Die Prüfungspflicht von RSS-Feed-Betreibern

ParagraphDer BGH hatte sich vor kurzem mit der Frage zu beschäftigen, ob das Verbreiten fremder Nachrichten durch RSS-Feed-Betreiber zu einer Haftung führen kann, wenn durch die Nachricht Persönlichkeitsrechte anderer beeinträchtigt werden (vgl. BGH, Urt. v. 27.03.2012, VI ZR 144/11).

Die Beklagte ist Betreiberin eines Informationsportals, auf dem sie Nachrichten aus anderen Medien mit einem Kurztext zur Verfügung stellt und mit einem Link auf die jeweils maßgebliche Originalseite versieht. Eine dieser Nachrichten verwies auf die Internetseite bild.de und damit auf einen Artikel mit dem Titel „Ex-RAF-Terroristin H. radelt in den Freigang“. Dieser Artikel enthielt ein Bild der H., das ohne ihren Willen aufgenommen worden war. Nachdem die Klägerin sowohl  bild.de als auch die Betreiberin des Internetportals auf Unterlassung verklagte hatte, verlangte sie nun Erstattung ihrer Rechtsanwaltskosten.

So sieht es das Gericht:

Das Gericht stellte fest, dass Betreiber eines RSS-Feeds nicht dazu verpflichtet sind, die einzelnen Mitteilungen auf eine mögliche Rechtsverletzung hin zu überprüfen. Von außen muss jedoch erkennbar sein, dass nur auf fremde Nachrichten hingewiesen wird. Eine Haftung droht erst dann, wenn von außen auf eine Rechtsverletzung hingewiesen wurde.

Für die Praxis bedeutet dies, dass RSS-Feed-Betreiber nur dann mit einer erfolgreichen Inanspruchnahme rechnen müssen, wenn sie sich eine Nachricht zu eigen machen oder Kenntnis von einer Rechtsverletzung erlangt haben. Offen bleibt jedoch, wann der RSS-Feed-Betreiber einen solchen Hinweis ernst nehmen muss und in welchem zeitlichen Rahmen er den jeweiligen Beitrag herausnehmen muss.  Dahingehend ist nur zu raten, dass ein solcher Beitrag schon beim geringsten Zweifel herausgenommen werden sollte.

Leben wir in der schönen neuen Web Welt bei einer Temperatur von 451 Grad Fahrenheit?

Um Fahrenheit in Celsius umzurechnen subtrahiert man vom Fahrenheit-Wert 32 und dividiert durch 1,8. 451 Grad Fahrenheit sind also 232,7 Grad Celsius.

Dieses unnütze Wissen habe ich gerade innerhalb von nicht mal 30 Sekunden gegooglet.

Ray Bradbury, der Autor von „Fahrenheit 451“ und vielen anderen Science Fiction Geschichten, starb Anfang des Monats im Alter von 91 Jahren und das Techblog GigaOM griff seinen wichtigsten Roman auf und fragte:

Leben wir in Fahrenheit 451?

Denn Bradburys Hauptintention in seiner Dystopie war eigentlich nicht, die Gefahren von Zensur und totalitären Staaten zu zeigen, sondern vielmehr darauf hinzuweisen, dass das Fernsehen und andere schnelllebige Unterhaltungsformen die Menschen zu oberflächlichen und unkritischen Zombies machen statt sie für tiefer gehende Ideen zu interessieren.

Matthew Ingram denkt auf GigaOM darüber nach, ob Social Media und seine schnellen Zerstreuungen die Sorge von Bradbury wohl auf die Spitze getrieben haben – der Mann hat sich sogar vehement dagegen gewehrt, dass eines seiner Bücher von Yahoo als eBook veröffentlicht wird. Ingram listet in seinem Artikel einige praktische Beispiele dafür auf, welche positiven Auswirkungen das Web in den letzten Jahren gehabt hat. Von spontan organisierten Spendenaktionen bis hin zum arabischen Frühling.

Wie hat das Internet unser Denken verändert?

Ich würde einen Schritt weiter gehen und behaupten: Die Art zu denken und zu diskutieren ist nicht einfach oberflächlicher geworden. Sie ist schneller geworden. Kommt – wenn es die Beteiligten möchten – schneller und gezielter zum Punkt genauso wie sie vermutlich noch viel öfter zu anderen interessanten Themen abschweifen kann.
Das Ergebnis ist dabei aber: Wir finden deutlich schneller heraus, was sich zu vertiefen lohnt. Auf welchen Themen wir ausführlicher herum denken sollten. Dann bedarf es natürlich einiger Disziplin, sich tatsächlich auf das Nachdenken zurück zu ziehen und das Internet mal Internet sein zu lassen.

Und seien wir mal ehrlich: Die ganze Zeit, die durch Ablenkung und Zeitfresserei im Netz verloren geht, holen wir wieder dadurch herein, dass wir in 30 Sekunden die Umrechnungseselsbrücke für Fahrenheit zu Celsius ergooglen. 😉

Das verschafft uns wieder genügend Zeit, um beispielsweise mit Wörtern zu spielen, wie es Mr Bradbury 1969 schon getan hat oder diesen hervorragenden Text von Kathrin Passig über die „Standardsituationen der Technologiekritik“ zu lesen.

 

Facebook direkt aus dem CMS mit Inhalten versorgen

Kürzlich haben wir ja bereits auf das Onlinemagazin Kuchenkult.de unseres Kunden Coppenrath & Wiese hingewiesen. Dabei erwähnten wir auch die Facebook-Community der Conditorei Coppenrath & Wiese.

Je mehr Social Media Kanäle zu befüllen sind, desto mehr Arbeitsschritte müssen gemacht werden. Schlimmstenfalls ist der Redakteur, der Inhalte in die verschiedenen Unternehmenskanäle einstellt sogar gezwungen, von einem Werkzeug ins andere zu wechseln.

Coppenrath und Wiese Facebook

Um diesen Mehraufwand zu vermeiden, haben wir ein Tool für Coppenrath & Wiese entwickelt, mit dem der Mitarbeiter Inhalte direkt aus dem Content Management System Open Text heraus auf Facebook veröffentlichen kann.

Technisch haben wir diese Aufgabe so gelöst:

Der Redakteur findet in seiner gewohnten Pflegeumgebung einen speziellen Bereich, in dem er jede der Facebookseiten auswählen kann. Dort können die gewünschten Inhalte wie in den anderen Teilen des Internetauftritts auch mit speziell optimierten Inhaltsmodulen gepflegt werden – oder auch bereits vorhandene Inhalte referenziert werden. Es werden also die selben Redaktionsworkflows und Arbeitsschritte wie für die Pflege der herkömmlichen Seiten genutzt. Diese Seiten werden in einen speziellen Bereich des Webservers publiziert, wo die Daten aufbereitet und dem Zugriff über Facebook zur Verfügung gestellt werden. Für jede der Seiten wurde eine kleine Facebook-App geschrieben, die automatisch diese aufbereiteten Inhalte auf den Facebookseiten anzeigt, nachdem sie publiziert wurden.

Facebook App Coppenrath & Wiese

Rechtssichere Integration des Share-Buttons

Allyve Share Plugin - Teilen ButtonAb sofort sind die Share-Plugins auf unseren Seiten von Allyve und somit bieten wir eine rechtssichere Integration des Like-Buttons von Facebook. Deutsche Datenschutzbehörden haben zuletzt immer wieder eine 2-Klick-Lösung für Webseiten gefordert. Im Folgenden möchte ich kurz auf die Vorteile des Share Plugins eingehen aber auch auf die aktuelle Diskussion zum Thema „2-Klick-Lösung“ eingehen.

Warum sollte man ein Share Plugin einsetzen?

Webseiten-Besucher können interessante Inhalte schnell und einfach in alle relevanten sozialen Netzwerke teilen. Der Content kann sich so schnell viral verbreiten, was zu steigenden Nutzerzahlen auf dem eigenen Angebot führt. Da aber niemand eine Vielzahl unterschiedlicher Icons auf der eigenen Seite unterbringen möchte, sind verschiedene Unternehmen auf die Idee gekommen diese Buttons hinter einem „Teilen“-Button zusammenzufassen. Als Mehrwert steht dem Nutzer oft eine Multisharing-Option zur Verfügung, die so das mehrfache Anklicken verschiedener Buttons auf wenige Klicks reduziert.

Datenschutz und 2-Klick-Lösung

Wir möchten uns an dieser Stelle nicht an der aktuellen Diskussion zum Thema beteiligen aber im Sinne des  §3a BDSG sorgt eine 2-Klick-Lösung für eine Datensparsamkeit was die Sammelleidenschaft von Facebook & Co. betrifft. Wer sich selber mit dem Thema beschäftigen möchte, dem empfehlen wir ein paar Links um weiter in das Thema einzusteigen:

Lecker Kuchenkult vom Kunden!

Es freut uns immer wieder, wenn ein neues Blog startet. Ganz besonders, wenn einer unserer Kunden mit einem spannenden, neuen Auftritt an den Start geht.

Nun hat Coppenrath & Wiese kürzlich ein Onlinemagazin gelauncht. Auf kuchenkult.de finden Hobbybäcker tolle Rezepte und vielseitige Anregungen rund um Kaffee und Kuchen.

Kuchenkult - Coppenrath und Wiese

Ob es um die Dekoration der Hochzeitstorte geht, die passenden Getränke zu einem Kuchen oder die Herstellung von Cake Pops – zu allen diesen Themen bietet das Online-Magazin interessante Tipps und aktuelle Trends. In der Coppenrath & Wiese-Community auf Facebook werden neue Informationen aus dem Onlinemagazin angeteasert.

Lecker 🙂

Responsive Design testen

Den Begriff Responsives Webdesign hat unser Auszubildener David Wisniowski bereits vor einiger Zeit in den Fachthemen auf unserer Homepage erläutert.

Eine Problematik, die sich bei responsive Webdesign (Wikipedia) stellt, ist die Überprüfbarkeit des Designs. Schon das Testen „normaler“  Webseiten auf verschiedenen Desktop-Auflösungen und in unterschiedlichen Browsern ist eine Sache für sich. Nun kommen noch mobile Endgeräte hinzu.

Mit „The Responsinator“ gibt es jetzt ein Tool, das für einen ersten Eindruck eines Layouts einen prima Dienst leistet. In das Feld am oberen Rand der Webseite wird die Adresse der Website, die getestet werden soll, eingefügt. Dann stellt The Responsinator die Testsite in Displays der unterschiedlichsten mobile Devices dar: iPhone, iPad, Android-Gerät mit hoher und niedriger Auflösung sowie Amazon Kindle und das ganze im Hoch- und Querformat.

responsives Webdesign auf iPhone
iPhone Portrait 320 x 480

 

responsive Webdesign Nicer Android
responsive Webdesign Nicer Android landscape 515 x 295 (equivalent desktop resolution)

 

responsive Webdesign iPad
responsive Webdesign iPad landscape 1024 x 768

Viel Erfolg beim Testen!

via drweb

Recap: OSO 4.0 mit Robert Basic – Was kommt nach Facebook?

Online Stammtisch OWL - OSO 4.0

Online Stammtisch OWL - OSO 4.0Im Fernsehen läuft die Fußball-EM und im westfälischen Halle finden die Gerry Weber Open statt. Trotzdem haben sich rund achtzig Onliner und Medienmenschen zum vierten Mal zum Online Stammtisch OWL getroffen. Als Veranstaltungsort hat das Team um Christian Voss das Restaurant Casino in der Bleichstraße ausgewählt. Dass er ein gutes Händchen hatte, zeigte sich schnell, denn in entspannter Atmosphäre fand erstmalig das Speedating unter freiem Himmel statt.

Die Keynote wurde diesmal von einem der bekanntesten und meistgelesensten Blogger Robert Basic gehalten, der für den OSO 4.0 extra aus Frankfurt angereist ist. Er beschäftigte sich diesmal mit der Frage „Was kommt nach Facebook?“. In seiner interessanten und verständlichen Keynote erklärte er, was wir von Themen wie Smart Cities, Big Data und Smart Homes zu erwarten haben. Dabei ging er immer wieder auf Fragen der Zuhörer ein und beantwortete diese mit sehr viel Humor und verständlichen Worten, ohne das eigentliche Thema aus den Augen zu verlieren. Den ganzen Vortrag hat der Bielefelder Blogger und Social Media Manager von comspace Alex Kahl für uns aufgenommen.

Was kommt nach Facebook? – Robert Basic auf dem Online Stammtisch OWL

Nach dem Vortrag mischten sich die Zuhörer immer wieder in neuen Kleingruppen und kamen so mit anderen Besuchern ins Gespräch. Auch Robert Basic stand als Gesprächspartner zur Verfügung und ging mit viel Empathie auf seine Gesprächspartner ein. Für Außenstehende waren diese Gespräche nicht weniger interessant, zeigten sie doch, welche Rolle das Internet in der Gegenwart bereits spielt und wie die Infrastruktur der Zukunft unser Leben weiter beeinflussen wird.

WordPress 3.4 „Green“ veröffentlicht

Neue Version von Wordpress

Die Entwickler der begehrten Blog-Software WordPress haben die neue Version 3.4 für den Download freigegeben. Eigentlich wurde diese Version bereits im Monat April/Mai erwartet – durfte aber erst jetzt, nach den letzten finalen Tests, das Licht der Welt erblicken.

Die neue WordPress Version hat den Beinamen bzw. Codenamen „Green“ – Der Beiname „Green“ ist eine Widmung an dem im Januar 1979 verstorbenen Jazzgitarristen und Komponisten Grant Green.

Wordpress 3.4 - Green

Die Neuerungen im Überblick

Die neue Version 3.4 von WordPress bietet eine Reihe von interessanten Neuerungen für die Blogger-Community.

Theme Live-Vorschau

Die größte Neuerung ist wahrscheinlich die Theme-Vorschau, mit der sich Themes vor dem aktivieren anpassen und sich das Resultat in einer Live-Vorschau anzeigen lassen kann. Gerade für Einsteiger, die das erste Mal mit WordPress oder einem Content-Management-System arbeiten, stellt die Theme-Vorschau eine sinnvolle und hilfreiche Erweiterung dar.

WordPress Themes in Version 1.4

Nebst der Erweiterung der Theme-Vorschau erhielten die WordPress eigenen Themes „Twenty Eleven“ und „Twenty Ten“ ein Facelift und können anhand der neuen Vorschaufunktion komplett individuell angepasst werden.

Dies bezüglich gibt WordPress z.B. bei der Größe von Header-Bildern nur noch Empfehlungen vor und lässt somit dem Anwender die Möglichkeit die Größenverhältnisse der Themes selbst zu bestimmen.

Tweets in Artikel integrieren

Ganz neu ist das Feature der Integration von Twitter-Tweets in WordPress-Artikel, welche dann automatisch mit entsprechenden Links zum „retweeten“ eingebunden werden. Auch wenn Twitter-Ausgaben auf Blogs in der Regel nichts Neues sind, so wurde dies meist mithilfe von Plugins gelöst, die durch die neue Funktion ggf. abgelöst werden.

Bildunterschriften endlich einfach erstellen

Bildunterschrift in WordPress 3.4
Ich bin eine Bildunterschrift

Das Thema „Bildunterschriften“ war schon länger ein Thema in der WordPress Community, da die vorhandenen Möglichkeiten nicht sonderlich angenehm waren und gerade für den Laien ein Hindernis  waren.

Die Version „Green“ erlaubt nun die Verwendung von HTML, so dass sehr simpel Copyrighthinweise oder zusätzliche alternative Inhalte für Bilder eingebunden werden können. Gerade in Bezug auf die Usability ist dies ein Fortschritt.

Diverse kleine Updates

Wie üblich gibt es auch bei einem relativ großen Versions Update auch viele kleinere Updates die gemacht werden. Beispielsweise werden Sicherheitslücken geschlossen, sofern welche vorhanden sind oder auch die Performance der Software optimiert. Der komplette Changelog kann hier eingesehen werden.

Download- und Installationsinformationen

Die neue WordPressversion 3.4 steht in der Originalsprachversion (WordPress 3.4) und in der deutschen Sprachversion (WordPress 3.4 DE) zum Download bereit.Wer hilfe bei der Installation und Konfiguration benötigt, findet diese auf den Seiten von wpDE.org unter FAQ sowie eine Anleitung zur Installation von WordPress.

 

Robert Basic fragt am 14.6. auf dem OSO in Bielefeld: Was kommt nach Facebook?

Robert Basic - Ich wioll ein Link von Dir - T-Shirt

Ja, der Robert Basic – einer der bekanntesten und meistgelesensten Blogger Deutschlands, der erste, der ein Blog für knapp 50.000 Euro bei ebay verkaufte (Spiegel Online) und Anfang des Jahres mit seinem neuen Web-Projekt buzzriders (heise) startete, kommt nach Bielefeld und wird uns auf dem Online Stammtisch OWL – kurz OSO – die Frage stellen:

„Was kommt nach Facebook? Chancen für die Wirtschaft in der real-digitalisierten Welt“

Ich kenne Robert nicht nur als einen der führenden Köpfe wenn es um das Web und seine Social Trends, Tools und Themen geht, sondern auch als einen unglaublich empathischen Mensch, der sich gut in verschiedene Menschen hinein versetzen und Verhaltensweisen verstehen kann. Diese Fähigkeiten bringt er exzellent zusammen, wenn es darum geht, um Ecken herum zu denken damit Unternehmen und Kunden sich besser verstehen lernen.

Außerdem dürfte er der einzige Blogger Deutschlands sein, dem ein T-Shirt gewidmet wurde 🙂

BarCamp Berlin - DER Robert und ich
Bild: Powerbook.Blog.de

Das „um die Ecke denken“ betreibt er nicht nur auf seinem persönlichen Blog robertbasic.de sondern auch auf seinem neuen Web-Projekt buzzriders, auf dem er über Zukunftsthemen schreibt und Firmen mit Early Adoptern und Web Publishern zusammen bringt.

Eine spannende Keynote für den OSO 4.0 und interessante Gespräche hinterher garantiert:

Wann? Donnerstag, 14.06.2012, ab 19 Uhr
Wieviel? 12 Euro im Vorverkauf; 15 Euro an der Abendkasse
Web? www.owl.online-stammtisch.com / www.facebook.com/online.stammtisch.owl
Wo?
Casino Bielefeld
Bleichstraße 41
33607 Bielefeld
www.casino-bielefeld.de

Bielefeld ist die zweitkinderreichste Stadt Deutschlands!

Na DAS kann sich doch mal sehen lassen! Zugegeben, hier bei comspace sind wir sicherlich nicht ganz unschuldig daran, dass Bielefeld in einer Studie der comdirect Bank auf Platz 2 der kinderreichsten Städte Deutschland gekommen ist.

Vor Bielefeld in diesem Ranking der 50 größten Städte in Deutschland ist nur noch Hamm. Ist ja quasi auch „umme Ecke“ wie der Ostwestfale sagt. Überhaupt hat NRW sehr gut in dem Vergleich abgeschnitten.

Der Baufinanz-Experte der comdirect Bank führt das Ergebnis u.a. darauf zurück, dass Städte mit mittlerer Einwohnerzahl und guter Infrastruktur für Familien besonders attraktiv sind.

Als alteingesessener Bielefelder kann ich das nur unterschreiben. Die Wege sind kürzer und die Stadt an sich deutlich überschaubarer. Klar haben Berlin, Hamburg, München auch was für sich. Aber Bielefeld ist nun nicht nur die freundliche Baustelle, sondern auch die nette KiTa am Teutoburger Wald 🙂 Hier lässt es sich eben nicht nur gut arbeiten, sondern auch gut leben.

Die comdirect Meldung zur Kinderquote findet sich hier und zum ausführlichen Städtereport Deutschland 2012 hier.