Wie SMARTe Ziele SEO-Projekte erfolgreicher machen

Fragt man den Chef eines mitelständischen Unternehmens, was er mit SEO erreichen will, wird man wohl meistens hören:

„Mehr Besucher auf der Homepage“ oder „Auf Platz eins der Google Suchergebnisse stehen“.

Mal abgesehen davon, dass diese Aussagen keine sonderlich gut definierten Ziele sind, könnten es sogar sehr ineffiziente Ziele sein.

Comspace ist unter anderem eine SEO/SEM Agentur. Durch einen Beitrag über SMARTe Ziele im allgemeinen Projektmanagement, den ich letztens für einen anderen Blog schrieb, begann ich mir Gedanken darüber zu machen, wie sich Ziele für SEO-Projekte definieren lassen.

Ein Projekt ohne vorher klar definierte und messbare Ziele ist in vielen Fällen zum Scheitern verurteilt. Denn: Wie soll man wissen, ob ein Projekt erfolgreich ist, wenn man den Erfolg gar nicht messen und erkennen kann?

Was bedeuten SMARTe Ziele?

Die Wikipedia erklärt wie Ziele nach dem SMART Prinzip sein sollen recht gut, daher hier die Kurzfassung:

S – Spezifisch und eindeutig definiert. Nicht vage und missverständlich
M – Messbar nach vorher festgelegten Größen. Mindestens eine Veränderung in Prozent
A – Akzeptiert von den Projektteilnehmern
R – Realistisch und erreichbar. Zu hohe Ziele frustrieren, zu niedrige Ziele führen zu unbefriedigenden Leistungen
T – Terminiert und festgelegt, wann welches (Teil)-Ziel erreicht sein soll.

Ein Ziel definiert also anhand von Zahlen, daten Fakten, was wir mit einem Projekt erreichen wollen. Im Falle eines SEO-Projektes könnte ein SMARTes Ziel also lauten:

  • Die Sichtbarkeit des Projekts BEISPIEL im SEOTool-Index soll im Wettbewerbs-Umfeld im nächsten halben Jahr um mindestens 15% gesteigert werden.
  • Das Ranking in den Suchergebnissen zu den Keywords X, Y und Z soll in 3 Monaten um mind. 3 Positionen durch die Maßnahmen 1, 2 und 3 verbessert werden.
  • Die Conversion-Rate im Online-Shop in der Produkt-Kategorie TEST soll in 8 Wochen durch optimierte Ad-Words Begriffe um 5% erhöht werden.

Und sonst geht ja immer noch das: 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=f0H6CUxfLF8

Doch wie legt man überhaupt SMARTe SEO-Ziele fest?

Zunächst einmal sollte man sich darüber klar werden, welche Produkte und Dienstleistungen durch entsprechende SEO-Maßnahmen gepusht werden sollen. Macht es Sinn, die „Renner“ weiter zu stärken? Oder kann die Position der „Penner“ verbessert werden?

Welche Alleinstellungsmerkmale und Produkt-Features sollen besonders hervorgehoben werden? Zum Beispiel könnte eine bestimmte Serviceleistung in der lokalen Umkreissuche stärker positioniert werden als deutschlandweit.

Wenn wir einen Überblick bekommen, womit wir es überhaupt zu tun haben, geht es an eine Keyword-Analyse. Welche nützlichen Keywords sind einfach und mit wenig Aufwand zu besetzen und welche sind hart umkämpft?

Eine Wettbewerbsanalyse bringt an den Tag, welche Seiten ein gutes Verhältnis zwischen Suchrankingergebnissen und Conversion-Rate haben. Welche Seiten ranken zwar hoch, performen aber weniger gut. Umgekehrt: Welche Seiten tauchen weiter unten im Ranking auf, schöpfen aber trotzdem eine gute Konversions-Rate ab?

Eine genaue Kunden-Analyse zeigt, woher – also über welche Links, Seiten und Keywords – Kunden kommen und welche Quellen in den Messgrößen, die für uns wichtig sind, am besten performen. Es würde uns ja wenig nützen, wenn wir mehr Besucher anziehen, diese aber nichts kaufen oder sich nicht bei unserem Vertrieb melden, um ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Stärken wir diese Quellen weiter oder öffnen wir neue?

Anhand dieser Informationen werden Maßnahmen abgeleitet, mit denen wir die einzelnen Faktoren beeinflussen können. Natürlich immer mit sinnvollen Messgrößen versehen, damit wir schnell Veränderungen feststellen und entsprechend unserer Ziele nachsteuern können.

Die Vorteile dieser festgelegten Ziele liegen auf der Hand:

  • Durch genaue Vorab-Definition werden Fehlentscheidungen vermieden
  • Im Projektverlauf kann schneller erkannt werden, welche Maßnahmen fruchten und auf welche verzichtet werden kann
  • Die eingesetzten Mittel werden effektiver genutzt und Kosten gering gehalten
  • Die Kommunikation innerhalb des Projekts ist eindeutig und verständlich für alle

5-Sterne Artikel Bewertung im Blog

Wir haben heute eine neue Funktion hier im Blog in Betrieb genommen:

Artikel können ab sofort am Ende des Artikels mit 5 Sternen bewertet werden. Ganz so, wie man es bsw. von ebay oder Amazon gewohnt ist. 1 Stern = Optimierungsbedarf bis 5 Sterne = Super Artikel, dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Der Sinn dieses Bewertungssystems?

  1. Schneller und unmittelbarer als Kommentar schreiben
  2. Anonym und ohne Begründung
  3. Einfacher als bsw. die Share-Funktion zu benutzen

Wir freuen uns natürlich auch weiterhin über rege Benutzung der Share-Funktion. Das 5-Star-Rating hat vor allem hier auf der Seite die Funktion, dass wir eine bessere Einschätzung bekommen, welche Artikel gut bei Ihnen ankommen und welche möglicherweise nicht so interessant sind.

Außerdem können wir damit in Kürze eine Top-Liste der beliebtesten Artikel generieren und Ihnen so eine bessere Übersicht über ganz besonders interessante Artikel bieten.

Studie: Welche Inhalte auf Facebook funktionieren mit hoher Viralität?

Welche Inhalte auf Facebook funktionieren mit hoher Viralität

Die Kollegen der Wiener Agentur knallgrau, mit denen ich schon in anderen Projekten zusammen arbeiten durfte, haben vier Wochen lang 100 Facebookseiten und 2324 Facebook-Postings von Consumer- und Retail-Brands darauf hin untersucht, welche Inhalte besonders gut performen.

Die meiner Meinung nach wichtigsten Erkenntnisse habe ich hier einmal zusammen gefasst:

  • Tägliches oder noch häufigeres Posten ist für die Viralität von Postings eher abträglich. Weniger ist mehr.
  • Vormittags und nach Feierabend wird die höchste Viralität erreicht
  • Sonntag hat die höchste Viralität. Die Werktage unterscheiden sich nur marginal
  • Mehr als 3 Zeilen Text erzielen wesentlich weniger Viralität
  • Bilder führen zu 69% höhrerer Viralität
  • Links und Videos in Postings wirken sich negativ auf die Viralität aus
  • Foto-Galerien funktionieren signifikant besser, werden aber selten eingesetzt
  • Facebook-Umfragen haben 139% Viralitäts-Vorteil
  • Postings, die die volle Timeline-Breite nutzen, funktionieren am besten
  • Unternehmensbezogene Inhalte und Alltagsthemen funktionieren besser als produktbezogene und HR-Themen
  • Direkte Ansprache, Aufforderungen und Fragen an die Facebook-Nutzer führen zu keinem signifikant höheren Viralitätsfaktor
  • simpel, konkret, praktisch und emotional sind die Attribute, die ein Posting viral machen

Die gesamte Studie zur Viralität von Facebook-Inhalten kann hier bei vi knallgrau herunter geladen werden

Hier die Studie zu Facebook-Inhalten zum direkten Ansehen bei slideshare:

Die wertvollsten Marken der Welt

Jährlich erstellen die Marktforschungsunternehmen Interbrand und Millward Brown Ranglisten über die die wertvollsten Marken der Welt. Durch eine Recherche zu einem ganz anderen Thema bin ich vorhin mal wieder darauf gestoßen und dabei sind mir 2 Dinge aufgefallen:

Unterschiedliche Gewichtung der Marken

Bei Millward Brown führen ganz klar die „neuen“ Tech-Unternehmen Apple und Google. Bei Interbrand wird die Rangliste von Coca Cola angeführt, dann Tech-Dino IBM und danach Microsoft. Google landet auf Platz vier – Apple sogar erst auf Platz 8.
Millward Brown führt Facebook als besten „Neueinsteiger“ auf Platz 35 – Interbrand hat Facebook nicht einmal in der Top-100 verzeichnet (vermutlich weil deren Ranking vor dem Börsengang erstellt wurde.)
Trotzdem fällt auf, dass bei Interbrand die „klassischen“ Marken scheinbar besser bewertet werden. Interessant ist auch, dass die ermittelten Marken-Werte bei Interbrand fast durchweg um 50% niedriger sind als bei Millward Brown.

Marken Ranking Interbrand Bild: Interbrand

Ausgaben für die Marken scheinen nicht einzufließen

Beim Lesen der Methodiken, die bei der Ermittlung der Werte zu Grunde gelegt werden, fiel mir allerdings noch etwas anderes auf:

Zwar fließen Betriebsergebnisse und Gewinne, die durch die Marke erwirtschaftet wurden, in die Berechnungen ein, was aber komplett fehlt, sind die Marketingausgaben, die zum Aufbau einer Marke aufgewendet wurden.

Dabei macht neben qualitativ und quantitativ gemessener Wahrnehmung einer Marke beim Kunden doch v.a. den Wert einer Marke aus, wieviel ich in die Marke an PR- und Werbe-Ausgaben investiert habe.

Millward Brown Ranking – BrandZ Top100 Bild: Millward Brown

Und wie schneiden die deutschen Marken ab?

Auch hier könnten die Bilder wieder nicht unterschiedlicher sein:

Interbrand:

12. Mercedes-Benz
15. BMW
24. SAP
46. SIEMENS
47. Volkswagen
59. AUDI
60. adidas
67. Allianz
72. Porsche
87. NIVEA

Millward Brown:

19. Deutsche Telekom
23. SAP
30. BMW
50. Mercedes-Benz
66. Porsche
70. SIEMENS
94. ALDI

Ein gewisses Gefühl dafür, welche Marken besonders gut performen vermitteln beide Rankings, auch wenn nicht klar heraus zu finden ist, auf welcher Basis manche Ergebnisse zu Stande kommen.

Hier geht es direkt zur Top100 Liste von Interbrand (mit interessanten Analysen und Interviews)

Das BrandZ Top100 Dokument von MillwardBrown finden Sie hier zum Download und hier die Seite zur Studie

IKEAs Katalog-Konzept der Zukunft weitergesponnen: Mit Augmented Reality geht mehr.

Vor 2 Wochen hat IKEA seinen 2013er Katalog vorgestellt, der mit Augmented Reality Elementen arbeitet. Per Smartphone- und Tablet-App bekommt der Betrachter eine erweiterte Ansicht der Katalog-Bilder:

Wird der Bildschirm über die auf den Katalogfotos abgebildeten Möbel gehalten, sieht der Nutzer im Display eine Abbildung der Möbel mit geöffneten Türen und was sich in den Schränken, Regalen und Schubladen befindet.

Dieses Video zeigt, was der neue Katalog kann:

http://youtu.be/QQ8HNXtl7jQ

Mit Augmentend Reality muss doch noch mehr gehen

Als erste Brücke zwischen Print- und Web-Welt ist das Konzept prima. Allerdings fehlt noch ein wenig der echte Nutzen für den Anwender. Die zusätzlichen Bildergalerien sind schon recht praktisch – der physische Platz für Fotos ist in einem Papier-Katalog schließlich begrenzt. Aber bringt es dem Kunden tatsächlichen Mehrwert, den Schauwerbegestaltern beim Schweden-Tischler in die Schränke zu schauen?

Der erste Gedanke aus Kundensicht, der mir kam, als ich über die Aktion las war:

„Hej liebe IKEA Designer! Baut doch bitte mal eine Augmented Reality App, mit der ich mein Wohnzimmer filme und dann verschiedene Möbel aus dem IKEA Portfolio als 3D-Modelle aufstellen und ausprobieren kann.“

Und um jetzt mal richtig tief in die Science-Fiction-Glaskugel zu schauen:

IKEA Aufbau-Anleitung mit Augmented Reality:

Wir kennen es alle. In jedem Haushalt gibt es diejenigen, die die Möbel aufbauen und diejenigen, die daneben stehen und schlaue Kommentare geben. Da ich mich durchaus auch mit letzterer Gruppe identifizieren kann, wäre doch folgendes hilfreich:

Ich halte die Smartphone-Kamera auf den Möbelbausatz. Die AR-App blendet mir mit einem schicken grünen 3D-Modell das Teil ein, das als erstes verbaut werden muss. Sobald die Kamera erkennt, dass der Aufbauende die richtigen Bauteile in der Hand hat, wird das nächste auf dem Fußboden liegende Teil im Handy-Display markiert. Daraufhin erscheint eine 3D-Animation, wie die richtig ausgewählten Bauteile miteinander verwendet werden müssen. So haben auch Menschen mit zwei linken Händen endlich eine Verwendung beim IKEA-Aufbau. Und wenn es nur das Halten der Aufbauanleitung ist.

Stellen Sie sich das Ganze in etwa vor wie die Verfilmung von Terminator V: Abrechnung mit Billy und Expedit. 😉

Fakt ist: Augmented Reality – also eine bildliche Verknüpfung von Informationen mit dem natürlichen Blick auf eine Situation wird immer interessanter. Dank maschinenlesbarer Informationen, die bereits in CMS-Systemen vorliegen und mit entsprechenden Meta-Daten verknüpft sind, können bereits Lösungen ermöglicht werden, die bsw. ausgewählten Content nach GPS-Position anzeigen können.

Google hat sich im Juni als einer der Innovationstreiber auf dem Gebiet der Augmented Reality gezeigt. Nicht nur mit Software-Lösungen sondern mit einer speziellen Hardware: Google Glass. Vereinfacht gesagt, eine Brille, die über eine eingebaute Kamera das Bild vor mir aufzeichnet und zusätzliche Informationen einblendet. Ich bin gespannt, wann in Deutschland wieder erste Datenschutzdiskussionen losgehen, wenn sich Menschen dagegen wehren, von anderen per Brille aufgenommen zu werden 😉
Trotz dieses hausgemachten Konfliktpotenzials eine spannende Technik, die hier von Google CTO Sergey Brin auf der I/O Konferenz persönlich vorgestellt wurde:

Eine etwas düstere Vision von Augmented Reality in Kontaktlinsen integriert zeigt der israelische Kurzfilm SIGHT:

Sight from Sight Systems on Vimeo.

/via WIRED, Gizmodo, Engadget und t3n

Wikipedia Design gefällt nicht? Lasst uns einfach mal ein Neues machen!

Das dachte sich auch die Agentur NEW! aus Litauen und hat wirklich eine wahnsinnig schicke Optik für Wikipedia gezaubert. Wie Spreeblick schon sagt wirkt das ganze so durchdacht und überzeugend, dass man inständig hofft, die Wikimedia-Foundation würde direkt den Auftrag unterschreiben.

Und sonst hoffe ich, NEW! lässt sich dazu hinreißen, das hinreißende Design als MediaWiki-Theme zu veröffentlichen 🙂

Zunächst wurde die Wikipedia Startseite ordentlich aufgeräumt und deutlich klarer gestaltet. Die zahlreichen Sprach-Versionen der Wikipedia wanderten an den oberen Rand der Seite. Die genaue Funktionalität ist sehr raffiniert – bitte bei wikipediaredefined genau ansehen 😉

So könnte die Wikipedia Startseite auch aussehen – Bild: NEW!

Die Artikelansicht ist deutlich übersichtlicher und ansprechender, oder?

NEW! Interpretation der Wikipedia Artikel Ansicht

Ganz besonders hat es mir diese Explorer-Ansicht angetan, in der Artikel über ihre Verlinkungen in einer nie endenen Wolke miteinander dargestellt werden.

NEW! Explore-Funktion der Wikipedia

Ich mag diese unbeschwerte Art, einfach mal zu machen und dabei wohl die eine der wichtigsten Webseiten – auf jeden Fall aber die verbesserungswürdigste unter den wichtigsten – raus zu picken und dann gleich so ein Statement abzuliefern. Chapeau!

Interessant wäre jetzt Ihre Antwort auf die Frage, die NEW! auf wikipediarefined stellt:

Hallo Welt.

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten die magische Kraft, eine beliebige Website im WWW so zu verändern, wie Sie es für richtig halten.
Sie besser zu machen, besser funktionieren zu lassen, mehr Nutzen einzubauen, hübscher, dem Auge schmeichelnder oder verstörender zu machen.

Welche Webseite wäre das?

// UPDATE

Weitere „unbestellte Designvorschläge“ für die Wikipedia gibt es in dieser Sammlung zu sehen. Danke Tim Bartels für den Link

Der Podcast mit Gunter Dueck

Es gibt so Sachen, da packe ich mir an den Kopf und denke: „Verdammt, warum bist Du nicht selbst auf die Idee gekommen?“

Der Podcast Die Welt fragt, Gunter Dueck antwortet ist so eine davon.

Gunter Dueck ist das, was ich als moderner Weiser oder Gelehrter beschreiben würde. Ein bisschen Jedi auch. Klingt verschroben, ich weiß. Aber wenn man sich etwas näher mit dem beschäftigt, was Herr Dueck so macht (und zuletzt als Chef-Erfinder und CTO bei IBM Deutschland machte), wird man meine Aussage schnell einordnen können 😉

Professionelle Intelligenz, Der Mensch in artgerechter Haltung, Werden Computer irgendwann denken, die Zukunft unseres Bildungssystems und vieles mehr sind die Themen, mit denen Dueck sich beschäftigt. Den besten Überblick gibt seine Homepage Omnisophie.com

Sein Vortrag bei der Re:Publica 2010 war der Knaller der Konferenz und brachte einen weiteren Schwung Bekanntheit über die Welt der Ingenieure und Führungskräfte hinaus. Die (zunächst inoffizielle) Gunter Dueck Facebook-Page, die ich im Anschluss anlegte, gehört zum rekordverdächtigsten, was ich im Feld der schnellen, echten Fangewinnung bisher so gesehen habe 🙂

Anyway.

Radiomann Robert Kindermann hat Herrn Dueck angesprochen und vorgeschlagen, einen Podcast zu machen. Vorher werden Fragen eingesammelt und dann in einem lockeren 1-Stunden Plausch via Skype besprochen. Aufnahme hochgeladen. Fertig ist ein exzellenter Audiopodcast mit den Kapiteln:

  • Machen Sie doch einfach mal!
  • Wurde Herr Dueck von den Re:Publica-Hipstern verstanden?
  • Vermisst Herr Dueck seinen alten Arbeitgeber?
  • Werden Computer in Zukunft denken und fühlen?
  • Ist es wichtig, was man in der Schule lernt?
  • Fakt oder Fake – was gilt eine Identität im Netz?
  • Die Lebensverunsicherung – wieso ist das so?
  • Wird Herr Dueck ausreichend ernst genommen?
  • Wer braucht schon Beweise?
  • Auf was kann Herr Dueck verzichten?
  • Dueck’s Leben: Die große Idee
  • Herr Dueck hat noch eine Idee

Hier reinhören:

Auch als Youtube Video anzuschauen

oder als MP3 runterladen.

Ein Must-Hear für Technik- und Mensch-interessierte. Bin hochgespannt auf die nächste Folge.

Wie man einen Sitecore Server Side Redirect durchführt

Mir ist kürzlich bei einem Projekt eine Situation untergekommen, in der ich bestimmte URLs an einen anderen Sitecore-Ort umleiten musste.

Ich wusste, dass ich die URL beibehalten wollte, wie sie war, aber ich brauchte sie, um anderen Sitecore Content zu liefern. Ich wollte auch keinen Client Side Redirect vornehmen, also habe ich ein wenig im Netz gestöbert und fand die Lösung: Die Erstellung eines Server Side Redirect.

Um dies mit Sitecore zu machen, muss man den HttpRequestBegin Pipeline Prozessor modifizieren. Der Prozessor, den man überschreiben muss lautet: Sitecore.Pipelines.HttpRequest.ExecuteRequest.

<processor type=“Sitecore.Pipelines.HttpRequest.ExecuteRequest, Sitecore.Kernel“/>

Bei dieser Methode muss man überprüfen, ob die Konfiguration des UseServerSideRedirect auf “true” eingestellt ist. Man kann diese Einstellung in der Konfigurationsdatei treffen. Sehen Sie sich in der Konfigurationsdatei den „RequestErrors.UseServerSideRedirect“-Wert an; Standardmäßig ist dieser auf “false” eingestellt. Ändern Sie den Wert auf “true”.

Als nächstes muss man sicherstellen, dass der Code die original URL abruft. Momentan ruft diese Methode die 404-Seite ab. Unter der Verwendung der original URL fährt man dann damit fort zu überprüfen, ob es auch die URL ist, die man umwandeln will oder ob es sich nur um eine normale 404 handelt.

Das Entscheidende findet in der GetItemFromUrl-Methode statt. Diese analysieren wir nun einmal:

Diese Methode erhält eine URL. Wenn man bestimmte Teile daraus entnimmt und ersetzt, kann man sie in den Sitecore-Pfad umwandeln und somit zu dem Item machen, das wir tatsächlich benötigen (oder man kann es auch standardmäßig durch ein Item ersetzen, was normalerweise bei einem 404-Item der Fall ist).

Wenn man dann den echten Sitecore-Pfad in das Item eingesetzt hat, muss man nur noch auf die Datenbank zugreifen und sie abrufen.

Bei der PerformRedirect-Methode ersetzt man nun den aktuellen HTTPContext mit dem Kontext, den wir gerade abgerufen haben.

Das ist der ganze Trick. Haben Sie schon einen Server Side Redirect auf Ihrer Sitecore Site ausprobiert? Berichten Sie darüber im unten stehenden Kommentarbereich.

Quellen:

Der Original-Blogeintrag stammt von unserem Partner Oshyn. Zu finden unter http://oshyn.com/_blog/Web_Content_Management/post/How_to_do_a_Sitecore_Server_Side_Redirect/

Einige der Informationen aus diesem Post stammen aus dem Victor Feinman Blog (http://www.victorfeinman.com/).

Wir möchten an dieser Stelle bei Diego Rebosio CEO at Oshyn für die Bereitstellung des Contents bedanken.