hätten es verdient?

Ein individuell designtes Fahrrad als Firmenfahrzeug

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Ein Fahrrad als Firmenfahrzeug? Das geht. Seit einigen Monaten bieten wir unseren Mitarbeiter_innen die Möglichkeit ein Fahrrad über JobRad zu leasen.

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Der Vorteil: Leasingraten und Steuervorteile ermöglichen die Realisierung vieler Wünsche und die Kollegen bleiben fit. So kann sich Kollege oder Kollegin auch ein hochwertiges Rad leisten. Genau das hat unser Kollege Tilmann gemacht. Der Bielefelder Fahrrad Händler RadDesign hat ein individuell auf seinen Bedarf zugeschnittenes Rad gebaut.

Das “individuell gebaut” ist wörtlich zu nehmen: Dieses Fahrrad gibt es so nur einmal. Nach einer intensiven Beratung zu Einsatzzweck und Fahr-Vorlieben durch RadDesign Chefin Barbara America-Sieckmann hat sie Tilmann erst einmal auf den Fahrrad-Dummy gesetzt und gründlich vermessen. Auf Basis all dieser Daten errechnete RadDesign die Rahmengeometrie und Maße des Rahmens, der daraufhin beim Rahmenbauer in Spenge maßgenau in Handarbeit anfertigen.

“Und genau das macht das Fahrerlebnis aus.” Sagt Tilmann. “Ich habe das Gefühl, dass meine Kraft genau da ankommt wo ich sie brauche auf der Straße. Und ich ich fühle mich sehr sicher. Und bin gleichzeitig entspannt”

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Technologisches Highlight: Rohloff Getriebenabe Speedhub 500

Ich muss gestehen, dieses Teil hat mich mit am meisten beeindruckt. Auf den ersten Blick wirkt Tilmanns JobRad wie ein Singlespeed Bike, da vorne wie hinten nur ein einziges Kettenritzel verbaut sind. Der Trick sitzt in der Hinterrad-Nabe: Da drin haben die Ingenieure bei Rohloff in Kassel ein Getriebe mit 14 Gängen (wobei es sich anders als bei üblichen Kettenschaltung es sich um 14 echte Gänge handelt) untergebracht. Mit einem Wirkungsgrad von 95-99% läuft es genauso leicht wie eine Kettenschaltung. Sie brauchtdabei aber deutlich weniger Wartung. Rohloff schaltet irre schnell und sicher. Ein sich “verschalten” ist nicht schlimm, der passende Gang ist sofort über den Drehschalter wieder gefunden. Und Rohloff hält locker 100.000 Kilometer. Richtig gelesen: Bei Rohloff rechnen sie die Fahrrad-Laufleistungen in sechsstelligen Zahlen ;).

Rohloff 14 Gang Narbe

“Natürlich sind Schaltung und Rahmen ein bißchen das Herz des Fahrrads.” sagt Tilmann. “Aber was ich auch absolut wichtig finde sind die Bremsen. Gerade im Stadtverkehr, wo du blitzschnell reagieren mußt – ja leider auch auf den Autoverkehr.” Hier kommen Magura-Hylaudrik Bremsen zum Einsatz, die Bremskraft und Wartbarkeit ideal vereinen. “Für meine Geschwindigkeiten und den Allwetter-Einsatz genau die richtigen Bremsen und mit wenig Kraftaufwand gut zu dosieren.”

SON Fahrradbeleuchtung am Nabendynamo

Tilmann fährt quasi jeden Tag – immer. Dazu gehört die richtige Beleuchtung. “Mir kam es auf geringes Gewicht, geringen Widerstand und hohe Leistung an.” Tilmann sagt: “Mit dem Son Naben-Dynamo habe ich mich für Highend-Technik aus Deutschland entschieden.”

Der digitale Knaller: USB-Ladegerät am Fahrradlenker

Es wäre natürlich kein comspace JobRad, wenn nicht irgendwas digitales verbaut wäre 😉 Im Lenkerkopf hat Tilmann sich den USB-Ladeanschluss The Plug von Supernova verbauen lassen über den während der Fahrt Smartphone oder Fahrradnavi mit Rollenergie betreiben.

usb-lader-am-fahrradlenker

RadDesign in Bielefeld

Ich muss gestehen, dass ich an RadDesign schon zigmal vorbei, aber nie rein gegangen bin. Ein wenig unscheinbar liegt das Ladengeschäft des Handwerkbetriebs in der Wilhelmstraße 12 auf dem Weg zum Kesselbrink. Dabei handelt es sich hier um ein traditionsreiches Fahrrad-Geschäft in Bielefeld, das seit über 60 Jahren in der Nähe des Kesselbrinks existiert. Vermutlich hat mich der Begriff “Design” im Namen immer etwas fehlgeleitet. Ich dachte nämlich immer, dass das Geschäft eben für optisch besonders auffällig gestaltete Räder steht. Dabei kommen hier Leidenschaft, Erfahrung und Technik-Know-how fürs Radfahren zusammen und es entstehen schöne Räder auf höchstem Niveau.

Vom Zweirad-Mechatroniker, der regelmäßige Fahrrad-Reisen unternimmt bis zur Chefin, die einem als Handwerksmeisterin auch das kleinste Bauteil im Detail erklären kann. Denn das ist dem Team besonders wichtig: Gerade die kleinen und „unsichtbaren“ oder „unscheinbaren“ Dinge so hochwertig zu verbauen wie möglich:

  • Steuersätze
  • Innenlager
  • Schrauben
  • Unterlegscheiben
  • Speichen etc.

raddesign-liebe-zum-detail-speichen

Durch diese Liebe zum Detail wird ein Individualbaurad erst ein Fahrrad, das seinem Besitzer für lange Zeit Fahrspaß bereitet. Für die Vermittlung dieses Know-hows nehmen sich die Mitarbeiter bei Raddesign die nötige Zeit, um das optimale Endprodukt für den Kunden zusammen zu stellen. Das ist individuelle Qualität wie man sie sich als Kunde wünscht.

So weiß ich seit meinem Besuch bei der Rad-Übergabe bsw. wie Fahrradspeichen eingesetzt werden und wieviel physikalisches Fachwissen für diese Aufgabe bei bseonders hochwertigen Speichen notwendig ist! Durch die einseitige Krafteinwirkung, die auf der Kettenseite des Fahrrads höher ist, müssen auch die Speichen dort eine höhere Spannung haben als auf der anderen Rad-Seite.

Bielefeld die Fahrradbau-Stadt

Funfact zum Schluss: In den 1930er Jahren kam jedes fünfte in Deutschland produzierte Fahrrad aus Bielefeld! Ab 1886 widmete sich die hier entstehende Industrie neben der Textilproduktion auch dem Metall- und Maschinenbau und daraus entstand eine Fahrradindustrie, die bis heute über 15 Millionen Räder und Rahmen hergestellt hat. Wie sich die Entwicklung von der Nähmaschine zum Drahtesel vollzogen hat, wird in diesem Artikel zu Bielefeld als Fahrradstadt beim ADFC erklärt. Die wenigsten Menschen außerhalb der Region wissen vermutlich, dass selbst MIELE einmal Fahrräder produzierte.

Fazit

Unsere Jobrad-Kooperation ermöglicht unseren Mitarbeiter_innen beim Kauf eines Rades (nicht nur) für den täglichen Arbeitsweg etwas weiter oben ins Regal zu greifen. Das bedeutet: Sichere, gesündere, stabilere und natürlich auch schnellere 😉 Räder und damit sichere, gesündere und zufriedene Mitarbeiter_innen.

Und Tilmann? “Ohne Jobrad hätte ich sicher jetzt nicht ein so hochwertiges Rad mit so vielen Bauteilen “made in Germany” erworben. Raddesign war ein guter Rad(t)Geber. Und mein Rad vereint Alltagstauglichkeit mit Reisetauglichkeit. Und ich freue mich schon auf die nächste Radtour, denn es heißt zwar JobRad, aber natürlich darfst Du damit auch Sport machen oder Reisen.”

Zum Abschluss noch einmal ein paar Eindrücke des Rades in ganzer Schönheit 🙂

Alle folgenden Fotos (C) Raddesign

Tilmanns Jobrad (c) Raddesign
Tilmanns Jobrad (c) Raddesign
Tilmanns Jobrad  (c) Raddesign
Tilmanns Jobrad Kette (c) Raddesign
Tilmanns Jobrad Lenker (c) Raddesign
Tilmanns Jobrad Lenker (c) Raddesign

5 Thesen zum Feelgood Management

das-kannste-schon-so-machen

Das Thema neue Arbeitskultur und Feelgood Management boomt zurzeit. In den Medien wird es mal gelobt, mal belächelt, teilweise als “das gab’s doch schon immer” relativiert. Was dabei immer wieder zur Sprache kommt, ist die Frage – was bringt das, woran macht man den Erfolg fest, was sind relevante Feelgood-Faktoren? Hier mal ein paar ganz persönlich Beobachtungen und Erfahrungen dazu, was Feelgood Management kann:

1. Feelgood macht sichtbar, wie ein Unternehmen tickt.

Unsere Arbeitskultur setzt auf eine familiäre Atmosphäre, flache Hierarchien, eigenständiges Arbeiten, Freiräume und Flexibilität. All das wird durch Feelgood unterstützt. Aber: Was vorher nicht da war, wird einer alleine auch nicht herbei zaubern. Feelgood ist gelebte Unternehmenskultur, treibt Themen und Projekte, die den Kolleg_innen wichtig sind. Für mich der größte Pluspunkt: dass unsere Feelgood Managerin Sarah als Vertrauensperson für alles ansprechbar ist, was das Arbeits- (und manchmal auch das private) Leben besser macht. Oder eben vermittelt, wenn es nicht rund läuft. Quasi der BFF im Unternehmen, der ohne Wenn und Aber ein offenes Ohr für einen hat.

Wichtig dabei: Jeder kann, keiner muss. Feelgood lebt davon, dass die Kolleg_innen mitziehen, sich einbringen, Angebote nutzen und – mit Unterstützung des Feelgood Managements – selbst anschieben. Offenheit und Freiräume bieten heißt aber auch, sich die Freiheit zu nehmen nicht mitzumachen. Wer keine Lust auf gemeinsame Events hat, weiß dafür vielleicht zu schätzen, dass es einen konkreten und neutralen Ansprechpartner für andere Wünsche und Projekte gibt.

2. Feelgood ist ein Statement für Wertschätzung.

Optimale Rahmenbedingungen bieten und das für jeden und ganz individuell – das ist schwierig und auch nicht immer zu 100 % machbar. Aber dass mich jemand gezielt fragt: Was brauchst du, um dich hier wohl zu fühlen und einen guten Job zu machen? zeigt, dass hier jeder so sein kann, wie er ist und sich nicht verbiegen muss, bis er in irgendein Schema vom perfekten Mitarbeiter passt.

3. Feelgood macht es einfach, die Komfortzone zu verlassen.

Wer in dieser Weise Rückendeckung bekommt, traut sich auch was. Wenn man Pech hat, funktioniert Arbeit nach dem Prinzip “die Erde ist eine Scheibe”. Der Tanzbereich ist klar abgesteckt, wer sich über den Rand wagt, rutscht ab. Oder riskiert zumindest Fehler zu machen und wer weiß schon, wohin das führt. Ein Minimum an Struktur tut (mir zumindest) gut. Hat man aber einmal die grüne Wiese für sich entdeckt, tun sich ganz neue Optionen auf. Das kann extrem motivieren und Spaß machen. Und darum geht es ja schließlich beim Feelgood Management.

4. Eine gute Arbeitskultur verändert Einstellungen und Verhalten. Und Feelgood ist ein Teil davon.  

In anderen Jobs habe ich automatisch umgeschaltet zwischen hier Arbeit, d.h. “Arbeitsmodus”, und da Freizeit, wo ich in den “entspann dich”-Modus runterfahren kann. Arbeitsmodus hat für mich viel damit zu tun, dass ich darauf eingestellt bin Druck auszuhalten, (gegen) zu argumentieren, schnell Ergebnisse zu liefern, 120% zu geben. Stimmt das Arbeitsumfeld, kann ich auf einmal mehr aus dem Bauch heraus entscheiden und freier arbeiten. Das bedeutet nicht, dass hier alle Däumchen drehen und nur die Sachen tun, die ihnen ohne viel Anstrengung und einfach von der Hand gehen. Aber eine wertschätzende Atmosphäre ist unglaublich entspannend, macht den Kopf frei für Kreativität und Lust auf die 120 %.

5. Die Sache mit den Einhörnern

“Das Leben ist eben keine Blumenwiese” schrieb Die Welt in einem Artikel zum Thema “Warum die Generation Y so unglücklich ist” (der nebenbei bemerkt sehr lustig ist!). Auf meiner Blumenwiese haben keine Einhörner getanzt, aber: meine Erwartungshaltung nach der Uni war schon, endlich das echte Leben, alles richtig gemacht, da muss doch jetzt was kommen. Als Praktikantin im Historischen Museum habe ich einmal Zeitzeugen zu ihrem Arbeitsleben bei einem großen Bielefelder Unternehmen befragt. Das waren die klassischen Karrieren, bei denen drei Generationen und mehr ein Leben lang im gleichen Betrieb gearbeitet haben. “Wie eine Familie”, Sicherheit, Orientierung waren da die Schlagwörter. 

Meine erste “Betriebszugehörigkeit” (Kommentar aus meiner Familie zum ersten Gehalt: “Da verdient ja eine Putzfrau mehr?” “Egal! Das ist ein Job!”) endete spontan nach 6 Monaten, da ein Agenturbüro schließen musste. Das war schon ein bisschen schräg. Der Letzte machte das Licht aus, sprich die Volontärin und ich. Dann kam ganz viel harte Arbeit, dafür gab es viel Neues, tolle Kunden, Projekte und eingeschworene Teams zurück (Stress, positiver wie negativer, schweißt ja bekanntlich zusammen).

Jetzt bei comspace ist es so, als hat mir einer gesagt – wir haben hier eine grüne Wiese für dich. Wenn du dich traust, kannst du hier was hochziehen. Für die Einhörner musst du schon selber sorgen, aber wir helfen dir in den Sattel. Zugegeben, der Ostwestfale in mir ist skeptisch, aber: Schaun wir mal. Neuer Tanzbereich, neues Glück 🙂

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girls4IT – Mentoring für Mädchen in der IT-Branche

Leider kommt es noch nicht so häufig vor, dass Frauen den Beruf der Informatikerin ergreifen. Auch unsere Kollegin Anna hatte eigentlich andere Pläne. Hier erklärt sie, wie sie zu ihrem Beruf fand und mittlerweile als Mentorin für junge Mädchen in IT-Berufen zwischen 15 und 18 arbeitet:

tkG14JLrch3gBBczztkLxfXJjLSq6kdNWie viele junge Mädchen wollte ich eigentlich ins Design und dann Websites und andere digitale Medien gestalten. Durch die Tatsache, dass mein Vater von Beruf Elektriker und passionierter Hobby-Informatiker ist, habe ich auch einiges von seinem Interesse mitbekommen. So bekam ich zum Beispiel immer seine alten PCs und CDs aus Computer-Zeitschriften mit den neusten Programmen und gestaltete schon früh verschiedenste Medien am PC.

Was steckt hinter dem Mentoring-Programm girls4IT?

Das girls4IT Programm hilft Schülerinnen bei ihrer Berufswahl indem verschiedenste Berufe vorgestellt, IT Themen und Potentiale sichtbar gemacht und die Schülerinnen individuell betreut werden. Ich habe unabhängig davon, ob mein Arbeitgeber dieses Engagement unterstützen würde, sofort zugesagt, da ich selbst die Erfahrung machen musste, dass Frauen oft nicht ernst genommen werden und weibliche Vorbilder daher besonders wichtig sind.

Wie läuft das Mentoring ab?

Seit ein paar Monaten treffe ich mich alle paar Wochen mit meiner Mentee und stehe außerdem über einen privaten Blog und Kurznachrichten mit ihr in Kontakt.

In meinem Blog schreibe ich kurze, für IT-Neulinge verständliche Artikel, Tutorials und organisiere mich mit meiner Mentee. Für jeden der Artikel gibt es die Möglichkeit Feedback und Kommentare abzugeben. Interessiert sich meine Mentee für ein Thema, dann kann sie mir einfach eine Nachricht zukommen lassen und ich verfasse den nächsten Blog-Artikel darüber oder antworte ihr direkt.

Einige Fragen meiner Mentee  in letzter Zeit waren:

  • Was ist ein CMS?
  • Wie funktioniert die Cloud?
  • Was ist ein Website-Slider?

Während der Treffen (1-2 im Monat) reden wir dann noch einmal persönlich darüber und machen gemeinsam kleinere Übungen, wie zum Beispiel den Text in einer einfachen HTML-Seite umzugestalten.

Wie kamst Du eigentlich zur Medieninformatik und zum Mentoring?

Über den Tag der offenen Tür am b.i.b. in Paderborn kam ich nach dem Abi zum Eignungstest und schnitt dank meiner Vorkenntnisse aus Hobby und Abitur-Leistungskursen überdurchschnittlich gut in den Feldern Englisch, Informatik und Mathematik ab. Auf die Empfehlung einer Mitarbeiterin des b.i.b.s sah ich mir noch den Beruf der Medieninformatikerin mit Schwerpunkt Design an und die Entscheidung war klar: Mit der Aussicht auf ein anschließendes Studium im Ausland wollte ich Medieninformatikerin werden –  obwohl ich nie zuvor auch nur eine Zeile Code geschrieben hatte.

Im Oktober 2010 begann dann ohne jegliches Vorwissen die schulische Ausbildung am b.i.b. in Paderborn. Eingeschüchtert von dem Vorwissen der Mitschüler begann ich mit dem Lernen. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass auch alle anderen nur mit Wasser kochen: Die erste Klausur war eine glatte 1.

Das konnte ich bis zum Ende der Ausbildung fortsetzen und schaffte den Abschluss als Klassenbeste!

Die Ausbildung bestand zu 50% aus Design-lastigen Fächern und 50% Informatikfächern. So bekam ich während der Ausbildung zwar viele Einblicke, wollte mich jedoch gerne etwas mehr spezialisieren. Das konnte ich dann während eines sog. Top-Up-Studiums in England (Southampton). Hier studierte ich im Bereich „Software Engineering“. Meine Themenschwerpunkte waren nun also mehr technisch. Das Thema meiner Bachelor-Arbeit war die Entwicklung einer Stundenplan-App für das b.i.b.(Link zur App im Android Playstore).

BIB-Stundenplan-App-Screenshot

Aus diesem Grund hatte ich auch während des Studiums weiterhin viel Kontakt zum b.i.b.
Übrigens: In Bielefeld gibt es mit MINT ein ähnliches Projekt, das über Informatik hinaus noch weitere naturwissenschaftliche Fachgebiete abdeckt.

Nachdem ich dann mein Studium mit einem First Class Degree (Bachelor of Science) abgeschlossen hatte und wieder nach Deutschland (Paderborn) gezogen war, schrieb mich die Abteilungsleiterin für Informatik am b.i.b. Paderborn per Mail an, weil sie ein Mitglied der Initiative „Paderborn ist Informatik“ ist, die das Programm „girls4IT“ ins Leben rufen wollte, und auf der Suche nach Mentorinnen war. Als eine ihrer ehemaligen Schülerinnen, fiel die Wahl unter anderem auf mich.
Da dieses Jahr das erste Jahr von „girls4IT“ ist, gibt es noch keine wirklichen Erfolgsgeschichten zu erzählen, aber ich bin mir sicher, dass mindestens eine der Teilnehmerinnen danach eine Karriere in Richtung IT verfolgen wird.

Ich möchte junge Mädchen dazu motivieren, sich für Berufe in der Informatik zu entscheiden, sie bei ihrem beruflichen Werdegang zu unterstützen und ihnen die Angst vor dem großen Unbekannten nehmen. Die Informatik besteht ja zum Großteil aus Informationsverarbeitung- und Präsentation. Von meiner Mentee erwarte ich Begeisterung und Interesse am Web, der mobilen Welt und Bereitschaft für eine gute und regelmäßige Zusammenarbeit. Manchmal muss man sich einfach mal trauen ins kalte Wasser zu springen und ein bisschen Mut zur Lücke haben, um das für Einsteiger_innen erschlagend wirkende Thema anzugehen.

Was genau bedeutet das Mentoring für comspace?

Die Information, dass ich bei girls4IT mitmache, hat sich bei comspace eher zufällig im Anschluss an eines unserer c42 Barcamps verbreitet und  bisher habe ich nur Zustimmung bekommen. Meine Mentee hat darüber hinaus die Möglichkeit bekommen sich unser Unternehmen gemeinsam mit den Studenten der FHM anzusehen und wird in den Osterferien 2015 ein Praktikum bei comspace absolvieren.

Nachdem sich meine Aktivität als Mentorin bis zur Geschäftsführung herum gesprochen hat, kann ich während meiner Arbeitszeit an girls4IT-Meetings teilnehmen. Anfangs nahm ich mir dafür frei oder baute Überstunden ab.

Was hat ein Unternehmen davon, seine Mitarbeiter Mentorships machen zu lassen?

Meiner Meinung nach sind solche Programme eine super Chance, seinem Unternehmen positive Aufmerksamkeit zu bescheren und neue Kolleg_innen für sich zu gewinnen.

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Beitragsbild (c) Veit Mette

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Lohnt sich die Ausbildung noch – Unser Beitrag zur #Blogparade

Im November rief das Blog Karrierebibel auf Anregung der Krones AG die Blogparade zur Frage „Lohnt sich die Ausbildung noch?“ ins Leben.

Wir bei comspace beantworten das mit einem klaren ja und möchten gerne erklären warum es sich für uns als Unternehmen und für Auszubildende lohnt, bei comspace die Lehre zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Fachinformatiker für Systemintegration zu machen.

Die Kurzfassung in nackten Zahlen:

  • Auszubildenen-Quote von über 12%
  • Übernahmequote über 90%
  • 100% Erfolgsquote bei Abschlussprüfungen am Ende der Ausbildung 

Die Langfassung

comspace steht für erfolgreiche Integrationen im Online Business. Ganz einfach gesagt bauen wir komplexe Webseiten-Projekte für mittelständische Unternehmen und Konzerne auf Basis sogenannter Standardsoftware. In unserem Fall sind das die Content Management Systeme Sitecore, Opentext oder FirstSpirit sowie die Multi-Channel Plattform Hybris. Unsere Arbeit beginnt bereits bei der Installation und dem Hosting der Systeme, geht weiter über das Projektmanagement des (Re)-Launch und das Verbinden des CMS mit der bestehenden Systemlandschaft wie Online-Shops, PIM, MAM, CRM-Systeme usw. Hierbei entwickeln wir aus der Standard-Software eine Lösung, die individuell an die Anforderungen unserer Kunden angepasst ist.

Warum Ausbildung für uns als Unternehmen Sinn macht

Genau wie in vielen Industrieunternehmen brauchen auch wir Spezialisten. Da diese nicht unbegrenzt auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen bilden wir diese einfach aus. Gerade in unser sich schnell wandelnden Branche mit einem hohen Maß an Spezialisierung ist die duale Ausbildung eine wichtige Säule der strategischen Personalentwicklung. Nur so können wir gewährleisten, dass wir weiter wachsen können. Dabei erfüllen die Auszubildenden zwei wichtige Punkte:

  1. Auszubildende sind eine wichtige Säule in der Unternehmenskultur, denn durch die Arbeit in verschiedenen Bereichen, Teams oder Abteilungen verfügen sie über ein hohes Maß an Identifikation und sind innerhalb der Organisation gut vernetzt
  2. Auszubildende stehen dem Unternehmen langfristig zur Verfügung, können sich parallel zum Beruf weiter qualifizieren und stehen während dieser Zeit mit ihrer Arbeitskraft dem Unternehmen zur Verfügung.

Gerade der zweite Punkt gewinnt für uns immer mehr an Bedeutung. Denn durch duale Studiengänge können wir den ehemaligen Auszubildenden eine weitere Perspektive bieten und sie so weiter an uns binden. Wer aber mit einem abgeschlossenen Studium in das Unternehmen eintritt, wird vielleicht noch einen Masterabschluss anstreben aber ein zweiten Studium eher in den seltensten Fällen aufnehmen. Wenn dies aber der Fall ist, führt es bei kleineren Unternehmen wie comspace in der Regel auch zum dauerhaften Verlust der Arbeitskraft.

Ausbildung macht auch für junge Menschen Sinn

Für die so viel beschriebene Generation Y ist die duale Ausbildung eigentlich genau der richtige oder zumindest ein sehr reizvoller Weg. Familie und Freunde sind wichtig, man möchte Geld verdienen um z.B. zu reisen und selbstbestimmt arbeiten möchte man auch noch. Das alles geht problemlos mit einer Ausbildung. Der Ausbildungsort ist meistens auch der Schulort, man kann weiter in seiner Band oder Mannschaft spielen, eine erste eigene Wohnung mit dem Freund oder der Freundin kann bezogen werden und ein gemeinsamer Sommerurlaub oder regelmäßige Konzertbesuche sind bei einer fairen Ausbildungsvergütung auch noch drin. Wenn man einen modernen Arbeitgeber gefunden hat, dann darf man spannende Projekte begleiten und besucht Schulungen, Messen und Konferenzen. Den ganzen lieben langen Tag ist man im Internet unterwegs und private Mails, Amazon-Pakete oder unaufschiebbare private Termine oder ganz alltägliche Erledigungen lässt der moderne Arbeitgeber in der Regel auch zu.

Nach drei Jahren Ausbildung ist man prima qualifiziert, hat Projekterfahrungen gesammelt und ist schon ganz gut vernetzt. Das Unternehmen hat aber schon viel eher einen wertvollen Mitarbeiter gewonnen, der im Rahmen der Ausbildung gezielt weiterentwickelt werden kann und nach der Ausbildung entsprechend seiner Stärken eingesetzt wird. Hinzu kommt: Man kennt sich und man schätzt sich.

Unser Potenzial zur Weiterentwicklung der Ausbildung bei comspace

Die sehr praxisnahe Ausbildung bei comspace hat aber auch einen Nachteil. Auch wenn es bei uns keine ausbildungsfernen Inhalte gibt, diese wurden im Berufsbildungsbericht 2014 als einer der häufigsten Gründe für Unzufriedenheit unter Azubis genannt, so haben auch wir noch Luft nach oben. Im Rahmen unseres internen c42 Firmen-Barcamps kam der Wunsch auf, dass es eigene Auszubildende-Projekte zum Ausprobieren und Experimentieren geben sollte. An der Umsetzung dieses Wunsches arbeiten wir, weil wir das Lernen im Team für unsere Azubis weiter fördern möchten.

Das Tolle an Blogparaden – man lernt viele neue Unternehmensblogs kennen.

Weitere Beiträge zur Blogparade „Macht Ausbildung noch Sinn?“ bei:

Wir sind “Ausgezeichnet Familienfreundlich”

Angela Rehorst (Familienbündnis), Andreas Kämmer (Comspace),Michael Heesing (Handwerkskammer), Katharina Hüttemann (Hücobi), Dieter Brand und Claudia Helling (Sparkasse), Jörg-Uwe Goldbeck (Goldbeck), Norbert Müller (BGW), Pit Clausen - Oberbürgermeister. (c) Ulrike Wittenbrink

Letzten Dienstag haben wir bereits unser 65-seitiges E-Book auf den Weg gebracht, in dem Blogger und bloggende Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven auf die Frage “Was macht einen familienfreundlichen Arbeitgeber aus?” eingehen.

Am gleichen Tag durften wir zusammen mit vier anderen Bielefelder Unternehmen das Prädikat “Ausgezeichnet Familienfreundlich” vom Bielefelder Bündnis für Familien und Oberbürgermeister Pit Clausen entgegen nehmen und wir sind unheimlich stolz darauf.

Angela Rehorst (Familienbündnis), Andreas Kämmer (Comspace),Michael Heesing (Handwerkskammer), Katharina Hüttemann (Hücobi), Dieter Brand und Claudia Helling (Sparkasse), Jörg-Uwe Goldbeck (Goldbeck), Norbert Müller (BGW), Pit Clausen - Oberbürgermeister.    (c)  Ulrike Wittenbrink
Angela Rehorst (Familienbündnis), Andreas Kämmer (comspace), Michael Heesing (Handwerkskammer), Katharina Hüttemann (Hücobi), Dieter Brand und Claudia Helling (Sparkasse), Jörg-Uwe Goldbeck (Goldbeck), Norbert Müller (BGW), Pit Clausen – Oberbürgermeister. Foto: Ulrike Wittenbrink

Eine Jury aus Wirtschaft und Verwaltung zeichnet damit Unternehmen aus, die sich zu einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik bekennen und auch danach handeln. Besonders wertvoll war für uns der Austausch mit den anderen ausgezeichneten Unternehmen in einer Podiumsdiskussion und im Anschluss an die Verleihung.

An dieser Stelle möchten wir kurz darauf eingehen, welche Maßnahmen von den anderen Unternehmen in Sachen Familienfreundlichkeit durchgeführt werden:

Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH (BGW)

Die BGW hat in Bielefeld bereits 13 KiTas für verschiedene Betreiber in Bielefeld gebaut und in angemieteten BGW-Wohnungen unterhalten verschiedene Elterninitiativen Kinderbetreuungseinrichtungen.

Die Auszeichnung erhielt die BGW allerdings für ihr Engagement gegenüber den über 150 eigenen Mitarbeitern. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird groß geschrieben und so werden neben jungen Familien mit Kindern auch Mitarbeiter mit pflegebedürftigen Angehörigen unterstützt.

Weitere Informationen zur BGW finden Sie hier

Goldbeck GmbH

Goldbeckchen heißt der unternehmenseigene Kindergarten von Goldbeckbau in Ummeln. Das Unternehmen baut hauptsächlich Hallen, Bürogebäude, Parkhäuser, Sporthallen und Schulen. Da stellte der eigene Kindergarten auf dem Werksgelände schon ein Novum in der Produktpalette dar.

Der Kindergarten steht zwar auch Familien aus dem Umland offen, das Hauptziel ist aber die Eltern im Unternehmen zu unterstützen. Da werden dann auch mal die Kernöffnungszeiten von 7 bis 17 Uhr individuell ausgeweitet, wenn es bei der Arbeit mal etwas länger dauert.

Die Facebook-Seite der Goldbeckchen

HÜCOBI GmbH

Cobiland heißt die betriebsnahe Kindertagespflege, die kurzfristig bei der Hücobi GmbH aufgebaut wurde. Unter professioneller Betreuung können dort bis zu fünf Kinder mit viel Spaß beaufsichtigt werden, so lange Mama oder Papa nebenan arbeiten.

Mit Unterstützung der REGE Bielefeld (regionale Personalentwicklungsgesellschaft) war die eigenunternehmerische und kostenlose Kinderbetreuung innerhalb von drei Monaten auf den Weg gebracht und bietet den Mitarbeiter_innen nun in zwei Firmenräumen zusätzliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ohne zusätzliche Fahrtzeiten oder Fahrtkosten.

Mehr erfahren Sie hier bei Hücobi

Sparkasse Bielefeld

Die Sparkasse Bielefeld setzt sich seit 1825 für Menschen und Wirtschaft in der Region ein. Im Mai 2013 erhielt sie bereits das Zertifikat zum audit berufundfamilie, mit dem sie aktiv und gezielt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt.

In diesem Rahmen setzte das Unternehmen mit seinen über 1400 Mitarbeitern bspw. Maßnahmen um wie Vermittlung bei Kinderbetreuung und Pflege, Kinderbetreuung in der Ferienzeit, verschiedene Teilzeitmodelle (insb. für Führungskräfte), Teilzeit und Sonderurlaub nach Elternzeit und vieles mehr.

Vollständige Maßnahmen im Kurzportrait – Blog der Sparkasse Bielefeld

 

Die 2012 von der Stadt Bielefeld und dem Bündnis für Familien ausgezeichneten Unternehmen waren:

 

Feelgood Managerin an Bord!

Nein, das ist nicht der neue Aufkleber an den Kofferraumklappen unserer Firmenwagen 😉 Vielmehr ist unsere Sarah Jansohn seit Oktober nun offiziell die Feelgood Managerin von comspace, nachdem sie etwas über ein Jahr unsere Office Managerin war.

Sarah-JansohnAls Feelgood Managerin wird sie sich neben der Unternehmens- und Arbeitskultur bsw. auch um die Umsetzung unseres Leitbildes gemeinsam mit den Mitarbeiter_innen kümmern. Doch die allerwichtigste Aufgabe unserer Feelgood-Managerin ist es dafür zu sorgen, dass die Kolleg_innen morgens mit einem Lächeln zur Tür rein kommen und sich den ganzen Tag wohl bei der Arbeit fühlen. Was das im Detail bedeutet wird Sie uns in ein paar Wochen genauer erklären.

Feelgood-an-Bord In Deutschland sind wir mit unserem Engagement für mehr Arbeitskultur bereits in großartiger Gesellschaft: Goodgame Studios, Google, Jimdo, Ministry, t3n, WOOGA und XING sind nur einige Unternehmen, die bereits mit Feelgood Management für eine bessere Kommunikation und den “Flow” am Arbeitsplatz sorgen. (Alle Unternehmen mit Feelgood Managern finden sich in dieser Übersicht bei Goodplace.org.)

Hier in Ostwestfalen sind wir noch (aber hoffentlich nicht mehr lange) die Ersten, die mit Feelgood-Management starten. Mit all seiner Natur und Familienfreundlichkeit bietet unsere Region bereits eine Menge Lebensqualität, um qualifizierte Mitarbeiter zu begeistern. Uns ist aber auch bewusst, dass wir uns auf dem Arbeitsmarkt für „Wissensarbeiter“ als Arbeitgeber auch um die Mitarbeiter “bewerben”. Daher ist es uns wichtig, ein besonders gutes Arbeitsklima zu schaffen und es ständig weiter zu entwickeln.

Was eine Feelgood Managerin so macht, erklärt Magdalena von Jimdo hier in diesem kurzen Video:

Etwas ausführlicher erklärt Monika von Goodplace.org die Aufgaben von Feelgood Manager_innen noch einmal in diesem Interview und einen wissenschaftlichen Hintergrund gibt es beim Fraunhofer Institut.

Wer sich noch etwas tiefer in das Thema einlesen möchte, dem sei die Blogparade zu Feelgood Management bei bosbach ans Herz gelegt. Wir nehmen nicht offiziell an der Blogparade teil, da wir derzeit selber noch in der Entwicklungsphase stecken. Stattdessen werden wir in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder auf das Thema eingehen und berichten, wie sich Feelgood Management bei uns entwickelt.

Ach, eine letzte Sache noch: Wir würden uns ganz besonders über ein Voting für comspace hier bei den Goodplace Stories freuen 😉