Unser Familien Sommerfest – nachts über den Dächern Bielefelds

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Wer hart arbeitet, darf auch feiern 🙂 So haben wir es letztens bei unserem Sommerfest mit Partnern und Kindern mal wieder gehalten. Unser Erdgeschoss und der frisch mit Upcycling-Ideen begrünte Innenhof erstrahlten in ganz neuem Licht und unser IT-Service wurde zur Kinderspielecke mit Indoor-Hüpfburg umfunktioniert. Eisenhart hat dabei übrigens unser Hauke bewiesen, dass die BOSE Kopfhörer mit Noise-Cancelling ihr Geld wirklich wert sind. Er konnte noch einige Minuten entspannt weiter arbeiten, während um ihn herum bereits „der Mob tobte“ 😉

 

Die größeren Kids hatten die gerade noch fertig gewordenen Holz-Laufwege im Innenhof zwischenzeitlich zur Bobby-Car Rennstrecke umfunktioniert. So wurde der Gang vom Barbecue-Buffet zurück zum Platz zum echten Abenteuer  🙂

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Eigentlich ist Martin bei kleineren Veranstaltungen ja unser Meister am Weber-Grill, wenn er nicht gerade mit Javascript und Node.js hantiert. Da unser Lieblings-Barbecue-Caterer mit ausreichend Verstärkung angerückt war, konnte Martin statt der Grillzange das Plektrum an der Gitarre schwingen 🙂

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Nach Einbruch der Dunkelheit konnten wir aus unserem 8.OG einen ganz besonderen Ausblick auf das erleuchtete Bielefeld genießen.

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Danke für den wunderbaren Abend!

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MERIAN-Ausgabe zu Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe

Kurz vor seinem 800. Geburtstag im September wird unser schönes Bielefeld noch einmal geadelt: Das renommierte Reisemagazin widmet Bielefeld und der Region Ostwestfalen-Lippe nach 1955 eine komplette Ausgabe!

MERIAN - comspace

Auch unser Kunde Alt-Kanzler Gerhard Schröder kommt in dem Heft zu Wort und spricht in einem ausführlichen Interview über seine Kindheit und das Aufwachsen im Lipperland.

Besonders gefreut habe ich mich über den Artikel „Die Nähstube der Nation“, in der auch ein Blick hinter die historischen Kulissen der Dürkopp-Werke geworfen wird, in denen auch wir noch für einige Wochen unser zu Hause haben (hier können Sie die Modernisierung des Gebäudekomplexes nachvollziehen). Die Dürrkopp-Werke waren seinerzeit eine der größten Fabriken der Stadt. Über 32.000 Menschen arbeiten 1957 in Bielefelds Textil-Industrie und deren Zulieferen.

Dieses Video zeigt einige Impressionen zu 150 Jahre Dürrkopp im Historischen Museum Bielefeld:

Erwähnt wird im Artikel auch Friederike von Müller, die Modedesignerin, die ihre Boutique und Werkstatt direkt bei uns um die Ecke betreibt und wohl zu den heißesten Bielefelder Shopping-Tipps gehört. Sie fertigt dort Kleider und Röcke nach Maß – oft aus alten Stoffen wie z.B. witzig gemusterten Küchentischdecken aus den 70ern. Und benutzt dazu ab und an auch eine der Dürrkopp-Nähmschinen aus den 70ern, die noch bei ihr stehen. Wer einen authentischen Einblick in die frühe Textilproduktion Bielefelds erhalten möchte, wird im Museum Wäschefabrik fündig, das im Merian mit einem 3-seitigen Artikel vertreten ist. Fabrik und Unternehmervilla blieben mit ihrem gesamten Inventar seit den späten 1960er Jahren nahezu unverändert.

Neben einem Stadtrundgang durch Paderborn und 4 Ausflugstouren ins Umland sind einige spannende Sightseeing-Ziele der Region enthalten, bei denen auch ich nach 40 Jahren in Bielefeld noch Neues gelernt habe 🙂 Zum Beispiel dass die Stararchitekten Frank Gehry und Mario Botta sich mit einigen Bauten in OWL verewigt haben oder wie wunderschön es in und um das  Schloss Corvey doch ist. Einen schönen Überblick über Sightseeing, Wander- und Outdoor-Möglichkeiten und Unterkünfte in der Region gibt es bei Teutoburger Wald Tourismus und in deren YouTube Kanal:

Einzig das Lenkwerk Bielefeld, in dem wir von comspace schon mehrfach zu Gast waren, fehlt mir in dem Heft. Ist es doch gerade für Autofans eines DER Ziele in Ostwestfalen-Lippe (neben dem Bilster Berg Drive Resort).

Hier geht es zum MERIAN Shop, in dem das Magazin noch bestellt werden kann.

Wer war eigentlich Elsa Brändström?

Elsa Brändström
Elsa Brändström 1906
Fotograf: Unbekannt
via Wikimedia Commons

Seit nicht ganz einem Jahr hat ein Teil unseres Teams die neuen, renovierten Büroräume in der Elsa-Brändström-Str. 2-4 bezogen und anfangs kam immer mal wieder die Frage auf, wer eigentlich Frau Brändström war. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um eine Skandinavierin und der Eine oder Andere weiß aus der eigenen Google Recherche auch etwas mehr über diese Frau.

Geboren wurde sie am 26. März 1888 (heute vor 126 Jahren) als Tochter eines schwedischen Militärattachés in Sankt Petersburg. Wenn man sich mit ihrem Leben beschäftigt, dann stellt man fest, dass sie zurecht als Philanthropin (ein Freund der Menschen) bezeichnet wird. Ihr ganzes Leben widmete sie der Hilfe für andere Menschen in Not. Während des 1. Weltkrieges reiste sie für das Schwedische Rote Kreuz nach Sibirien, um sich dort um deutsche Kriegsgefangene in russischem Gewahrsam zu kümmern. Später lebte sie in Deutschland und kümmerte sich dort u.a. um Kinder von verstorbenen und traumatisierten Kriegsgefangenen. Nachdem sie mit ihrem Mann in die USA gezogen war, engagierte sie sich in der Flüchtlingshilfe für ankommende Deutsche und Österreicher. Sie gilt als Begründerin von CARE, dessen CARE-Pakete inzwischen weltweit ein feststehender Begriff für Hilfspakete sind. Elsa Brändström verstarb am 04. März 1948 in Cambridge / Massachusetts an Knochenkrebs.

Mit dem Rad zur Arbeit

mdrza_Logo_4c_2013Das Auto gegen das Fahrrad zu tauschen wird vielen Mitarbeitern bei uns leicht gemacht, denn auch unsere neuen Büros liegen wieder fahrradfreundlich in der Bielefelder Innenstadt. Dokumentiert wird dies durch eine Vielzahl an Fahrrädern im Treppenhaus, im Fahrradkeller und vor dem Eingang. Überall entdecken wir ungeahnte Fahrrad-Stellplätze.

Also war es Ehrensache, dass wir uns auch 2013 mit einem Team bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“  des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) und der AOK Gesundheitskasse angemeldet haben. Genauso ist es natürlich Ehrensache, dass wir bei comspace freiwillig mit Helm zur Arbeit fahren.

Aktion fahrradfreundlich „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC & AOK

Es gilt folgendes: Mit einem oder mehreren 4er-Teams pro Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum (1.6. bis 31.8.) mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und die gefahrenen Kilometer über die Webseite des Projektes zu erfassen. Dabei gibt es für die teilnehmenden Teams natürlich reichlich interessante Preise zu gewinnen und auf der Aktions-Seite werden gefahrene Kilometer und vermiedenes CO2 errechnet.

Für mich persönlich besteht die Herausforderung vor allem darin, das Bielefelder Wetter zu beherrschen (Sommer in Bielefeld ist dann, wenn der Regen wärmer wird *g*) und die 30 Minuten Fahrt einzuplanen. Ersteres lässt sich durch die richtige Kleidung in den Griff bekommen. Die etwa verdreifachte Fahrtzeit bedarf schon etwas genauerer Planung im Tagesablauf. Es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich an die kurze Fahrt über die Stadtautobahn gewöhnt hat. Als passioniertem Autofahrer hat es mich schon etwas Überwindung gekostet, die 7-10 Kilometer Fahrt (je nach Strecke) zu strampeln. Letztendlich lassen sich so jedoch einige positive Dinge verbinden.

Die 5 größten Vorteile des Arbeits-Radwegs

  • Sportliche Aktivität: 45 bis 60 Minuten strampeln am Tag sind gesund und ich kann mir dafür etwas Fitnesstraining an anderer Stelle sparen 😉
  • Entspannteres Arbeiten und Feierabend: Körperliche Aktivität regt das Hirn an. Gut mit Sauerstoff versorgt im Büro anzukommen wirkt sich auf den gesamten Arbeitstag positiv aus. Auf dem Weg in den Feierabend hilft es beim „runterkommen“.
  • Parkplatzsuche vermeiden: Unser chronisch überfülltes Parkhaus freut sich über jedes Auto, das draußen bleibt 🙂
  • Gesundheitsfördernde Wirkung: Wir arbeiten die meiste Zeit im Sitzen – von gelegentlichen Stand-Up-Meetings mal abgesehen. Insofern ist jede körperliche Aktivität empfehlenswert, die den typischen Zivilisationskrankheiten entgegen wirkt.
  • Kostenersparnis: Auch nicht zu verachten. Rechne ich mit den üblichen 30 Cent pro Kilometer spart jeder Rad-Arbeitsweg zwischen 4 und 6 Euro.

Wie sehr sich eine Radfahrt zur Arbeit rein von den Eindrücken her lohnen kann, sieht man hier in dieser Storify-Geschichte, die ich letztens nach einer Fahrt aus Tweets zusammen gestellt habe:

Mit dem Rad zur Arbeit - oberhalb des Ostwestfalendamm in Bielefeld
Storify: Mit dem Rad zur Arbeit – oberhalb des Ostwestfalendamm in Bielefeld

Über 11 Millionen Kilometer auf dem Tacho

Wir müssen uns schon langsam anstrengen, um trotz Urlaubszeit noch auf unser Team-Gesamtziel zu kommen, dass jeder im Team comspace Online-Marketing an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist. Umso beeindruckender ist die bis heute schon erreichte deutschlandweite Gesamtleistung:

Am 18.7. hatten die Teilnehmer 11.259.247km zusammen geradelt und dabei 2.215.820kg CO2 eingespart, wie der Sigma-Tacho auf der Seite zeigt.
Zu den aktuellen Teilnehmer-Zahlen 2013 konnte ich noch nichts raus bekommen. In 2012 haben sich insgesamt 174.000 Radler auf den Weg zur Arbeit gemacht.

Übrigens gibt es neben der AOK-Aktion auch noch das Projekt Stadtradeln – eine Kampagne des KlimaBündnis in ähnlichem Umfang.

Hier ist Bielefeld bereits auch ordentlich vertreten – sogar auf dem Stadtradel-Blog schreibt ein Bielefelder – ein Solofagottist der Bielefelder Philharmoniker, der auch eines von mehreren Statements bei Radio Bielefeld zu Stadtradeln gegeben hat.

Wo ist Bielefeld in der Aktions-Karte?

Diese Frage stellte ich mir auf der Aktionsseite, denn auf der dargestellten Karte fehlt Bielefeld komplett.

Karte der Region Westfalen-Lippe ohne Bielefeld (c) AOK
Karte der Region Westfalen-Lippe ohne Bielefeld (c) AOK

Die Auflösung ist ganz einfach: Die AOK NORDWEST ist in Regionen aufgeteilt, in denen auch jeweils die Regionaldirektion der AOK NW ihren Sitz hat. Darum geht es nicht nach Teilnehmern, sondern nur nach den Regionaldirektionen.

Fahrradmetropole Kopenhagen

Unsere Nachbarn in Münster sind schon sehr vorbildlich und was das Radeln angeht deutlich weiter als die Stadt Bielefeld. Weltmeister in Sachen Fahrradfreundlichkeit sind aber mit Abstand die Städte Amsterdam und Kopenhagen, wie der Video-Beitrag zeigt, in dem auch der Kopenhagener Blogger Mikael Andersen zu Wort kommt, der auf seinem Blog CycleChic Mode auf und ums Fahrrad aufgreift:

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Einziger Wermutstropfen der Aktion: So langsam werden nun die Fahrrad-Parkplätze bei uns eng 🙂

In diesem Sinne, der alte Radfahrergruß: „All heil und gute Fahrt!“

Zusatzinfos beim ADFC

Und? Konnten wir Sie motivieren selbst mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren oder haben Sie sogar Interesse bekommen, Ihr Unternehmen als fahrradfreundlichen Arbeitgeber zu positionieren? Hier gibt es beim ADFC ausführliche Informations-Broschüren:

Broschüre für Arbeitnehmer

Broschüre für Unternehmen

Bielefelds Fahrradbeauftragter klärt hier in der Neuen Westfälischen die 11 größten Fahrrad-Irrtümer auf

Digitale Städte: New York und Bielefeld im Vergleich

Screenshot der Facebookpage der Stadt Bielefeld

Im Januar 2011 hat sich New York zum Ziel gesetzt, die weltführende digitale Stadt zu werden und gründet dieses Vorhaben auf 5 Säulen:

Die Roadmap der Stadt New York lässt sich bei Slideshare in diesem Dokument nachlesen: Becoming a Digital City with HootSuite. Der Themenschwerpunkt auf HootSuite rührt daher, weil es von den Mitarbeitern der Stadt New York als Social Media Management Tool eingesetzt wird. Welches Tool die Stadt Bielefeld genau nutzt, um all die weiter unten aufgeführten Kanäle zu bespielen konnte ich noch nicht heraus bekommen, werde die Info aber asap nachliefern. Hier bei comspace nutzen wir derzeit ebenfalls Hootsuite um Twitter, Facebook und unsere Google+ Seite mit Inhalten zu versorgen.
Screenshot der Facebookpage der Stadt Bielefeld
Screenshot der Facebookpage der Stadt Bielefeld

Zugegeben:

NYC und Bielefeld miteinander zu vergleichen ist schon etwas gewagt. Seit ich auf den Beitrag im Hootsuite Blog gestoßen bin frage ich mich, in wie weit die Digital Roadmap von New York wohl auch etwas für Bielefeld wäre, denn eine Digitale Stadt muss ja nicht gleich Weltmetropole sein. Dabei ist mir aufgefallen, dass Bielefeld schon sehr viel richtig macht:

Das ist schon eine ganze Menge, was Bielefeld anbietet und kann sich durchaus als Digital City bezeichnen – ob sie nun Hootsuite benutzt oder nicht 😉

Ostwestfalen sind die Eskimos Westeuropas. Mit 30 Synonymen für Regen

Regen am Koenigsplatz (cc) von ni22co (Flickr)

Ok – 2 Klarstellungen vorweg. Die Bezeichnung Eskimo ist politisch nicht korrekt und wird von vielen arktischen Völkern im nördlichen Polargebiet abgelehnt. Ich habe es hier nur des besseren Verständnisses halber verwendet.

Auch eine 2. Klarstellung muss sein:

Die Annahme, die Sprachschätze der Bewohner arktischer Regionen verfügten über besonders viele Begriffe für Schnee ist leider auch nur der Irrtum des Ethnologen und Sprachwissenschaftlers Franz Boas.

Warum ich Ihnen das hier erzähle?

Ganz einfach. Wir sind hier in Bielefeld. Und wir haben diese Woche aus gegebenem sommerlichem Anlass festgestellt, dass der Bielefelder Sprachschatz über mindestens so viele Begriffe für Regen verfügt, wie der nordpolarliche für Schnee parat hat 🙂

Wir haben da mal gesammelt:

  1. plästern
  2. fisseln
  3. gallern
  4. stippeln
  5. geimeln
  6. pladdern
  7. dröppeln
  8. nieseln
  9. tröpfeln
  10. fieseln
  11. plörren
  12. schiffen
  13. schütten
  14. kübeln
  15. gießen
  16. meimeln
  17. Landregen
  18. Platzregen
  19. Nieselregen
  20. Regenguss
  21. (Regen)Schauer
  22. Gewitterregen
  23. Sturzregen
  24. Wolkenbruch
  25. „Es lockert sich zu“
  26. „Da braut sich was zusammen“
  27. „Das gibt heut noch was“
  28. Sommerwetter als Synonym für nicht-enden wollende Regenfronten
  29. Es regnet in Strömen, Bindfäden, Katzen und Hunde
  30. Sommer in Bielefeld ist, wenn der Regen wärmer wird (das wurde dann später von Hamburger Meteorologen übernommen *g*)

Und ja, wir haben es uns verdient, diese Gedanken zu machen. Denn bei dem Wetter kann man ja nur im Büro sitzen und hyperproduktiv sein 🙂 Hoffen wir, dass unsere Büro-Wetter-Fee Sabrina bald bessere Nachrichten für den täglichen Wetterbericht im yammer hat.

 

Mit Strom zur Arbeit und ein freier comspace-Parkplatz

Nissan LEAF an der LadeFOXX Elektrotankstelle Bielefeld in der Nähe von Comspace

Wir befinden uns hier quasi am Randgebiet der Bielefelder Altstadt auf der Schnittfläche zum Bielefelder Osten, der sich momentan immer mehr zum neuen In-Wohnviertel entwickelt. Der neue Prenzlauer Berg Ostwestfalens sozusagen.

Dementsprechend eng sieht es hier natürlich mit Parkplätzen aus. Im Parkhaus nebenan sind die frühen Vögel Kollegen meist schneller als ich, doch mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden:

Die freundliche Elektrotankstelle bei comspace um die Ecke.

Nissan LEAF an der LadeFOXX Elektrotankstelle Bielefeld in der Nähe von Comspace
Nissan LEAF an der LadeFOXX Elektrotankstelle Bielefeld in der Nähe von Comspace

Kurz zur Erklärung: Seit gut 3 Monaten bin ich durch mein privates Auto-Blog der-probefahrer.de elektrisch unterwegs. Nissan Deutschland hat mir und 8 weiteren deutschen Bloggern einen NISSAN LEAF für eine Probefahrt-Aktion zur Verfügung gestellt.

Und so stromer ich nun seit gut 3 Monaten durch Bielefeld und Umgebung. Neben dem günstigen Verbrauch bringt mir ein Elektroauto einen ganz entscheidenen Vorteil:

Einen fast immer freien Parkplatz direkt um die Ecke. Denn keine 150m vom Eingang unseres Nord-Flügels hat die Stadt Bielefeld gemeinsam mit LadeFOXX.de Ladesäulen für Elektro-Autos und Fahrräder eingerichtet. Neben der Abstellmöglichkeit, kann ich das Auto nach Feierabend auch gleich vollgeladen wieder mitnehmen. Auf einen Anruf bei der Ladefoxx.de Zentrale öffnet sich nach Eingabe der Säulen-Nummer die Stahlklappe, lässt mich das Ladegerät einstecken und schützt es gleichzeitig nach zuklappen wieder vor Vandalismus.

Selten so entspannt zur Arbeit geschwebt 🙂

Hier schließt sich der Social Media Kreis übrigens wieder: Letztens kommentierte noch Westaflex (baut die LadeFOXX Säulen) CEO Jan Westerbarkey bei uns zum Thema Firmen-Blog und unser erstes „echtes“ Posting im Februar hier war zu den 25 Tonnen CO2, die wir dank Lichtblick-Strom einggespart haben.

Bielefeld ist die zweitkinderreichste Stadt Deutschlands!

Na DAS kann sich doch mal sehen lassen! Zugegeben, hier bei comspace sind wir sicherlich nicht ganz unschuldig daran, dass Bielefeld in einer Studie der comdirect Bank auf Platz 2 der kinderreichsten Städte Deutschland gekommen ist.

Vor Bielefeld in diesem Ranking der 50 größten Städte in Deutschland ist nur noch Hamm. Ist ja quasi auch „umme Ecke“ wie der Ostwestfale sagt. Überhaupt hat NRW sehr gut in dem Vergleich abgeschnitten.

Der Baufinanz-Experte der comdirect Bank führt das Ergebnis u.a. darauf zurück, dass Städte mit mittlerer Einwohnerzahl und guter Infrastruktur für Familien besonders attraktiv sind.

Als alteingesessener Bielefelder kann ich das nur unterschreiben. Die Wege sind kürzer und die Stadt an sich deutlich überschaubarer. Klar haben Berlin, Hamburg, München auch was für sich. Aber Bielefeld ist nun nicht nur die freundliche Baustelle, sondern auch die nette KiTa am Teutoburger Wald 🙂 Hier lässt es sich eben nicht nur gut arbeiten, sondern auch gut leben.

Die comdirect Meldung zur Kinderquote findet sich hier und zum ausführlichen Städtereport Deutschland 2012 hier.

In Bielefeld lässt's sich schon aushalten

So ein bisschen Lokalpatriotismus darf auch ruhig mal sein.

Drüben bei der WEGE gibt es ein ziemlich spannendes Dokument mit dem Titel 10+1 Argumente für den Standort Bielefeld. Klingt erstmal dröge, ist aber sowohl für alteingesessene Bielefelder interessant, wie auch für Leute, die sich überlegen hier mit Job oder Unternehmen ansässig zu werden.

10 plus 1

Der Flyer bündelt Meta-Informationen und Links zu weiteren Info-Angeboten über die Bielefelder Wirtschafts- und Unternehmenslandschaft und Bildungs-Angebote (mir war übrigens nicht bewusst, dass wir hier mittlerweile 30.000 Studenten haben).

In dem 16-Seiter gibt es außerdem einen Überblick zu Bielefelder Energie- und Umwelt-Inititativen, Familen-Angeboten, Wohn-Möglichkeiten und natürlich eine ganze Menge Anlaufpunkte für Freizeit-Aktivitäten. Von Sightseeing über Kultur zu Einkaufen und Ausgehen.

Das gute an dem Dokument ist meiner Meinung nach, dass es so wunderbar knapp gehalten ist und eine schnelle Übersicht vermittelt.

Wer lieber Bewegtbilder mag, dem sei das Filmchen hier ans Herz gelegt 🙂

 

Bielefeld steht auf einem "Relegationsplatz"!

Das zumindest geht aus dem Ranking von Facebook Ad Planner hervor das ich in den Nachrichten der Internet World gefunden habe. Ausgewertet wurde die Zahl der Facebook Nutzer in den 50 größten deutschen Städten. Angeführt wird die Liste vom Social-Media-Primus Berlin mit 1.234.900 Nutzern und die rote Laterne hat die Stadt Mühlheim an der Ruhr mit 2.620 Nutzern.

Das man solchen Zahlen kritisch gegenüber stehen sollten haben schon in der Vergangenheit diverses Kommentare und Blogs gezeigt. So kritisierte bereits im Jahr 2010 Thomas Hutter in seinem Blog die Fehlerhaftigkeit der Daten.

Das auch diesmal die Zahlen irgendwie nicht stimmen können zeigt schon das Schlusslicht Mühlheim an der Ruhr. Bei rund 176.000 Einwohner gibt es dort nur 2.620 Facebook-Nutzer. In einer Stadt wie Mainz mit ca. 200.000 Einwohnern sind fast so viele Menschen bei Facebook wie das Schlusslicht Einwohner hat. Wer auf dieser Datenbasis plant, der muss sich am Ende nicht wundern, wenn das Ergebnis nicht stimmt.

Ich nehme es daher sportlich und freue mich, dass Bielefeld endlich wieder in der ersten Liga mitspielt und wir Münster hinter uns gelassen haben (auch wenn lt. Facebook Adplanner der Aufstieg in die 2. Liga geglückt ist). Das am kommenden Wochenende Jahn Regensburg auf der Bielefelder Alm gastiert muss wohl ein Druckfehler sein.