FirstSpirit 5 – für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache im Web

FirstSpirit CMS

Das Content Management System FirstSpirit 5 richtet sich an Unternehmen, die sich für die rasanten Entwicklungen im Web zukunftssicher aufstellen und ihren unterschiedlichen Zielgruppen innovative Online-Erlebnisse bieten wollen – sei es auf der internationalen Unternehmenswebseite, im konzernweiten Mitarbeiterportal, im Online-Shop, auf mobilen Endgeräten oder in sozialen Netzwerken. FirstSpirit unterstützt Unternehmen bei der konsistenten Ansprache ihrer Zielgruppen über die verschiedenen Kanäle hinweg und bei der Umsetzung erfolgreicher Online-Marketing-Strategien.

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hybris Software-End-to-End Multichannel Commerce

hybris unterstützt Unternehmen dabei, mit ihren Kunden über alle Kanäle und Interaktionspunkte hinweg – online und offline – durchgängig, einheitlich und effektiv zu kommunizieren und so mehr Produkte, Dienstleistungen und digitale Inhalte zu verkaufen. hybris liefert „OmniCommerce™“: modernes Master Data Management und einheitliche Commerce-Prozesse, die Unternehmen eine umfassende Sicht auf ihre Kunden, Produkte und Bestellungen ermöglichen. Gleichzeitig profitieren die Kunden von einem nahtlosen Einkaufserlebnis.

hybris software

Die hybris Omni-Channel Software basiert auf offenen Standards, ist flexibel erweiterbar, global einsetzbar und zeichnet sich durch geringe Betriebskosten aus. Von den führenden Analysten als „Leader“ positioniert, zählt hybris zu den Top 3 der Branche. hybris bietet seine Lösung als lokale Installation, On-Demand, sowie als Managed-/Hosted-Service an. Unternehmen jeder Größe profitieren dadurch von maximaler Flexibilität.

Die zunehmend vernetzte Welt mit ihren technischen Entwicklungen hat das Einkaufsverhalten maßgeblich geprägt: Der Kunde ist heute König auf allen Vertriebskanälen. Heute informiert sich der Kunde vor der Kaufentscheidung auf den unterschiedlichsten Kanälen, er vergleicht Preise, recherchiert und kauft häufig auch mal per Mausklick. Anbieter stehen daher heute mehr denn je vor der Herausforderung, ihre Vertriebsstrukturen auf Multichannel Commerce auszurichten, Prozesse anzupassen, über neue Geschäftsstrategien nachzudenken und aktiv zu werden.

Mit den hybris Lösungen können Unternehmen ihre Internetaktivitäten erweitern, ihre Daten zentral verwalten oder die mehrsprachige Auflage ihrer Produktkataloge automatisieren – hybris ist der einzige Anbieter, der diese Applikationen auf einer Plattform für alle Ausgabekanäle zusammenführen kann.

hybris Multichannel Suite: Alle Kanäle. Eine Plattform.

hybris hat sich ganz dem Thema Multichannel Commerce verschrieben. Alles baut auf die Multichannel Commerce Software auf, die Produktinhalte, Geschäftsabläufe und alle Absatzkanäle in eine einzige Plattform integriert. Unternehmen, die hybris einsetzen, können so ihren Kunden ein einheitliches und durchgängiges Einkaufserlebnis bieten. Dabei stellt hybris verschiedene Module zur Verfügung. Die Kunden selbst können ähnlich wie bei einem Baukastensystem sich die Module bedarfsgerecht zusammenstellen.

Das Modul hybris Product Content Management (PCM) konsolidiert die Verwaltung der Produktinhalte und Geschäftsdaten auf einer einzigen Plattform, um so die Konsistenz sicherzustellen und die Effizienz in allen Kanälen, Systemen und Sparten zu erhöhen. Mit hybris Mobile können Unternehmen mobile Geräte vollständig in ihre Vertriebsstrategie integrieren. Diese Lösung fungiert als Bindeglied zwischen dem stationären und Online-Handel. Sie fördert den Besuch von Webseiten und Läden, ermöglicht die Suche nach Produkt- und Preisinformationen und optimiert die Geschäftsprozesse zwischen Kunden, Partnern und Lieferanten.

hybris Web Content Management (WCMS) bietet ein intuitives graphisches Datenmanagement, um Produkte und Marken online einheitlich zu präsentieren, die Inhalte effizient zu verwalten sowie über alle Kanäle hinweg zu veröffentlichen. Da Druckerzeugnisse im Vertrieb immer noch eine wichtige Rolle spielen, unterstützt hybris Unternehmen auch bei diesen Aufgaben.

hybris Print sorgt für eine Automatisierung der Printprozesse und unterstützt bidirektionale Workflows für eine effiziente Erstellung und Verwaltung von Printmaterial. Diese Lösung ist mit hybris PCM synchronisiert, um die Konsistenz von Marken, Produktinformationen und Preisen mit Content in anderen Kanälen zu gewährleisten.

Um speziell auch auf die Bedürfnisse von B2C- und B2B-Kunden eingehen zu können, bietet hybris die Applikationen hybris B2C / B2B Commerce an, die zielgruppenspezifische Funktionen bereitstellen.

Alle genannten Lösungen können auch gebündelt als hybris Multichannel Suite erworben werden. Neben der Software bietet hybris seinen Kunden Multichannel Consulting, Professional Services, Schulungskurse, Zertifizierungen, Hosting & Managed Services und natürlich Wartung und Support.

hybris B2B Commerce: Verkaufen nach B2C-Vorbild

Während der Einzelhandel bereits die Möglichkeiten des Multichannel-Vertriebs sowohl für die Kommunikation als auch für den Verkauf erfolgreich nutzt, steckt die B2B-Branche hier noch in den Kinderschuhen. Natürlich stehen B2B-Unternehmen im Vergleich zu B2C-Unternehmen vor weit größeren Herausforderungen, allerdings gilt für beide: Die erfolgreiche Kundengewinnung und -bindung hängt davon ab, wie gut es den Unternehmen gelingt, Produkte und Dienstleistungen exakt auf die Kundenwünsche abgestimmt bereitzustellen. Angetrieben durch die Veränderungen im Kundenverhalten erfährt der B2B-Handel zunehmend eine „Consumerization“. Geschäftskunden verlangen nach mehr Komfort und Service.

B2B-Händler stehen dadurch vor der Herausforderung, ihre Strategie, Systeme und Prozesse an das B2C-Multichannel Commerce Modell schnellstmöglich anzupassen. hybris trägt mit hybris B2B Commerce der steigenden Nachfrage nach einer B2B Multichannel-Lösung Rechnung. Denn die Lösung bietet Unternehmen alle spezifischen B2B-Funktionen, die es ihnen ermöglicht, ihren Kunden ein Kauferlebnis wie im B2C-Handel zu bieten, den Umsatz zu steigern und sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Dazu zählen das Verwalten von Kostenstellen und Budgets, die Unterstützung von komplexen B2B-Preismodellen, Einkaufs-Workflows, sowie eine automatische Nachschubsplanung.

hybris ist weltweit im Einsatz

Vertreten mit 15 Niederlassungen in den Wirtschaftszentren von Nord- und Südamerika, Asien und Europa zählt hybris mehr als 400 Kunden weltweit, darunter bedeutende Marken wie Coca-Cola, Conrad, Douglas, Hornbach, Iomega, Kaiser+kraft, Levi‘s, Lufthansa, Migros, Nespresso, Nikon, P&G, Rexel und Toys”R”Us.

comspace und hybris

hybris setzt auf ein Netzwerk von Implementierungs- und Technologie-Partnern, um Kunden bei der Bereitstellung und dem Einsatz der hybris Multichannel Suite zu unterstützen. comspace ist als hybris Silber Partner Teil dieses Netzwerkes und verfügt mit Erfahrungen aus über 200 Kundenprojekten in verschiedenen Branchen über ein langjähriges fachliches Know-how bei der Umsetzung von Multi-Channel-Lösungen.

Weitere Informationen finden Sie unter hybris.com.

eSpirit AG – Unlock your content

Die e-Spirit AG ist ein Technologieführer im Bereich Web Content Management (WCM). Seit 1999 ist das Dortmunder Unternehmen am Markt und auf kontinuierlichem Wachstumskurs. Mit seinem Produkt, dem Content Management System FirstSpirit™, adressiert es große Mittelständler und international aufgestellte Konzerne, die besonders anspruchsvolle Webprojekte umsetzen wollen.

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Treffen der Java User Group Bielefeld bei comspace

Unterschiede zwischen Java und #C

Vor kurzem fand das Treffen der Java User Group (JUG) Bielefeld in unseren Geschäftsräumen statt. Beim vorherigen Stammtisch der JUG hatte ich mich bereit erklärt, einen vergleichenden Vortrag über Java und C# zu halten. Und da die Vortragsveranstaltungen nach einem ungeschriebenen Gesetz immer in den Büroräumen des Vortragenden stattfinden, habe ich die JUG nach Absprache mit unserem Geschäftsführer Andreas Kämmer und im Namen von comspace gerne zu uns eingeladen.

Was ist und macht die Java User Group Bielefeld?

Die JUG Bielefeld wurde vor ca. 4 Jahren von Daniel Rosowski, Geschäftsführer der Smartsquare GmbH, gegründet und ist eine lose Gruppe von Java Entwicklern (und solchen, die es werden wollen), in der man sich über neue Java Technologien austauscht, Vorträge hält und hört oder einfach nur in Ruhe gemeinsam ein Bierchen trinkt. Die Treffen der JUG Bielefeld finden immer am zweiten Mittwoch eines Monats statt, wobei im Wechsel Stammtische in der Gaststätte Siekerfelde und Vorträge stattfinden.

Ich selber bin seit ca. 1 Jahr Mitglied der JUG Bielefeld und habe auf dem letzten Stammtisch im Februar erzählt, dass ich nun seit Dezember 2016 nicht mehr als Java-, sondern als C#-Entwickler bei comspace tätig bin. Im Anschluss an die Diskussion habe ich mich dann bereit erklärt – nachdem ich mich bereits 1 Jahr erfolgreich davor gedrückt habe 😉 -, einen Vortrag zu halten, und zwar über einen Vergleich von C# und Java und über meine Erfahrungen mit dem Wechsel von der einen zur anderen Programmiersprache. Bei der anschließenden Abstimmung über das Vortragsthema wurde mein Vorschlag ausgewählt.

Die Veranstaltung startete um 19 Uhr mit einer kurzen Begrüßung durch unseren Geschäftsführer, der in wenigen Sätzen comspace vorstellte. Nachdem sich die Teilnehmer an unserem reichhaltigen Buffet mit Snacks und Getränken versorgt hatten, so dass keiner hungrig oder durstig lauschen musste, startete ich mit meinem Vortrag.

Vortrag Java versus #C - Java User Group Bielefeld

Vortrag “C# versus Java”

In meinem ca. einstündigen Vortrag habe ich allerlei Gemeinsamkeiten und Unterschiede von C# und Java skizziert und kommentiert. Sachkundige Beiträge aus dem Publikum haben meine Ausführungen immer wieder ergänzt. Obwohl es sich um einen technischen Vortrag handelte, lag das Hauptaugenmerk nicht auf einem vollumfänglichen, objektiven Vergleich, sondern auf meiner persönlichen Einschätzung der Thematik. Neben syntaktischen Gesichtspunkten wurden auch Themen wie das Umfeld, die Historie, Sponsoren für die Weiterentwicklung und eine mögliche Zukunft der beiden Sprachen betrachtet.

Unter anderem habe ich dargestellt:

  • wo die Probleme im “Type Erasure” Generics Ansatz von Java liegen und wie die CLR hingegen in der Lage ist, Typinformationen von Generics zur Laufzeit auszunutzen.
  • wie das Propertysystem von C# funktioniert und wie es sich von Gettern und Settern in Java unterscheidet.
  • wie das “var” Keyword in C# die Lesbarkeit von Sourcecode durch Typinferenz erhöht und dass ein solches Konstrukt auch in Java sehr nützlich wäre.

Unterschiede zwischen Java und #C

In der persönlichen Einschätzung der einzelnen Themen kam C# im Allgemeinen besser weg, was zu den erhofften, kritischen Fragen aus dem fachkundigen Publikum führte. Die anschließende offene Fragerunde führte zu interessanten, sehr oft detaillierten Gesprächen. So wurden zum Beispiel die Ökosysteme der beiden Sprachen diskutiert oder Detailfragen zum Generics System von C# gestellt. Die wohl wichtigste Frage, war die nach Schwierigkeiten des Wechsels von Java auf C#. Ich habe bei meinem Wechsel zu comspace und der darauf folgenden Einarbeitung in C# festgestellt, dass mir das Umsteigen von Java auf C# leichter fiel als anfangs gedacht. Während ich zwar das umfangreiche Tooling und das ausgereifte Ökossytem von Java vermisse, fiel mir das Aneignen der neuen Syntax jedoch sehr leicht und ich möchte die “Quality of Life” Features, die C# so bereitstellt, nicht mehr missen.

Ausklang der Veranstaltung

Nach dem Vortrag kam es bei Bier und Essen noch zu einem interessanten persönlichen Austausch. Viele der Teilnehmer schlossen sich einer Führung durch die comspace-Büroräume an, die unsere People & Culture-Managerin Sarah Biendarra spontan anbot. Gegen 21:30 Uhr endete die Veranstaltung mit zufriedenen, gut gesättigten Teilnehmern und einem erleichterten Vortragenden ;).

Wer auch zur Java User Group stoßen will, ist herzlich willkommen! Hier geht es zu den Terminen und Themen der JUG Bielefeld.

Rückblick auf das 3. e-Spirit Usergroup Treffen

Einblick in die CMS-Zukunft durch e-Spirit

In der vergangenen Woche nahmen vier unserer FirstSpirit-Entwickler_innen am dritten Treffen der e-Spirit Usergroup statt. Die Veranstaltung fand hervorragenden Zulauf: Rund 50 Teilnehmer_innen, bestehend aus e-Spirit Lösungs- und Implementierungspartnern sowie Kollegen von e-Spirit und dem DAM-Hersteller CELUM, fanden sich am 7. Februar im Sheraton Airport Conference Center in Frankfurt ein.

Begrüßung und Agenda

Dirk Langenheim von Intentive, Mitgründer und Vorstandsmitglied der e-Spirit Usergroup, eröffnete die Veranstaltung mit einer Begrüßung und einem “Warm-up”Auftakt, in dem er anhand einiger Kundenaussagen die allgemeine Situation in Kundenprojekten umriss. Die bestehenden und oft nicht so flexiblen Infrastrukturen bei vielen Kunden beschrieb er bspw. als eine Hürde für den Wechsel auf ein neues Content Management System. CMS-Projekte auf der “grünen Wiese” sind eben so gut wie ausgestorben.

Im Folgenden standen dann diese Vorträge auf der Agenda:

  • TranslationStudio bzw. Übersetzungsmanagement – Dr. Patrick Sandmann von ID-Media
  • Vorstellung CELUM und CELUM Connect – Gerd Laski von CELUM
  • MondayWebforms & Pinuts Universal Messenger – von Monday Consulting und Pinuts
  • Zukünftige Rolle eines CMS – Lars Onasch von e-Spirit
  • CaaS Case Studies – Lars Onasch / Sebastian Glock von e-Spirit
  • Role Specific View Architecture – Sebastian Glock von e-Spirit

Übersetzungsprozesse optimieren mit dem TranslationStudio

Dr. Patrick Sandmann, CEO von ID-Media, stellte das FirstSpirit Modul “TranslationStudio” vor. Das Übersetzungsmanagement-System organisiert einen effizienten und kostenoptimierten Übersetzungsprozess für Website-Inhalte, indem es das FirstSpirit CMS über einen Connector mit dem verwendeten Translation Management Systemen wie Across oder Trados verbindet.

Der Redakteur wählt die zu übersetzenden Inhalte oder auch ganze Projekte im FirstSpirit aus, exportiert sie und übergibt sie dem TranslationStudio. Der Content wird dort in die vorgegebene Zielsprache übersetzt, automatisiert wieder ins FirstSpirit importiert und kann dann publiziert werden.    

Damit bietet das Modul besonders für Website-Projekte mit vielen Länder- und Sprachvarianten eine deutliche Vereinfachung und Zeitersparnis.

Vorstellung CELUM DAM und Integration in FirstSpirit

Der Vortrag von Gerd Laski, Partnermanager der CELUM GmbH, startete mit der Vorstellung des CELUM DAM. Das professionelle Digital Asset Management System verwaltet und organisiert alle Mediendateien eines Unternehmens unter Berücksichtigung von Rollen- und Berechtigungskonzepten und verteilt diese aktuell und im passenden Format aufbereitet in die verschiedenen Marketing- und Vertriebskanäle.

Vorstellung CELUM DAM
Vorstellung des CELUM DAM

Gerd Laski stellte außerdem das CELUM Ökosystem vor, dass eine Reihe von CELUM Produktvarianten umfasst, die komplette Inhaltssysteme wie Social Media Management, Markenportale und Content Integration optimieren.

Der anschließende Video-Einblick in den von uns entwickelten CELUM Connector, der das CELUM DAM in das FirstSpirit CMS integriert, stieß auf breites Interesse. Die Anbindung von CELUM an das CMS ermöglicht den Redakteuren den direkten Zugriff auf die im DAM abgelegten Mediendateien, ohne die FirstSpirit-Benutzeroberfläche verlassen zu müssen. Dies reduziert u.a. den Arbeitsaufwand und die Fehleranfälligkeit bei der Website-Pflege.    

Was haben MondayWebforms und der Universal Messenger miteinander zu tun?

Monday Consulting und Pinuts gaben in ihrer gemeinsamen Live-Demo einen Überblick über MondayWebforms, einem mächtigen Formularmanager von Monday Consulting, und dessen enges Zusammenspiel mit dem Universal Messenger von Pinuts, einem Tool für den optimierten Kundendialog bspw. via E-Mail-Marketing.

Webforms integriert eine neue Eingabekomponente in FirstSpirit, mit der Redakteure jede Art von Formularen, auch mit komplexen Anforderungen, einfach und intuitiv erstellen können.

Der Universal Messenger von Pinuts, der an das FirstSpirit CMS angebunden wird, verarbeitet Anfragen, die über solche Formulare generiert werden und wertet diese aus.

Zwischen Webforms und dem Universal Messenger gibt es jetzt eine Schnittstelle, welche das Mapping der Benutzer-Eingabe zu der dahinterliegenden Datenbank möglich macht. Diese Schnittstelle erlaubt dem Redakteur auch ein automatisches Mapping, sowie Einbindung von Vorgabewerten wie z.B. Werte für Anrede oder Abteilung.

Quo vadis CMS?

Nach einer Mittagspause mit Zeit zum Austauschen und Netzwerken leitete Lars Onasch von e-Spirit mit ein paar Überlegungen zur Zukunft des CMS das Nachmittagsprogramm ein.

Einblick in die CMS-Zukunft durch e-Spirit
Einblick in die CMS-Zukunft durch Sebastian Glock von e-Spirit

Welche Rolle wird ein CMS in den nächsten Jahren spielen und wie wandeln sich seine Aufgaben und Funktionen? Als mögliches Szenario wurde skizziert, dass ein CMS nur noch der reinen Bereitstellung von Content für verschiedene Endgeräte dienen wird, ohne ein konkretes Layout zu definieren. Die Inhalte werden dann von den Devices, zu denen zunehmend smarte Geräte zählen werden, abgerufen, User-individuell konfiguriert und ausgespielt.  

Case Studies zur Content-as-a-Service-Lösung (CaaS)

Zu diesen Gedanken passte der nächste Beitrag von Sebastian Glock und Lars Onasch gut: Sie stellten anhand einiger Case Studies den Einsatz der e-Spirit Content-as-a-Service-Lösung (CaaS) vor. Diese wurde auf der dmexco 2016 erstmals präsentiert und trägt der zunehmenden Digitalisierung und der stetig größeren Zahl an Touchpoints Rechnung. Diese müssen mit entsprechenden Mengen Content “gefüttert” werden. Mit der Content-Everywhere-Lösung können Inhalte CMS-unabhängig über eine API von verschiedenen Geräten abgerufen werden. Dazu müssen die Ausgabekanäle nicht vorher im Backend programmiert werden.  

Die unterschiedlichen Case Studies zeigten, dass die CaaS-Lösung sehr vielseitig und flexibel zu nutzen ist: Sie wurde bisher von jedem Kunden auf eine andere Weise und für andere Anforderungen, aber jedes Mal erfolgreich eingesetzt.

Role Specific View Architecture

In einem letzten Beitrag stellte Sebastian Glock die e-Spirit-Pläne zum Umbau des FirstSpirit Serversystems vor. Vorgesehen ist ein Baukasten-System für einzelne Komponenten, so dass es zukünftig viele kleine Microservices statt eines großen Servers geben soll. Außerdem ist ein separater Delivery Server für die Ausgabe der Webseiten geplant. Diese Änderungen sollen es Administratoren ermöglichen, einen Client zielgerichteter nach ihren Bedürfnissen zusammen zu stecken. Die Redaktion bekommt dann nur die Funktionen angezeigt, die auch wirklich benötigt werden.

Diskussionsrunden

Im Anschluss an die Vorträge gab es verschiedene Diskussionsrunden zu den bisher gehörten Themen, die mehr oder weniger gut besucht waren.

Mit den Vertretern von e-Spirit wurden u.a. Lizenzthemen diskutiert. Außerdem regten die Teilnehmer an, die Möglichkeiten für ein Distributed Development besser zu optimieren. Immer das Ziel im Blick, dass mehrere Entwickler effizienter zeitgleich an einem Projekt arbeiten können.

Enablement war ein weiteres wichtiges Thema. Um seine Partner-Agenturen noch besser im Projektgeschäft zu unterstützen, sind für die Zukunft mehr Webinare, WebEx-Meetings und Techinare speziell für Entwickler geplant. Einige haben in den letzten 4 Monaten schon stattgefunden, wie z.B. eins zum Thema “Neue Eingabekomponenten und DataAccessPlugins“. Einer unserer Themenwünsche in dem Zusammenhang ist die Vorschau eines hybris-Fensters bei der Integration der E-Commerce-Shopsoftware in FirstSpirit.

In einer Diskussionsrunde zum Projekt- und Modul-Entwicklungsprozess, die unsere FirstSpirit-Entwicklerin Mareike angestoßen und moderiert hat, fand ein gelungener Austausch zu den eingesetzten Technologien und Vorgehensweisen statt. Der Agentur-übergreifende Austausch wurde als sehr positiv empfunden.

Unser Fazit

Für uns war dieses Usergroup Treffen ein sehr interessanter Tag mit viel wertvollem Input und neuen Bekanntschaften. Selten haben wir sonst die Gelegenheit zu einem solch intensiven Austausch mit anderen FirstSpirit-Entwicklern.

Die nächste e-Spirit Usergroup ist bereits in Planung und das ist gut so, denn das Interesse an einem regelmäßigen Austausch ist groß. Unser Wunsch für zukünftige Treffen ist, dass die Beiträge noch stärker und konkreter in die Tiefen technischer Themen gehen. Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen!

Übrigens: Nähere Informationen zur e-Spirit Usergroup, seiner Gründung und seinen Zielen finden Sie auch hier:

1 Jahr e-Spirit Usergroup – ein Rückblick
Mitgründer Andreas Kämmer im Interview: Die wichtigsten Erkenntnisse aus einem Jahr e-Spirit Usergroup

Best Practice: Umzug dynamischer Websites in die Cloud

Webinar Umzug von Websites in die Cloud

Der Umzug einer Website in die Cloud kann für Unternehmen eine sinnvolle Alternative zum Server-Hosting sein: Vorteile wie flexible Skalierbarkeit, weltweite Content-Verteilung, geringere Kosten und die Steigerung der Geschwindigkeit im Deployment machen die Cloud vor allem für Unternehmen interessant, die an weltweit verteilten Standorte arbeiten.

Unser Webinar: Umzug in die Cloud am Beispiel des Dornbracht-Händlerportals 

Für unseren Kunden Aloys F. Dornbracht haben wir das Händlerportal beste-badstudios.de, das auf dem Sitecore CMS basiert, in die Microsoft Azure Cloud gebracht. Welche Vorüberlegungen wir dabei angestellt haben und wie sich der Umzug vollzogen hat, haben wir in Kooperation mit unserem CMS-Partner Sitecore in einem Webinar mit dem Thema “Umzug in die Cloud: Flexible, dynamische Websites und Digital Marketing am Beispiel beste-badstudios.de” gezeigt.

In dem Webinar in der vergangenen Woche hat unser Head of Account Management Johannes Tappmeier die verschiedenen Cloud-Möglichkeiten und die Vorteile der Microsoft Azure Cloud im Zusammenspiel mit Sitecore vorgestellt. Außerdem zeigt er, welche konkreten Schritte für den Umzug unseres Kundenprojekts beste-badstudio.de in die Azure Cloud nötig waren.

Dies sind die Webinar-Inhalte im Überblick:

  • Vorstellung des Händlerportals und Projekts “beste-badstudios.de”
  • Vom dedizierten Server zur Cloud: Wir stellen die Cloud-Arten Infrastruktur-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) und die damit einhergehenden unterschiedlichen Verantwortlichkeiten für den Anwender vor.
  • Sitecore on Azure: Wie bekommt man Sitecore in die Azure Cloud? Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen die Standard Sitecore-Installation über den Marketplace ohne die Notwendigkeit technischer Kenntnisse, zum anderen die Nutzung des Azure Resource Manager (ARM) Templates & Web Deploy Packages, die eine flexiblere Installation und Konfiguration erlauben, aber auch mehr technische Fähigkeiten voraussetzen. 
  • Vorteile der Microsoft Azure Cloud wie Skalierbarkeit, hochperformante Bereitstellung von Mediadaten, Benutzerverwaltung, Multi-Plattform Support und Datenschutz nach deutschen Standards.
  • Was macht die Kombination der Microsoft Azure Cloud mit Sitecore interessant?
  • Umzug des Händerportals beste-badstudios.de in die Azure Cloud: Sie erfahren konkret die einzelnen Schritte auf dem Weg in die Cloud. U.a. wird erläutert, welche Cloud-Art wir für welche Anwendung genutzt haben.
  • Zum Schluss steht die Evaluierung der Lösung und ein Ausblick in die Zukunft der Azure Cloud.

Hier können Sie sich die komplette Webinar-Aufzeichnung anschauen:

Über das Portal beste-badstudios.de

Das Händlerportal DIE BESTEN BADSTUDIOS ist eine vom führenden Armaturenhersteller Dornbracht betriebene Website, auf der sich Badstudios präsentieren können. Momentan sind rund 660 Badstudios auf der Plattform vertreten. Die Verwaltung der Plattform wird von den Partnern und Dornbracht gemeinsam vorgenommen. Das Portal, das wir auf Sitecore-Basis realisiert haben, wird in der Azure Cloud betrieben.

Über die Microsoft Azure Cloud als Alternative zum Server-Hosting

Für dynamische und flexible Webseiten ist die Cloud eine echte Alternative zu dedizierten oder virtuellen Servern. Die Microsoft Azure Cloud ist eine der größten Cloud-Plattformen und stellt alle nötigen Services zur Verfügung, die das Hosting einer Corporate Website unterstützt. Aufgrund der gemeinsamen Windows-Basis ist die Azure Cloud besonders für Sitecore-basierte Websites eine interessante Lösung.

Der Google Tag Manager im Überblick

Einführung Google Tag Manager

Was ist der Google Tag Manager?

Im Oktober 2012 hat Google den Tag Manager veröffentlicht, der das Tracking auf Webseiten vereinfachen und unterstützen soll –  daher benötigt der Anwender für die Basisfunktionen keine speziellen Programmierkenntnisse.

Der Google Tag Manager ermöglicht die Messung und Identifizierung des Nutzerverhalten auf der Webseite und verbindet über Tracking-Codes gängige Web-Analyse und Marketing-Tools. Durch den Google Tag Manager kann so das Nutzerverhalten im Hintergrund verfolgt werden. Diese gewonnenen Daten können genutzt werden um Ihre Webseite zu verbessern und zu optimieren.

Wie funktioniert der Google Tag Manager?

Wurden bis dato auf jeder Webseite und Unterseite die Tracking-Codeschnipsel manuell durch Web-Entwickler hinzugefügt, reduziert der Tag Manager nun diese Arbeit um ein Vielfaches und öffnet diese Thematik damit einer breiteren Masse. Statt mehrere einzelne Codes zu implementieren, erfordert der Tag Manager nur noch eine einmalige Änderung am Quellcode.

Der Code macht den Unterschied

Der Google Tag Manager trennt die Implementierung des Tracking von HTML und JavaScript und beschleunigt so die internen Prozesse, da viele Tätigkeiten ohne umfangreiche Programmierkenntnisse durchgeführt werden können.

Der Code lässt sich wie folgt implementieren:

Dieses JS-Code-Snippet  gehört in den <head>

<!-- Google Tag Manager -->
<script>(function(w,d,s,l,i){w[l]=w[l]||[];w[l].push({'gtm.start':
new Date().getTime(),event:'gtm.js'});var f=d.getElementsByTagName(s)[0],
j=d.createElement(s),dl=l!='dataLayer'?'&l='+l:'';j.async=true;j.src=
'https://www.googletagmanager.com/gtm.js?id='+i+dl;f.parentNode.insertBefore(j,f);
})(window,document,'script','dataLayer','GTM-XXXX');</script>
<!-- End Google Tag Manager -->

Und das ist der <noscript>Teil mit iframe

<!-- Google Tag Manager (noscript) -->
<noscript><iframe src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-XXXX"
height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe></noscript>
<!-- End Google Tag Manager (noscript) -->

Weitere technische Informationen erhalten Sie auch hier:
https://developers.google.com/tag-manager/quickstart

Der Aufbau des Google Tag Manager

Anschließende Änderungen kann der Seitenbetreiber nun ohne aufwändige Anpassungen selbst erledigen. Ein weiteres Plus ist die Google-typische, nutzerfreundliche Oberfläche, auf der alles zentral verwaltet und gesteuert werden kann. Schnell & Effizient.

Die Verflechtung der wenigen Elemente im Google Tag Manager werden anhand der Grafik deutlich. Der Nutzer kann je nach Rechteverwaltung auf gesamte Accounts oder einzelne Container zugreifen. Ein Container ist bspw. einer Webseite zugeordnet und regelt in sich geschlossen Tags, Trigger (Regeln) und Variablen (Makros).

Aufbau des Google Tag Manager
© http://www.fourthsource.com/web-development/google-tag-manager-series-2-overview-15816

Was ist ein Tag?

Ein Tag ist ein Code-Schnipsel, der Informationen an Dienste von Dritten übermitteln kann.
Tags können genutzt werden um Informationen zu senden, sie definieren also WAS gemessen wird (z.B. “Formular gesendet”). Der Tag Manager integriert die Code-Schnipsel in die Webseite.

Was steuert ein Trigger im Google Tag Manager?

Eigentlich ganz einfach: die Regel legt fest, unter welchen Bedingungen ein Tag ausgelöst wird. Dies kann ein Seitenaufruf, ein Klick oder eine definierte Zeitspanne sein. Die Regel wird auch Trigger genannt.

Was sind Makros?

Makros – auch Variablen genannt – beschreiben die Daten innerhalb der Tags und Regeln genauer. Und ermöglichen auf einer gesonderten Ebene Variablen zu definieren. Dafür gibt es schon Vorlagen oder man kann sie frei definieren. Beispielsweise lässt sich die Google-Analytics-ID als Makro anlegen und so auf mehrere Seiten übertragen.

Was ist ein Container im Google Tag Manager?

Alle Tags im Tag Manager bilden zusammen einen Container. Dieser Container erhält eine eindeutige ID und wird über ein bereitgestelltes Container-Snippet auf allen Seiten Ihrer Webseite eingefügt. Durch das komfortable Tag-Management im Dashboard können bestehende Tags und Container einfach kopiert und auf andere Webseiten übertragen werden. Dies ist hilfreich wenn Sie z.B. mehrsprachige Länder-Webseiten verwalten.
Dabei kann der Tag Manager sein Hauptvorteil ausspielen – die Zeitersparnis bei der Pflege von großen Webseiten. Wurde der Container einmalig implementiert, werden die Inhalte (also die Tags) durch den Webseitenbetreiber beliebig verändert und gesteuert ohne dabei auf tiefgreifende technische Kenntnisse zurückgreifen zu müssen.

Welche Dienste werden vom Google Tag Manager unterstützt?

Kurz gesagt: viele – Tendenz steigend.
Nach der Installation hat man sofort Zugriff auf eine gute Auswahl fertiger Tag-Vorlagen. Die Bandbreite deckt gängige Lösungen bereits ab: Ob Tags zu Webanalyse-Werkzeugen, Heatmaps, Social Media, Konversion und natürlich ist auch das Google-Portfolio verfügbar.
Eine Liste der Vorlagen bzw. der unterstützten Tags gibt es hier.

Welche Vorteile bietet der Google Tag Manager?

  • Zentrale Verwaltung von Codes
    • Entlastung der IT + Webmaster
    • übersichtliche Struktur und sauberer Quellcode der Webseite
    • Durch die Nutzung der Container verbessert sich die Ladezeit der Webseite
    • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Große Anzahl vorkonfigurierter Codes
    • Regel und Trigger wählen – fertig
  • Umfangreiche Konfigurierbarkeit
    • individuelle Erstellung eigener Codes
    • Tags, Regeln und Variablen sind beliebig kombinierbar
    • Hierarchien lassen sich anlegen (zB Vorrang für Google Analytics-Tag)
  • Vorschaumodus
    • Möglichkeit der Funktionsprüfung und Debugging von Tags
    • Simulation der aktuellen Container-Konfiguration auf der Seite durch den Tag Manager
    • automatische Überprüfung der Tag-Einbindung
  • Versionsbasierte Dokumentation
    • Versionshistorie der Container und Tags wird transparent gespeichert
    • Welches Teammitglied einen Tag erstellt hat oder Änderungen vorgenommen hat, ist in der Übersichtsdarstellung sofort ersichtlich
    • Wiederherstellung einer früheren Version ist möglich

Grenzen des Google Tag Managers

  • Die Anzahl der sofort nutzbaren Tags ist überschaubar. Die Erstellung eigener Tags setzt Grundkenntnisse in HTML voraus und je nach Komplexität auch JavaScript.
  • Besondere Anforderungen an Tags und die Einbindung von weiteren Diensten erreichen schnell die Grenzen des Marketers und erfordern weitergehende Programmierfähigkeiten.
  • Die Möglichkeiten Änderungen in den Tags selbst umzusetzen, umgeht möglicherweise Qualitätssicherungs-Prozesse der IT und bergen Fehlerpotenzial.
  • Nutzen Sie andere Tools abseits des Google-Portfolios, z.B. zur Webanalyse oder Monitoring, müssen Sie entscheiden ob es für Sie nicht zu aufwändig ist, die Tags im Google Tag Manager zu pflegen. Gerade im Bereich der Marketing-Plattformen gibt es hier Lösungen, die bereits einen integrierten Tag Manager besitzen.
  • Die Anbindung an “Nicht-Google”-Analytics-Produkte ist standardmäßig nicht gewährleistet und muss individuell programmiert werden möchte man bspw. Sitecore Analytics oder Adobe Analytics mit den gewonnen Datensätzen versorgen.
  • Eine rollenbasierte Rechtevergabe ist nicht vorhanden, um bspw. der Marketing-Abteilung das publizieren auf einer Testseite zu ermöglichen – die letztendliche Veröffentlichung aber einer übergeordneten Hierarchieebene zuzuweisen.

Fazit

Dieser erste Überblick soll nur einen ersten Eindruck von den Nutzungsmöglichkeiten des Google Tag Manager geben. Zusammenfassend macht der Tag Manager vor allem Sinn, wenn auf den eigenen Webseiten ein umfassendes Tracking eingesetzt werden soll und dabei auf Tools von Google oder Drittanbieter zurückgegriffen werden soll.
Die wesentlichen Stärken sind dabei die Benutzerfreundlichkeit, keine erforderlichen Programmierkenntnisse und die Ressourcenersparnis.

In diesem Einführungsvideo von Google können Sie sich eine Zusammenfassung der Anwendung und Funktionen des Tag Manager anschauen: Zum Video

SEO: Paginierung für Onlineshops und inhaltsreiche Seiten

Paginierung mit rel="next" und rel="prev"

Onlineshop-Betreiber kennen das Problem: Produktkategorieseiten beinhalten oftmals viele Produkte, die über mehrere Seiten verteilt dargestellt werden.

UPDATE: Google hat bekannt gegeben, dass die Auszeichnung mit rel=“prev“ und rel=“next“ nunmehr kein Indexierungssignal darstellt.

Ohne weiteres Zutun indexieren die Suchmaschinen diese Seiten separat und erkennen hier doppelten Inhalt (“duplicate content”).
Mit ein paar Handgriffen zeigen wir, wie dieses Problem vermieden werden kann.

Alles auf einer Seite: Bietet sich eine Gesamtansicht an?

Zuallererst sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie Ihren Besuchern eine “view-all”-Seite anbieten möchten, d. h. alle Produkte – oder besser: alle Elemente, die normalerweise über mehrere Seiten verteilt dargestellt werden – finden Sie dann auf einer Gesamtseite wieder.

Paginierung Gesamtseite

Vorteil: Die paginierten Seiten 1 bis n verweisen über den sogenannten canonical-Tag auf die Seite, auf der die Inhalte zusammengeführt werden. Über einen canonical-Tag teilen Sie den Suchmaschinen mit, wie diese mit (weitgehend) identischen Inhalten verschiedener Seiten umgehen soll. Durch die Angabe verweisen Sie auf eine Orginalressource bzw. URL .

Nachteil: Was bei einem mehrere Seiten langen News-Artikel, der vorzugsweise aus textlichem Inhalt besteht, charmant klingt, stößt bei der Produktkategorieseite eines Onlineshops mit hunderten Artikeln samt Produktbildern auf das Problem langer Ladezeiten. Da Latenzen ein Rankingfaktor sind, hört bei Google der Spaß bei Ladezeiten jenseits von drei Sekunden schnell auf.

Ohne Gesamtansicht: Inhalte auf mehrere Seiten verteilt

In solchen Fällen ist eine “view-all”-Page nicht sinnvoll. Hier empfiehlt es sich, alle Folgeseiten, also die Seiten 2 bis n (n=letzte Seite) als ergänzende oder weiterführende Seiten zu kennzeichnen. Sie teilen der Suchmaschine mit, dass die Seiten 1 bis n zusammengehören, also im Grunde als „Kapitel“ in das Inhaltsverzeichnis aufgenommen werden sollen.

Paginierung mit rel="next" und rel="prev"

Die Auszeichnungen erfolgen im <head> Bereich des Markup. Auf der ersten Seite teilen Sie der Suchmaschine über ein <link> Element mit, dass es weitere, ergänzende Seiten gibt:
<link rel=”next” href=”seite-2.html”>

Auf der zweiten bis vorletzten Seite (Kompontentenseiten) definieren Sie die vorige und die nachfolgende Seite:
<link rel=”prev” href=”seite-1.html”>
<link rel=”next” href=”seite-3.html”>

Auf der letzten Seite reicht der Hinweis auf die vorige Seite (eine nächste Seite gibt es ja nicht):
<link rel=”prev” href=”seite-n-1.html”>

Ergänzend soll verhindert werden, dass die Seiten 2 bis n in den Index der Suchmaschinen aufgenommen werden (die Linkkraft der Produkte hingegen soll behalten werden). Dazu bedienen Sie sich folgenden Elements:
<meta name=”robots” content=”noindex, follow”>

Bitte achten Sie darauf, dass die erste Seite ganz regulär indexiert werden darf:
<meta name=”robots” content=”index, follow”>

Zusätzlich zu rel=”prev” und rel=”next” lässt beispielsweise Zalando die Komponentenseiten (Folgeseiten) via canonical-Tag auf die kanonische URL zeigen. Das sieht dann in etwa so aus:
<link rel="canonical" href="seite-1">
Im href-Attribut sind übrigens relative und absolute Pfadangaben erlaubt.

Viele Wege führen nach Rom

Wie oftmals im Online-Marketing gibt es auch in Sachen Paginierung unterschiedliche Herangehensweisen.
So verzichten einige Online Shops auf den Einsatz von rel=”prev” und rel=”next” und verweigern den Suchmaschinen über die Meta-Robots die Indexierung der Komponentenseiten.

Welche Variante Sie auch bevorzugen: Das Hauptaugenmerk sollte darauf liegen, doppelten Inhalt zu vermeiden. Ob Sie dies nun mit einer „view all“ Seite oder über die Angaben im <head> Bereich Ihrer Seite lösen, hängt nicht zuletzt auch vom Kontext ab: Verteilen sich vorwiegend textliche Inhalte über mehrere Seiten, kann eine Gesamtseite – auch unter Usabilty-Gesichtspunkten – ideal sein. Bei bildlastigen Produktkategorieseiten sind rel="prev" und rel="next" sicherlich die bessere Wahl.

Hier sei noch angemerkt, dass nicht sicher ist, ob andere Suchmaschinen wie bpsw. Bing die Attributswerte „next“ und „prev“ in gleicher Weise interpretieren wie Google. Google selbst hat bereits im September 2011 erklärt, die Paginierung von Seiten mit rel=“next“ und rel=“prev“ zu unterstüzen.

E-Spirit Usergroup: Perfekter Auftakt im Unperfekthaus

ESUG-Gründungsveranstaltung

Unter dem Motto “Real-Life Community für FirstSpirit-Anwender” nahmen rund 40 Teilnehmer an der Auftaktveranstaltung zur Gründung der e-Spirit Usergroup – kurz ESUG – teil.
Das Unperfekthaus in Essen ist Anlaufstelle für Kreative, Co-Worker und bietet neben den Seminarräumen auch Ausstellungsflächen, eine Bühne, eine riesige Dachterrasse und mehrere “WG-Zimmer”.

Aufgrund des zahlreichen und positiven Feedbacks war der Wunsch einer Community für Anwender, Nutzer und Dienstleister schon im Vorfeld der Planungen spürbar gewesen.

Die Teilnehmer-Erwartungen reichten vom konkurrenzfreien Netzwerken, dem Austausch von Erfahrungen und Best-Practices bis hin zum konkreten Vorantreiben von speziellen Anforderungen/ Optimierungen.

Was ist also der Kerngedanke der ESUG?

Die Usergroup möchte den Anwendern, Kunden und Partnern eine unabhängige Plattform bieten, um gegenüber e-Spirit als Hersteller eine Interessenvertretung zu bilden. Durch intensiven Austausch von Wissen und Erfahrungen werden außerdem Synergien zwischen den Partnern geschaffen.

ESUG Gründungsveranstaltung

Die Gründungsveranstaltung

Die Veranstaltung begann mit einem Meet&Greet für die Dienstleister, Freiberufler, Agenturen, Modulhersteller und Kunden. So konnten die Teilnehmer direkt neue Kontakte knüpfen, bestehende auffrischen und vorab die ersten informellen Gespräche führen.

Jörn Bodemann ließ es sich als CEO der e-Spirit AG nicht nehmen, dem gesamten Projekt seine Unterstützung zuzusichern und kündigte den bevorstehenden e-Spirit Partnertag im Phantasialand Brühl an.

Michael Bartz von der USU AG veranschaulichte, wie man Herausforderungen üblicher Anwender-Szenarien durch die Vereinigung der Stärken von CMS und Portalen am Beispiel von Liferay begegnen kann.

Warum gründet man eine Usergroup?

Es gibt viele Gründe sich in einer Interessengruppe zu organiseren – die ausschlaggebendsten sind wohl die gleichen Ziele:

  • Steigerung der Kundenorientierung und -zufriedenheit.
  • Alle erhalten gemeinsam eine gewichtige Stimme gegenüber dem Hersteller.
  • Gemeinsam kann man voneinander lernen und Erfahrungen aus erster Hand austauschen.
  • Miteinander kann man die gängigen Painpoints beim Hersteller anmerken.
  • Zusammen können eigene Module, Features und Lösungen erarbeitet werden.
  • Eine Verbesserung der Entwickler- und Anwenderorientierung.

Außerdem soll über Kooperationen der Nachwuchs aktiv gefordert und gefördert werden und damit auch ein wichtiger, gemeinnütziger Beitrag geleistet werden.

Vortrag von Andreas Kämmer, comspace bei der ESUG Gründungsveranstaltung

Vereinsgründung mit (e-)Spirit

Nach der Mittagspause ging es im zweiten Teil um die Gründung des Vereins mit allen organisatorischen Facetten:

  • Welche Voraussetzungen sollen künftige Mitglieder mitbringen?
  • Wie kann sich der Verein seine Hersteller-Unabhängigkeit bewahren?
  • Was soll zukünftig Inhalt kommender Veranstaltungen sein?
  • Welche Veranstaltungsarten, wie z.B. Roundtables, Barcamps, Workhops sind seitens der Mitglieder gewünscht?
  • Wie soll der fachliche Austausch stattfinden
  • Wie werden gemeinsam erarbeitete Produkte, Projekte, Konzepte & Techniken zukünftig gehandhabt?

Die beschlossenen Details zur Usergroup, können in Kürze in der aktuellen Satzung eingesehen werden.

Der Vorstand:

Im Rahmen der ersten Gründungssitzung wurde der Verein gegen 17.05 Uhr gegründet und der Vorstand wie folgt gewählt:
1. Vorsitzender – Andreas Kämmer, comspace GmbH & Co.KG
2. Vorsitzender – Dirk Langenheim, Intentive GmbH
3. Vorsitzender – Andreas Gromadecki, Pinuts media + science GmbH

Zukunftsausblick

Als erste, kurzfristige Maßnahmen wurden beschlossen die Mitgliederwerbung und die thematische Schwerpunktsetzung für die kommenden Veranstaltungen in den Vordergrund zu stellen. Daneben wurde die erste Kooperation mit dem anstehenden e-Spirit Barcamp angeregt, die Bildung von technisch ausgerichteten Arbeitskreisen oder Kooperationen mit Hochschulen.

Die Erwartungen an kommende Veranstaltungen sind hoch. So könnten Teilnehmer Ihre eigenen Erfahrungen in Form von Usecases und Workarounds teilen, wie es hier zum Beispiel Arithnea und Publicis Pixelpark vormachen.
Wer sich nun von den Vorteilen der Usergroup angesprochen fühlt und mitmachen möchte, kann sich auf www.e-spirit-usergroup.de gleich anmelden oder auf Twitter unter dem Hashtag #esug auf dem Laufenden bleiben.