Recap Sitecore Symposium 2012 – unsere Sitecore-Experten informierten sich

Wie vergangene Woche bereits berichtet, nehmen wir als Sitecore-Partner an dem diesjährigen Sitecore Symposium teil und nun sind unsere drei Kollegen Michael, Friederike und Pia wieder zurück aus Amsterdam und haben jede Menge neue Eindrücke, interessante Begegnungen und spannende produkttechnische Neuheiten im Gepäck.

Sitecore Symposium 2012 - Netzwerken

Beeindruckend war schon allein die Zahl von über 600 Teilnehmern, die nicht nur aus Europa, sondern auch aus Australien und Japan kamen. Dabei schienen in der Mehrzahl Sitecore-Partner, z.T. mit eigenen Sitecore ergänzenden Software-Lösungen vertreten gewesen zu sein, aber auch einige Kunden, die bereits mit dem Sitecore CMS arbeiten. So hatte unsere Projektleiterin Pia die seltene Gelegenheit, sich einmal ganz entspannt und abseits des Tagesgeschäftes mit dem Online Marketing Manager unseres Kunden Dornbracht, für den wir kürzlich den Website-Relaunch auf Basis von Sitecore umgesetzt haben, über die Personalisierungs- und sonstigen Nutzungsmöglichkeiten des Digital Marketing Systems (DMS) zu unterhalten.

Das DMS war dann auch eins der Schwerpunkt-Themen des Symposiums, zu dem es viel neuen Input gab und das „strategisch gesehen ein mächtiges Tool mit vielen coolen Features als Bordmittel (Personalisierung, Kampagnenplanung..)“ ist (O-Ton unsere Kollegin Pia).

Aber zunächst zur einleitenden Keynote von Brian Solis: Sein Vortrag zum Thema „Generation C(onnected) – die Generation nach X, Y und Z“ zeigte auf, dass sich Unternehmen zunehmend auf eine neue Generation Konsumenten einstellen müssen. Und zwar auf die, die mit Facebook und Twitter aufgewachsen und rund um die Uhr online sind und die sämtliche Entscheidungen auf der Basis von Social Media Empfehlungen treffen. Ein sehr amerikanischer, sehr beeindruckender Vortrag!

Anschließend „stürzten“ sich unsere Kollegen in die verschiedenen Sessions. Dabei fanden unsere Entwickler Friederike und Michael durchweg lobende Worte für die gut strukturierten Developer Tracks mit ausführlichen Erläuterungen zu interessanten neuen Sitecore-Modulen. So präsentierte der Sitecore Lead Solution Architekt für Australien und Neuseeland, Tim Ward, z.B. eine effiziente Multisite-Lösung für ein zentralisiertes, aber flexibles Site-Management und referierte darüber, wie durch Item Buckets Module die begrenzte Anzahl von Items in einem Sitecore-Projekt überwunden werden können. Diese Tools sind im Anschluss an die Präsentation sofort frei geschaltet worden und teilweise können wir diese direkt bei unseren aktuellen Sitecore-Projekten einsetzen.

Auch die Vorstellung des neuen Release Sitecore CMS 6.6 war recht spannend, unterstützt dieses doch vollständig MVC, nicht nur als native Technologie, sondern auch unter Verwendung des Layout-Engine. Da neue Entwicklungen zukünftig eher auf MVC als auf WebForms setzen werden, stellt sich die Frage einer entsprechenden Arbeitsweise auch für uns.

Sitecore Symposium 2012-Session

Und eine weitere positive Erkenntnis hat uns das Symposium gebracht: in puncto Ausbildung und Projektstand sind wir ziemlich weit vorne und dank unseres deutschen Partnermanagers auch stets auf dem aktuellen Sitecore-Wissenstand.

Obwohl der Wissenstransfer und das Netzwerken bei dieser Veranstaltung natürlich im Vordergrund standen, kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Am Mittwochabend stieg die Sitecore-Vegas-Night im Maritimmuseum Amsterdam mit leckerem internationalem Buffet, Livemusik, Black Jack und Roulette sowie Zauberei. Als Highlight hatte man die Möglichkeit, eine Las Vegas Reise zu gewinnen. Leider hatten unsere Kollegen nicht das Glück…
Auch die Pausen zwischen den einzelnen Sessions und die Grachtenfahrt boten bei Getränk und Snacks immer wieder Gelegenheit, mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, das Gehörte zu diskutieren oder sich über Erfahrungen aus Sitecore-Projekten auszutauschen.

Sitecore Symposium 2012 - Pausensnack

Insgesamt war das Symposium eine durch und durch hervorragend organisierte Veranstaltung, die Maßstäbe für das Sitecore Symposium 2013 setzt und das wir gerne wieder besuchen werden.

Lucene Suchmodul in Sitecore – Installation des Moduls

Lucene ist eine Open Source Suchmaschine (unterstützt von der Apache Software Foundation), die in Sitecore zur Indexierung und für das Suchen von Content auf einer Website benutzt wird. Sitecore implementiert einen Wrapper für die Lucene Suchmaschine, der seine eigene API besitzt. Die original API (Lucene.Net)  und die Sitecore API  (Sitecore.Search) sind beide für Entwickler, die ihre Indexierungs- und Suchmöglichkeiten erweitern wollen, zugänglich. [1].

Das Lucene Suchmodul wird dem Sitecore Starter Kit entnommen und in ein separates Modul umgeformt. [2] Man kann das Modul auf der TRAC Website herunterladen. Da es Teil des Starter Kits ist, verwendet es auch die Shared Source Lizenz.

Installation des Moduls

Um das Lucene Suchmodul zu installieren, folgt man dem gleichen Verfahren wie bei jedem anderen Paket in Sitecore.

  • Sitecore > Development Tools > Installation Wizard
  • Zum Verzeichnis gehen, in welches Sie die LuceneSearch-1.1.Zipdatei heruntergeladen haben
  • Den Instruktionen des Wizards folgen.

Bei der Installation des Moduls werden die folgenden Dateien und Items in die Installation hinzugefügt:

Files

/bin/LuceneSearch.dll
/images/search.gif
/LuceneSearch.css
/sitecore modules/LuceneSearch/
/sitecore modules/LuceneSearch/CommonText.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchBox.ascx
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchBox.ascx.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchBox.ascx.designer.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchResults.ascx
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchResults.ascx.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/LuceneSearchResults.ascx.designer.cs
/sitecore modules/LuceneSearch/SearchManager.cs

Items

/sitecore/Content/Settings/Common Text Items, die es Ihnen ermöglichen, das Suchverhalten und die dem Benutzer präsentierten Nachrichten benutzerdefiniert zu gestalten.
/sitecore/Layout/Sublayouts/LuceneSearch Die zwei für die Suchfunktionalität auf Ihrer Site benötigten Sublayouts.
/sitecore/Content/Home/Standard_Items Das Item, das zur Anzeige der Suchergebnisse verwendet wird.
/sitecore/Templates/Starter Kit/Meta-Data Das Template für die Items im Common Text Ordner

Wenn Sie das Lucene Suchmodul installieren, erhalten Sie zwei Sublayouts, LuceneSearchBox und LuceneSearchResults, die Sie dann auf Ihrer Website platzieren sollten. LuceneSearchBox ist das Suchfeld, welches Sie an einer beliebigen Stelle oben auf Ihrer Seite einfügen können.  Im LuceneSearchResults Sublayout werden dann die Suchergebnisse angezeigt.

Die LuceneSearchBox leitet dann zum Contentitem /sitecore/Content/Home/Standard_Items/Search_Results weiter, um Suchtreffer anzuzeigen.

Wenn Sie das Standarddesign verwenden möchten, denken Sie daran, eine Referenz in das Lucene Such-Stylesheet einzufügen und zwar im gleichen Layout, in das Sie das Sublayout für die Suchergebnisse platziert haben.

Erstellung des Index

Sitecore verwaltet Indexe, indem Items in Sitecore Datenbanken gescannt werden. Jedes Mal, wenn Sie ein Item aktualisieren, erstellen oder löschen, veranlasst Sitecore einen Prozess, der die Indexe aktualisiert. Dieser Prozess ist normalerweise bereits abgeschlossen, wenn Sie ein Item gespeichert oder veröffentlicht haben.

Die Web-Datenbank hat standardmäßig keinen Suchindex. Also müssen Sie einen erstellen, um Suchfunktionalität auf Ihrer veröffentlichten Site zu gewährleisten.

Indexe werden in der web.config Datei erstellt, unter dem Punkt /sitecore/search/configuration/indexes.

Im Folgenden wird ein Beispiel für eine Index-Konfiguration gezeigt:

<index id=“MySearchIndex“
type=“Sitecore.Search.Index, Sitecore.Kernel“>
<param desc=“name“>$(id)</param>
<param desc=“folder“>__mysearchindex</param>
<Analyzer ref=“search/analyzer“/>
<locations hint=“list:AddCrawler“>
<customindex type=“Sitecore.Search.Crawlers.DatabaseCrawler, Sitecore.Kernel“>
<Database>web</Database>
<Tags>My Custom Tag</Tags>
<Root>/sitecore/content/Home</Root>
<include hint=“list:IncludeTemplate“>
<template>{TemplateId #1}</template>
<template>{TemplateId #2}</template>

<template>{TemplateId #n}</template>
</include>
</customindex>
</locations>
</index>

Jeder von Ihnen definierte Index besitzt seine eigene spezifische Kennung, bereitgestellt im ID Attribut des INDEX Elements.

Die ersten zwei Parameter beschreiben den Indexnamen und den Ordner, wo sie gespeichert werden soll.

Das <Analyzer> Element zeigt den zu benutzenden Analysator an.

Das <locations> Element definiert den Ort für die Indexe. Es ist möglich, mehrere Orte für einen Index zu haben. Es ist sogar möglich Content aus unterschiedlichen Datenbanken im gleichen Index zu haben.

Jedes Child eines Location Nodes besitzt eine eigene Konfiguration mit den folgenden Optionen:

<Database> Spezifizieren Sie, welche Datenbank Sie indexieren möchten.
<Tags> Sie können einen String-Tab an Items von diesem Ort anhängen, so dass Ergebnisse während einer Suche gefiltert oder kategorisiert werden können.
<Root> Spezifizieren Sie den Root-Node des Content Trees, der im Index enthalten sein soll. Der Indexing Crawler wird den Content unterhalb dieses Orts indexieren.
<include> In diesem Bereich ist es möglich, Templates, die im Index enthalten/nicht enthalten sein sollen, hinzuzufügen.

Ferner verwenden die Indexe in Sitecore den History.Engine Mechanismus, um den Index zu erstellen oder zu aktualisieren, wenn ein Item erstellt oder aktualisiert wurde. Um dies für die Web-Datenbank zu ermöglichen, müssen Sie die folgenden Zeilen in die Web-Datenbank, die im /sitecore/databases/ Bereich in der web.config Datei definiert ist,  einfügen:

<Engines.HistoryEngine.Storage>
<obj type=“Sitecore.Data.$(database).$(database)HistoryStorage, Sitecore.Kernel“>
<param connectionStringName=“$(id)“/>
<EntryLifeTime>30.00:00:00</EntryLifeTime>
</obj>
</Engines.HistoryEngine.Storage>

Seien Sie gespannt auf den zweiten Teil der Lucene Suchmodul Serie, welcher sich auf den konkreten Einsatz dieses Moduls konzentrieren wird.

REFERENZEN

[1] www.sdn.sitecore.net/Reference

[2] http://trac.sitecore.net/LuceneSearch/

Der Original-Blogeintrag stammt von unserem Partner Oshyn und ist zu finden unter http://oshyn.com/_blog/Web_Content_Management/post/Using_the_Lucene_Search_Module_in_Sitecore_installation/

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Diego Rebosio CEO at Oshyn für die Bereitstellung des Contents.

Sitecore lädt seine Europa-Experten nach Amsterdam ein

Als Sitecore Certified Solution Partner nehmen wir jede Gelegenheit wahr, unser Sitecore-Team weiter zu bilden und uns mit den aktuellen Entwicklungen des Content Management Systems auseinanderzusetzen.

Eine solche Gelegenheit bietet sich uns wie allen anderen Sitecore-Experten vom  4. – 6. September 2012 anlässlich des Sitecore Symposiums Europe in Amsterdam. Im dritten Jahr in Folge lädt der führende Hersteller im Bereich .NET Content Management Systeme alle interessierten Sitecore Partner, Entwickler und Kunden Europas zu einem Austausch von Informationen, Knowhow und Erfahrungen ein.

Zum Auftakt erwarten die Teilnehmer zwei spannende Keynotes: In der ersten stellt Sitecore-CEO Michael Seifert seine Vision von der Zukunft des Web vor und wir sind gespannt, was sich seit seinem Vortrag anlässlich des letzten Sitecore-Symposiums in Nordamerika vor 8 Monaten getan hat.

Die zweite Keynote hält Gastredner Brian Solis, Social Media-Vordenker, prominenter Blogger und weltweit gefragter Referent. Sein Ansatz einer ganzheitlichen digitalen Strategie, die, statt sich in isolierten Social Media-Maßnahmen zu erschöpfen, das gesamte Unternehmen mit seinen Entscheidungs- und CRM- Strukturen erfassen sollte, hat er kürzlich auf einem Social Media-Gipfel in Amsterdam dargelegt.

Im Anschluss daran bietet das umfangreiche zweitägige Programm eine Vielzahl an Sessions: In drei parallelen Vortragsreihen (Product Track, Business Track und Developer Track)  bekommen die Teilnehmer jede Menge Produkt- und Anwendungsinformationen, best practice cases und Trainings rund um bestehende und kürzlich herausgebrachte Sitecore-Produkte wie MVC, Mobile Framework und Social Connect präsentiert.

Social Media-aktive Teilnehmer können sich an einem Social Contest beteiligen und Überraschungspreise gewinnen. Ausgeschreiben sind zwei Wettbewerbe: den „#SitecoreSym Most Engaged“ gewinnt derjenige, der sich während des Symposiums am meisten in den Social Media Kanälen zum Thema Sitecore engagiert. Im „#SitecoreSym Post-Event“ wird der Teilnehmer ausgezeichnet, der sich von Beginn des Symposiums an durchgehend bis zum 30. September besonders Social Media-aktiv zeigt.

Die beteiligten Kollegen aus unserem Sitecore Entwicklerteam  und dem Account Management freuen sich auf zwei intensive Tage des Lernens, Diskutierens und Netzwerkens mit anderen Partner und Entwicklern. Schließlich hat man nicht alle Tage  Gelegenheit, seine Fragen und Anregungen in direktem Austausch mit den Führungskräften von Sitecore zu diskutieren. Wir sind gespannt auf ihre Eindrücke und Berichte.

 

 

Webseiten könnten soviel smarter sein – Michael Steinfort erklärt SITECORE

Letzte Woche habe ich ein langes Gespräch mit unserem Geschäftsführer Michael Steinfort geführt. Eingangs wollte ich nur wissen, warum und welches CMS System für Unternehmen Sinn macht. Gelernt habe ich dabei aber viel, viel mehr.

In den nächsten Wochen werde ich hier einige der Erkenntnisse aus dem Gespräch berichten und gleich mal mit einer Frage starten, die Michael aufgeworfen hat:

Michael Steinfort sagt: „Viele Webseiten sind dumm.“ Und damit meint er:

“Leider ist es so, dass wir mit vielen Projekten, die wir momentan umsetzen, noch viel zufriedener sein könnten. Denn unsere Kunden schöpfen die Möglichkeiten, die technologisch verfügbar sind, meist noch nicht aus. comspace ist ein Technologie-Unternehmen. Wir arbeiten oft mit  führenden Lead-Agenturen oder internen Kreativ-Abteilungen unserer Kunden zusammen. Dort ist zuerst unsere Expertise und Erfahrung gefragt, die Agenturen und internen Abteilungen unserer Kunden über die technischen Möglichkeiten aktueller CMS Software zu informieren. Wir zeigen den Designern und Konzeptern, was technisch machbar ist, so dass sie die State-of-the-Art Funktionen in ihr Konzept mit einfließen lassen können. Das ist unbedingt notwendig, da die meisten Konzepter nur die klassischen Funktionen eines Redaktionssystems kennen (Content erstellen und publizieren). Heutige marktführende CMS Systeme können viel mehr.“

Wenn wir die Kreativ-Agenturen als Architekten sehen, die eine Website als Haus planen, designen und strukturieren, sind wir als comspace die Handwerker, die diese Pläne realisieren. Und wie ein Handwerker am Bau, haben wir eine klare Meinung zu dem, was Grafiker und Konzepter uns liefern: Das ist häufig designfokussiert und hat selten Konzeptansätze für eine zielgruppenspezifische Auslieferung von Inhalten.

Viele Webseiten sind wenig clever, weil sie ihren Besuchern nicht die gesuchten (relevanten) Inhalte zeigen, obwohl die technischen Voraussetzungen gegeben sind. Anstelle dessen wird möglichst viel an Informationen angeboten, in der Hoffnung, relevanter Inhalt möge doch dabei sein.”

Ein Beispiel dafür wäre schön.

“Klar. Fangen wir mit einem Beispiel aus dem alltäglichen Leben an: Wenn ich in ein Bekleidungs-Geschäft gehe, mich beraten lassen möchte und die Verkäuferin sagt:

‘Guten Tag und willkommen, ich sehe, Sie tragen Größe 102, ein anthrazit-farbener Anzug, darf ich Ihnen einen schwarzen oder blauen Anzug zeigen? Ich hab hier einen Schnapper aus einem tollen Stoff, Super120!’

Dann fühle ich mich gut beraten. Webseiten in Deutschland funktionieren leider nicht so. Wenn ich auf eine Unternehmens-Webseite in Deutschland surfe, drehen sich die ‘virtuellen Verkäufer’ zur Wand.

Als anschauliches Beispiel betrachten wir die Volkswagen Webseite für Endkunden (B2C).
(Volkswagen soll nur als exemplarisches Beispiel dienen. Wir fahren zu Haus die Marke und haben zu Volkswagen aktuell keine Geschäftsbeziehung.)

Da wird seit einigen Monaten der Kleinwagen Up! angeteasert, beworben und mit viel Geld durch Design-Agenturen möglichst attraktiv dargestellt. Wir surfen also auf Volkswagen.com und werden auf Volkswagen.de umgeleitet. Das ist schonmal super. Doch trotz des ganzen Zaubers (teurer, toller Film) rund um den Up! klicken wir zielstrebig auf den Multivan, also den Bus. Und dann sehen wir uns noch den Caddy Kastenwagen an. Damit müsste die Seite gelernt haben: ‘Hmm, dieser Kunde interessiert sich nicht für den Up! sondern für die etwas größeren Nutzfahrzeuge. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Kunden mit großer Familie, oder einen gewerblichen Kunden wie z.B. einen Handwerker .’

Das sollte die Webseite nun wissen. Wenn ich nun aber NOCHMAL auf Volkswagen.de bzw. den Home-Button (Logo) gehe, dann zeigt mir die Webseite wieder den Up!.

Webseiten als gute Verkäufer und Berater

Zurück in unserem Alltagsbeispiel hieße das: Ich habe der Verkäuferin angedeutet, dass ich einen blauen Anzug Größe 102 suche und die Verkäuferin sagt: ‘Kommen Sie doch bitte mit in unsere Jeans-Abteilung, ich habe auch etwas in Größe 42 extraweit. Und danach bittet Sie mich, ihr durch den ganzen Laden zu folgen (viel Content).’

So konzeptlos funktionieren heute Websites von deutschen weltmarktführerenden Unternehmen und Konzernen, selbst wenn sie mit führenden CMS-Systemen umgesetzt wurden. Die Schwäche in den Konzepten und die später geringe Akzeptanz in den Zielgruppen ist für uns teilweise sehr frustrierend.

Denn:
Redaktionssysteme haben sich in den letzten 10 Jahren immens weiterentwickelt und können heute deutlich mehr als einfach nur Content erfassen, erzeugen und anzeigen. Und Design ist wichtig, aber um im o.g. Beispiel zu bleiben, rettet ein hübsches Äußeres nicht die Inkompetenz der Verkäuferin im Kleidungsfachgeschäft.

Das Content Management System SITECORE

Sitecore – eine Lösung aus unserem Portfolio – liefert z.B. ein System, das besonders für marketingaffine Unternehmen interessant ist und aktives Verkaufen unterstützt.

Um wieder zu unserem Volkswagen-Beispiel zurück zu gehen: Idealerweise hat die Seite jetzt nicht nur erkannt, dass ich mich für ein großes und praktisches Auto interessiere, sondern zeigt mir auch gleich noch eine spezielle Bilderwelt an: Eine Familie mit vielen Kindern vor dem Auto oder ein Handwerker, der lange Gegenstände ins Auto lädt. Dann würde ich mich als Kunde schon ein ganzes Stück besser verstanden fühlen.

Technisch ist diese Art der Personalisierung ein alter Hut. Auf klassischen E-Commerce Seiten wie Amazon oder eBay sind solche Funktionen Nutzern seit vielen Jahren bekannt. Bestes Beispiel: “Kunden, die dieses Produkt gekauft haben, haben sich auch für jene Produkte interessiert”. Doch auf Unternehmens-Seiten, die mit klassischen Content Management Systemen ohne Personalisierung gebaut werden, fehlen diese Funktionalitäten meist noch. Technisch sind diese verfügbar, auch ohne Budget in der Größe von Amazon.

Solche Funktionen bietet Sitecore im Standard. Bestandteil des Produktes ist ein Digital Marketing System, das u.a. auf das Nutzerverhalten in Echtzeit reagiert und den redaktionellen Content für den individuellen Betrachter der Seite anpasst.”

Wie funktionieren personalisierte CMS genau?

So weit, so gut. Aber wie funktioniert das genau und wie kann ein Unternehmen diese Technologie in seine Webseite einbauen?

Michael blickt dazu kurz in die Vergangenheit:

“Wenn man Konzepte für Webseiten erstellt, geht es meistens so los:
User-Experience-Designer und Informations-Architekten überlegen sich: Wie muss die Seite aufgebaut und strukturiert werden, damit der User sich möglichst leicht zurecht findet und idealerweise relevanten Content besucht? Als Orientierung schafft man sich hierfür Zielgruppen (z.B. Familenvater, 30-38, Einkommen 3700,-) oder besser noch Personas (detaillierte Definition einer beispielhaften Zielperson: Max Mustermann, 36, 3 Kinder, fährt gerne mit der Familie im Auto in den Urlaub, Heimwerker).
Der User-Experience-Designer stellt sich nun die Frage: Welcher Content ist denn nun für Zielgruppen und Personas relevant? Entsprechende Wireframes werden dann im Konzept entwickelt und durch Designer „angehübscht“. Eine feste Struktur der Seite, die Navigation, die Bühne, Teaserelemente, Tabbings, Karussels und die Suche sind wesentliche Bestandteile der klassischen Konzeption, um relevanten Content anzubieten. Es ist jedoch eine feste Struktur für alle Benutzergruppen.

Die festen Strukturen lassen sich in Sitecore aufbrechen indem jedem Schnipsel Content die Information mitgegeben wird, wie relevant dieser Content für die vordefinierten Zielgruppen ist (Meta-Daten). Die Seite wird später dynamisch, d.h. unterschiedliche Zielgruppen sehen unterschiedlichen Content.
In unserem Beispiel Volkswagen erhalten die Inhalte zum Up! eine sehr niedrige Relevanz für Max Mustermann (die Zielgruppe mit den drei Kindern). Multivan und Caddy haben eine deutlich höhere Relevanz. Im Detail werden Inhalte aus dem Umfeld, Familie, Freizeit, Urlaub stärker hervorgehoben, als die gewerblichen Einsatzgebiete.

Was passiert nun, wenn Max Mustermann auf die Webseite surft?

Zunächst etwas ganz ähnliches wie bsw. beim Online-Banking. Es wird eine Session für den User aufgemacht und ein Cookie im Besucher-Browser angelegt, in das all das reingeschrieben wird, was helfen kann, dem Besucher die für ihn interessanten Inhalte anzuzeigen. Das geschieht ohne Anmeldung des Kunden, d.h. ohne Login (implizite Personalisierung).
Wenn der Kunde beim nächsten Mal wieder auf die Seite surft, bekommt er relevante Inhalte auf der Website angezeigt und muss sich nicht erst wieder durch die gesamte Seite hindurch klicken.
Beim Besucher der Webseite stellt sich dadurch folgender Effekt ein: “OH! Hier werde ich verstanden, hier möchte ich gerne kaufen. Oder zumindest: Hier bewege ich mich noch weiter auf der Seite und schaue, was mir noch weiter angeboten wird”.

Im Beispiel Kleidungsfachgeschäft ist das der prüfende Blick der Verkäuferin auf mein Äußeres beim Erstbesuch des Geschäftes, ohne dass üblicherweise mein Kundenname erfragt wird.

Wieviel Personalisierung ist möglich und wie setzt man das im Projekt um?

Natürlich könnte man hingehen und den gesamten Content für Personalisierung auslegen. Jedem Informations-Schnipsel Meta-Daten zuordnen, über die die Relevanz für die unterschiedlichen Zielgruppen deutlich wird usw. Die gesamte Webseite wird dynamisch für jeden Besucher anders angezeigt. Das erzeugt jedoch technisch und organisatorisch zu viel Komplexität und schränkt die Einfachheit der Benutzung ein.
comspace empfiehlt ein schrittweises Vorgehen.

Beispiel Jobsuche: Wenn ein Webseitenbesucher sich gezielt auf den Job-Angeboten bewegt, wird ihm im Header der Seite kein Produkt-Teaser mehr angezeigt, sondern eine Grafik, die zur Kontaktaufnahme mit der Personalabteilung einlädt. Denn augenscheinlich handelt es sich ja um jemanden, der für das Unternehmen arbeiten möchte und nichts kaufen wird (Zielgruppe Berwerber, definiert im Konzept über eine Perona).

Eine solche Anpassung ist meist innerhalb kurzer Zeit zu realisieren und man kann erste Erfahrungen sammeln, wie die Besucher der Seite auf eine solche Personalisierung reagieren. Begleitend notwendig ist der Einsatz eines Analytics-Tools (teilweise in aktuellen CMS-Lösungen integriert), um mehr über seine Besucher und den Erfolg der Personalisierung zu lernen und Schritt für Schritt weitere Zielgruppen gezielt zu bedienen.

In weiteren Schritten lässt sich Marketing Automation aufbauen. Bestimmte Handlungen des Besuchers auf der Webseite führen zu festgelegten Reaktionen im Backend der Webseite, die dann ganz gezielte Marketing-Tools auslöst, wie z.B. einen Newsletter, Prospektmaterial oder eine Kontaktaufnahme anzubieten. Sinnvolle Ergänzung ist eine CRM Anbindung, durch die die Informationen, die ein bereits bekannter Besucher der Webseite hinterlassen hat, direkt in das Customer Relationship Management einfließen und weiteren Vertriebskanälen zur Verfügung stehen.

Zurück zu unserem Volkswagen-Beispiel:
Der Kunde hat sich beim zweiten Besuch auf der Webseite registriert und einen Multivan konfiguriert. Farbe, Felgen, Ausstattung…
Nun kommt der Kunde zum dritten Mal auf die Seite. Die Bilderwelt wird direkt auf das Aussehen des vom Kunden konfigurierten Fahrzeugs angepasst. Der Kunde erkennt ‘sein’ Fahrzeug wieder. Nun werden auf der Webseite Informationen angezeigt, die zum Abschluss des Geschäftes führen (exemplarische Schritte, wir sind keine Strategieberatung im Umfeld Automotive):

  • Probefahrt vereinbaren
  • Finanzierung
  • Versicherung
  • Zubehör

Und selbst nach einem Kauf hört die Funktionaltät nicht auf:

Wird ein Kunde, der bereits gekauft hat, auf der Seite wieder erkannt, können gezielt Inhalte angezeigt werden, die Zusatzkäufe generieren sollen oder ergänzende Dienstleistungen anbieten. Ebenso können aber auch Service-Leistungen angeboten werden, wie häufige Fragen zum gekauften Produkt, Neuigkeiten, Bedienungsanleitungen etc.

Ein einfaches, preisgekröntes Beispiel für Personalisierung aus der comspace Praxis:

 

Nach Ursprungsort des Webnutzers angezeigtes Bild auf der Dornbracht Seite

Unser Kunde Dornbracht präsentiert auf der Webseite (basierend auf Sitecore), unter anderem eine horizontale HighEnd Dusche. Unter den Bildern auf der Produktseite ist u.a. auch eines dabei, auf dem eine unbekleidete Dame in dieser Dusche angedeutet ist.

Es handelt es sich um ein Premium-Produkt, das auch im arabischen Markt angeboten wird. Da eine solche Abbildung dort problematisch ist, erkennt die Webseite anhand der GEO-IP woher der Besucher kommt und zeigt dementsprechend ein anderes Bild an. Das ist ein sehr einfaches Beispiel für Personalisierung von Content für eine Zielgruppe, basierend auf Lokalisierungsdaten.

Ein anderes Beispiel für die Personalabteilung

Die meisten Unternehmen haben eigene IP-Nummernkreise. Also jeder, der aus dem Adressbereich eines Unternehmens im Web surft, ist als Mitarbeiter dieses Unternehmens im Web erkennbar.

Mitbewerber auf der eigenen Seite werden nicht gern gesehen. Dabei vergessen wird jedoch, dass es sich um hochqualifizierte potenzielle Bewerber handelt.

CMS-Systemen kann man beibringen, anhand der IP-Adressen zu erkennen, ob ein Mitarbeiter eines Mitbewerbers meine Webseite besucht. Wie wäre es denn zum Beispiel, wenn Mitarbeiter von Wettbewerbern zu allererst Stellenangebote zu sehen bekommen? Dies ist keine hypothetische Diskussion, sondern wird aufgrund des bestehenden Fachkräftemangels schon von ersten Unternehmen umgesetzt.

Warum brachten wir eigentlich die ganze Zeit das Beispiel Volkswagen?

Wie oben angeführt nur als exemplarisches Beispiel aufgrund der Bekanntheit der Marke und für die Nachvollziehbarkeit des Beispiels.

Volkswagen benutzt das CMS Web Experience Management von Adobe, auf dessen Basis wir dieses Jahr ein erstes Projekt realisiert haben. Das System bietet ebenfalls viele der Personalisierungs-Funktionen, die ich im Zusammenhang mit Sitecore erklärt habe.

Sicherlich plant Volkswagen in nächsten Schritten, diese angedeuteten Konzepte in der Online Welt umzusetzen.

Das o.g. Szenario funktioniert nicht nur im Umfeld B2C, sondern ebenfalls in mehrstufigen Märkten B2B.

Mitnehmen

  • CMS-Software kann heute mehr als Content erstellen
  • Konzepte müssen Lösungen zur zielgruppenspezifischen Auslieferung von Content liefern
  • Design rettet keine unrelevanten Inhalte
  • Konzepter müssen aktuelle CMS Systeme kennen, vor allem das System, auf dem später die Implementierung stattfinden soll
  • comspace ist Sparringspartner mit technologischem Fokus für Endkunden und Agenturen

Tag#04 – CeBIT 2012

Freitag, der vierte Tag war für mich geprägt durch Interessentengespräche. Ein Handelsunternehmen aus Ostwestfalen hat seine Wünsche für eine Zusammenarbeit bei uns eingekippt, mal schauen. Danach war eine öffentlich-rechtliche Rundfunktanstallt zu Gast. Auf die Frage „warum wir?“ kam heraus, dass wir als comspace bzgl. der Breite der verschiedenen kommerziellen CMS-Systeme aktuell einen guten Überblick über den Markt geben können. Dem ist in der Tat so, denn neben den auf der Website genannten Systemen weisen wir eine Historie in Coremedia vor, mit denen wir jedoch seit ca. 1,5 Jahren kein Projekt mehr umgesetzt haben. Als wir dann noch über ein aktuelles Projekt zur Standardsoftware Auswahl berichtet haben, ergaben sich erste zarte Anknüpfungspunkte (mal schauen). Dann noch ein Gespräch mit einem Bestandskunden geführt, der in Sachen Landingpage Optimierung und Conversions neue Ideen sucht. Da passt erfreulicherweise die Software unser Standmutter sitecore inhaltlich gut und ein Folgegespräch ist vereinbart.

So ging der Tag doch rasch vorbei, zumal ich der Firma contens mit einem gleichnamigen CMS Produkt noch einen Abstecher widmete. Die Referenzliste ist ansprechend und der Stand hübsch und selbstbewusst. Zwei sympathische Herren zeigten mit das Produkt und es entbrannte eine gute Diskussion. Gelernt habe ich, dass dieses Coldfusion (java lt. contens) basierte System funktional, technisch und preislich irgendwo zwischen Open Source und e-Spirit liegt. Eine wirkliche Story erzählt dieses System leider nicht und auch eine Spezialisierung in einem Thema habe ich trotz mehrmaliger Nachfrage nicht ausfindig machen können. Personalisierung ja – nur explizit, Integrationen ja – projektspezifisch, Marketingfunktionalitäten ja – projektspezifisch – ergo etwas für Unternehmen, die kein Open Source wollen und eher geringe fachliche Anforderungen an CMS Projekte haben oder bereit sind, für Spezialisierungen hohe Customizingaufwände zu tragen. Mit dem OpenCMS haben wir ein Java CMS im Portfolio, dass ähnliche Anforderungen wie contens abdeckt. So zumindest mein persönlicher, nur durch ein Erstgespräch fundierter Eindruck. 😉

Open Text war nur mit einem kleinen Stand im Government Areal der CeBIT. Die Open Text präsentiert sich ab dem 12. März auf den Content Days in München. Lars Onasch hat in unserer Nachbarschaft gute Beiträge zu einer Podiumsdiskussion auf der Webciety geleistet. Wir sind neugierig auf die Version 11 und haben dazu erste konkrete Anfragen unserer  Bestandskunden.

Ein weiteres gutes Gespräch haben wir mit einem Softwarehersteller geführt, für den wir eine Integration zu Sitecore evaluieren. Könnte eine schicke Sachen werden.

Mit dem obligatorischen lauwarmen Becks zum Feierabend klang der Tag aus. Parallel ansteigender Lärm (ne, keine Musik) trieb uns dann irgendwann auch wirklich nach Haus. Danke an sitecore und unser Standteam.

Tag#03 – CeBIT 2012

Tag drei von fünf bedeutet auch Halbzeit auf der CeBIT und erlaubt mir ein erstes Zwischenfazit zu ziehen. Ich möchte mir die Zeit nehmen, auf das bisher Erlebte, Überraschungen und auch Enttäuschungen einzugehen.

Das Konzept der Webciety-Area hat in diesem Jahr sicherlich nicht das vorhandene Potenzial ausgeschöpft. Die Blogger Lounge hat mit tollen Vorträgen und Diskussionsrunden überzeugt. Auch die Idee, eine „Sitzecke“ zu schaffen, die von allen Ausstellern genutzt wird, hat mich nach anfänglichen Zweifeln überzeugt. Weniger überzeugend ist sicherlich die gesamte Gestaltung der Webciety. Der Besucherstrom meidet sie und man beobachtet immer wieder Besucher, die sich versuchen zu orientieren. Auch die einzelnen Stände mit ihren Stolperfallen und den reduzierten Präsentationsmöglichkeiten bieten noch Potenzial für Verbesserungen.

Der Warnstreik im ÖPNV und das befürchtete Chaos auf den Straßen ist zum Glück ausgeblieben. Es lag vielleicht weniger am Glück, sondern viel mehr an den Hannoveranern und den Organisatoren, dass man problemlos anreisen konnte. Man spürt, dass die Menschen in Hannover wissen wie wichtig die Messe(n) für die Stadt sind. Trotz aller Einschränkungen, die solche Großereignisse mitbringen, haben sie gezeigt, dass Hannover gerne Messestadt ist und Gäste herzlich willkommen sind.

Ein Highlight am dritten Tag war sicherlich mal wieder das Partneressen. Vielen Dank an das Sitecore-Team für die Einladung und das außergewöhnliche Essen. Man hat geschmeckt, dass man sich vorher viel Gedanken gemacht hat;-) Abgerundet wurde der Abend durch viele tolle und offene Gespräche zwischen Partner und Mitarbeitern von Sitecore.

Tag#02 – CeBIT 2012

Am zweiten Messetag haben wir die Messestände unserer Kunden und Partner besucht. Außerdem haben wir uns sehr über den Besuch der lokalen Pressevertreter der Neuen Westfälischen, dem Westfalen Blatt und Radio Bielefeld gefreut. Begleitet wurden sie von der WEGE sowie der Wirtschaftsförderungen der Stadt Bielefeld.

itelligence AG stellt ein Buch vor!

Unser langjähriger Partner hat auch in diesem Jahr wieder einen sehr schönen und wirklich gut besuchten Messestand. Gestern wurde das Buch „Helden für den Mittelstand – weltweit“ vorgestellt, in dem über spannende, amüsante, interessante Geschichten aus dem Berateralltag erzählt wird, die von interkultureller Vielfalt, gemeinsamer Projekterfahrung und internationaler Zusammenarbeit zeugen.  Das Buch kann bei Amazon bestellt werden.

Inxmail räumt weiteren Preis ab

Auch wenn man nicht mit einem eigenen CeBIT-Stand vertreten ist, so kann man doch für Aufmerksamkeit auf dieser Messe sorgen. Direkt gegenüber des Sitecore-Standes ist die t3n Blogger Lounge, auf der am zweiten Messetag unser E-Mail-Marketing-Partner Inxmail den „European Seal of e-Excellence“ erhalten hat. Schade, dass wir die Lösung nicht auf der CeBIT zu sehen bekommen, aber wir kennen sie ja aus unserer täglichen Arbeit und können diese interessierten Kunden jederzeit persönlich ohne das Hintergrundrauschen der Messe, dafür aber mit einer neuen Auszeichnung am Ende der Präsentation vorstellen.

FirstSpirit mit neuer Oberfläche!

Auf dem e-Spirit Stand am Rand der Webciety kann man die neue Oberfläche von FirstSpirit bewundern. Ausgeliefert wird die neue Oberfläche mit dem Major Release 5 und bietet ein Plus an Benutzerfreundlichkeit und vereinfacht die Arbeitsweise an vielen Stellen.

Neue Westfälische, Radio Bielefeld und das Westfalen Blatt

Besonders haben wir uns auch über den Besuch von Westfalen BlattNeue Westfälische und Radio Bielefeld gefreut und dass wir etwas über uns, unser Geschäft und die Aussichten berichten durften. Mit immerhin 52 Mitarbeitern und einem Honorarumsatz von rund 3,2 Millionen Euro zählen wir inzwischen zu einem der größeren Dienstleistungsunternehmen in Bielefeld und für web-interessierte Berufseinsteiger zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der Region.

Besuch bei unserem Kunden Rittal

Schon auf dem Weg vom Messebahnhof Laatzen über den Skywalk findet man überall Werbung unseres Kunden Rittal, für den wir im letzten Jahr die Website auf Basis des CMS Systems FirstSpirit realisieren durften. Der Stand D06 in Halle 11 ist sehr beeindruckend und auch für alle, die nicht zwingend einen „Serverschrank“ brauchen, sicherlich mal einen Abstecher wert.

 

 

Tag#01 – CeBIT 2012

Der erste Messetag ist immer spannend. Wie sieht der Stand aus, wer sind die direkten Nachbarn, was zeigen die anderen Partner und welche spannenden Gespräche darf man führen.
Überrascht war ich vom Messestand auf der Webciety. Der Messebauer hatte wohl einen N24-Bericht über Stealthflugzeuge am Vortag gesehen, denn anders kann ich mir das Design des Stands nicht erklären. Keine einzige gerade Wand und Ecken wo man auf einem vollen Stand keine Ecken braucht.

Entschädigt hat uns dafür die Nachbarschaft. Google rechts und die Blogger Lounge von T3N direkt voraus. e-Spirit in Sichtweite und der Brasilien Stand weckte Hoffnungen auf eine interessante Messeparty 😉

Am Sitecore-Stand

Die netten Kollegen von Sitecore und der Sitecore-Partner ecx.io (ehemals ecomplexx) und Netzkern kennt man noch von vorherigen Messen und so entsteht sehr schnell eine herzliche und entspannte Atmosphäre. Die Einweisung von Sven Lehmkuhl fällt gewohnt kurz und humorvoll aus und man tauscht während des Aufbaus über Privates und spannende Ereignisse des letzten Jahres aus.

Webciety - Cebit 2012

In diesem Jahr ging es überraschend früh los und Sascha Lobo in der Blogger Lounge sorgte für einen spürbaren Besucherandrang, von dem wir auch profitieren konnten. Es ergaben sich einige z.T. sehr interessante Gespräche und Kontakte und nach der Mittagspause hofften wir, dass es so weiter geht. Überraschenderweise war der Nachmittag aber in der gesamten Webciety-Area recht ruhig und auch den Google Stand konnte man noch gut einsehen. Hoffen wir, dass die kommenden Tage wieder an den Vormittag anknüpfen.

Nach dem obligatorischen und seit etwa 17.00 Uhr heiß herbeigesehnten Feierabendbier haben sich in diesem Jahr alle recht früh nach Hause verabschiedet. Man merkt, dass nicht nur wir nach über 10 Jahren CeBIT doch etwas älter geworden sind und mit unseren Kräften haushalten müssen 😉

comspace mit Sitecore auf der Cebit

In vier Tagen ist es wieder soweit: die CeBIT öffnet ihre Tore zum 27. Mal. Zum sechsten Mal sind auch wir wieder auf dem größten Branchentreffen der digitalen Industrie als Aussteller vertreten und präsentieren unsere Dienstleistungen wie im vergangenen Jahr in der Webciety auf dem Stand unseres Technologiepartners Sitecore.

Seit zwei Jahren sind wir zertifizierter Solution Partner von Sitecore, einem der führenden Anbieter von CMS-Lösungen, und haben in dieser Zeit ein kompetentes Sitecore-Team aufgebaut. Dieses wird kontinuierlich auf die neuesten Entwicklungen zu den Themen Digital Marketing Suite und Customer Engagement Plattform geschult.

Am Stand J 30 in Halle 6 zeigen wir Ihnen in entspannter Atmosphäre ein aktuell von uns umgesetztes komplexes Sitecore-Projekt, das die verschiedenen Möglichkeiten der Integration bzw. Anbindung an externe Systeme von CRM bis PIM verdeutlicht. Auch das effiziente Steuern und Verwalten von umfangreichem Content für mehrere Länder- und Sprachversionen konnten wir hier mit Sitecore umsetzen.

Außerdem haben wir weitere anschauliche CMS- und eCommerce-Projekte sowie Beispiele von SEO-, Webanalyse- und E-Mail-Marketing-Lösungen für Sie im Messegepäck.

Wir freuen uns auf zahlreiche spannende und informative Gespräche mit unseren Partnern, Kunden und interessierten Besuchern und begrüßen auch Sie gerne bei uns am Stand! Sollten Sie noch keine Eintrittskarten haben, können Sie diese über unser Kontaktformular anfordern und gleichzeitig einen persönlichen Gesprächstermin mit uns vereinbaren.

comspace beim Sitecore Jump Training zum Thema Digital Marketing Suite im Januar 2012

Das Thema Customer Engagement wird aktuell von ersten Softwareherstellern im CMS Markt aufgegriffen.

Sitecore hat nach Einschätzung von comspace starke Funktionalitäten in der Software, die Unternehmen bei der gezielten Kundenansprache unterstützen. Wir haben Sitecore im Portfolio, um marketingaffinen Unternehmen eine professionelle CMS Lösung anzubieten.

Schulung zum Thema „Customer Engagement“ – Erfahrungswerte Tag 1

Christopher Nash von Sitecore hat zum Thema Customer Engagement Ende Januar vier deutsche Partner geschult. Eine Gruppe von 8 Zuhörern hat zwei Tage angeregt diskutiert. Teilnehmer von comspace waren Ben, Tim, Tilmann und Michael.

Am ersten Tag wurde die Digital Marketing Suite von Sitecore fachlich vorgestellt. Adressiert wird im Sitecore Produkt ein gängiges Problem. Viele Unternehmen nutzen Analyse Tools, um die Performance Ihrer verschiedenen Online Angebote zu messen. Häufigstes Kriterium ist heute der Traffic, d.h. die Anzahl der Besucher. Ob die Besucher aus der für den Anbieter relevanten Zielgruppe kommen oder relevante Inhalte ansehen wird meist nicht geprüft. Selten werden die Ergebnisse genutzt, um die Seite weiterzuentwickeln. Meistens wird eine Site nur klassich SEO optimiert oder in SEM investiert. Eine Zunahme des Traffics wird als Erfolg bewertet. Ein Rückfluss der Infos aus dem Analysewerkzeug für eine Optimierung der Site findet meist nicht statt. Ebenfalls selten werden Besucher einer Website in den normalen Vertriebsprozess eines Unternehmens eingebunden oder als Lead verfolgt. Das ärgert uns doch sehr, da viele Corporate Websites noch immer bloße Visitenkarten der Unternehmen sind und nicht integraler Bestandteil einer Marketing- und Vertriebsstrategie.

Sitecore unterstützt mit seiner Digital Marketing Suite Marketing und Vertrieb der Unternehmen dabei, Website Besucher zu Kunden weiterzuentwickeln.

Integraler Bestandteil des CMS Produktes ist eine Analyse Komponente. Diese leistet eine mit z.B. Google Analytics vergleichbare Funktionalität. Der erste Unterschied ist, dass abhängig von den Zielen der Website einzelne Module/Seiten eine Relevanz bekommen. So ist z.B. ein Dokumentendownload oder eine Newsletteranmeldung „mehr Wert bzw. relevanter“ als ein einfacher Besuch einer Produktdetailseite. Das integrierte Analysemodul liefert also dem Konzepter oder Projektleiter des Kunden Hinweise, ob wirklich relevanter Content genutzt wird (Conversion). Qualität statt Quantität!

Warum ein Analysemodul integriert im CMS Sinn macht:

Web Analyse                            Engagement Analyse in Sitecore
Quantität (Traffic)                   Qualität der Besuche (Relevanz)
Silo Marketing                         Cross-Channel
Complex                                   im Context des CMS und einfach zu nutzen

Effizient wird das integrierte Analysemodul in Zusammenarbeit mit dem Modul für A/B bzw. Multivariantentesting. Mit wenig Aufwand durch den Kunden oder Dienstleister lässt sich so die Website optimieren, ohne dass ein Relaunch notwendig ist. Alles ist Bestandteil einer integrierten Lösung.

Im weiteren Verlauf wurde das Kampagnenmanagement, die explizite rollenbasierte Personalisierung (kennen wir seit einigen Jahren und haben Preise gewonnen), die implizite Personalisierung (das begeistert in dieser Form auch alte Hasen bei uns!) und die CRM Integration geschult und deren Nutzwert diskutiert.

Schulung zum Thema „Customer Engagement“ – Erfahrungswerte Tag 2

Der zweite Tag lieferte Hinweise für die technische Umsetzung in Projekten.
Interessant dabei sind die Projektvoraussetzungen, Aspekte der Performance und des Projektbaus.  Auch der Weg bestehende Sitecore Projekte so umzubauen, dass erste Funktionalitäten der Digital Marketing Suite genutzt werden können, wurde aufgezeigt.

Ein Einstieg in das Thema Customer Engagement ist für bestehende Sitecore Kunden einfach möglich.
Unternehmen, die Ihr bestehendes CMS ablösen wollen finden in Sitecore eine .Net basierte, kommerzielle Software mit großen Stärken im Bereich Customer Engagement, Kampagnenmanagement und Personalisierung.

Lösungen und Leistungen für Sitecore Projekte

comspace berät Sitecore Kunden auf dem Weg zur Nutzung der Digital Marketing Suite und der Implementierung von Sitecore Projekten. Sprechen Sie uns gern an.

comspace ist Sitecore Partner seit 2010 und implementiert .Net basierte CMS Lösungen seit über zehn Jahren.

Sitecore ist ein führendes .NET basiertes CMS System. Details unter www.sitecore.net