Google Webmaster Tools: XML-Sitemap

Die Google Webmaster Tools erlauben beispielsweise die Einbindung einer sogenannten XML-Sitemap, mit dem der Suchmaschine Google eine Liste aller verfügbaren Inhalte bzw. URLs übermittelt wird. Für die meisten Websitebetreiber ist nach Einreichen der Sitemap dieses Kapitel auch beendet, doch in den Google Webmaster Tools werden relevante Statistiken über die Sitemap preisgegeben.

Einreichen der Google Sitemap

Eingereichte und Indexierte Inhalte

Gleich die erste Übersicht zeigt dem Websitebetreiber, dass die eingereichten Inhalte in Typ „Webseiten“ und Typ „Bilder“ unterteilt werden. Außerdem zeigt die Statistik, wie viele Inhalte eingereicht und im Anschluss von der Suchmaschine in den Index aufgenommen wurden. Schön und gut? Nein, bereits hier sollte der Inhaber der Website sich überlegen, ob es korrekt ist, dass beispielsweise von 312 eingereichten Webseiten lediglich 81 im Index sind. Selbiges gilt natürlich auch für Bilder. Hat die Website eventuell Indexierungsprobleme, die mir als Betreiber bis dato nicht bekannt sind?

Im der darunter liegenden Übersicht werden die eingereichten Sitemaps aufgelistet. Wie viele man einreicht und ob man diese beispielsweise in Kategorien, Artikel, Schlagworte und so weiter unterteilt, ist jedem selbst überlassen. Aktive WordPress Nutzer können zum Beispiel mittels dem Plugin WP SEO by Yoast die Sitemaps unterteilen und diese bei Bedarf einreichen. Der Vorteil einer Unterteilung begründet sich mit einer besseren Übersicht, auch in den Google Webmaster Tools.

Fehler und Potentiale erkennen

In der nachfolgenden Übersicht ist klar zu erkennen, dass vier Sitemaps eingereicht wurden. Zum einen für vorhandene Kategorien, Seiten, Artikel und Schlagworte. Relevant sind hierbei die Punkte: Wann wurde meine Sitemap zuletzt verarbeitet? Wie viele Inhalte wurden eingereicht und vor allem, wie viele Seiten sind im Index?

Übersicht der Google Sitemaps

Übersicht der Google Sitemaps

Im Anschluss gilt es bei Bedarf zu untersuchen, warum weniger Seiten im Index sind als von einem selbst eingereicht wurden.

  • Weist meine Website Fehler auf und Google kann daher die Inhalte nicht indexieren?
  • Sind URLs auf noindex eingestellt?
  • Ich habe neue Inhalte, aber die XML wurde noch nicht wieder bearbeitet?

Es gibt verschiedene Gründe, warum URLs nicht im Index sind. Es muss aber nicht zwangsläufig immer ein Fehler vorliegen. Wer beabsichtigt, dass gewisse Inhalte nicht indexiert werden sollen, der verwendet das Meta-Tag Robots mit einem „noindex“, logsicherweise wird diese URL dann als eingereicht dargestellt, aber nicht in den Index aufgenommen.

Ebenso kann es sein, dass ich gerade erst einen Artikel veröffentlicht habe, in der Zwischenzeit die Sitemap seitens Google noch nicht abgerufen wurde und dem entsprechend die Seite nicht im Index ist. Wiederum kann es auch sein, dass die Seite im Index ist, die obige Grafik aber bis dato noch nicht aktualisiert wurde.

Fazit: Auswertung von XML-Sitemap Daten mithilfe der Google Webmaster Tools

Die Daten, welche die „Google Webmaster Tools“ bieten, geben jedem Websitebetreiber die Möglichkeit ohne große Schwierigkeiten zu erkennen, wie viele der eingereichten URLs auch tatsächlich in den Google Suchindex aufgenommen wurden. Des Weiteren lassen sich über diese Daten eventuelle Probleme bei der Indexierung von Inhalten erkennen – wenn weniger Inhalte im Index sind, als tatsächlich eingereicht wurden, muss aber auch nicht zwangsläufig ein Fehler vorliegen, sondern es kann auch beabsichtigt sein, dass vorab definierte URLs nicht indexiert werden sollen.

Über René Renk

Ist SEO-Consultant bei comspace und zuständig für die Bereiche Beratung, Analyse und Optimierung von Internetseiten. Im comspace-Blog schreibt er Artikel zu den Themen SEO, SEM und Marketing Events sowie über aktuelle Trends im Rahmen des Online Marketings.
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