Über den Dächern von Bielefeld – im zweithöchsten Bürogebäude der Stadt für die 360 Grad App

Dienstliche Veranlassung
Der Tresor der Hauptstelle Bielefeld ist zu klein.

Dieser Satz begründet ein Stück weit, warum comspace seit Mai 2014 in den neuen Räumen an der Elsa-Brändström-Straße 2-4 sein zu Hause gefunden hat. Denn ohne diesen Satz aus dem Jahr 1971 gäbe es möglicherweise gar kein Gebäude gegenüber der IHK. In bester Innenstadtlage haben wir nun neben der größten und vielseitigsten Kantine und Kaffee-Auswahl auch einen der schönsten Aussichtspunkte der Stadt, denn die Elsa-Brändström-Str. 2-4 ist nach dem Telekomgebäude auch noch das zweithöchste Bürogebäude der Innenstadt.

Dienstliche-Veranlassung-Elsa-Braendstroem-Strasse

Deswegen entstand von unserem Dach aus auch eines der Panoramen in der Bielefeld 360 Grad App die wir gemeinsam mit der Neuen Westfälischen gebaut haben.

Doch was hat das Ganze nun mit einem Tresor und Dienstlicher Veranlassung zu tun?

Der obenstehende Satz stammt aus einem Dokument aus dem Jahr 1971 von der Landeszentralbank NRW an das Bauordnungsamt Bielefeld und sollte 5 Jahre später zu diesem fertigen Gebäude hier führen.

Denn von 1975 an beherbergte das achtstöckige Gebäude die LZB und 10 Mietwohnungen. Die Stadt Bielefeld benötigte die alte Wirkungsstätte der LZB an der Stresemannstraße für den Straßenbau und so wurde das Grundstück kurzerhand getauscht. Übrigens erfuhren wir, dass die Bank ihre Arbeit am 16.10.1858 als Kommandite der Preußischen Bank in Bielefeld aufnahm. Vom 01.01.1876 bis Ende März 1948 war es eine Reichsbankstelle, anschließend dann die Landeszentralbank  – zunächst Zweigstelle, ab Mitte 1957 Hauptstelle -, die seit 2002 als Filiale Bielefeld der Deutschen Bundesbank „firmiert“.

“Zwischen dem Planungsamt der Stadt Bielefeld und der Bauabteilung (Anm.: der LZB) bestand eine übereinstimmende Auffassung … ein Turmhaus zu errichten, das … einen städtebaulichen Akzent setzen möge”

Im Erdgeschoss und auf der ersten Etage befanden sich die Schalterräume sowie die Kantine. Das historische Archiv der Bundesbank hat uns ein paar wunderbare Bilder aus dem Jahr 1976 geschickt. Seit wir die Aufnahmen gesehen haben, haben wir hier noch ein bisschen mehr “James-Bond-Feeling” bei der Arbeit 🙂

Die folgenden Fotos wurden uns freundlicherweise vom Historischen Archiv der Bundesbank zur Verfügung gestellt:

Außensicht Elsa- Brändström-Straße (c) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank
Außensicht Elsa- Brändström-Straße (c) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank

 

Unser 1. OG - heute Stellplatz der Besprechungs-Sauna (c) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank
Unser 1. OG – heute Stellplatz der Besprechungs-Sauna (c) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank

Die Features des Hauses

Nachdem wir die Räumlichkeiten von der Werbeagentur Peters übernommen haben, gestalteten wir nach unserem Geschmack um. Wäre der 70er Jahre Glamour der LZB erhalten gewesen, hätten wir vermutlich nur kurz die stylishen Leuchten aufpoliert und die Schaltertheke feucht aufgewischt, aber davon war bei unserem Einzug leider nichts mehr vorhanden.

ehemalige Schalter-Bereich (C) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank
ehemalige Schalter-Bereich
(C) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank

Daher gestalteten wir das Erdgeschoss hell und freundlich mit viel Holz und Licht. Einzig die weißen Marmorwände blieben bestehen.

heutiger comspace Empfangsbereich
heutiger comspace Empfangsbereich

Im ersten OG schufen wir im Arbeitsraum mit einer dunklen hohen Decke und einer kontrastreichen Kombination aus anthrazitfarbenem Industrieboden und Holzbodenbereichen so etwas wie eine Denk-Fabrikhalle. Der industrielle Charme mit freigelegten Säulen, Schallabsorbern und Falzrohren an der Decke bietet viel Freiraum für rauchende Köpfe unserer Entwickler ;).

Doch wie man in diesem Bild hier sieht, standen auch vor fast 40 Jahren schon Rechner an dieser Stelle – wenn auch mechanische statt digitale 😉

Arbeitsbereich 1. OG damals (C) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank
Arbeitsbereich 1. OG damals
(C) Historisches Archiv Deutsche Bundesbank

 

 

comspace 1 OG -

Mittlerweile haben wir uns ja den Innenhof wunderbar als sommerlichen Chill-Out und Freiluft-Arbeitsraum eingerichtet, aber auch die Landeszentralbank hatte sich damals durchaus eine chice Gartenlandschaft gebaut:

8966

Und so sieht unser Projekt „Occupy-Innenhof“ heute beim comspace Sommerfest aus:

comspace-Innenhof-Sommerfest-2014

Auf dem Dach des Hauses befindet sich ein Fassaden-Aufzug des Bielefelder Traditions-Unternehmens HIRO-Lift die heute Treppenlifte herstellen. Die Kollegen vom HIRO-Blog freuten sich ungemein, als wir ihnen die Bilder ihres Oldie-but-Goldie zuschickten:

HIRO-Fassadenarbeiten-Aufzug

Immerhin hat HIRO damals auch die Fassadenlifte des World Trade Centers gebaut, die ein verrückter Stuntman dann nutzte, um wie Spiderman am WTC hoch zu klettern:

 

Eine Besonderheit des Gebäudes haben wir nun selbst mitgebracht: Die eingebaute Besprechungs-Sauna 🙂 (Die auch schon unserem amtierenden Oberbürgermeister Pit Clausen zu Ohren gekommen ist).

Heute:

comspace-Besprechungs-Sauna-Tonne

Und so sah der gleiche Bereich damals zu Landeszentralbank-Zeiten aus:

8960

Und last but not least natürlich:

Das Panorama vom Dach

Klicken für eine größere Ansicht des Bielefeld Panoramas. Fotografiert mit Dermandar auf iPhone 5S
Klicken für eine größere Ansicht des Bielefeld Panoramas.
Fotografiert mit Dermandar auf iPhone 5S

Und dann sind da noch die Kellergewölbe! Aber davon mehr in einem späteren Beitrag 🙂

Ach übrigens:

Falls Sie sich nun die ganze Zeit fragen, wer eigentlich Elsa Brändström – die Namensgeberin unserer Straße hier ist, diese Frage haben wir in diesem Blogbeitrag beantwortet.

Die App selber können Sie hier für 1,79 EUR herunterladen:

So entstand die Bielefeld 360 Grad App der Neuen Westfälischen

Screenshot 360 Grad Bielefeld App
Screenshot 360 Grad Bielefeld App

Am Anfang eines jeden neuen Projektes steht die richtige Team-Zusammenstellung. Bei unseren CMS-Projekten werden die Teams vor allem nach der verwendeten CMS-Technologie wie Sitecore oder FirstSpirit zusammen gesetzt. Im Fall der 360 Grad Bielefeld App-Entwicklung setzte sich das Kernteam nach den Anforderungen der Neuen Westfälischen aus drei Personen zusammen, die besonders gut zum Bereich Web-Anwendungsentwicklung passen:

John Gibbon als Web-Entwickler, Daniel Blomeyer als Frontend-Entwickler und Markus Plauschinn war der verantwortliche Projektmanager.

Die App selber können Sie hier für 1,79 EUR herunterladen:

Wer macht was?

Kurz gesagt: WebEntwickler_innen bauen die eigentliche App auf – die Anwendung eben. Frontend-Entwickler_innen sorgen dafür, dass die App gut aussieht und vor allem gut benutzt werden kann und Projekt-Manager_innen sind die Schnittstelle zwischen Kunde und comspace. Sie sorgen für die Abstimmung der Anforderungen, geben Lösungsansätze die durch Entwickler_innen erarbeitet werden an die Kunden zurück, erstellen den Projektplan und behalten ein Auge auf die Einhaltung von Terminen.

Ausführlich können Sie sich in diesem Artikel über die Berufsportraits informieren

Das heißt im Falle der Bielefeld 360 Grad App

Stefan Gerold von der Neuen Westfälischen stellte uns einen ersten Entwurf als Ausgangslage für den Aufbau der App vor. Diese bestand aus einer Webseite, die die grundsätzlichen Funktionen und erste Panorama-Fotos enthielt. Auf dieser Basis entstand eine technische Konzeption, die das spätere Endprodukt zum 800 Jahre Jubiläum der Stadt Bielefeld beschrieb.

Die technische Konzeption ließ uns die besonderen Herausforderungen erkennen, für die wir individuelle Lösungen entwickeln mussten:

  • Ansicht und Navigation durch Panorama-Bilder
  • lange Ladezeiten durch große Panoramas vermeiden – Zielgröße der App kleiner als 50MB
  • Bielefeld 360 Grad soll in verschiedenen Größen in Hoch- und Querformat dargestellt werden (auf Smartphones und Tablets verschiedener Größen)

Neben den Basisanforderungen wie Menü-Steuerung, Hilfe- und Infoseiten haben wir aus der vorliegenden Lösungsskizze die genauen Anforderungen rückwärts abgeleitet (re-engineered). Dann wurde zunächst einmal eine Web-Anwendung erstellt, die auf stationären Rechnern entwickelt wurde. Begonnen wurde mit dem Rahmen und der Navigation. Dann folgten die ersten Bielefeld-Panoramen um die App benutzbar zu machen. Die mobile Anwendung wurde zunächst einmal nur simuliert. Aus dieser Entwicklung entstanden dann die einzelnen Lösungsansätze, mit denen wir die Darstellung der großen Bielefeld-Panoramas ermöglichten:

  • Wir zerschnitten die Panoramas in Einzelbilder, die später in der App wieder zusammen gesetzt dargestellt werden, wie man es bsw. von Google Maps kennt
  • Um eine flexible Darstellung auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen zu ermöglichen wurden die Markierungen neu gesetzt, mit deren Hilfe sich Benutzer_innen auf ihrem Bielefeld-Rundgang durch die einzelnen Panoramas navigieren
  • Bildergalerien und Zusatzinformationen wurden den Orten im Panorama zugeordnet und über eine Menüfunktion zugänglich gemacht
  • Radio Bielefeld steuerte Tonspuren bei, die automatisch abgespielt werden sollen, wenn ein Panorama angeklickt wird. Hierzu benötigte die App eine eigene  Abspielfunktion für Audiodateien
  • Das führte zu einem zusätzlichen Button um den Ton schnell an und aus zu schalten

Nachdem die erste funktionierende Web-App mit entsprechenden Funktionen stand, fütterten wir das Cordova-Framework mit dem Projektergebnis. Dieser Werkzeugkasten zur Webentwicklung, der mittlerweile zu Adobe gehört, hält den Aufwand gering, um aus einer Web-Anwendung eine lauffähige App für verschiedenste Smartphone-Systeme zu erzeugen.

Danach ging eigentlich alles ganz schnell: Der erste Stand wurde durch uns präsentiert und in mehreren Feedbackrunden nah am Kunden wurde mit der NW die App fertig entwickelt. Dabei wurden vor allem viele kleine Änderungen Schritt für Schritt durchgeführt, wie die Gestaltung des App-Icons, Testinstallationen auf verschiedenen Geräten usw.

Wie kommt die App in den Store?

Hier kommt das eigentlich aus dem voran gegangenen Absatz zum Tragen, denn von der Fertigstellung der App, der Freigabe durch den Kunden bis zur tatsächlichen Verfügbarkeit im Appstore (besonders bei Apple) vergehen gerne einmal zwei bis drei Wochen. Sollte Ihre App also zeitkritisch sein – bsw. für eine Messe oder ein Jubiläum, planen sie ausreichend Zeit für das Einstellen in die App-Stores ein. Mittlerweile ist es sowohl im Apple wie auch im Android Store möglich, eine automatische Veröffentlichung nach Freigabe zu deaktivieren. So lässt sich ein gleichzeitiger Launch verschiedener Versionen realisieren.

Weitere Einblicke in die Entstehung der Bielefeld 360 Grad App erhalten Sie in den kommenden Tagen zu folgenden Themen:

  • Wie entstand die Idee zur App – Interview mit Stefan Gerold von der NW
  • Panorama Fotografie was ist das eigentlich – Fotograf Andreas Frücht erklärt
  • Die Berufe hinter der App: Anwendungsentwickler, Frontent-Developer, Projektmanager
  • Elsa-Brändström-Straße 2-4:  Eines der Panoramas über den Dächern Bielefelds entstand auf dem Dach von comspace

Unternehmensbesichtigung der FHM-Erstsemester

Eine Unternehmensbesichtigung bei comspace. Berechtigterweise fragten sich die Kollegen “Was soll man denn hier besichtigen können? Wir sitzen halt an Rechnern und arbeiten :-)” Zugegeben: So spektakulär wie unsere Besuche bei Xella oder der Meyer Werft konnten wir den Besuch der 30 Studenten des Bachelorstudiengangs “Marketingmanagement” der FHM Bielefeld nicht gestalten. Uns wurde aber nach dem ersten Brainstorming schon schnell klar, wieviel wir tatsächlich über unsere Arbeit zu erzählen haben.

Der Besuch der Studenten zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Annika Weber fand im Rahmen ihrer Orientierungswoche statt, um mehr über comspace im speziellen und die Marketing-Praxis im allgemeinen zu erfahren. Unter die Teilnehmergruppe gemischt hatte sich außerdem Lea, Mentorenschützling unserer Kollegin Anna Katharina im Programm “Girls4IT” der Uni Paderborn.

Für uns war dies die erste Veranstaltung dieser Art und wir waren entsprechend aufgeregt, ob Zeitplan und Inhalte passen würden. Für comspace ist Marketing ein wichtiger und breit gefächerter Bestandteil unserer täglichen Projektarbeit. Die unterschiedlichen Facetten wollten wir für den Studenten_innen individuell präsentieren und mit Leben füllen – wie geht das besser als mit einem Marketing-Speeddating? 😉

 FHM-meets-comspace 

Den Anfang der Veranstaltung machte unser Geschäftsführer Andreas Kämmer mit ein paar Worten comspace, unserer Unternehmens-Kultur, Arbeitsweise, Kunden und Projekten. Danach gab es für die Studenten einen Rundgang durch unser Gebäude und die wichtigen Anlaufstellen neben den eigentlichen Arbeitsplätzen:

    • Unsere Leitbild-Wand im Erdgeschoss
    • Kinderspielecke
    • Konferenz- und Frühstückstisch
    • Besprechungssauna
    • Zoidberg, Nibbler und Farnsworth-Teamareas
    • Küche als Kontakt- und Wohlfühl-Anlaufstelle mit Bite Box, kostenlosem Bio-Obst, Getränke / (alkoholfreies) Feierabend-Bier
    • Occupy Innenhof 

Dabei wurde uns auch wieder einmal bewusst, was für besondere Räume wir hier tatsächlich haben. Insbesondere das große Büro im ersten Stock wurde für sein außergewöhnliches Design bewundert.

Bei unserem anschließenden Speeddating verteilten sich die Teilnehmer in 3 Runden an Thementische rund um den Bereich Marketing bei comspace. Kollegen_innen aus den folgenden Bereichen standen für drei mal 15 Minuten für persönliche Gespräche, fachlichen Austausch und Fragen zur Verfügung:

  • Marketing & Public Relations
  • Personalmarketing
  • Social Media Management
  • Online-Marketing
  • Projektmanagement & Web-Entwicklung

In diesem Zusammenhang ganz offiziell ein großes Danke an alle, die comspace-seitig mit geholfen und speed-gedatet haben: Hanna, Jörn, Anke, Ann-Kathrin, Ferit, Alex, Sarah J., Andi und Kristin!

Ein lustiger Dialog als Ausschnitt aus dem Fachgesprächen muss auch noch erwähnt werden:

Teilnehmer: “Sagt mal, warum arbeiten hier denn nicht alle mit Macs?”

Wir: “ Die Arbeitsausstattung kannst du Dir bei uns aussuchen.”

Teilnehmer: “Nee, is klar.”

Wir: “Doch, tatsächlich. Hardware und Betriebssystem können sich unsere Mitarbeiter_innen frei auswählen”

Teilnehmer: “Wow, das ist ja super!” 

Nach 2 Stunden war die Veranstaltung zu Ende und wir rundum zufrieden. Der intensive Austausch im Rahmen der Kleingruppengespräche war klasse und auch für uns sehr interessant – schließlich beschäftigt uns die Erwartungshaltung unserer vielleicht zukünftigen Kollegen_innen schon länger. Außerdem sind wir ein kleines bisschen stolz, dass wir als einziges Unternehmen für die Erstsemester in diesem Studiengang im Rahmen der Unternehmensbesichtigung ausgewählt wurden 🙂

Feedbackwall mit Social Media Management Thementisch im Hintergrund
Feedbackwall mit Social Media Management Thementisch im Hintergrund

 Auch den Studenten_innen hat es anscheinend bei uns gefallen. Wir freuen uns über das positive Feedback zur Veranstaltung und natürlich auch zu comspace als Arbeitgeber:

Sehr coole Atmosphäre! Die Mitarbeiterkommunikation war super! 🙂

Mir hat gut gefallen: Die offene Raumgestaltung und die Work-Life-Balance.

War sehr interessant, so eine schöne Atmosphäre sieht man nur in wenigen Unternehmen – weiter so!! 🙂

Hinweis zum Schluss:

Wenn Ihr für Eure Hochschule auf der Suche nach einem Projektpartner aus dem Arbeitsleben z.B. von Informatikern, Softwareentwicklern, Projekt- und Marketingmanagern oder anderweitig an Austausch interessiert seid, dann meldet euch gerne bei mir (Sarah Biendarra, sarah.biendarra@comspace.de).

Unser Familien Sommerfest – nachts über den Dächern Bielefelds

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Wer hart arbeitet, darf auch feiern 🙂 So haben wir es letztens bei unserem Sommerfest mit Partnern und Kindern mal wieder gehalten. Unser Erdgeschoss und der frisch mit Upcycling-Ideen begrünte Innenhof erstrahlten in ganz neuem Licht und unser IT-Service wurde zur Kinderspielecke mit Indoor-Hüpfburg umfunktioniert. Eisenhart hat dabei übrigens unser Hauke bewiesen, dass die BOSE Kopfhörer mit Noise-Cancelling ihr Geld wirklich wert sind. Er konnte noch einige Minuten entspannt weiter arbeiten, während um ihn herum bereits „der Mob tobte“ 😉

 

Die größeren Kids hatten die gerade noch fertig gewordenen Holz-Laufwege im Innenhof zwischenzeitlich zur Bobby-Car Rennstrecke umfunktioniert. So wurde der Gang vom Barbecue-Buffet zurück zum Platz zum echten Abenteuer  🙂

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Eigentlich ist Martin bei kleineren Veranstaltungen ja unser Meister am Weber-Grill, wenn er nicht gerade mit Javascript und Node.js hantiert. Da unser Lieblings-Barbecue-Caterer mit ausreichend Verstärkung angerückt war, konnte Martin statt der Grillzange das Plektrum an der Gitarre schwingen 🙂

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Nach Einbruch der Dunkelheit konnten wir aus unserem 8.OG einen ganz besonderen Ausblick auf das erleuchtete Bielefeld genießen.

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Danke für den wunderbaren Abend!

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MERIAN-Ausgabe zu Bielefeld und Ostwestfalen-Lippe

Kurz vor seinem 800. Geburtstag im September wird unser schönes Bielefeld noch einmal geadelt: Das renommierte Reisemagazin widmet Bielefeld und der Region Ostwestfalen-Lippe nach 1955 eine komplette Ausgabe!

MERIAN - comspace

Auch unser Kunde Alt-Kanzler Gerhard Schröder kommt in dem Heft zu Wort und spricht in einem ausführlichen Interview über seine Kindheit und das Aufwachsen im Lipperland.

Besonders gefreut habe ich mich über den Artikel „Die Nähstube der Nation“, in der auch ein Blick hinter die historischen Kulissen der Dürkopp-Werke geworfen wird, in denen auch wir noch für einige Wochen unser zu Hause haben (hier können Sie die Modernisierung des Gebäudekomplexes nachvollziehen). Die Dürrkopp-Werke waren seinerzeit eine der größten Fabriken der Stadt. Über 32.000 Menschen arbeiten 1957 in Bielefelds Textil-Industrie und deren Zulieferen.

Dieses Video zeigt einige Impressionen zu 150 Jahre Dürrkopp im Historischen Museum Bielefeld:

Erwähnt wird im Artikel auch Friederike von Müller, die Modedesignerin, die ihre Boutique und Werkstatt direkt bei uns um die Ecke betreibt und wohl zu den heißesten Bielefelder Shopping-Tipps gehört. Sie fertigt dort Kleider und Röcke nach Maß – oft aus alten Stoffen wie z.B. witzig gemusterten Küchentischdecken aus den 70ern. Und benutzt dazu ab und an auch eine der Dürrkopp-Nähmschinen aus den 70ern, die noch bei ihr stehen. Wer einen authentischen Einblick in die frühe Textilproduktion Bielefelds erhalten möchte, wird im Museum Wäschefabrik fündig, das im Merian mit einem 3-seitigen Artikel vertreten ist. Fabrik und Unternehmervilla blieben mit ihrem gesamten Inventar seit den späten 1960er Jahren nahezu unverändert.

Neben einem Stadtrundgang durch Paderborn und 4 Ausflugstouren ins Umland sind einige spannende Sightseeing-Ziele der Region enthalten, bei denen auch ich nach 40 Jahren in Bielefeld noch Neues gelernt habe 🙂 Zum Beispiel dass die Stararchitekten Frank Gehry und Mario Botta sich mit einigen Bauten in OWL verewigt haben oder wie wunderschön es in und um das  Schloss Corvey doch ist. Einen schönen Überblick über Sightseeing, Wander- und Outdoor-Möglichkeiten und Unterkünfte in der Region gibt es bei Teutoburger Wald Tourismus und in deren YouTube Kanal:

Einzig das Lenkwerk Bielefeld, in dem wir von comspace schon mehrfach zu Gast waren, fehlt mir in dem Heft. Ist es doch gerade für Autofans eines DER Ziele in Ostwestfalen-Lippe (neben dem Bilster Berg Drive Resort).

Hier geht es zum MERIAN Shop, in dem das Magazin noch bestellt werden kann.

Wer war eigentlich Elsa Brändström?

Elsa Brändström
Elsa Brändström 1906
Fotograf: Unbekannt
via Wikimedia Commons

Seit nicht ganz einem Jahr hat ein Teil unseres Teams die neuen, renovierten Büroräume in der Elsa-Brändström-Str. 2-4 bezogen und anfangs kam immer mal wieder die Frage auf, wer eigentlich Frau Brändström war. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich um eine Skandinavierin und der Eine oder Andere weiß aus der eigenen Google Recherche auch etwas mehr über diese Frau.

Geboren wurde sie am 26. März 1888 (heute vor 126 Jahren) als Tochter eines schwedischen Militärattachés in Sankt Petersburg. Wenn man sich mit ihrem Leben beschäftigt, dann stellt man fest, dass sie zurecht als Philanthropin (ein Freund der Menschen) bezeichnet wird. Ihr ganzes Leben widmete sie der Hilfe für andere Menschen in Not. Während des 1. Weltkrieges reiste sie für das Schwedische Rote Kreuz nach Sibirien, um sich dort um deutsche Kriegsgefangene in russischem Gewahrsam zu kümmern. Später lebte sie in Deutschland und kümmerte sich dort u.a. um Kinder von verstorbenen und traumatisierten Kriegsgefangenen. Nachdem sie mit ihrem Mann in die USA gezogen war, engagierte sie sich in der Flüchtlingshilfe für ankommende Deutsche und Österreicher. Sie gilt als Begründerin von CARE, dessen CARE-Pakete inzwischen weltweit ein feststehender Begriff für Hilfspakete sind. Elsa Brändström verstarb am 04. März 1948 in Cambridge / Massachusetts an Knochenkrebs.

Mit dem Rad zur Arbeit

mdrza_Logo_4c_2013Das Auto gegen das Fahrrad zu tauschen wird vielen Mitarbeitern bei uns leicht gemacht, denn auch unsere neuen Büros liegen wieder fahrradfreundlich in der Bielefelder Innenstadt. Dokumentiert wird dies durch eine Vielzahl an Fahrrädern im Treppenhaus, im Fahrradkeller und vor dem Eingang. Überall entdecken wir ungeahnte Fahrrad-Stellplätze.

Also war es Ehrensache, dass wir uns auch 2013 mit einem Team bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“  des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) und der AOK Gesundheitskasse angemeldet haben. Genauso ist es natürlich Ehrensache, dass wir bei comspace freiwillig mit Helm zur Arbeit fahren.

Aktion fahrradfreundlich „Mit dem Rad zur Arbeit“ von ADFC & AOK

Es gilt folgendes: Mit einem oder mehreren 4er-Teams pro Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum (1.6. bis 31.8.) mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und die gefahrenen Kilometer über die Webseite des Projektes zu erfassen. Dabei gibt es für die teilnehmenden Teams natürlich reichlich interessante Preise zu gewinnen und auf der Aktions-Seite werden gefahrene Kilometer und vermiedenes CO2 errechnet.

Für mich persönlich besteht die Herausforderung vor allem darin, das Bielefelder Wetter zu beherrschen (Sommer in Bielefeld ist dann, wenn der Regen wärmer wird *g*) und die 30 Minuten Fahrt einzuplanen. Ersteres lässt sich durch die richtige Kleidung in den Griff bekommen. Die etwa verdreifachte Fahrtzeit bedarf schon etwas genauerer Planung im Tagesablauf. Es ist schon erstaunlich, wie sehr man sich an die kurze Fahrt über die Stadtautobahn gewöhnt hat. Als passioniertem Autofahrer hat es mich schon etwas Überwindung gekostet, die 7-10 Kilometer Fahrt (je nach Strecke) zu strampeln. Letztendlich lassen sich so jedoch einige positive Dinge verbinden.

Die 5 größten Vorteile des Arbeits-Radwegs

  • Sportliche Aktivität: 45 bis 60 Minuten strampeln am Tag sind gesund und ich kann mir dafür etwas Fitnesstraining an anderer Stelle sparen 😉
  • Entspannteres Arbeiten und Feierabend: Körperliche Aktivität regt das Hirn an. Gut mit Sauerstoff versorgt im Büro anzukommen wirkt sich auf den gesamten Arbeitstag positiv aus. Auf dem Weg in den Feierabend hilft es beim „runterkommen“.
  • Parkplatzsuche vermeiden: Unser chronisch überfülltes Parkhaus freut sich über jedes Auto, das draußen bleibt 🙂
  • Gesundheitsfördernde Wirkung: Wir arbeiten die meiste Zeit im Sitzen – von gelegentlichen Stand-Up-Meetings mal abgesehen. Insofern ist jede körperliche Aktivität empfehlenswert, die den typischen Zivilisationskrankheiten entgegen wirkt.
  • Kostenersparnis: Auch nicht zu verachten. Rechne ich mit den üblichen 30 Cent pro Kilometer spart jeder Rad-Arbeitsweg zwischen 4 und 6 Euro.

Wie sehr sich eine Radfahrt zur Arbeit rein von den Eindrücken her lohnen kann, sieht man hier in dieser Storify-Geschichte, die ich letztens nach einer Fahrt aus Tweets zusammen gestellt habe:

Mit dem Rad zur Arbeit - oberhalb des Ostwestfalendamm in Bielefeld
Storify: Mit dem Rad zur Arbeit – oberhalb des Ostwestfalendamm in Bielefeld

Über 11 Millionen Kilometer auf dem Tacho

Wir müssen uns schon langsam anstrengen, um trotz Urlaubszeit noch auf unser Team-Gesamtziel zu kommen, dass jeder im Team comspace Online-Marketing an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit gefahren ist. Umso beeindruckender ist die bis heute schon erreichte deutschlandweite Gesamtleistung:

Am 18.7. hatten die Teilnehmer 11.259.247km zusammen geradelt und dabei 2.215.820kg CO2 eingespart, wie der Sigma-Tacho auf der Seite zeigt.
Zu den aktuellen Teilnehmer-Zahlen 2013 konnte ich noch nichts raus bekommen. In 2012 haben sich insgesamt 174.000 Radler auf den Weg zur Arbeit gemacht.

Übrigens gibt es neben der AOK-Aktion auch noch das Projekt Stadtradeln – eine Kampagne des KlimaBündnis in ähnlichem Umfang.

Hier ist Bielefeld bereits auch ordentlich vertreten – sogar auf dem Stadtradel-Blog schreibt ein Bielefelder – ein Solofagottist der Bielefelder Philharmoniker, der auch eines von mehreren Statements bei Radio Bielefeld zu Stadtradeln gegeben hat.

Wo ist Bielefeld in der Aktions-Karte?

Diese Frage stellte ich mir auf der Aktionsseite, denn auf der dargestellten Karte fehlt Bielefeld komplett.

Karte der Region Westfalen-Lippe ohne Bielefeld (c) AOK
Karte der Region Westfalen-Lippe ohne Bielefeld (c) AOK

Die Auflösung ist ganz einfach: Die AOK NORDWEST ist in Regionen aufgeteilt, in denen auch jeweils die Regionaldirektion der AOK NW ihren Sitz hat. Darum geht es nicht nach Teilnehmern, sondern nur nach den Regionaldirektionen.

Fahrradmetropole Kopenhagen

Unsere Nachbarn in Münster sind schon sehr vorbildlich und was das Radeln angeht deutlich weiter als die Stadt Bielefeld. Weltmeister in Sachen Fahrradfreundlichkeit sind aber mit Abstand die Städte Amsterdam und Kopenhagen, wie der Video-Beitrag zeigt, in dem auch der Kopenhagener Blogger Mikael Andersen zu Wort kommt, der auf seinem Blog CycleChic Mode auf und ums Fahrrad aufgreift:

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Einziger Wermutstropfen der Aktion: So langsam werden nun die Fahrrad-Parkplätze bei uns eng 🙂

In diesem Sinne, der alte Radfahrergruß: „All heil und gute Fahrt!“

Zusatzinfos beim ADFC

Und? Konnten wir Sie motivieren selbst mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren oder haben Sie sogar Interesse bekommen, Ihr Unternehmen als fahrradfreundlichen Arbeitgeber zu positionieren? Hier gibt es beim ADFC ausführliche Informations-Broschüren:

Broschüre für Arbeitnehmer

Broschüre für Unternehmen

Bielefelds Fahrradbeauftragter klärt hier in der Neuen Westfälischen die 11 größten Fahrrad-Irrtümer auf

Digitale Städte: New York und Bielefeld im Vergleich

Screenshot der Facebookpage der Stadt Bielefeld

Im Januar 2011 hat sich New York zum Ziel gesetzt, die weltführende digitale Stadt zu werden und gründet dieses Vorhaben auf 5 Säulen:

Die Roadmap der Stadt New York lässt sich bei Slideshare in diesem Dokument nachlesen: Becoming a Digital City with HootSuite. Der Themenschwerpunkt auf HootSuite rührt daher, weil es von den Mitarbeitern der Stadt New York als Social Media Management Tool eingesetzt wird. Welches Tool die Stadt Bielefeld genau nutzt, um all die weiter unten aufgeführten Kanäle zu bespielen konnte ich noch nicht heraus bekommen, werde die Info aber asap nachliefern. Hier bei comspace nutzen wir derzeit ebenfalls Hootsuite um Twitter, Facebook und unsere Google+ Seite mit Inhalten zu versorgen.
Screenshot der Facebookpage der Stadt Bielefeld
Screenshot der Facebookpage der Stadt Bielefeld

Zugegeben:

NYC und Bielefeld miteinander zu vergleichen ist schon etwas gewagt. Seit ich auf den Beitrag im Hootsuite Blog gestoßen bin frage ich mich, in wie weit die Digital Roadmap von New York wohl auch etwas für Bielefeld wäre, denn eine Digitale Stadt muss ja nicht gleich Weltmetropole sein. Dabei ist mir aufgefallen, dass Bielefeld schon sehr viel richtig macht:

Das ist schon eine ganze Menge, was Bielefeld anbietet und kann sich durchaus als Digital City bezeichnen – ob sie nun Hootsuite benutzt oder nicht 😉

Ostwestfalen sind die Eskimos Westeuropas. Mit 30 Synonymen für Regen

Regen am Koenigsplatz (cc) von ni22co (Flickr)

Ok – 2 Klarstellungen vorweg. Die Bezeichnung Eskimo ist politisch nicht korrekt und wird von vielen arktischen Völkern im nördlichen Polargebiet abgelehnt. Ich habe es hier nur des besseren Verständnisses halber verwendet.

Auch eine 2. Klarstellung muss sein:

Die Annahme, die Sprachschätze der Bewohner arktischer Regionen verfügten über besonders viele Begriffe für Schnee ist leider auch nur der Irrtum des Ethnologen und Sprachwissenschaftlers Franz Boas.

Warum ich Ihnen das hier erzähle?

Ganz einfach. Wir sind hier in Bielefeld. Und wir haben diese Woche aus gegebenem sommerlichem Anlass festgestellt, dass der Bielefelder Sprachschatz über mindestens so viele Begriffe für Regen verfügt, wie der nordpolarliche für Schnee parat hat 🙂

Wir haben da mal gesammelt:

  1. plästern
  2. fisseln
  3. gallern
  4. stippeln
  5. geimeln
  6. pladdern
  7. dröppeln
  8. nieseln
  9. tröpfeln
  10. fieseln
  11. plörren
  12. schiffen
  13. schütten
  14. kübeln
  15. gießen
  16. meimeln
  17. Landregen
  18. Platzregen
  19. Nieselregen
  20. Regenguss
  21. (Regen)Schauer
  22. Gewitterregen
  23. Sturzregen
  24. Wolkenbruch
  25. „Es lockert sich zu“
  26. „Da braut sich was zusammen“
  27. „Das gibt heut noch was“
  28. Sommerwetter als Synonym für nicht-enden wollende Regenfronten
  29. Es regnet in Strömen, Bindfäden, Katzen und Hunde
  30. Sommer in Bielefeld ist, wenn der Regen wärmer wird (das wurde dann später von Hamburger Meteorologen übernommen *g*)

Und ja, wir haben es uns verdient, diese Gedanken zu machen. Denn bei dem Wetter kann man ja nur im Büro sitzen und hyperproduktiv sein 🙂 Hoffen wir, dass unsere Büro-Wetter-Fee Sabrina bald bessere Nachrichten für den täglichen Wetterbericht im yammer hat.

 

Mit Strom zur Arbeit und ein freier comspace-Parkplatz

Nissan LEAF an der LadeFOXX Elektrotankstelle Bielefeld in der Nähe von Comspace

Wir befinden uns hier quasi am Randgebiet der Bielefelder Altstadt auf der Schnittfläche zum Bielefelder Osten, der sich momentan immer mehr zum neuen In-Wohnviertel entwickelt. Der neue Prenzlauer Berg Ostwestfalens sozusagen.

Dementsprechend eng sieht es hier natürlich mit Parkplätzen aus. Im Parkhaus nebenan sind die frühen Vögel Kollegen meist schneller als ich, doch mittlerweile habe ich eine Lösung gefunden:

Die freundliche Elektrotankstelle bei comspace um die Ecke.

Nissan LEAF an der LadeFOXX Elektrotankstelle Bielefeld in der Nähe von Comspace
Nissan LEAF an der LadeFOXX Elektrotankstelle Bielefeld in der Nähe von Comspace

Kurz zur Erklärung: Seit gut 3 Monaten bin ich durch mein privates Auto-Blog der-probefahrer.de elektrisch unterwegs. Nissan Deutschland hat mir und 8 weiteren deutschen Bloggern einen NISSAN LEAF für eine Probefahrt-Aktion zur Verfügung gestellt.

Und so stromer ich nun seit gut 3 Monaten durch Bielefeld und Umgebung. Neben dem günstigen Verbrauch bringt mir ein Elektroauto einen ganz entscheidenen Vorteil:

Einen fast immer freien Parkplatz direkt um die Ecke. Denn keine 150m vom Eingang unseres Nord-Flügels hat die Stadt Bielefeld gemeinsam mit LadeFOXX.de Ladesäulen für Elektro-Autos und Fahrräder eingerichtet. Neben der Abstellmöglichkeit, kann ich das Auto nach Feierabend auch gleich vollgeladen wieder mitnehmen. Auf einen Anruf bei der Ladefoxx.de Zentrale öffnet sich nach Eingabe der Säulen-Nummer die Stahlklappe, lässt mich das Ladegerät einstecken und schützt es gleichzeitig nach zuklappen wieder vor Vandalismus.

Selten so entspannt zur Arbeit geschwebt 🙂

Hier schließt sich der Social Media Kreis übrigens wieder: Letztens kommentierte noch Westaflex (baut die LadeFOXX Säulen) CEO Jan Westerbarkey bei uns zum Thema Firmen-Blog und unser erstes „echtes“ Posting im Februar hier war zu den 25 Tonnen CO2, die wir dank Lichtblick-Strom einggespart haben.