Vorwort zum SEO-Tool Day und zur SEO-Campixx

Wie bereits berichtet, nehmen wir auch in diesem Jahr an der SEO-Campixx (als Teilnehmer und Sponsor) teil. Die Erwartungen, gerade an den SEO-Tool Day, der bereits am Freitag vor der eigentlichen Konferenz stattfindet, sind natürlich groß.

Der SEO-Tool Day

SEO Campixx 2012 TooldayAm SEO-Tool Day geht es nicht darum, sich einen Überblick über aktuelle SEO-Tools zu verschaffen, sondern vielmehr darum, interessante Tools zu vergleichen und natürlich die Erfahrung mitzunehmen, wie die Entwickler selbst mit dem Tool arbeiten.

Den SEO-Tool Day werden wir zum größten Teil im Saal verbringen, um die Tools Searchmetrics Essentials, Link Research Tool und natürlich Sistrix Toolbox im Produktiveinsatz anzuschauen. Besonders interessant an den Tools ist zum einen die gebotene Leistung wie auch die Möglichkeit der Kombination dieser Tools.

Tag 1 der SEO-Campixx

Der erste Tag beginnt üblicherweise mit der Begrüßung und kleinen Vorstellungsrunden der Teilnehmer. Im Anschluss gegen 10:30 Uhr beginnen auch die ersten Vorträge.

Aufgrund der Vielzahl an Vorträgen, knapp 60 pro Tag und meist 12 zur gleichen Zeit, hat man natürlich die Qual der Wahl. Nachfolgende Vorträge haben wir für uns herausgepickt.

    • WP Amazon Affiliate Blogs from the scratch
      Master: Jens Ole Korting
    • Google News Debusting und Best/Worst Practice
      Master: Johan Hülsen, Sebastian Carlo
    • Linkaufbau Trampelpfade – Effektive Generierung hochwertiger BL abseits des Mainstreams
      Master: Björn Tantau
    • Monetarisierung: Mehr Umsatz für Content Seiten
      Master: Arthur Mai
    • Innovatives Linkbuilding mit FlickR, RSS, Copyscape & Tynt
      Master: Marco Verch
    • Mit Minisites in Nischen und im Longtail Geld verdienen
      Master: Alexander Hacker, David Reisner
    • Erfolgreicher Linkaufbau an echten Beispielen
      Master: Sasa Ebach
  • Live „wie projektierte ich eine neue Expired Domain in einer Campixx Session“
    Master: Oliver Hauser

Die obige Liste ist natürlich noch sehr lang und die Wahrscheinlichkeit, dass alle Workshops mitgenommen werden können, ist leider gering. Allerdings ist für Tag 1 eine gewisse Vorauswahl getroffen und somit kann kurzfristig noch überlegt werden, welche dieser Workshops auch wahrgenommen werden. Der Vorteil der SEO-Campixx ist die Möglichkeit des Netzwerkens und somit ist auch die Möglichkeit gegeben mit anderen Personen in ein Gesprach zu kommen, auch wenn der Workshop nicht besucht werden konnte.

Tag 2 der SEO-Campixx

Auch am 2ten und zugleich letzten Tag der SEO-Campixx im Jahre 2012 erwarten uns spannende und hoffentlich lehrreiche Workshops – ein besonderes Augenmerk haben wir auf die nachfolgenden Workshops gelegt.

    • SEO Potentialprognosen – Vom Glaskugelblick zur Wissenschaft
      Master: Johannes Reimann, Siwen Zhang
    • Wenn visuelle Aspekte und Trust neben Social Signals auf Link Ressourcen immer wichtiger werden
      Master: Carsten Riemer
    • Prozessoptimierung beim Aufbau von Linknetzten mit Expired Domains
      Master: Nicolas Sacotte
    • SEO und UGC?
      Master: Sebastian Sälzle
    • Automatisierung mit UBot Studio
      Master: Stefan Oversberg
    • Linkaufbau automatisieren – Macht der Macros
      Master: Christian Schmidt
    • Content Syndication: Mit Duplicate Content Geld verdienen
      Master: Niels Dahnke
    • Scrapebox – Ein Einstieg abseits von bloßen Kommentarspam
      Master: Daniel Schramm
  • Fallstudie: Linkaufbau mit Presseverteilern
    Master: Frank Doerr

Abschließend gibt es noch eine Auswertung, wo die Teilnehmer der Campixx die spannenden zwei bzw. drei Tage Revue passieren lassen können – gegen 17:30 Uhr ist die Veranstaltung offiziell beendet.

Ein kurzes Fazit

Wir sind natürlich schon jetzt voller Vorfreude auf die 3-Tage SEO Campixx in Berlin und sind gespannt darauf, welche Workshops wir mitnehmen werden und welche interessanten Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Soeren Eisenschmidt, wir antreffen werden.

Tag#01 – CeBIT 2012

Der erste Messetag ist immer spannend. Wie sieht der Stand aus, wer sind die direkten Nachbarn, was zeigen die anderen Partner und welche spannenden Gespräche darf man führen.
Überrascht war ich vom Messestand auf der Webciety. Der Messebauer hatte wohl einen N24-Bericht über Stealthflugzeuge am Vortag gesehen, denn anders kann ich mir das Design des Stands nicht erklären. Keine einzige gerade Wand und Ecken wo man auf einem vollen Stand keine Ecken braucht.

Entschädigt hat uns dafür die Nachbarschaft. Google rechts und die Blogger Lounge von T3N direkt voraus. e-Spirit in Sichtweite und der Brasilien Stand weckte Hoffnungen auf eine interessante Messeparty 😉

Am Sitecore-Stand

Die netten Kollegen von Sitecore und der Sitecore-Partner ecx.io (ehemals ecomplexx) und Netzkern kennt man noch von vorherigen Messen und so entsteht sehr schnell eine herzliche und entspannte Atmosphäre. Die Einweisung von Sven Lehmkuhl fällt gewohnt kurz und humorvoll aus und man tauscht während des Aufbaus über Privates und spannende Ereignisse des letzten Jahres aus.

Webciety - Cebit 2012

In diesem Jahr ging es überraschend früh los und Sascha Lobo in der Blogger Lounge sorgte für einen spürbaren Besucherandrang, von dem wir auch profitieren konnten. Es ergaben sich einige z.T. sehr interessante Gespräche und Kontakte und nach der Mittagspause hofften wir, dass es so weiter geht. Überraschenderweise war der Nachmittag aber in der gesamten Webciety-Area recht ruhig und auch den Google Stand konnte man noch gut einsehen. Hoffen wir, dass die kommenden Tage wieder an den Vormittag anknüpfen.

Nach dem obligatorischen und seit etwa 17.00 Uhr heiß herbeigesehnten Feierabendbier haben sich in diesem Jahr alle recht früh nach Hause verabschiedet. Man merkt, dass nicht nur wir nach über 10 Jahren CeBIT doch etwas älter geworden sind und mit unseren Kräften haushalten müssen 😉

Content Marketing – The next big thing?

Ok, ich gebe zu: Die Überschrift ist ein bisschen arg reißerisch. Content Marketing hat es in unterschiedlichen Ausprägungen schon immer gegeben: Kundenzeitschriften, Advertorials, Informationssendungen usw. kann man auch als klassisches Content Marketing bezeichnen.

Die wesentliche Funktion von Content Marketing ist es, den Kunden zu informieren. Es geht weniger um werbliche Inhalte oder um die reine Produkt-Vorstellung, als dem Kunden zu zeigen, was er wie mit bestimmten Produkten oder Dienstleistungen tun kann.

Online Content Marketing

Bei diesem Blog handelt es sich bsw. ebenfalls um Content Marketing. Wir bieten Ihnen hier Informationen über unser Unternehmen, unsere Mitarbeiter, was uns beschäftigt und natürlich auch, was wir für Sie tun können. In manchen Beiträgen werden wir sicherlich auch einmal ein Produkt vorstellen, das Sie direkt aus diesem Blog heraus buchen können.

Unsere eigentliche Intention ist dabei viel mehr, Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen zu lassen. Mit aktuellen, spannenden Inhalten – Content eben – möchten wir Ihnen zeigen, was wir alles für Sie tun können. Wenn Sie in diesem Blog etwas entdecken, bei dem Sie sich denken „Das können wir in unserem Unternehmen auch gut gebrauchen!“ Dann nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf.

Der Unternehmens-Content – das KnowHow zahlt somit direkt ins Firmen-Marketing ein.

Marketing für den Content

Der Begriff kann natürlich auch anders herum verstanden werden: Bestimmte Inhalte werden vermarktet. Marketing für den Content also. Das kann das persönliche Gespräch auf dem Messestand sein, bei dem Werbe-Unterlagen überreicht werden.

Ebensogut können Web-Services verwendet werden, um Online-Content in entsprechenden Kanälen zu bewerben.

Ob es sich dabei um digitalte Güter und Dienstleistungen oder auch kostenlose Materialien handelt, bei denen die Wertschöpfung erst später im Prozess entsteht ist dabei relativ unerheblich. Eines der wichtigsten Kriterien ist vielmehr die Conversion-Rate. Also wie viele der Menschen, die ein bestimmtes Angebot zu sehen bekommen, nehmen dieses Angebot auch an?

Die Ideal-Lösung in diesem Fall ist selbst verständlich Content, der für sich selbst spricht und durch seinen hohen Wert für den Nutzer (Unterhaltung, Service, Information usw) weiter empfohlen wird.

Beispiel aus unserer Praxis

Getreu dem alten Motto Eat your own dogfood: Letzte Woche haben wir in unserem Newsletter auf eine Installations-Anleitung für Open Text – eines unserer CMS Produkte – hingewiesen. Damit konnten wir 3 Fliegen mit einer Klappe… Sie wissen schon:

  1. Service für unsere Kunden über den Inhalt
  2. Der Inhalt als Marketing für unser CMS-Portfolio
  3. Der Newsletter als Marketing für den Inhalt

Wir betrachten es nicht nur als unseren Job, Content Management Systeme zu integrieren, sondern kümmern uns auch darum, wie ein CMS und der darin enthaltene Content effektiv eingesetzt werden kann.

 

comspace mit Sitecore auf der Cebit

In vier Tagen ist es wieder soweit: die CeBIT öffnet ihre Tore zum 27. Mal. Zum sechsten Mal sind auch wir wieder auf dem größten Branchentreffen der digitalen Industrie als Aussteller vertreten und präsentieren unsere Dienstleistungen wie im vergangenen Jahr in der Webciety auf dem Stand unseres Technologiepartners Sitecore.

Seit zwei Jahren sind wir zertifizierter Solution Partner von Sitecore, einem der führenden Anbieter von CMS-Lösungen, und haben in dieser Zeit ein kompetentes Sitecore-Team aufgebaut. Dieses wird kontinuierlich auf die neuesten Entwicklungen zu den Themen Digital Marketing Suite und Customer Engagement Plattform geschult.

Am Stand J 30 in Halle 6 zeigen wir Ihnen in entspannter Atmosphäre ein aktuell von uns umgesetztes komplexes Sitecore-Projekt, das die verschiedenen Möglichkeiten der Integration bzw. Anbindung an externe Systeme von CRM bis PIM verdeutlicht. Auch das effiziente Steuern und Verwalten von umfangreichem Content für mehrere Länder- und Sprachversionen konnten wir hier mit Sitecore umsetzen.

Außerdem haben wir weitere anschauliche CMS- und eCommerce-Projekte sowie Beispiele von SEO-, Webanalyse- und E-Mail-Marketing-Lösungen für Sie im Messegepäck.

Wir freuen uns auf zahlreiche spannende und informative Gespräche mit unseren Partnern, Kunden und interessierten Besuchern und begrüßen auch Sie gerne bei uns am Stand! Sollten Sie noch keine Eintrittskarten haben, können Sie diese über unser Kontaktformular anfordern und gleichzeitig einen persönlichen Gesprächstermin mit uns vereinbaren.

comspace auf dem MWC 2012 in Barcelona

Wie an dieser Stelle schon berichtet wurde, sind wir mit zwei Entwicklern auf dem Mobile World Congress in Barcelona vertreten, um zusammen mit unseren Partnern von Jibe Mobile unsere Implementierung ihres Echtzeitkommunikations-SDK für das PhoneGap-Framework vorzustellen.

Das Erlebnis MWC in Worte zu fassen ist nicht einfach, um Worte wie „riesengroß“ und „prunkvoll“ kommt man keinesfalls herum – es wurde schlicht ein wie ein ganzer Stadteil wirkendes, wunderschönes Areal an der Plaça d‘ Espanya abgesperrt und als Messegelände genutzt.

Am Stand A50 in Halle 1 stehen wir bereit, um allen interessierten Besuchern von der Arbeit mit dem SDK und unseren PhoneGap-Plugins zu berichten, mit dessen Hilfe sich unter anderem RCS-e beziehungsweise Joyn-konforme Echtzeitdienste aus HTML5- und JavaScript Apps ansprechen lassen. Die entsprechende Demo-Applikation für VoIP und Dateitransfers haben wir natürlich auch im Gepäck und führen Sie gern vor.

Besonders hervorzuheben ist ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit PhoneGap CTO Dave Johnson an dem Adobe Stand um die Ecke, in der wir ein paar gute Ideen zur Integration weiterer Funktionen des Jibe SDK und eine kurze experimentelle Demo bekamen. Bei einem späteren Zusammentreffen mit einem seiner Kollegen hieß es, als Reaktion darauf, wie hilfsbereit er sei lapidar: „Das muss so, er ist schließlich Kanadier.“

Zwischen vielen interessanten technischen Gesprächen findet man glücklicherweise oft genug Zeit, sich (natürlich ausschließlich zu Demonstrationszwecken!) mit den anderen auf dem Jibe-Stand ausgestellten Echtzeit-Apps wie Multiplayer-Airhockey auseinanderzusetzen, zum Gewinn des täglichen Turniers hat es allerdings bisher nicht gereicht.

Wer sich schon einmal mit dem SDK auseinander setzen möchte, kann dies seit Anfang der Woche auf der Vodafone Entwicklungsplattform herunterladen. Es steht derzeit für Android und iOS zur Verfügung – die Developer Sandbox ist übrigens bei Comspace gehostet.

Die Woche im Web

Heute gibt es unsere Linkempfehlungen mal direkt unter der Woche:

Zwei unserer Mitarbeiter sind aktuell auf der Mobile World Congress in Barcelona auf dem Stand unseres Technologie-Partners Jibe Mobile unterwegs. Bis die beiden selber berichten können, gibt es bei t3n einen prima Überblick über den ersten Tag des MWC 2012

Neuerdings schrieb über Nano-Speichertechnologien und führte das Thema aus bis hin zu Flüssigkeiten als Speichermedien. Klingt nach spannender Science Fiction – soll aber schon kurz vor der Serienreife stehen.

Einer unserer erfolgreichsten eigenen Artikel erklärt die Instalation des OpenText  CMS – wenn Sie mehr über Content Management Systeme erfahren möchten, lassen Sie es uns hier einfach wissen.

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft – BVDW hat 10 Thesen für die Zukunft der mobile Branche veröffentlicht und streifen damit so ziemlich jeden Lebensbereich.

SEO United erklärt in diesem Artikel am Beispiel von Google Health wie Google Suchergebnisse kombiniert. Möglicherweise wird das auch bald in anderen Kombinationen relevant.

Wie der aktuelle Hype-Service Pinterest  als Inspirationsquelle genutzt werden kann, zeigt karrierebibel. Inspirierend.

Vom Pinterest-Konsumieren noch ein Artikel bei netzwertig zu den Urheberrechtsfragen beim aktiven Nutzen von Pinterest

Zum Schluss noch ein bisschen philosophisches von Piotr Czerski in der  ZEIT über den Wunsch der Netzkinder nach Freiheit. Ich finde mich drin wieder 🙂

comspace sponsert die SEO Campixx 2012

Auch in diesem Jahr findet die erfolgreiche Un-Konferenz „SEO-Campixx“ (auch SEO-Konferenz / Suchmaschinen(-optimierer) Konferenz) in Berlin statt – und wir sind wieder dabei. Vom 09. bis zum 11.März werden rund 500 Teilnehmer die Möglichkeit zur Teilnahme an verschiedenen Workshops im Bereich der Suchmaschinenoptimierung haben.

Das Konzept der SEO-Campixx ist angelehnt an die regionalen Barcamps bzw. Networking Events. Im Vordergrund stehen der Austausch von Fachwissen und Erfahrungen sowie die Erweiterung des Horizonts im Themenumfeld der Suchmaschinenoptimierung und des Online Marketings.

Das Konzept der SEO Campixx

Das Konferenzprogramm wird von den Teilnehmern selbst gestaltet, d.h. jedes Unternehmen und jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit einen Workshop zu gestalten.

Beispielsweise haben am ersten Tag, dem sog. SEO Tool-Day, die Hersteller von SEO Tools die Möglichkeit, ihre Produkte den Teilnehmern zu präsentieren – interessant dabei wird sein, in wie weit sich die einzelnen Tools im Leistungsumfang unterscheiden und welche noch „unbekannten“ Möglichkeiten so manch ein SEO-Tool bietet.

Für das weitere Rahmenprogramm sowie Veranstaltungen am Abend sorgen die Organisatoren der SEO-Campixx.

comspace als Sponsor

Seit dem die SEO-Campixx ins Leben gerufen wurde, sind wir Jahr für Jahr als Teilnehmer dabei. Im diesem Jahr treten wir außerdem erstmalig als Sponsor auf.

comspace hat sich auch schon in der Vergangenheit immer wieder als Sponsor von SEO-Events wie dem hiesigen Barcamp und den Veranstaltungen des Online-Stammtischs OWL betätigt und trägt damit zum sozialen Engagement bei, das allgemein in der SEO-Szene stark ausgeprägt ist.

Dennoch steht das Netzwerken sowie der Austausch von Fachwissen und das Sammeln von neuen Erfahrungen anhand der verschiedensten Workshops im Vordergrund.

Das soziale Engagement hinter der SEO-Campixx

Auch in diesem Jahr wird ein Teil der Ticketpreise einem wohltätigen Zweck zugeführt. So unterstützen die Organisatoren der SEO Campixx die „Björn Schulz Stiftung“ und „Strahlemännchen“ unter dem Motto „Gemeinsam für schwerkranke Kinder“.

SEO Campixx unterstützt Kinder Hilfsorganisationen

Darüber freuen wir uns, denn auch wir engagieren uns regelmäßig für soziale Einrichtungen wie zum Beispiel die „Sterntaler Trauerbegleitung“, „SC Rot-Weiß Maaslingen 1947 e.V.“, „WIR FÜR EUCH – Schwarz Weiß Blau e.V.“ und leistet einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz – Stichwort: Green IT.

 

UDACITY: Mal eben lernen, eine eigene Suchmaschine zu programmieren

Es ist sicherlich nicht untertrieben, die aktuellen Entwicklungen in Sachen Web und Programmierung als Revolution zu beschreiben, die von der Tragweite her der industriellen in nichts nachsteht.

Der große Vorteil in der Software-Entwicklung ist dabei, dass hochspannende und profitable Produkte und Dienstleistungen entwickelt werden können, ohne Fabrikhallen, Dampfmaschinen und hunderte von Arbeitskräften zu benötigen. Mit wenig materiellem Aufwand, zeit- und vor allem orts-unabhängig kann im Team zusammen gearbeitet werden. Web 2.0 Tools unterstützen bei der Planung. Kommunikation, Arbeits-Organisation, Qualitäts-Sicherheit und Erfolgskontrolle.

Aber haben die Entwickler selber immer die besten Ideen? Nicht zwangsläufig. Denn die besten Ideen entstehen eigentlich aus dem Bedürfnis heraus, was die Amerikaner „Scratch your own itch“ nennen: Löse ein eigenes Problem.
YouTube entstand, weil einige College Studenten Ihre Videos online speichern und Freunden zeigen wollten – also programmierten sie etwas. Twitter entstand, als ein Programmierteam seine Plattform blogger.com erfolgreich an Google verkaufte und daraufhin erst einmal ein Kurznachrichtensystem haben wollte, um sich auf der Suche nach dem nächsten Geschäftsmodell zu machen. Also programmierten sie etwas.

Die nächste kleine Revolution ist möglicherweise gestern gestartet, denn was wäre, wenn jeder in der Lage wäre, sich eben schnell eine Lösung für das eigene Problem zu programmieren?

Es geht um Bildung.

Vielleicht haben Sie schon einmal vom Google-Auto gehört? Der deutsche Wissenschaftler Sebastian Thrun ist maßgeblich an der Entwicklung des selbstständig fahrenden Autos beteiligt. Außerdem ist er an der kalifornischen Top-Uni Stanford Professor für künstliche Intelligenz. Gewesen.

Im Januar 2012 kündigte Thrun auf Burdas DLD Konferenz in München an, dass er seine Stanford Professur niederlegt, um etwas Neues zu starten.

Udacity – die Universität 2.0. Bereits letztes Jahr hatte Thrun mit seinem Google-Kollegen Peter Norvig (Director of Research bei Google Inc.) die AI Class gestartet. Das war ein regulärer Stanford Kurs zum Thema künstliche Intelligenz. Er wurde an der Uni von den beiden ganz regulär gehalten. Nebenbei haben sich aber noch über 160.000 Menschen für die Online-Version angemeldet. In YouTube Videos mit Quizzes konnten interessierte Menschen rund um die Welt am anspruchsvollen Kurs teilnehmen. Die Abschlussprüfung haben übrigens mehr als 20.000 Leute bestanden. Übrigens hatte keiner der rund 200 Stanford Studenten in dem Kurs die volle Punktzahl erreicht – wohl aber 248 der Online-Teilnehmer.

Dieser Erfolg hat Thrun so nachhaltig beeindruckt, dass er gestern die UDACITY gestartet hat. Die Universität im Web. Hier die Einleitung als Video:

Gestartet wird mit 2 kostenlosen Kursen, die über 7 Wochen gehen

CS101 – Building a Search engine – dieser Kurs wird gehalten von David Evans, Professor für Computer Science an der Uni Virginia und ist wohl auch für komplette Programmier-Anfänger (also Leute wie mich *g*) geeignet.
und
CS 373 – Programming a robotic car – gehalten vom Experten Thrun selber. Hierzu sind Kenntnisse in Python nötig. Anschauen werde ich mir den Kurs aber definitiv auch.
Weitere Kurse sind bereits angekündigt. Einen guten Überblick über weitere offene Kurs-Anbieter nach diesem Prinzip hat das Konzeptblog gesammelt.

Wenn Sie die Möglichkeit dazu hätten – welches Problem würden Sie gerne mit einem selbstgeschriebenen Programm oder einer App lösen?

Die Woche im Web

Was uns im Web diese Woche auf- oder vor die Füße gefallen ist. Eine kleine Leseliste zum Wochenende:

Netzwertig befürchtet, Facebook will mit seiner „Abonnieren „Funktion und durch den Einsatz von Promis Twitter verdrängen. Muss man mal im Auge behalten. Im Moment denke ich eher, das Facebook sich mit solchen Features etwas verwässert. Freunde, Abos, Pages, Gruppen… Irgendwann blickt keiner mehr durch. Und da Facebook auch nicht grade offen für Drittanbieter Tools ist, kann ich den Newsstrom nicht mal kanalisieren. Das ist mir bei Twitter durchaus möglich mit Anwendungen wie Seesmic, TweetDeck, Hootsuite usw.

Und nochmal Facebook…

Die Chroniken / Timelines kommen für Fanages – und damit für Unternehmen
Letztes Jahr zum 1.April hat Renault sich ja den kleinen Gag erlaubt, die Homepage www.renault.de auf die neue Facebook-Fanpage umzuleiten. Um den Aprilscherz komplett zu machen, haben sie behauptet, die Facebook-Page wäre ab sofort die einzige Renault Homepage. Damals eine witzige und aufmerksamkeitsstarke Aktion, mit der direkt zum Start ordentlich Buzz – und damit auch Fans auf die Seite gebracht wurden. Mit den neuen Chronikseiten ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Interaktion mit Unternehmen weiter dorthin verlagert, wo sich die Kunden bereits aufhalten. Wir entwickeln uns vom Anbieter- zu einem Nachfrager-Markt.

Aber es gibt ja nicht nur Facebook und Twitter – da war ja auch noch Google+

Wenn Facebook zwei Einträge kriegt, dann verdient Google auch zwei. Searchmetrics haben die wichtigsten Ranking Faktoren für Google untersucht. ÜBERRASCHUNG: Social Media Einflüsse stehen ganz weit oben 🙂
Die Auswertungen der Studie sind verdammt interessant und geben sowohl Anregungen für die eine oder andere Sofortmaßnahme als auch für die langfristige Kommunikations- und Marketing-Planung.

Bald gibt es mehr mobile Endgeräte als Menschen

  • Laut einem SITECORE Blog ist eines der coolsten Module mit gleichzeitig wenigstem TamTam ever released worden
  • Die offiziellen SITECORE Docs dazu hier

In den OpenText Blogs finden sich ja nicht nur Infos zu Content Management auf der Meta-Ebene, sondern auch richtig guter Themen-Inhalt.

What motivates people at work ist so ein Artikel

Beim wirren in der Linksammlung gab es einen Link zum wunderbaren Posting von Web-Guru Seth Godin über Selbstlosigkeit und die Bereitschaft zum Teilen, die betrifft nicht nur das Teilen im Netz:

The irony, of course, is that selflessness (not selfishness, its opposite) is precisely the posture that leads to more success. The person with the confidence to support others and to share is repaid by getting more in return than his selfish counterpart.

 

Und um Ihnen ein bisschen Hunger aufs Kaffeetrinken am Sonntagnachmittag zu machen, hier noch ein wunderbarer Werbespot von Skoda Irland. YUMMY

Warum ist ein Blog ohne Kommentare erwähnenswert?

Das besondere beim Bloggen ist ja das Sich-Öffnen. Ob nun als Unternehmen oder als Einzelperson: Wer beginnt zu bloggen, der beginnt auch einen Dialog, denn die Kommentarfunktion ist normalerweise bei Blogsystemen automatisch eingeschaltet. Damit öffnet man sich dem Feedback, Gesprächen, Diskussionen und manchmal auch Kritik.

Aus diesem Grund gibt es einige Blogger, die ihre Kommentare komplett ausschalten und sich allenfalls per E-Mail erreichbar machen. Andere wiederum betrachten die Anzahl von Kommentaren als das pure KPI-Gold der Social Media.

Ich kenne Social Media Manager, die schauen bei jedem Blog zuerst auf die Anzahl der Kommentare, um den Erfolg des Blogs zu bewerten. Lassen Sie mich kurz erklären, warum das ein wenig kurz gesprungen ist:

  1. Manche Blogger schreiben so ausführliche Postings, dass Kommentatoren einfach nichts mehr hinzuzufügen oder zu fragen haben.
  2. Andere Blogger provozieren nicht gerne oder liefern perfekte Postings ab. Die Leser haben nichts zu meckern oder zu verbessern.
  3. Die Leser fühlen sich nicht dazu animiert zu kommentieren. Eine einfache Frage am Ende eines Postings kann schon den Unterschied machen.
  4. Das Posting wird zwar nicht kommentiert, aber weiter verteilt. Besonders bei humorvollen Beiträgen ist das oft der Fall.
  5. Die Interaktion spielt sich woanders im Social Web ab.

Diesen fünften Punkt möchte ich gerne etwas genauer beleuchten:
Auch wenn ich dieses Jahr mein 20-jähriges Online-Jubiläum feiere und seit 1992 immer im Web geschrieben habe – mit dem Bloggen im speziellen Sinn fing ich 2007 relativ spät an. Mit verantwortlich dafür war Robert Basic, auf dessen basicthinking.de ich damals mein (mittlerweile eigenständiges) Auto-Blog starten durfte. Robert ist, was das Bloggen angeht, ein echter Leuchtturm im deutschsprachigen Raum. Er beleuchtet das Web immer wieder aus neuen Blickrichtungen und schafft selber dabei immer wieder innovative Ansätze.

Sein neuestes Projekt buzzriders.com ist gestern gestartet. Ein Blog über Zukunftstechnologien.

Genau genommen nennt Robert es „dezentrales Publishen“ statt bloggen. Denn das besondere diesmal: Die Kommentare auf buzzriders sind nicht einfach ausgeschaltet. Sie sind ausgelagert in all die Kanäle, die das Social Web zu bieten hat und die die Leser nutzen:

  • Twitter als Verbreitungskanal mit kurzen Bewertungen
  • Facebook – Auf der privaten Facebook-Seite von Rob, sowie auf der Facebook-Fanpage von Buzzriders können Artikel kommentiert werden
  • Google plus – hier entstehen anscheinend momentan die detailliertesten Diskussionen
  • alles, wo im Web Gespräche zum Thema starten – Rivva, andere Blogs, neu hinzukommende Dienste

Ist das nicht mächtig viel Aufwand? Sicherlich. Aber es ist auch ein Dienst am Kunden bzw. Leser. Die Inhalte werden zum Leser und dorthin gebracht, wo er sich aufhält. Auf der eigentlichen Seite muss der Leser keine Daten ins Kommentarfeld eintragen, sondern kann sofort seine Meinung abgeben.

Ist es die Ideallösung? Ich denke, das muss die Zukunft zeigen. Ein interessanter Test allemal. Meiner Meinung nach sollten Leser  noch die Möglichkeit haben, auf einer Seite direkt zu antworten, sonst werden zuviele potentielle Interaktionen ausgeschlossen. Eine verstärkte Einbindung anderer Web-Dienste halte ich aber für absolut sinnvoll und sogar notwendig. Idealerweiser werden die Unterhaltungen aus den einzelnen Diensten sogar in einem Update-Artikel zusammengeführt, so interessante Ergänzungen gekommen sind.

Bei mir hängt der Kanal, auf dem ich kommentiere, von zwei Faktoren ab: Wo bin ich auf den Content aufmerksam geworden und wo bringt mir persönlich ein Kommentar mehr. Kleinigkeiten, die ich auf Diensten wie Facebook entdecke, kommentiere ich meistens auch dort. Einen Artikel auf einem großen und Reichweiten starken Blog kommentiere ich meist direkt im Blog, wo die Diskussion „ans Eingemachte“ geht und vielleicht sogar einige Leser mal auf mein Blog schauen. Wird mein Kommentar zu umfangreich und komplex, nutze ich mein eigenes Blog, um in einem Artikel meine Gedanken oder Meinung zu veröffentlichen. Durch die Trackback-Funktion in Blogsystemen landet meine Antwort im Normalfall unter dem Initial-Artikel.

Wie sieht es mit Ihnen aus? Kommentieren Sie eher direkt in einem Blog oder eher auf Facebook oder Google+ und wovon machen Sie Ihre Entscheidung abhängig?