Der Umzug

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen, Er will uns Stuf‘ um Stufe heben.
(Hermann Hesse, Stufen)

Eventuell hat dieses Zitat unsere Geschäftsführung  voran getrieben, bei der sich als schwierig erweisenden Immobiliensuche.  Vielleicht war es aber auch nur der Gedanke, dass: Wenn es so weiter geht, platzen wir aus allen Nähten. Also lieber rechtzeitig eine zukunftsbezogene unternehmerische Entscheidung treffen: Umzug. Rechtzeitig, das sollte sich noch als schwierig herausstellen.

Aber Schritt für Schritt. Als die Entscheidung pro Umzug gefallen war, entwickelte sich ein stetig wachsendes Anforderungsprofil mit zwei Prioritäten: Zentrumsnähe und ca. 1500 m² Fläche, also mit genügend Raum zum Expandieren. Zwei Dinge, die schon mal in fast jeder Stadt schwierig zusammenpassen: viel Raum und Zentrum, eine schöne Tautologie, die unschöne Probleme verursachen kann. So auch in Bielefeld. Zwischen Anforderungen und Gegebenheiten klaffte also eine nicht allzu kleine Lücke. Es stellte sich heraus, dass eine bezugsfähige Immobilie, die unsere Anforderungen erfüllt, schlichtweg nicht zu finden war.

Was also tun? Das Zauberwort hieß: customizing. Customizing auf einem Gebiet außerhalb unserer IT-Kernkompetenz – der Baubranche. Zunächst war das ehemalige Scala Kino an der Herforder Straße, Nähe des Jahnplatzes, im Focus. Das scheiterte aber vor allem an den erheblichen baulichen Veränderungen, die nötig gewesen wären. Parallel dazu besichtigten wir noch eine Immobilie in der Elsa-Brändström-Straße, die nahezu alle Anforderungen erfüllen konnte: Größe, Lage und ein großer Außenbereich in der 8.Etage. Das schien zunächst mal zu überzeugen. Jedoch taten sich bei der Besichtigung folgende, etwas trostlos wirkende Bilder auf:

maroder achter Stock
8.Etage, noch etwas marode
Galerie, Glasdach, Bielefeld
Glasdach
maroder, Flur, Büro, Bielefeld, comspace
Flur

 

 

 

 

 

So erschien gerade der Eimer inmitten des Raumes zu beunruhigen. Es gab also einiges zu verhandeln mit dem Eigentümer, aber das Potenzial der Immobilie wurde erkannt. Der Eigentümer zeigte sich gerade bei den baulichen Gestaltungsmöglichkeiten kooperativ. Die Planungsphase konnte beginnen. Bevor richtig angefangen werden konnte, musste erstmal entkernt werden.

 

Entkernung Büro Bielefeld comspace
Entkernung, 2. Etage
Kabel Büro Bielefeld comspace Arbeitsplatz der Handwerker
Viele Kabel.

Zwangsläufig wurde mit dem Boden begonnen da, wie der Geschäftsführer Andreas Kämmer so schön sagte: „Ohne ​Boden​ kein Bad, kein Glas, kein Trockenbau, kein Serverraum. Ein echter Bottleneck.“ Um nicht schon bei Baubeginn in Verzug zu geraten, wurde eine Spezialfirma aus Belgien beauftragt, den Betonboden einzuziehen. Die Trockenzeit  wurde so von mindestens  14 Tage auf 48 Stunden verkürzt. Danach wurde der Boden noch geschliffen, grundiert, lackiert, versiegelt und, nicht zu vergessen, mit Holzpaneelen versehen.

 

Boden,geschliffen, grundiert, lackiert, versiegelt, Bielefeld, comspace, neues Büro
Betonboden
Boden Holz,geschliffen, grundiert, lackiert, versiegelt, gelegt
Holzpaneele
Boden verlegen, Bielefeld, comspace
Holzpaneele verlegt.

 

 

 

 

 

Weitere für einen Online Dienstleister wichtige Meilensteine wie Kabeltrassen, Schlüterschienen und die Anbindung an den Glasfaserring liefen so weit wie möglich parallel.

 

thomas_krenn_multinode_server, Bielefeld, comspace
Server
24GBit/s
24GBit/s
Verbindungen

 

 

 

 

 

Und manchmal lief auch mal –  nichts, oder zumindest nicht das Gewünschte. Mängellisten wurden erstellt, mit dem Ziel, die umzugkritischen Punkte priorisiert abzuarbeiten. Fristen wurden neu gesetzt – der Druck erhöht. Der zugegebenermaßen ehrgeizige erste Umzugstermin musste jedoch verschoben werden, zum Verdruss aller Beteiligten. Doch dann wurde es wieder Licht und neue Hoffnung keimte auf.

Holzboden Büro comspace Bielefeld Zentrum
Licht!
Dornbracht,
Bad und WC

Bad und WC wurden in Angriff genommen, die Armaturen dazu lieferte die Dornbracht GmbH & Co. KG , die Serverschränke für den Serverraum kamen von der Rittal GmbH & Co. KG, beides langjährige Kunden von comspace.

 

Als nächstes nahmen  die Türen- und Glasbauer ihre Arbeit auf.

Gesamtraum
Glasbauer bei der Arbeit.
Glasecke
Glasecke

Die Büroräume nahmen immer mehr Kontur an. Sollte jemand noch nicht die nötige Vorstellungskraft aufgebracht haben, konnte man nun mehr und mehr von den Räumlichkeiten überzeugt werden. Bestes Beispiel ist die Decke, die einen schwarzen Anstrich erhielt. Die Meinungen dazu waren im Vorfeld überaus….negativ. Doch im Zusammenspiel mit dem hellen Holzboden und der Höhe der Räume machte es nun sichtbar Sinn.

Die Räume im ersten Stock waren baulich nun nahezu abgeschlossen. “Berge“ von Möbeln wurden geliefert.

Arbeitsplätze
„Berge von Möbeln“
Arbeitsplätze
Schreibtische
photo-2
Möbel als Raumtrenner

 

 

 

 

 

Die vorher “etwas“ maroden Büros wurden im Jahr 2013 wieder in moderne Büros verwandelt, die technisches Equipment mit innovativen, zeitgemäßen Konzepten der Raumgestaltung verbinden, wie natürlichen Lärmschutz durch automatisch bewässerte Hecken. Technik und Natur scheinen in den neuen Büros nun ebenso kein unüberbrückbarer Gegensatz mehr zu sein wie Raum und Zentrum. Ab Anfang dieses Jahres konnten dann unsere Abteilungen IT-Service und Entwicklung in die erste Etage einziehen, demnächst folgt das Account Management und das Online Marketing. Weiterhin freuen wir uns auf die baldige Fertigstellung der achten Etage, mit einem sehenswerten Ausblick über unsere Stadt.

Rückblick auf den CAREER.DAY 2013 der FHM Bielefeld

Den zweiten CAREER.DAY der FHM Bielefeld haben wir diese Woche erneut als Aussteller unterstützt und zählen damit schon fast zu den „alten Hasen“ bei dieser Veranstaltung. Organisiert wurde sie wie im vergangenen Jahr in Kooperation mit der Absolventenverein Alumni e.V. und bot eine Kombination aus Vorträgen und Karrieremesse. Auf diese Weise konnten die Absolventen und Studierenden Kontakte mit heimischen Unternehmen knüpfen und sich direkt über Jobangebote und Praktikumsmöglichkeiten informieren.

Großes Interesse auf Studentenseite

Die Nachfrage von Studentenseite war beachtlich: mit rund 300 Studierenden aller Fachrichtungen mit Schwerpunkt auf den Studiengängen BA Eventmanagement, Medienkommunikation und Journalismus sowie BWL interessierten sich deutlich mehr Studenten für die Angebote der teilnehmenden Unternehmen als im Vorjahr. So fanden die mitgebrachten und an der Jobwall der FHM ausgehängten Jobangebote großen Anklang.

comspace-Stand auf CAREER.DAY FHM

Am comspace-Stand konnten unsere Kolleginnen Pia und Hanna (selbst Alumna bzw. aktuelle Masterstudentin der FHM Bielefeld)  viele interessante Gespräche mit gut vorbereiteten und durchweg qualifizierten Bachelor- und Masterstudenten führen, wobei der Schwerpunkt auf der Nachfrage nach Trainee- und Praktikumsangeboten lag. Mit gesundem Selbstbewusstsein boten die Studenten dabei nicht nur ihre Arbeitsleistung an, sondern fragten auch danach, was die Unternehmen für sie tun könnten.

Namhafte Aussteller aus OWL

Als Aussteller befanden wir uns in guter Gesellschaft von Firmen wie u.a. CLAAS, Schüco, Arminia Bielefeld, Seidensticker und Gerry Weber. In einem parallel stattfindenden Vortragsprogramm informierten einige dieser Unternehmen über ihre Berufseinstiegsmöglichkeiten. Außerdem wurde das Mentoring-Programm des FHM Alumni e.V. vorgestellt.

Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die es uns nebenbei ermöglichte, den Kontakt zu dem einen oder anderen FHM Verantwortlichen zu intensivieren. Die Organisation seitens der Fachhochschule lief erneut reibungslos.

Komplexität verringern war das heimliche Top-Thema der CeBIT 2013

Komplexität - Quelle (cc) Dominik 99 nevovivo

Neben der Verringerung von Komplexität geht es auch darum, sie auszublenden und beherrschbar zu machen. Mit immer mehr neuen Tools, IT-Strukturen und Prozessen wird sich Komplexität auf lange Sicht kaum verringern lassen. Aber es entstehen immer neue Ansätze, sie in den Griff zu bekommen.

Komplexität - Quelle (cc) Dominik 99 nevovivo
Komplexität – Quelle Flickr (cc) Nutzer: nevovivo

In unserem Video-Interview mit e-Spirit CEO Bodemann sprach unser Geschäftsführer Michael Steinfort bereits davon, dass die zukünftigen Entwicklungen im Content Management Bereich dadurch geprägt sein werden, Inhaltsstrukturen und integrierte Services weniger komplex zu gestalten.

Beim CMS FirstSpirit konnte ich die Maßnahmen zur Vereinfachung bereits erfahren: Die Integration der bereits im Unternehmen genutzten Drittanbieter-Dienste minimalisiert verwirrende Funktionen, Editoren werden an die Bedürfnisse der Nutzergruppen angepasst und unterschiedlichste Kanäle nach außen (Social Media, Kommunikation, Newsletter usw.) werden zentral beherrschbar. Lösungen wie diese ermöglichen Redakteuren und CMS-Nutzern einfache Usability und dem Unternehmen Zeit- und Kostenersparnis.

Die unterschiedlichen Formen von Komplexität

Im Unternehmens-Kontext können wir drei verschiedene Formen von Komplexität unterscheiden:

Die interne Komplexität des eigenen Unternehmens. Hier kommen v.a. Arbeits-Organisation, Prozesse und unmittelbar der individuelle Mensch zum Tragen.

Die externe Komplexität, auf die kein oder nur geringer Einfluss besteht: Politische Entscheidungen, gesellschaftliche Entwicklungen, aber auch Beziehungen zu Partnerunternehmen und Lieferanten.

Was bleibt ist die Komplexität der Märkte. Hier kommen die Anforderungen der Kunden ebenso zum Tragen wie bsw. der Zugriff auf Rohstoffe.

Genaueres hierzu und in welchen Detail-Bereichen und Branchen die Unübersichtlichkeit besonders stark auftritt, lesen Sie in diesem empfehlenswerten Artikel der Wirtschaftswoche von Ende 2012. Die Haupterkenntnis des Artikels ist, dass zwischen guter Komplexität – die zur Abgrenzung von Wettbewerbern oder Steigerung der Wertschöpfung führen kann – und schlechter Komplexität, die Kosten und unnötigen Mehraufwand verursacht, unterschieden werden muss.

Zeit und Komplexität

Diese beiden gehen meist Hand in Hand. Ist ein Bedienkonzept, ein Prozess oder eine Gestaltung zu komplex, kostet der Einsatz oft unnötig viel Zeit. Problematisch sind über lange Zeit gewachsene Strukturen, die sich nur schwer durchblicken und noch schwerer ausdünnen lassen. Hier ist ein regelmäßiges Prüfen auf Vereinfachung von Abläufen ratsam, um weiteres Verkomplizieren zu vermeiden und mit der Zeit sogar zu einfacheren Lösungen zu gelangen.

Komplexität und Wertschöpfung

Sowohl ein zeitlicher als auch ein Faktor für Arbeitsaufwand und Gesundheit von Mitarbeitern ist eine möglichst einfach zu bewältigende Kommunikation über die zahlreichen Kommunikations-Kanäle. Das betrifft nicht nur die sich immer neu erfindenen Social Web Kanäle, sondern auch die klassischen Kommunikationsmittel: Ebenfalls auf der CeBIT konnte ich eine Panel-Diskussion verfolgen, auf der u.a. Tim Stone von Polycom (der Hersteller der dreieckigen Telefone in den meisten Konferenzräumen dieser Welt) sagte: „Wenn wir die Nutzbarkeit unserer Geräte nicht erhöhen, hat der Kunde keinen spürbaren Return on Invest.“

„Ich verteidige das Fernsehen nun seit über 40 Jahren“ sagte Gary Davey vom TV-Sender Sky Germany in der gleichen Diskussion. Er meinte, das mittlerweile das TV-Erlebnis seines Senders das neue Kino ist. Grund dafür ist ebenfalls die deutlich vereinfachte Nutzung bei gesteigerter Qualität der Inhalte. „Heute können Zuschauer das TV-Programm ganz einfach an ihr Leben anpassen statt umgekehrt nach der Programmzeitschrift zu planen.“

Was lässt sich also tun?

„Schauen Sie, wie Ihre Produkte von Kunden eingesetzt werden und verstehen Sie dadurch deren Anforderungen. So können Sie noch bessere Entscheidungen in der Produkt-Entwicklung treffen.“ Diesen Rat gab Tjeerd Hoek von Ford Design zum Ende der Diskussion.

Einfach nutzbare Produkte ist ein weiter gefasster Begriff, als wir glauben. Es fängt bei Geräten und Dienstleistungen an, geht aber deutlich weiter:

  • Sind Nutzungsbedingungen und AGB einfach und schnell verständlich?
  • Wie leicht sind Produktseiten zu navigieren?
  • Sind Tarife und Rechnungen nachvollziehbar?

Für uns bei comspace heißt das: Systeme für unsere Kunden zu schaffen, die schnell und effektiv zu beherrschen sind, damit die Kunden unserer Kunden einfach zu bedienende Webseiten nutzen können.

In diesem Artikel zu Komplexität und Bürokratie auf Netzwertig kommt Martin Weigert zu dem Schluss, dass jedes Unternehmen, jede Behörde und jede Institution sich auf die Suche nach Möglichkeiten zur Verringerung von Komplexität machen sollte. Er bezieht sich auf diesen Artikel im Wall Street Journal, das zu drei sehr klaren Ratschlägen kommt:

  1. Einfühlen durch Erkennen von Erwartungen und Bedürfnissen.
  2. Zusammenfassen und auf das Wesentliche reduzieren.
  3. Produkte erklären und verständlicher machen.

Firstspirit in der Praxis – demonstriert in 3 kurzen Videos

Wie sieht die praktische Nutzung von FirstSpirit aus?

Einer unserer Projektleiter – Bastian Sirvend – erklärte mir auf der CeBIT die Herangehensweise und Funktionen von FirstSpirit im Detail und zeigt in diesem Video unsere mobile App-Anwendung für FirstSpirit.

http://www.youtube.com/watch?v=aXdIjSZPJHI

Unser Entwickler Jörn Stengel erklärt, wie die mobile App durch JSON aus FirstSpirit heraus mit Content versorgt wird.

http://youtu.be/EXWzi5e8iys

Brigitte Zillmann, Presales Consultant bei e-Spirit, demonstriert uns beispielhaft die beiden integrierten Dienste fotolia und Google Maps in FirstSpirit, so dass der Best-of-Breed-Ansatz „anfassbar“ wird.

http://youtu.be/gMq9Oz_jcV8

Vielen Dank an die Kollegen, die sich im Messestress der CeBIT die Zeit für die Aufnahmen genommen haben!

Eindrücke von einem interessanten Tag auf der CeBIT 2013

e-Spirit Stand Cebit
e-Spirit Cebit-Stand

Der Stand unseres CMS-Partner e-Spirit, auf dem wir dieses Jahr vertreten waren, lag strategisch günstig in der Mitte der Halle 6 und war mit drei offenen Seiten und einer separaten Besprechungs-Lounge in der oberen Etage aussteller- und besucherfreundlich gestaltet. Davon und von dem hervorragenden Service des e-Spirit Teams profitierten nicht nur die 12 e-Spirit Partner, sondern auch die zahlreichen Fachbesucher, die sich ausführlich über die verschiedenen Projektlösungen beraten ließen. Viele im Vorfeld vereinbarte Termine, aber auch interessiertes Laufpublikum trug dazu bei, dass der Stand über den ganzen Tag hinweg gut besucht war. An dieser Stelle vielen Dank an das e-Spirit Messeteam!

Direkt neben dem e-Spirit Stand wurden in der Webciety über den ganzen Tag verteilt interessante Vorträge und Podiumsdiskussionen gehalten, u.a. zum Thema „Entwicklungen zum Social Intranet“. Lars Onasch, Geschäftsführer von CMS-Hersteller OpenText und einer der Diskussionsteilnehmer, sieht diese Entwicklung noch arg in den Kinderschuhen stecken. In den meisten Firmen würde nur die Social Intranet-Anforderung „Information“ erfüllt, von einer „Vernetzung und Kolloboration“ sei man aber noch weit entfernt. Er versäumte nicht darauf hinzuweisen, dass OpenText mit seinen Produkten Unternehmen beim Aufbau eines Social Intranets unterstützen könnte. Meine Erkenntnis aus der Diskussion war vor allem die, dass wir bei comspace mit dem Aufbau eines Social Intranets schon vergleichsweise weit gekommen sind!

Interessanterweise war der Suchmaschinen-Riese Google, dem ich einen Besuch abstatten wollte, dieses Jahr nicht mit einem eigenen Stand vertreten, sondern nur an verschiedenen Vortragsveranstaltungen beteiligt.  Dafür fand ich in Halle 9, dem CeBIT-Lab, einige interessante und vielleicht zukunftsweisende Entwicklungen.

Spannende Forschungsprojekte im CeBIT Lab, Halle 9

Am Stand des Hasso-Plattner-Instituts, dem Exzellenz-Center der Universität Potsdam, ließ ich mir das Projekt BlogIntelligence zeigen: die HPI-Forscher untersuchen die Blogosphäre, indem sie auf Hochleistungsrechnern eine unbegrenzte Anzahl von Blogs und deren Interaktion mit anderen Blogs sowie sozialen Netzwerken, Communities etc. analysieren und visualisieren. Dies geschieht in Echtzeit und auf Basis von Keywords und Themenkategorien. Ziel ist, durch die aggregierten Daten frühzeitig Trends und Meinungen zu erkennen, Informationswege nachzuverfolgen oder herauszufinden, welche Blogs zu bestimmten Themen gerade führend sind.

blog intelligence HPI
Quelle: Hasso-Plattner-Institut

Unter dem Motto „Big Data – Vorsprung durch Wissen“ geht das Fraunhofer-Institut mit seiner Innovationspotentialanalyse in eine ähnliche Richtung. Auch hier geht es darum, durch zielführende Analyse einer riesigen Datenmenge neue Mehrwerte zu erzeugen. Mit dem Unterschied, dass hier nicht nur Blogs analysiert werden, sondern alle verfügbaren Daten aus dem Unternehmen und dem Netz, die für ein bestimmtes Thema relevant sind. Dafür entwickelt das Fraunhofer-Institut Algorithmen, um die großen Datenmengen zu visualisieren, zu analysieren und weiterzuverarbeiten. Zur Veranschaulichung wurde mir ein Beispiel vorgeführt, bei dem alle Informationen und Bewertungen in Internetforen zum Thema „Licht am Auto“ analysiert wurden. Das Ergebnis war eine grafische Darstellung, die anzeigte, welche Automarken zu dem Thema mit Problemen verbunden werden und welche hauptsächlich positiv bewertet wurden. Sehr spannend. Das Fraunhofer-Institut bietet mittlerweile auch Schulungen zum Data Scientist an.

Der Fachbereich Technische Informatik der Universität Leipzig stellte das Neurohand-Projekt vor: mit der Realisierung einer neuartigen Neuroprothese soll es möglich sein, mit Hilfe von Nervensignal-Verarbeitung in Echtzeit eine künstliche Hand zu steuern.

Neuroprothese

Ein selbstlernendes System soll die künstliche Hand dabei unterstützen ein Bewegungsrepertoire aufzubauen, das dem einer gesunden Hand sehr nahe kommt. Ich konnte mich davon überzeugen, dass die Neurohand tatsächlich auf elektronische Impulse reagierte und z.B. Daumen und Zeigefinger zusammenführte. Das Grundmodell für die auf der Messe vorgeführte Handprothese stammte übrigens von unserem Kunden Ottobock, in dessen Produktportfolio die künstliche Hand, wenn sie Marktreife erlangt hat, sicherlich gut hineinpassen würde. Aber bis dahin ist es sicherlich noch ein weiter Weg. Zunächst einmal sind klinische Studien in Vorbereitung.

 

 

Was ist eigentlich das Leistungsschutzrecht?

Im Moment liest und hört man sehr viel über das Leistungschutzrecht. Die Verlage wollen es und viele andere lehnen es ab. D64, ein unabhängiger Verein, der die Wahrnehmung und Bedeutung digitaler Themen in Gesellschaft und Politik stärken will, hat hierzu ein schönes Video erstellt, das sehr verständlich die Thematik erklärt.

Leistungsschutzrecht stoppen! from D64 on Vimeo.

Dazu erklärt Nico Lumma, Co-Vorsitzender von D64:
“Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist purer Unsinn. Es wird den Verlagen keine neuen Einnahmequellen bescheren, weil die Verlinkungen zu Verlagsangeboten zurückgehen werden. Alle wissen das, aber am Leistungsschutzrecht wollen die Verleger einmal mehr demonstrieren, dass sie eine Meinungsmacht in Deutschland haben.” (Quelle: http://d-64.org/leistungsschutzrecht-ist-unsinn/)

Die Verlage argumentieren dagegen und weisen darauf hin, dass ein Leistungsschutzrecht erforderlich ist.

„Verlage können bislang nur aus abgeleiteten Rechten der Urheber gegen Rechtsverletzungen im Internet vorgehen. Da Verlage zum Teil mehrere tausend Journalisten, Fotografen, Grafiker etc. mit oft sehr unterschiedlichen Verträgen beschäftigen, erweist sich die Rechtsverfolgung mit abgeleiteten Rechten, insbesondere bei systematischer Ausnutzung der Presseinhalte durch Dritte, als unrealisierbar.“ (Quelle: http://www.bdzv.de/recht-und-politik/leistungsschutzrecht-verlage/leistungsschutzrecht-fakten/)

Wir beobachten weiter die Diskussion um das Thema und informieren aktuell auf Twitter und unserem Blog.

ReCap vom e-Spirit Partnertag 2012 in München

Zum e-Spirit Partnertag in diesem Jahr sind wir am Vortag relativ früh per Flieger angereist. Bastian als Projektleiter, Michael als Leiter Entwicklung und ich als Partner aus der Geschäftsführung sind als schlagkräftiges Team vor Ort in München „aufgeschlagen“.

Schockiert über die Hotelpreise (Faktor 2,5 x Normalpreis, Messe Electronica) haben wir uns in der Hotellobby gefreut, dass wenigstens der comspace Cocktail als „Cocktail der Woche“ sympathisch und preiswert daher kam. Ausgestattet mit WLAN und Getränken haben wir bis zum Abend normales Tagesgeschäft abgewickelt.

Gegen sieben Uhr abends ging’s dann Richtung Leopoldstraße in ein Hofbräuhaus, um die lokale Gastronomie zu würdigen. Bei einigen „Hellen“ ist dann viel über Kunden, Strukturen und Prozesse diskutiert worden. Wir als GF haben von unseren Kollegen noch einiges an Hausaufgaben bekommen. Gut gelaunt ging es dann einigermaßen zeitig ins Hotel zurück.

Tag 1: Keynote und Überblick über FirstSpirit-Erweiterungen

Am nächsten Morgen fuhr uns ein skurriler Taxifahrer zum e-Spirit Partnerevent. Ca. 70 Partner und das zwanzig Personen starke e-Spirit Team begrüßten uns freundlich vor Ort im Leonardo Royal Hotel in München. Der erste Tag war mit Themen bepackt, die eine positive Entwicklung von e-Spirit darstellten und gleichzeitig Chancen für die Partner aufzeigen. Die Keynote wurde, wie es zu erwarten war, von CEO Jörn Bodemann gehalten, der einen sehr schönen Überblick über die kommenden zwei Tage und die zu erwartenden Erweiterungen rund um FirstSpirit gab. Angerissen wurde in diesem Zusammenhang das FirstSpirit-Ökosystem, über welches Andreas Knoor und Markus Hirsch wenige Stunden später noch detaillierter berichten sollten. Schön illustriert waren die drei Säulen von FirstSpirit, welche die Schlagrichtung in den jeweiligen Entwicklungszyklen angeben sollen.

  1. User Experience
  2. Editor Experience
  3. Developer Experience

Während die Säule 1 die Besucher der Website glücklich stellen soll, wird mit Säule 2 der Fokus auf die Zufriedenheit der Redakteure gelegt. Dies ist auch in den vorgestellten Verbesserungen der Version 5 von FirstSpirit nicht zu übersehen (weitere Informationen findet der geneigte Leser auf den Seiten von e-Spirit). Die 3. Säule wird speziell für unsere EntwicklerInnen spannend, denn hier wird der Fokus (ab Version 5.1, die in 2014 zu erwarten sein sollte) auf die Zusammenarbeit der EntwicklerInnenteams gelegt. In Aussicht gestellt wurden hier Google+ Streams und Hangouts. Wenn man dem begeisterten Gesichtsausdruck von Jörn Bodemann während der Keynote etwas ablesen kann, dann dass alle Partner von e-Spirit sich auf die weiteren Entwicklungen freuen können…

Ergebnisse der Partnerbefragung

Weiter ging´s mit den Ergebnissen einer Partnerbefragung. Grundsätzlich, so der Tenor der Ergebnisse, sind die Partner mit e-Spirit, dem Produkt FirstSpirit und dem Professional Service durch die Bank sehr zufrieden. Alles andere hätte uns bei comspace auch sehr überrascht, denn die Zusammenarbeit klappt ausgesprochen reibungslos, schnell, professionell und zuverlässig. Was will man mehr? Markus Hirsch stellte nochmal heraus, dass man sich über das Ergebnis sehr freue und auch beruhigt sei, man sich darauf aber nicht ausruhe und den hohen Anspruch an sich selbst weiter vorantreibe. Wir sind sicher, dass die nächste Befragung dies auch wieder unterstreichen wird.

Was macht die FirstSpirit Version 5 besonders?

Markus Fehr aus München leitete mit einigen warmen Worten zum Stromausfall in München am Morgen des Partnertages seinen Vortrag zu den Highlights der FirstSpirit Version 5 ein. Es wäre sicherlich eine tagesfüllende Aufgabe, alle Highlights, neuen Funktionen und Verbesserungen an dieser Stelle aufzulisten, im Vortrag selbst haben wir uns aber die folgenden Notizen gemacht:

  • WebEdit
    • WebEdit wurde komplett erneuert (wir erinnern uns an Säule 2…)
    • InEdit-Funktion
    • suchzentriertes Arbeiten (Bilder, Absätze, Seiten)
    • Darstellung der Suchergebnisse (wurden ‚Schnipsel‘ genannt) sind customizable
    • alles in einem Fenster, keine PopUps mehr
    • Verbesserter, beschleunigter Freigabe Prozess durch Anzeige von Änderungen auf einer Seite
    • Projekthistorie im WebEdit
    • Integrierter Wizard z.B. zum Seiten anlegen
  • Java Client
    • deutlich verbesserte Suche
      • auch hier wieder suchzentriertes Arbeiten
      • Typeahead Suche
      • facettierte Suche
      • wie im WebEdit sind die Schnipsel anpassbar
      • „Search by example“
    • Massenupload von Assets in den MediaStore
      • hier gibt es Hooks, die z.B. einen vorherigen Virenscan ermöglichen o.ä.
    • Übernahme von Metadaten
    • Anpassung der Templates gemäß der Medientypen (z.B. hat ein Bild andere Anforderungen an die Eingabekomponenten als ein PDF File).
    • Deutlich verbessertes URL handling (das wird unsere Online Marketing Beratung freuen)
    • Updates können künftig über das Servermonitoring von FirstSpirit per Knopfdruck eingespielt werden

An dieser Stelle brechen wir einfach einmal ab. Es gäbe noch vieles mehr zu schreiben, das kann man aber deutlich besser in einem Gespräch vermitteln. Tenor hier: Unglaublich viel Neues, insbesondere für den/die RedakteurIn.

FirstSpirit Marketplace

Als FirstSpirit Ökosystem wurde der neue Marketplace angekündigt. Dies haben wir schon bei anderen kommerziellen Softwarelösungen gesehen und es wird die Art der Partnerschaft mit den Herstellern aus unserer Sicht verändern. Während es Module von Partnerunternehmen von e-Spirit nach einem umfangreichen Zertifizierungsprozess auf die offizielle e-Spirit Preisliste schaffen können, bleiben die, nicht selten, umfangreichen Projektlösungen ungenutzt. Gründe dafür sind nicht selten, dass der bestehende Bedarf nicht gesehen oder der Zertifizierungsaufwand als zu hoch eingeschätzt wird. An dieser Stelle setzt das FirstSpirit Ökosystem ein. Zu sehen gab es leider vom Marketplace noch nichts…

Weitere spannende Tracks für Techniker und Salesmen

Ab mittags wurden dann die Teilnehmer in einen technischen Track und einen „MKT/Sales“ Track aufgeteilt. Das Partnermodell wird umgestellt und soll uns Partner stärker fördern und fordern. Wir als comspace hatten einen Vortrag zum Thema Joint Selling mit e-Spirit, der die Partnerlandschaft polarisierte. Von einigen Partnern gab es gutes Feedback. Nachmittags waren Marketing Automation mit eloqua und Hybrid Apps weitere Themen. Den Abschluss bildete ein Vortrag zum Thema „Kundenzentrierte Kommunikation“ mit dem Fazit, dass Projekte für unsere Kunden und uns als Systemintegratoren nicht einfacher werden.

Die Stimmung in der Partnerlandschaft war angenehm und die Partner waren augenscheinlich in der Masse zufrieden mit der Zusammenarbeit und den Produkten des ausrichtenden Herstellers e-Spirit.

Geselliger Tagesausklang 

Abends ging’s dann auf die Bowlingbahn. In einem „rustikalen“ Ambiente auf einer nicht mehr taufrischen Bowlingbahn inkl. abstruser Schwarzlichteffekte war dann die sportliche Performance aller Teilnehmer gefragt. In unserem Team musste eine Jeans dran glauben (einfach „weggeplatzt“) – körperliche Verletzungen konnten jedoch erfreulicherweise vermieden werden. Nach Organisation von Nachos (sage nur: Bahn drei!) performten wir mit Platz zwei im Abschlussklassement. Prima war die gute Durchmischung der Teams, so dass auch Mitbewerber fröhlich miteinander die Kugel Richtung Bahnende warfen.

Spät abends an der Hotelbar wurden strategische Kontakte geknüpft, Roadmaps auseinandergepflückt und der Einsatz der lokalen Feuerwehr bewundert.

Tag 2: Präsentation neuer Module und Prozesse

Am nächsten Tag ist mit der UX-Bridge ein neues Modul vorgestellt worden, das neue Chancen für Projekte für unsere Endkunden bietet. Eine Lösung für die Live-Seite der Architektur hat bei e-Spirit lange gefehlt und ergänzt aus unserer Sicht das Produktportfolio sinnvoll. Wir bei comspace haben schon einige Ideen und wir kennen auch Endkunden, die sich danach strecken werden. Neue Prozesse im Bestandkundenmanagement wurden ebenfalls vorgestellt. Ein Partner stellte die Google Search Appliance mit First Spirit vor, eine Technologie, die comspace bei B.Braun im Einsatz hat. Eine Mitbewerbsbetrachtung rundete den zweiten Tag ab.

Insgesamt ist von unserer Seite das Verständnis in der Zusammenarbeit und für Projekte nochmal deutlich gewachsen. Und ausgewählte Mitarbeiter von comspace sind jetzt offiziell als „Fanboys“ bei e-Spirit anerkannt (wir wünschen einen neuen Partnerstatus „Trusted Fanboy Partner“ 😉 ). Danke an unser Team und an e-Spirit – es war professionell, wir sehen viele gemeinsame Projekte und das Event hat uns viel Spaß gemacht.

Unsere Schweizer Kollegen von Namics berichten in ihrem Blog ebenfalls über ihre Eindrücke vom e-Spirit Partnertag.

Rach, der Restaurant-Tester um die Ecke in Bielefelds "Trattoria Ristorante da Franco"

Eigentlich sagt man bei uns ja auch „umme Ecke“ in Ostwestfalen. Also umme Ecke hatten wir letztens prominenten und kompetenten Besuch. RTL Restaurant-Retter Christian Rach hatte sich der „Trattoria Ristorante da Franco“ angenommen, um das italienische Restaurant gegen die demnächst aufkommende Konkurrenz Vapiano zu wappnen. Die Franchise-Kette für italienische Küche öffnet nämlich im November nur einen Steinwurf entfernt.

Update! Hier geht es zur Folge bei RTL Now

Lokalpatriotischer Gedanke am Rande:
Bielefeld bekommt momentan einen FastFood-Ritterschlag nach dem anderen. Erst Starbucks. Jetzt Vapiano. Eigentlich fehlt uns nur noch ein KFC zu unserem Glück 🙂

Zurück zur Trattoria, in der schon einige Kollegen die Mittagspause bei Pizza und Pasta verbracht haben: Besitzer Franceso Nastri hat an und für sich gar nicht die typischen Probleme, die sonst in der RTL-Sendung bekämpft werden, er wollte einfach sein Konzept überarbeiten, um sich weiter abheben zu können.

Und so kam es, dass ein Kollege dieses investigative Foto schießen konnte, als Christian Rach die Umgebung des Trattoria Ristorante da Franco sondiert:

http://www.comspace.de/en/news/events.html

Schöne Geschichte eigentlich. Wenn da nicht der Hauptpunkt wäre, den Rach in dem Lokal bemängelte: Die Preise sind für die gute Qualität des Essens viel zu niedrig! Da müssen wir wohl Adé zur günstigen Mittagspizza sagen. Ich werde jedenfalls die Tage mal zum Probieren rüber gehen 🙂

Die ganze Story und was Restauranttester Christian Rach alles verändert hat, lesen Sie bei der  Neuen Westfälischen.

Hausmesse der Thomas Krenn.AG

„Jetzt scharf rechts abbiegen“ – eigentlich hätte es heißen müssen: „An der nächsten Kreuzung bitte einen U-Turn senkrecht den Berg hoch.“ Für den ostwestfälischen Autofahrer ist der Niederbayer gewöhnungsbedüftig – Motorradfahrer würden sich an der Landschaft und den Routen erfreuen, aber das wäre eher ein Thema für Axel, den Probefahrer. Doch in genau dieser Region um Freyung gründete sich vor zehn Jahren ein Unternehmen, das comspace seit 8 Jahren als zuverlässiger Partner und Lieferant zur Seite steht: die Thomas-Krenn.AG. Der Name steht nicht nur für das Siegel „Made in Germany“, sondern auch für Qualität und den – wenn auch nicht mehr verwendeten – Slogan „Speed ist (y)our success“.

Die Thomas-Krenn.AG lädt zur Hausmesse ein

Alle Jahre wieder lädt die Thomas-Krenn.AG alle Partner zur Hausmesse ein, die in diesem Jahr zusammen mit dem zehnjährigen Bestehen des Unternehmens gefeiert wurde. Neben informativen Vorträgen stehen nicht nur Messestände der Partner für Fachgespräche bereit, sondern vor allem die Pflege der persönlichen Kontakte steht im Vordergrund. Gespräche mit Vertriebsberatern, Technikern und den internen Produktmanagern steht auch der Austausch direkt mit den Lieferanten auf dem Programm – vor allem im Rahmen des Vorprogramm der Hausmesse.

Seit einigen Jahren nutzen wir die Chance zur Kontaktpflege und vor allem auch um unsere (wenigen) Probleme und (viele) Wünschen bei dem Serverhersteller zu platzieren. Auch in diesem Jahr waren wir wieder vor Ort und konnten die offizielle Präsentation der ersten Eigenentwicklung miterleben: der Low-Energy-Server. Mit einem Verbrauch von unter 10 Watt und einer Geräuschentwicklung von 0dB bei Verwendung einer SSD steht dieses gerade einmal 12x16x4,5cm Gerät ab sofort zur Verfügung und ist ein Inbegriff für den Lokalpatriotismus des Unternehmens: Gehäuse und Platinen wurden nicht nur von der Thomas-Krenn.AG entworfen, sondern werden von Unternehmen aus Niederbayern gefertig.

Energieeffizienz (provokativ als €n€rgi€€ffizi€nz bezeichnet), Cloud Computing (hier vor allem als Begriff für private Virtualisierung und Hochverfügbarkeit von ausgelagerten Systemen verwendet), der neue Windows Server 2012 sowie hochverfügbare und mandantenfähige Storagesysteme bildeten den Rahmen der Workshops und wurden wie in all den Jahren gut besucht.

Über die Thomas-Krenn.AG

  • Gegründet: 2002
  • Mitarbeiter: ca. 100, davon 16 Auszubildende
  • Jahresumsatz: ca. 25 Mio. (Prognose 2012)
  • Sitz: Freyung in Niederbayern

Liefert maßgeschneiderte Server- und Hosting-Lösungen und ganzheitliche IT-Infrastrukurberatung. Qualität und Geschwindigkeit sind die wesentlichen Ziele, die zur sehr hohen Kundenzufriedenheit beitragen. 98% aller Bestellungen verlassen das Haus individuell konfiguriert und getestet binnen 24 Stunden. Comspace ist seit 2004 Kunde bei der Thomas-Krenn.AG und bezieht seine Server- und PC-Systeme  ausschließlich aus Niederbayern. Auch bei speziellen Hostingprojekten konnten wir bereits kurzfristig auf das Serviceportfolio zurückgreifen. Die Serverexperten der Thomas-Krenn.AG stehen rund um die Uhr zur Verfügung und testen im Vorfeld alle Systeme mit insgesamt 37 verschiedenen Betriebssystemen. Persönliche Ansprechpartner, die auch die speziellen Anforderungen und Wünsche der Kunden kennen, sind ebenso selbstverständlich wie die kostenlosen Servicelines und der Einsatz für die Region, in der das Unternehmen heimisch ist.

Lucene Suchmodul in Sitecore – Installation des Moduls

Lucene ist eine Open Source Suchmaschine (unterstützt von der Apache Software Foundation), die in Sitecore zur Indexierung und für das Suchen von Content auf einer Website benutzt wird. Sitecore implementiert einen Wrapper für die Lucene Suchmaschine, der seine eigene API besitzt. Die original API (Lucene.Net)  und die Sitecore API  (Sitecore.Search) sind beide für Entwickler, die ihre Indexierungs- und Suchmöglichkeiten erweitern wollen, zugänglich. [1].

Das Lucene Suchmodul wird dem Sitecore Starter Kit entnommen und in ein separates Modul umgeformt. [2] Man kann das Modul auf der TRAC Website herunterladen. Da es Teil des Starter Kits ist, verwendet es auch die Shared Source Lizenz.

Installation des Moduls

Um das Lucene Suchmodul zu installieren, folgt man dem gleichen Verfahren wie bei jedem anderen Paket in Sitecore.

  • Sitecore > Development Tools > Installation Wizard
  • Zum Verzeichnis gehen, in welches Sie die LuceneSearch-1.1.Zipdatei heruntergeladen haben
  • Den Instruktionen des Wizards folgen.

Bei der Installation des Moduls werden die folgenden Dateien und Items in die Installation hinzugefügt:

Files

/bin/LuceneSearch.dll
/images/search.gif
/LuceneSearch.css
/sitecore modules/LuceneSearch/
/sitecore modules/LuceneSearch/CommonText.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchBox.ascx
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchBox.ascx.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchBox.ascx.designer.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchResults.ascx
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchResults.ascx.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchResults.ascx.designer.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/SearchManager.cs

Items

/sitecore/Content/Settings/Common Text Items, die es Ihnen ermöglichen, das Suchverhalten und die dem Benutzer präsentierten Nachrichten benutzerdefiniert zu gestalten.
/sitecore/Layout/Sublayouts/LuceneSearch Die zwei für die Suchfunktionalität auf Ihrer Site benötigten Sublayouts.
/sitecore/Content/Home/Standard_Items Das Item, das zur Anzeige der Suchergebnisse verwendet wird.
/sitecore/Templates/Starter Kit/Meta-Data Das Template für die Items im Common Text Ordner

Wenn Sie das Lucene Suchmodul installieren, erhalten Sie zwei Sublayouts, LuceneSearchBox und LuceneSearchResults, die Sie dann auf Ihrer Website platzieren sollten. LuceneSearchBox ist das Suchfeld, welches Sie an einer beliebigen Stelle oben auf Ihrer Seite einfügen können.  Im LuceneSearchResults Sublayout werden dann die Suchergebnisse angezeigt.

Die LuceneSearchBox leitet dann zum Contentitem /sitecore/Content/Home/Standard_Items/Search_Results weiter, um Suchtreffer anzuzeigen.

Wenn Sie das Standarddesign verwenden möchten, denken Sie daran, eine Referenz in das Lucene Such-Stylesheet einzufügen und zwar im gleichen Layout, in das Sie das Sublayout für die Suchergebnisse platziert haben.

Erstellung des Index

Sitecore verwaltet Indexe, indem Items in Sitecore Datenbanken gescannt werden. Jedes Mal, wenn Sie ein Item aktualisieren, erstellen oder löschen, veranlasst Sitecore einen Prozess, der die Indexe aktualisiert. Dieser Prozess ist normalerweise bereits abgeschlossen, wenn Sie ein Item gespeichert oder veröffentlicht haben.

Die Web-Datenbank hat standardmäßig keinen Suchindex. Also müssen Sie einen erstellen, um Suchfunktionalität auf Ihrer veröffentlichten Site zu gewährleisten.

Indexe werden in der web.config Datei erstellt, unter dem Punkt /sitecore/search/configuration/indexes.

Im Folgenden wird ein Beispiel für eine Index-Konfiguration gezeigt:

<index id=“MySearchIndex“
type=“Sitecore.Search.Index, Sitecore.Kernel“>
<param desc=“name“>$(id)</param>
<param desc=“folder“>__mysearchindex</param>
<Analyzer ref=“search/analyzer“/>
<locations hint=“list:AddCrawler“>
<customindex type=“Sitecore.Search.Crawlers.DatabaseCrawler, Sitecore.Kernel“>
<Database>web</Database>
<Tags>My Custom Tag</Tags>
<Root>/sitecore/content/Home</Root>
<include hint=“list:IncludeTemplate“>
<template>{TemplateId #1}</template>
<template>{TemplateId #2}</template>

<template>{TemplateId #n}</template>
</include>
</customindex>
</locations>
</index>

Jeder von Ihnen definierte Index besitzt seine eigene spezifische Kennung, bereitgestellt im ID Attribut des INDEX Elements.

Die ersten zwei Parameter beschreiben den Indexnamen und den Ordner, wo sie gespeichert werden soll.

Das <Analyzer> Element zeigt den zu benutzenden Analysator an.

Das <locations> Element definiert den Ort für die Indexe. Es ist möglich, mehrere Orte für einen Index zu haben. Es ist sogar möglich Content aus unterschiedlichen Datenbanken im gleichen Index zu haben.

Jedes Child eines Location Nodes besitzt eine eigene Konfiguration mit den folgenden Optionen:

<Database> Spezifizieren Sie, welche Datenbank Sie indexieren möchten.
<Tags> Sie können einen String-Tab an Items von diesem Ort anhängen, so dass Ergebnisse während einer Suche gefiltert oder kategorisiert werden können.
<Root> Spezifizieren Sie den Root-Node des Content Trees, der im Index enthalten sein soll. Der Indexing Crawler wird den Content unterhalb dieses Orts indexieren.
<include> In diesem Bereich ist es möglich, Templates, die im Index enthalten/nicht enthalten sein sollen, hinzuzufügen.

Ferner verwenden die Indexe in Sitecore den History.Engine Mechanismus, um den Index zu erstellen oder zu aktualisieren, wenn ein Item erstellt oder aktualisiert wurde. Um dies für die Web-Datenbank zu ermöglichen, müssen Sie die folgenden Zeilen in die Web-Datenbank, die im /sitecore/databases/ Bereich in der web.config Datei definiert ist,  einfügen:

<Engines.HistoryEngine.Storage>
<obj type=“Sitecore.Data.$(database).$(database)HistoryStorage, Sitecore.Kernel“>
<param connectionStringName=“$(id)“/>
<EntryLifeTime>30.00:00:00</EntryLifeTime>
</obj>
</Engines.HistoryEngine.Storage>

Seien Sie gespannt auf den zweiten Teil der Lucene Suchmodul Serie, welcher sich auf den konkreten Einsatz dieses Moduls konzentrieren wird.

REFERENZEN

[1] www.sdn.sitecore.net/Reference

[2] http://trac.sitecore.net/LuceneSearch/

Der Original-Blogeintrag stammt von unserem Partner Oshyn und ist zu finden unter http://oshyn.com/_blog/Web_Content_Management/post/Using_the_Lucene_Search_Module_in_Sitecore_installation/

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Diego Rebosio CEO at Oshyn für die Bereitstellung des Contents.