comspace auf dem MWC 2012 in Barcelona

Wie an dieser Stelle schon berichtet wurde, sind wir mit zwei Entwicklern auf dem Mobile World Congress in Barcelona vertreten, um zusammen mit unseren Partnern von Jibe Mobile unsere Implementierung ihres Echtzeitkommunikations-SDK für das PhoneGap-Framework vorzustellen.

Das Erlebnis MWC in Worte zu fassen ist nicht einfach, um Worte wie „riesengroß“ und „prunkvoll“ kommt man keinesfalls herum – es wurde schlicht ein wie ein ganzer Stadteil wirkendes, wunderschönes Areal an der Plaça d‘ Espanya abgesperrt und als Messegelände genutzt.

Am Stand A50 in Halle 1 stehen wir bereit, um allen interessierten Besuchern von der Arbeit mit dem SDK und unseren PhoneGap-Plugins zu berichten, mit dessen Hilfe sich unter anderem RCS-e beziehungsweise Joyn-konforme Echtzeitdienste aus HTML5- und JavaScript Apps ansprechen lassen. Die entsprechende Demo-Applikation für VoIP und Dateitransfers haben wir natürlich auch im Gepäck und führen Sie gern vor.

Besonders hervorzuheben ist ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit PhoneGap CTO Dave Johnson an dem Adobe Stand um die Ecke, in der wir ein paar gute Ideen zur Integration weiterer Funktionen des Jibe SDK und eine kurze experimentelle Demo bekamen. Bei einem späteren Zusammentreffen mit einem seiner Kollegen hieß es, als Reaktion darauf, wie hilfsbereit er sei lapidar: „Das muss so, er ist schließlich Kanadier.“

Zwischen vielen interessanten technischen Gesprächen findet man glücklicherweise oft genug Zeit, sich (natürlich ausschließlich zu Demonstrationszwecken!) mit den anderen auf dem Jibe-Stand ausgestellten Echtzeit-Apps wie Multiplayer-Airhockey auseinanderzusetzen, zum Gewinn des täglichen Turniers hat es allerdings bisher nicht gereicht.

Wer sich schon einmal mit dem SDK auseinander setzen möchte, kann dies seit Anfang der Woche auf der Vodafone Entwicklungsplattform herunterladen. Es steht derzeit für Android und iOS zur Verfügung – die Developer Sandbox ist übrigens bei Comspace gehostet.

Die Woche im Web

Heute gibt es unsere Linkempfehlungen mal direkt unter der Woche:

Zwei unserer Mitarbeiter sind aktuell auf der Mobile World Congress in Barcelona auf dem Stand unseres Technologie-Partners Jibe Mobile unterwegs. Bis die beiden selber berichten können, gibt es bei t3n einen prima Überblick über den ersten Tag des MWC 2012

Neuerdings schrieb über Nano-Speichertechnologien und führte das Thema aus bis hin zu Flüssigkeiten als Speichermedien. Klingt nach spannender Science Fiction – soll aber schon kurz vor der Serienreife stehen.

Einer unserer erfolgreichsten eigenen Artikel erklärt die Instalation des OpenText  CMS – wenn Sie mehr über Content Management Systeme erfahren möchten, lassen Sie es uns hier einfach wissen.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft – BVDW hat 10 Thesen für die Zukunft der mobile Branche veröffentlicht und streifen damit so ziemlich jeden Lebensbereich.

SEO United erklärt in diesem Artikel am Beispiel von Google Health wie Google Suchergebnisse kombiniert. Möglicherweise wird das auch bald in anderen Kombinationen relevant.

Wie der aktuelle Hype-Service Pinterest  als Inspirationsquelle genutzt werden kann, zeigt karrierebibel. Inspirierend.

Vom Pinterest-Konsumieren noch ein Artikel bei netzwertig zu den Urheberrechtsfragen beim aktiven Nutzen von Pinterest

Zum Schluss noch ein bisschen philosophisches von Piotr Czerski in der  ZEIT über den Wunsch der Netzkinder nach Freiheit. Ich finde mich drin wieder 🙂

comspace sponsert die SEO Campixx 2012

Auch in diesem Jahr findet die erfolgreiche Un-Konferenz „SEO-Campixx“ (auch SEO-Konferenz / Suchmaschinen(-optimierer) Konferenz) in Berlin statt – und wir sind wieder dabei. Vom 09. bis zum 11.März werden rund 500 Teilnehmer die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Workshops im Bereich der Suchmaschinenoptimierung haben.

Das Konzept der SEO-Campixx ist angelehnt an die regionalen Barcamps bzw. Networking Events. Im Vordergrund stehen der Austausch von Fachwissen und Erfahrungen sowie die Erweiterung des Horizonts im Themenumfeld der Suchmaschinenoptimierung und des Online Marketings.

Das Konzept der SEO Campixx

Das Konferenzprogramm wird von den Teilnehmern selbst gestaltet, d.h. jedes Unternehmen und jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit einen Workshop zu gestalten.

Beispielsweise haben am ersten Tag, dem sog. SEO Tool-Day, die Hersteller von SEO Tools die Möglichkeit, ihre Produkte den Teilnehmern zu präsentieren – interessant dabei wird sein, in wie weit sich die einzelnen Tools im Leistungsumfang unterscheiden und welche noch „unbekannten“ Möglichkeiten so manch ein SEO-Tool bietet.

Für das weitere Rahmenprogramm sowie Veranstaltungen am Abend sorgen die Organisatoren der SEO-Campixx.

comspace als Sponsor

Seit dem die SEO-Campixx ins Leben gerufen wurde, sind wir Jahr für Jahr als Teilnehmer dabei. Im diesem Jahr treten wir außerdem erstmalig als Sponsor auf.

comspace hat sich auch schon in der Vergangenheit immer wieder als Sponsor von SEO-Events wie dem hiesigen Barcamp und den Veranstaltungen des Online-Stammtischs OWL betätigt und trägt damit zum sozialen Engagement bei, das allgemein in der SEO-Szene stark ausgeprägt ist.

Dennoch steht das Netzwerken sowie der Austausch von Fachwissen und das Sammeln von neuen Erfahrungen anhand der verschiedensten Workshops im Vordergrund.

Das soziale Engagement hinter der SEO-Campixx

Auch in diesem Jahr wird ein Teil der Ticketpreise einem wohltätigen Zweck zugeführt. So unterstützen die Organisatoren der SEO Campixx die „Björn Schulz Stiftung“ und „Strahlemännchen“ unter dem Motto „Gemeinsam für schwerkranke Kinder“.

SEO Campixx unterstützt Kinder Hilfsorganisationen

Darüber freuen wir uns, denn auch wir engagieren uns regelmäßig für soziale Einrichtungen wie zum Beispiel die „Sterntaler Trauerbegleitung“, „SC Rot-Weiß Maaslingen 1947 e.V.“, „WIR FÜR EUCH – Schwarz Weiß Blau e.V.“ und leistet einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz – Stichwort: Green IT.

 

Online Stammtisch OWL mit Mathias Richel von D64

Kennen Sie die typische Networking-Geste des gemeinen Ostwestfalen? Nun, er kommt an einen vollbesetzten Tisch, blickt in die Runde, sagt: „Ich mach dann mal so, ne?“ und klopft auf den Tisch. Das besondere an dieser Geste ist ihre universelle Einsetzbarkeit: Zur Begrüßung, zur Verabschiedung oder auch nur zur Ankündigung des kurzen Abstechers an die Theke.

Mittwoch fand die dritte Auflage des Online Stammtisch OWL mit über 120 Teilnehmern im Lenkwerk Bielefeld statt. Sinn der Veranstaltung? Netzwerken und austauschen. Früher fand sowas am frühen Nachmittag bei Mettbrötchen und restwarmem Kaffee in altehrwürdigen Handelskammerräumen statt. Die Zeiten ändern sich 🙂 Heute wird mal eben das Lenkwerk in Bielefeld geentert und zwischen Oldtimern geschnackt.

Als Anstoß spannender Gespräche über das Web und seine Auswirkungen auf unser aller Leben und Arbeiten hielt Mathias Richel vom D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt aus Berlin seinen Impulsvortrag „Warum das Netz eine Lobby braucht“ und kriegte trotz ausgefallenem Mikro die unterschiedlichsten Fragen in die Köpfe der Gäste:

Wie werden wir in Zukunft vernetzt durch das Web arbeiten? Was wird sich in unserem Zusammenleben ändern? Welche Chancen bieten Technologien wie Videokonferenzen und soziale Netze für Bildung und sogar unsere Demokratie?

In einem kurzen Gespräch mit Mathias vor seinem Talk zeigte er sich begeistert und überrascht, wie gut besucht der OSO war. Und noch überraschter darüber, dass die Gäste sogar bereit waren, für eine solche Veranstaltung Eintritt zu bezahlen. In Berlin als eines der europäischen Zentren der Web-Avantgarde finden Events dieser Art mittlerweile quasi täglich statt quartärlich statt und dementsprechend groß ist dort die Auswahl.

Eine noch höhere Frequenz von Veranstaltungen dieser Art hatte ich bisher nur in San Francisco erlebt.  Genauso wie bei der Eventdichte an sich legen die Amis aber auch nochmal bei der Gesprächsfrequenz eine Schippe drauf: Berlin ist in Sachen Locker- und Offenheit sicherlich schon eine  Steigerung zu Bielefeld. Im Silicon Valley und San Francisco haben mich Tempo und Leichtigkeit, mit der auf Parties innerhalb von 5 Minuten das eigene Projekt oder Start-Up ins Gespräch gebracht wird, wirklich völlig begeistert. Mit viel Spass und Professionalität klopfen die Gäste da gegenseitig ab, ob und wie man sich gegenseitig unterstützen kann. Und wenn es mal den gemeinsamen Nenner nicht geben sollte, empfiehlt man sich weitere Gesprächspartner, die interessant sein könnten und zieht nach kurzem Smalltalk weiter zum nächsten Schnack. Ganz unkompliziert. Bereits nach meiner ersten Networking-Party in der Bay Area hatte ich nach 2 Stunden mehr Visitenkarten in der Tasche, als nach manchem Messetag in .de.

Wer hätte gedacht, dass die Jungs vom Online Stammtisch eine solche Atmosphäre bei uns zu Hause schaffen könnten? Zugegeben, sie haben sich dafür eines verdammt cleveren Tricks bedient:

Speed-Networking

Vom Prinzip her greift die gleiche Mechanik wie beim Speed-Dating: Zwei Reihen sitzen sich gegenüber. Für 3 Minuten kann man sich mit der Person, die einem gerade gegenüber sitzt über aktuelle Projekte, den Arbeitgeber oder was auch immer unterhalten. Exakt bis zum Bimmeln der Glocke, die die abgelaufene Redezeit markiert. Dann noch eben Visitenkarten austauschen und schon rückt man einen Platz weiter zum nächsten Gesprächspartner. Leider habe ich beim OSO erst die letzte Runde mitmachen können, sonst hätte ich noch deutlich mehr interessante Menschen kennen gelernt. Von einer Verantwortlichen für neue Medien in DEM Bielefelder Traditionsunternehmen schlechthin, über einen Gründer des Paderborner Cloud-Start-Up maxcluster, eine IT-Sicherheits-Auditorin einer der angesehensten Wirschaftsprüfer und einen Kollegen von White-Label-Dating (hier kann man sich seine eigene Dating- bzw. Vernetzungsplattform aufbauen) war alles mit dabei.

Ein tolles Gespräch jagte das andere. Als Ergebnis werde ich mich demnächst ebenso in eine Bielefelder Kletterwand schwingen, wie Mitglied im Zentrum für digitalen Fortschritt werden. Außerdem habe ich viel über zukünftige Konzepte von Arbeit, Arbeitszeit und wie wir ihren Ergebniserfolg bemessen gelernt, ohne dass Menschen 8 Stunden an einem festen Ort sein müssen.

Auf dem Heimweg, den ich deutlich später als geplant antrat 😉 hatte ich einiges an guten Projektideen und spannenden Gedanken zu verarbeiten. Der OSO war ein voller Erfolg und hoffentlich gibt es solche exzellenten Veranstaltungen deutlich öfter bei uns in in Bielefeld.

Nu muss ich aber auch mal… Ich mach dann mal so, ne? *klopf* *klopf* *klopf*

Besten Dank an die Neue Westfälische für den tollen Bericht hier – mit 64 Fotos und natürlich an die Organisatoren Christian Voss, der den OSO in Bielefeld veranstaltet und René Kühn Initiator des Online Stammtisch Deutschland.

Wir freuen uns auf den nächsten OSO im Frühsommer.