Wie in jedem Jahr stehen auch für das Jahr 2013 interessante Online Marketing Konferenzen an. Im vergangenen Jahr hatten wir bereits im Vorfeld über die SEO-Campixx im Berliner Hotel am Müggelsee berichtet und anschließend einen entsprechenden Recap über die besuchten SEO Workshops verfasst.
In diesem Jahr lohnt es sich, zwei neue Konferenzen hervorzuheben.
M3 Campixx
Mit der M3 Campixx, also quasi der Schwester der SEO-Campixx, hat das Team der SEO Agentur Sumago von Marco Janck eine weitere Konferenz ins Leben gerufen. Im Gegensatz zur SEO Campixx werden weitere Felder des Marketings (z.B. Neuromarketing, Web 3.0) abgedeckt, um einen Blick über den Tellerrand zu wagen.
Der Veranstaltungsort ist wie gewohnt das Hotel Müggelsee in Berlin, das sich nicht nur aus Sicht der Veranstalter, sondern auch aus Sicht der Teilnehmer bewährt hat. Die M3 Campixx findet vom 15. bis 16 Juni statt – gerechnet wird laut www.m3-campixx.de mit rund 250 Teilnehmern.
SEOCruise – Meer Marketing
Einen sehr interessanten und ungewohnten Veranstaltungsort hat sich das Team rund um Maximilian Euler einfallen lassen. Bei der SEO Konferenz wird SEO international, denn es geht auf einem Kreuzfahrtschiff von Kiel nach Oslo und zurück. Stattfinden wird die SEOCruise vom 13. bis 15. Mai 2013.
Die Teilnehmer dürfen sich auf eine Reihe von namhaften Sprecher/innen, wie z.B. Karl Kratz (karlkratz.de), Johannes Beus (Sistrix.de) und Astrid Jacobi (Staats Consult), freuen.
Weitere Informationen zu dieser Konferenz und den angebotenen SEO Seminaren und Marketing Workshops gibt es auf: www.seocruise.de
Konferenzen im Jahr 2013
Auf dem SEO Blog (www.seo-book.de) der CONTENTmanufaktur GmbH von Eric Kubitz kann die komplette Liste der anstehenden Konferenzen für 2013 eingesehen werden.
Das Jahr ist gerade 3 Tage jung, der Maya-Kalender hat sich nicht ansatzweise so drastisch ausgewirkt wie angenommen – da gibt es schon eine exzellente Sammlung der wichtigsten Konferenzen, Barcamps und Events, die die Online Welt bewegen und unseren Termin-Kalender füllen werden:
In Content Management Systemen arbeiten wir mit Inhalten oder auch Assets. Einzelne Medien-Bestandteile wie Texte, Bilder, Videos, Produktdaten und so weiter, aus denen durch den Redakteur im CMS eine Webseite zusammen gestellt wird.
In der guten, alten Internet-Zeit gab es ja noch so etwas wie den „Webmaster“. Mir kommt als Metapher da immer der digitale Lagerist vors innere Auge, der nach Anfragen von Mitarbeitern aus Word-Dokumenten HTML-Seiten gemacht hat, Bilder auf FTPs hochlud oder Caching-Prozesse anstieß, durch die eine Webseite online geschaltet oder aktualisiert wurde.
Mittlerweile können diese Aufgaben bereits die einfachsten Systeme automatisch übernehmen und moderne CMS-Lösungen wie Sitecore und FirstSpirit warten mit Workflows und Features auf, die die Arbeit von Redakteuren und Content-Managern deutlich einfacher machen.
Die Warenlager Roboter von Kiva Systems bei Amazon in Aktion (c) KIVA-Systems
Hochspannend finde ich dann Beispiele aus dem echten Leben mit anfassbaren Dingen, bei denen ganz ähnliche Prozesse und Techniken zum Einsatz kommen, wie ich schon im November von der Logistik-Lösung 2020 von Hettich berichtete.
Vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, mir die Lagerhaltung des Gütersloher Unternehmens Westaflex einmal anzusehen. Hier werden Produkte, Werkstoffe, Regale und sogar Rollwagen und deren Abstellplätze in den Werkshallen mit Barcodes versehen und jeder Mitarbeiter scannt zunächst den Artikel den er entnimmt, dann den Code der Kiste oder des Wagens wo er ihn ablegt und dann die Position des Wagens in der Halle. So weiß das Logistik-System immer wann sich welche „Assets“ wo im Unternehmen befinden.
Diese Übertragung von Prozessen für virtuelle Güter im Unternehmen auf anfassbare war seinerzeit für mich schon sehr beeindruckend.
Wo bei Westfaflex noch menschliche Muskelkraft die Rohstoffe und Produkte bewegt, geht die Logistik-Lösung das Unternehmens Kiva Systems, das Anfang des Jahres für 775 Mio. US-Dollar von Amazon gekauft wurde, noch einen Riesenschritt weiter:
Hier kommen die Waren zum Lageristen.
Roboter fahren nicht nur einzelne Artikel durch die Lagerhallen, sondern gleich ganze Regale. Laserpointer zeigen den Mitarbeitern welche Artikel aus dem mobilen Regal genommen werden sollen und in welche Kartons, die zum Kunden gehen sie gehören.
Schauen Sie sich das Video einmal an – das muss man in der Tat gesehen haben um es zu glauben. Ich kenne aus der Schulferienzeit ja durchaus noch die Arbeit auf einem Lager, wenn Staplerfahrer Hochregale befüllen, man selbst mit dem Hubwagen Paletten zur Arbeitsstation fährt und in Rollwagen Bestellungen kommissioniert. In diesen Zeiten habe ich einige Regalkilometer am Tag zurückgelegt.
Beim Versand-Karton schließt sich mein gedanklicher Kreis wieder Richtung CMS, wenn ich den Karton, der die einzelnen Produkte enthält mit einem Design-Template vergleiche, das die Webseiten-Inhalte anzeigt:
Größe und Form des Versandkartons wird nach den Maßen in den Artikeldaten passend ausgewählt um möglichst platz- und damit portosparend zu packen.
Ein modernes CMS kann bsw. anhand der Textmenge die der Redakteur eingegeben hat, kombiniert mit den Bildern aus dem Media Asset Management und den Produktdaten aus dem SAP besonders passende Template für die zu erstellende Seite vorschlagen. Stellen wir uns dann noch vor, dass das System auch noch Bilder passend zum Ausgabegerät skaliert, dabei aktuelle UX-Richtlinien berücksichtigt und automatisch referenzierbare Links vorschlägt, höre ich zwar ein bisschen Zukunftsmusik im Hintergrund spielen, sehe aber das Leben des Content Managers auch gleich ein wenig leichter werden.
Mindestens so leicht wie das des robotergestützten Lageristen bei Amazon 🙂
Am 29.11.12 war es in Hamburg soweit: Die erste reine Google Analytics Konferenz (Analytics Summit) wurde gestartet. Als Location wurde für die von Timo Aden organisierte Konferenz mit ca. 250 Teilnehmern das alte Hauptzollamt in der Hamburger Speicherstadt genutzt.
Nach ca. 50 Min. Verspätung, bedingt durch einen Stau in der Garderobe, ging die Konferenz nach einer kurzen Ansprache von Timo Aden dann los.
ROI-Optimierung im Internet. Früher, heute und morgen
Moritz Habermann (Senior Key Account Manager bei Google Germany)
Moritz Habermann Google Analytics
Moritz Habermann legte los mit der Geschichte der Webanalyse und der Entwicklung von Google Analytics. Dass es Google Analytics erst seit 7 Jahren gibt, war mir auch noch nicht so bewusst. Gefühlt bin ich von 10 Jahren ausgegangen. Auch auf die Entwicklung für das nächste Jahr wurde eingegangen. 2013 steht im Zeichen von Universal Analytics. Weiterhin wurden noch auf Themen wie das Attribution Modeling Tool und die 90/10 Regel eingegangen.
Zum Schluss gab‘s noch die Aussage, dass die jetzige Definition zu Web Analytics (ein Analyst analysiert Daten über Besuche zu einer Webseite) zugunsten der zukünftigen Marketing Analytics Definition (ein Unternehmen trifft Entscheidungen basierend auf dem Kundenverhalten) weichen sollte.
Case (ProSiebenSat.1): Web Analyse und Datenmanagement auf Portalen
Jürgen Popp (Director Business Intelligence bei der ProSiebenSat.1 Digital GmbH)
Jürgen Popp – Web Analyse und Datenmanagement auf Portalen
Ein interessanter Einblick in die ProSiebenSat.1 Digital GmbH wurde uns von Jürgen Popp gewährt. Zum Beispiel wird Myvideo als eigener Sender gesehen wie ProSieben, SAT1 oder Kabel1 auch. Zusammen mit den Fernsehsendern und den Portalen (sevenload, zatoo) gehört ProSiebenSat.1 Digital zu den Top Vermarktern im Bereich von Bewegtbild-Inhalten im Internet.
Um die Heterogenität bei den Webbesuchern in der Analyse herauszunehmen wird bei ProSiebenSat.1 Digital mit dem Einsatz von erweiterten Segmenten gearbeitet.
Content Experiments (Testing)
Christian Böhme (Geschäftsführer bei e-wolff)
Christian Böhme – Content Experiments
Bei diesem Vortrag ging es darum wie User erneut auf die Webseite zu bekommen sind, welche Testing Möglichkeiten und Prozesse es gibt um dieses zu erreichen. Ein Weg um die User zum Bestellen oder Reservierung zu bringen, wäre die Verknappung von Produkten oder Dienstleistungen. Wenn auf einer Reiseseite steht, dass nur noch 5 Plätze frei sind, diese Seite gerade von 14 weiteren Personen angesehen wird und die letzte Reservierung vor 4 min. in Saudi-Arabien getätigt wurde kann das zu einem schnelleren Abschluss führen. Mit einem A/B Test könnte dann die Wirksamkeit der Maßnahme überprüft werden. Wichtig ist bei allen Testings dass diese über einen längeren Zeitraum laufen und nicht zu früh abgebrochen werden.
Case (Zalando-Lounge): Google Analytics und Ecommerce
Martin Rost (Mitgründer und CMO von Zalando Lounge)
Martin Rost – Zalando Lounge
Martin Rost erzählte in seinem Vortrag dass nach der responsive Webdesign Umsetzung der Seite die Nutzer in den verschiedenen responsive Stufen getrackt wurden.
Ziel war es herauszufinden, wie die User in den einzelnen Stufen agieren. Um Affiliates auf Domain Dropping zu überprüfen, nutzt Zalando Lounge die Daten aus dem Kampagnentracking.
Future Trends
Nick Sohnemann (Global Innovation Advisor bei TrendONE)
Nick Sohnemann – Future Trends
Weiter ging‘s nach dem Lunch mit Nick Sohnemann und dem Thema Future Trends. Der Vortrag war sehr energiegeladen und kurzweilig. Es ging weniger um Webanalyse, sondern vielmehr um die technische Entwicklung in der Zukunft und wie sich diese auf uns auswirkt z.B. biegsame Bildschirme, Google Glasses, selbstfahrende Autos, Gesichtserkennung, Echtzeit Übersetzung von Texten auf Schildern und Plakate, Gamification, etc.
Social Media Tracking
Tim Sebastian (Web Analyse und Conversion Optimierung beiTrakken Web Services)
Tim Sebastian – Social Media Tracking
Vor dem Vortrag war mir gar nicht bewusst, wie schwierig es ist, Daten von Facebook Apps zu tracken. Tim Sebastian hat einige Lösungswege aufgezeigt, um die Zugriffe auf Facebook Apps zu tracken.
Interessant fand ich, dass Foren zu den am längsten bestehenden Social Mediakanälen zählen und auch getrackt werden sollten. Auch hierzu wurde eine mögliche Lösung geliefert.
SEO mit Google Analytics
David Richter (Consultant bei der takevalue Consulting GmbH)
David Richter – SEO mit Google Analytics
Um SEO Prozesse und die Nutzung von Webanalyse zur Kontrolle und Überprüfung der Prozesse ging es bei dem Vortrag von David Richter. Dabei ist er auf einzelne Punkte wie Zieldefinition, IT-SEO, Informationsarchitektur, Contentoptimierung, Internet Popularity und Controlling eingegangen. Interessant fand ich die Möglichkeit, über Google Analytics Trendthemen zu identifizieren. War ein guter Vortrag, um sein Wissen aufzufrischen und einige neue Anreize mitzunehmen.
Universal Analytics
Nick Mihailovski (Engineer im Google Analytics Team)
Nick Mihailovski – Universal-Analytics
Einen schönen Einblick zu Universal Analytics gab es zum Abschluss von Nick Mihailovski. Es wird demnächst einen neuen Google Analytics Code geben, mit dem dann die User mit einer User-ID geräteübergreifend erkannt und getrackt werden können/sollen – egal ob PC, Tablet, TV oder Smartphone. In die Analyse soll mehr und mehr der Offline-Bereich mit einbezogen werden. Wird sicherlich interessant, wie die Datenschützer in Deutschland darauf reagieren werden.
Fazit
Die Analytics Summit 2012 war eine interessante und gelungene Konferenz. Wie bei den meisten Konferenzen konnten viele bekannte Punkte wieder aufgefrischt und einige neue mitgenommen werden. Außer dem verspäteten Start und den zu tief hängenden Leinwänden (in den hinteren Sitzreihen konnte nicht immer alles gesehen werden) gibt’s nicht zu beanstanden. Vielen Dank an Timo Aden für den ersten Analytics Summit in Deutschland.
Gleich zwei Video-Perspektiven auf den Onlinestammtisch OWL 5.0 aus der Schueco Arena können wir dieses Mal bieten. Zuerst mal eine kurze Zusammenfassung mit Statements und Impressionen, in der auch unser Geschäftsführer Andreas Kämmer zu Wort kommt:
Für alle, die nicht vor Ort sein konnten, hier noch einmal der Vortrag, in dem Dr. Gunnar Bender, Director Policy Facebook Deutschland, einen Überblick über Facebook Deutschland gibt, wie das Unternehmen arbeitet, welche Ziele es verfolgt und welche Möglichkeiten kleine und mittelständische Unternehmen haben, Facebook für den Geschäftserfolg einzusetzen (einen ausführlichen Artikel mit 5 Facebook Tipps für den Mittelstand finden Sie dazu auch bei uns im Blog):
http://youtu.be/7cYuApVCGTk
http://youtu.be/7mD_QJbeGis
Im 2. Teil der Aufzeichnung gab es kleine Probleme mit der Technik, daher ist zum Schluss nach 2 kurzen Aussetzern nur noch Ton zu hören und die entsprechenden Folien zu sehen. Der Inhalt wird dennoch wunderbar transportiert.
Im Moment liest und hört man sehr viel über das Leistungschutzrecht. Die Verlage wollen es und viele andere lehnen es ab. D64, ein unabhängiger Verein, der die Wahrnehmung und Bedeutung digitaler Themen in Gesellschaft und Politik stärken will, hat hierzu ein schönes Video erstellt, das sehr verständlich die Thematik erklärt.
Dazu erklärt Nico Lumma, Co-Vorsitzender von D64: “Das geplante Leistungsschutzrecht für Presseverlage ist purer Unsinn. Es wird den Verlagen keine neuen Einnahmequellen bescheren, weil die Verlinkungen zu Verlagsangeboten zurückgehen werden. Alle wissen das, aber am Leistungsschutzrecht wollen die Verleger einmal mehr demonstrieren, dass sie eine Meinungsmacht in Deutschland haben.” (Quelle: http://d-64.org/leistungsschutzrecht-ist-unsinn/)
Die Verlage argumentieren dagegen und weisen darauf hin, dass ein Leistungsschutzrecht erforderlich ist.
„Verlage können bislang nur aus abgeleiteten Rechten der Urheber gegen Rechtsverletzungen im Internet vorgehen. Da Verlage zum Teil mehrere tausend Journalisten, Fotografen, Grafiker etc. mit oft sehr unterschiedlichen Verträgen beschäftigen, erweist sich die Rechtsverfolgung mit abgeleiteten Rechten, insbesondere bei systematischer Ausnutzung der Presseinhalte durch Dritte, als unrealisierbar.“ (Quelle: http://www.bdzv.de/recht-und-politik/leistungsschutzrecht-verlage/leistungsschutzrecht-fakten/)
Wir beobachten weiter die Diskussion um das Thema und informieren aktuell auf Twitter und unserem Blog.
Zum e-Spirit Partnertag in diesem Jahr sind wir am Vortag relativ früh per Flieger angereist. Bastian als Projektleiter, Michael als Leiter Entwicklung und ich als Partner aus der Geschäftsführung sind als schlagkräftiges Team vor Ort in München „aufgeschlagen“.
Schockiert über die Hotelpreise (Faktor 2,5 x Normalpreis, Messe Electronica) haben wir uns in der Hotellobby gefreut, dass wenigstens der comspace Cocktail als „Cocktail der Woche“ sympathisch und preiswert daher kam. Ausgestattet mit WLAN und Getränken haben wir bis zum Abend normales Tagesgeschäft abgewickelt.
Gegen sieben Uhr abends ging’s dann Richtung Leopoldstraße in ein Hofbräuhaus, um die lokale Gastronomie zu würdigen. Bei einigen „Hellen“ ist dann viel über Kunden, Strukturen und Prozesse diskutiert worden. Wir als GF haben von unseren Kollegen noch einiges an Hausaufgaben bekommen. Gut gelaunt ging es dann einigermaßen zeitig ins Hotel zurück.
Tag 1: Keynote und Überblick über FirstSpirit-Erweiterungen
Am nächsten Morgen fuhr uns ein skurriler Taxifahrer zum e-Spirit Partnerevent. Ca. 70 Partner und das zwanzig Personen starke e-Spirit Team begrüßten uns freundlich vor Ort im Leonardo Royal Hotel in München. Der erste Tag war mit Themen bepackt, die eine positive Entwicklung von e-Spirit darstellten und gleichzeitig Chancen für die Partner aufzeigen. Die Keynote wurde, wie es zu erwarten war, von CEO Jörn Bodemann gehalten, der einen sehr schönen Überblick über die kommenden zwei Tage und die zu erwartenden Erweiterungen rund um FirstSpirit gab. Angerissen wurde in diesem Zusammenhang das FirstSpirit-Ökosystem, über welches Andreas Knoor und Markus Hirsch wenige Stunden später noch detaillierter berichten sollten. Schön illustriert waren die drei Säulen von FirstSpirit, welche die Schlagrichtung in den jeweiligen Entwicklungszyklen angeben sollen.
User Experience
Editor Experience
Developer Experience
Während die Säule 1 die Besucher der Website glücklich stellen soll, wird mit Säule 2 der Fokus auf die Zufriedenheit der Redakteure gelegt. Dies ist auch in den vorgestellten Verbesserungen der Version 5 von FirstSpirit nicht zu übersehen (weitere Informationen findet der geneigte Leser auf den Seiten von e-Spirit). Die 3. Säule wird speziell für unsere EntwicklerInnen spannend, denn hier wird der Fokus (ab Version 5.1, die in 2014 zu erwarten sein sollte) auf die Zusammenarbeit der EntwicklerInnenteams gelegt. In Aussicht gestellt wurden hier Google+ Streams und Hangouts. Wenn man dem begeisterten Gesichtsausdruck von Jörn Bodemann während der Keynote etwas ablesen kann, dann dass alle Partner von e-Spirit sich auf die weiteren Entwicklungen freuen können…
Ergebnisse der Partnerbefragung
Weiter ging´s mit den Ergebnissen einer Partnerbefragung. Grundsätzlich, so der Tenor der Ergebnisse, sind die Partner mit e-Spirit, dem Produkt FirstSpirit und dem Professional Service durch die Bank sehr zufrieden. Alles andere hätte uns bei comspace auch sehr überrascht, denn die Zusammenarbeit klappt ausgesprochen reibungslos, schnell, professionell und zuverlässig. Was will man mehr? Markus Hirsch stellte nochmal heraus, dass man sich über das Ergebnis sehr freue und auch beruhigt sei, man sich darauf aber nicht ausruhe und den hohen Anspruch an sich selbst weiter vorantreibe. Wir sind sicher, dass die nächste Befragung dies auch wieder unterstreichen wird.
Was macht die FirstSpirit Version 5 besonders?
Markus Fehr aus München leitete mit einigen warmen Worten zum Stromausfall in München am Morgen des Partnertages seinen Vortrag zu den Highlights der FirstSpirit Version 5 ein. Es wäre sicherlich eine tagesfüllende Aufgabe, alle Highlights, neuen Funktionen und Verbesserungen an dieser Stelle aufzulisten, im Vortrag selbst haben wir uns aber die folgenden Notizen gemacht:
WebEdit
WebEdit wurde komplett erneuert (wir erinnern uns an Säule 2…)
Darstellung der Suchergebnisse (wurden ‚Schnipsel‘ genannt) sind customizable
alles in einem Fenster, keine PopUps mehr
Verbesserter, beschleunigter Freigabe Prozess durch Anzeige von Änderungen auf einer Seite
Projekthistorie im WebEdit
Integrierter Wizard z.B. zum Seiten anlegen
Java Client
deutlich verbesserte Suche
auch hier wieder suchzentriertes Arbeiten
Typeahead Suche
facettierte Suche
wie im WebEdit sind die Schnipsel anpassbar
„Search by example“
Massenupload von Assets in den MediaStore
hier gibt es Hooks, die z.B. einen vorherigen Virenscan ermöglichen o.ä.
Übernahme von Metadaten
Anpassung der Templates gemäß der Medientypen (z.B. hat ein Bild andere Anforderungen an die Eingabekomponenten als ein PDF File).
Deutlich verbessertes URL handling (das wird unsere Online Marketing Beratung freuen)
Updates können künftig über das Servermonitoring von FirstSpirit per Knopfdruck eingespielt werden
An dieser Stelle brechen wir einfach einmal ab. Es gäbe noch vieles mehr zu schreiben, das kann man aber deutlich besser in einem Gespräch vermitteln. Tenor hier: Unglaublich viel Neues, insbesondere für den/die RedakteurIn.
FirstSpirit Marketplace
Als FirstSpirit Ökosystem wurde der neue Marketplace angekündigt. Dies haben wir schon bei anderen kommerziellen Softwarelösungen gesehen und es wird die Art der Partnerschaft mit den Herstellern aus unserer Sicht verändern. Während es Module von Partnerunternehmen von e-Spirit nach einem umfangreichen Zertifizierungsprozess auf die offizielle e-Spirit Preisliste schaffen können, bleiben die, nicht selten, umfangreichen Projektlösungen ungenutzt. Gründe dafür sind nicht selten, dass der bestehende Bedarf nicht gesehen oder der Zertifizierungsaufwand als zu hoch eingeschätzt wird. An dieser Stelle setzt das FirstSpirit Ökosystem ein. Zu sehen gab es leider vom Marketplace noch nichts…
Weitere spannende Tracks für Techniker und Salesmen
Ab mittags wurden dann die Teilnehmer in einen technischen Track und einen „MKT/Sales“ Track aufgeteilt. Das Partnermodell wird umgestellt und soll uns Partner stärker fördern und fordern. Wir als comspace hatten einen Vortrag zum Thema Joint Selling mit e-Spirit, der die Partnerlandschaft polarisierte. Von einigen Partnern gab es gutes Feedback. Nachmittags waren Marketing Automation mit eloqua und Hybrid Apps weitere Themen. Den Abschluss bildete ein Vortrag zum Thema „Kundenzentrierte Kommunikation“ mit dem Fazit, dass Projekte für unsere Kunden und uns als Systemintegratoren nicht einfacher werden.
Die Stimmung in der Partnerlandschaft war angenehm und die Partner waren augenscheinlich in der Masse zufrieden mit der Zusammenarbeit und den Produkten des ausrichtenden Herstellers e-Spirit.
Geselliger Tagesausklang
Abends ging’s dann auf die Bowlingbahn. In einem „rustikalen“ Ambiente auf einer nicht mehr taufrischen Bowlingbahn inkl. abstruser Schwarzlichteffekte war dann die sportliche Performance aller Teilnehmer gefragt. In unserem Team musste eine Jeans dran glauben (einfach „weggeplatzt“) – körperliche Verletzungen konnten jedoch erfreulicherweise vermieden werden. Nach Organisation von Nachos (sage nur: Bahn drei!) performten wir mit Platz zwei im Abschlussklassement. Prima war die gute Durchmischung der Teams, so dass auch Mitbewerber fröhlich miteinander die Kugel Richtung Bahnende warfen.
Spät abends an der Hotelbar wurden strategische Kontakte geknüpft, Roadmaps auseinandergepflückt und der Einsatz der lokalen Feuerwehr bewundert.
Tag 2: Präsentation neuer Module und Prozesse
Am nächsten Tag ist mit der UX-Bridge ein neues Modul vorgestellt worden, das neue Chancen für Projekte für unsere Endkunden bietet. Eine Lösung für die Live-Seite der Architektur hat bei e-Spirit lange gefehlt und ergänzt aus unserer Sicht das Produktportfolio sinnvoll. Wir bei comspace haben schon einige Ideen und wir kennen auch Endkunden, die sich danach strecken werden. Neue Prozesse im Bestandkundenmanagement wurden ebenfalls vorgestellt. Ein Partner stellte die Google Search Appliance mit First Spirit vor, eine Technologie, die comspace bei B.Braun im Einsatz hat. Eine Mitbewerbsbetrachtung rundete den zweiten Tag ab.
Insgesamt ist von unserer Seite das Verständnis in der Zusammenarbeit und für Projekte nochmal deutlich gewachsen. Und ausgewählte Mitarbeiter von comspace sind jetzt offiziell als „Fanboys“ bei e-Spirit anerkannt (wir wünschen einen neuen Partnerstatus „Trusted Fanboy Partner“ 😉 ). Danke an unser Team und an e-Spirit – es war professionell, wir sehen viele gemeinsame Projekte und das Event hat uns viel Spaß gemacht.
Auf dem gestrigen Onlinestammtisch OWL 5.0 hatten wir Dr. Gunnar Bender zu Gast, der in seiner Funktion als Director Policy bei Facebook Deutschland einen Impulsvortrag zum Thema „Facebook für den Mittelstand“ hielt.
Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten, möchten wir hier 5 Tipps anbieten, die Dr. Gunnar Bender uns gestern mitgegeben hat.
Eine Umfrage der Bitkom Research GmbH vom Anfang des Jahres belegt ein Umsatzwachstum bei mehr als 1/3 der deutschen Mittelständler, die Facebook nutzen. 56% der Unternehmen haben neue Kunden durch den Einsatz von Facebook gewonnen und sogar 69% gaben an, den Bekanntheitsgrad ihres Unternehmens gesteigert zu haben. Hinzu kommen Innovationen, die aus offener Kommunikation mit Kunden über die Plattform Facebook entstehen, sowie Erfolge beim Erschließen neuer Märkte und ein positives Ergebnis bei der Mitarbeiter-Rekrutierung. Ein Unternehmen, dass sich offen darstellt und vor allem ansprechbar macht, ist als potenzieller Arbeitgeber attraktiv.
Eine der wichtigsten Erkenntnisse ist sicherlich, dass die reine Anzahl an gewonnenen Fans nicht der Maßstab für den Erfolg eines Facebook-Auftritts sein sollte. Vielmehr die Anzahl und Qualität der Interaktionen, die auf einer Unternehmens-Fanpage stattfinden, sind interessant. Die entsprechende Maßzahl lautet demnach in den Insight-Statistiken „Sprechen darüber“.
Laden Sie sich das angefügte PDF-Dokument mit den 5 Tipps für den Mittelstand hier herunter, das uns freundlicherweise von Facebook Deutschland zur Verfügung gestellt wurde! Darin finden Sie wertvolle Anregungen, wie und warum sich eine Präsenz auf Facebook für Ihr Unternehmen lohnt.
Sie erfahren unter anderem wie Sie:
Facebook-Seiten mit Social by Design anlegen
Soziale Umgebung schaffen
Mit den Kunden gemeinsam neue Produkte entwickeln
Neue Märkte erschließen
Günstig und relevant auf Facebook werben
Darüber hinaus erhalten Sie weitere Informationen zum Datenschutz bei Facebook
Und Sie lernen 3 kleine und mittelständische Unternehmen kennen, die auf Facebook aktiv sind:
Kleines Bistro im Hamburger Stadtteil St.Pauli, mit dem sich ein junger Hamburger im Frühjahr 2011 selbständig gemacht hat („Einmann-Betrieb“)
Facebook-Seite wird als kostengünstige Alternative zur eigenen Webseite genutzt, d.h. abgesehen von der Facebook-Seite besteht keine zusätzliche Internetpräsenz
Zugegeben, im ersten Moment kommen einem da Stichworte wie CMS, E-Commerce, CRM und andere eher virtuelle Themen in den Sinn. Das, was ich neulich auf den Open Innovation Days OWL bei HETTICH in Kirchlengern sehen durfte, übertraf aber meine Erwartungen bei weitem:
Ziel der Veranstaltung war es, Experten und Unternehmensvertreter aus unterschiedlichen Branchen zum Austausch über innovative Trends und die Lebenswelten von morgen zusammen zu bringen. Damit sich das Ganze nicht nur in den Köpfen der Teilnehmer abspielte, wurde ein beispielhaftes Lebensszenario gezeigt, das eine Logistiklösung für unser Einkaufsverhalten und für Warenkreisläufe im Jahr 2020 demonstrierte.
Das Konzept e.goal, das in einer Ausstellung anhand Design-Studien vorgestellt wurde, steht für „efficient green ordering and logistics“: Eine auf den ersten Blick simpel erscheinende Kunststoffbox, die – mit einer ausgefeilten Logistiklösung im Hintergrund – unser Leben verändern kann.
Das Spannende für mich war vor allem, wie Prinzipien und Lösungen aus unserer digitalen Arbeitswelt immer mehr Einzug in die anfassbare Welt halten. Will sagen: Das, was wir heute in CMS wie Sitecore bereits mit Informationen, Texten, Bildern, Videos und anderen Inhalten machen und was in der Industrie mit ERP-Systemen im Produktionsprozess geregelt wird, könnte in der Zukunft durch Projekte wie e.goal mit echten Produkten bis in die Wohnung des Endverbrauchers hinein den Alltag vereinfachen.
e.goal Box mit Pizza und Wein
Einkaufen im Jahr 2020 – ein Szenario
Natasha Sharapova, eine 38-jährige Executive Education Designerin bewohnt ein Singleapartment in einem Wohngemeinschaftshaus im St. Petersburger Trendviertel. Die karriereorientierte Dame ist berufsbedingt viel unterwegs, sehr stylebewusst und nutzt qualitativ hochwertige Dienstleistungen, die ihr Arbeit abnehmen und wertvolle Zeit schenken.
Eine dieser Serviceleistungen könnte im Jahr 2020 dann auf der „letzten Meile“ mit dem e.goal-System folgendermaßen aussehen und Natasha vollautomatisiert zu ihrem Abendessen verhelfen.
e.goal Singlewohneinheit
Und das geht so:
Im besagten Wohnhaus befindet sich im Keller ein Dienstleistungs- und Lagerkomplex. In Hochregal-Lagern werden häufig benötigte Waren vorgehalten – das Haus hat somit seinen eigenen kleinen Supermarkt im Keller, der angeforderte Produkte über ein Rohr- und Aufzugs-System automatisiert in die Wohnung liefert.
Das Warenlager im Wohnhaus wurde von einer tatsächlich existierenden Technologie inspiriert:
In einigen asiatischen Städten gibt es heute schon Einkaufsmöglichkeiten in U-Bahn Stationen: In der Abfahrt-Station kaufen Sie an einem Regal über QR-Codes per Handy ein und geben Ihre Zielstation an. Sie steigen bequem ohne Einkaufstüten in Ihre U-Bahn und erhalten nach dem Aussteigen im Zielbahnhof Ihre Einkäufe aus einem Automaten.
egoal Hochregallager im Keller mit Versorgungskanal im Hintergrund
Die Kellerräume des Hochhauses halten dabei noch weitere Service-Leistungen für die Bewohner bereit: So lassen sich über die Versorgungsröhren zwischen Keller und Wohneinheiten die vollautomatische Wäscherei und hocheffiziente Geschirrspülanlage nutzen, die Wasser und Energie sparen und dabei deutlich weniger Waschmittel benötigen als individuelle Reinigungslösungen in der Wohnung.
Doch zurück zu unserer Beispiel-Persona Natasha und ihrem Abendessen.
Was passiert, wenn im Lager des Wohnhauses gewünschte Produkte nicht vorrätig sind?
Natasha hat sich zum Abendessen eine Flasche Wein und eine Pizza bestellt. Das Gebäude wird von sog. Moles versorgt, das sind automatisierte Transportfahrzeuge, die DHL als Logistik-Unternehmen dem Szenario beisteuert. Über das alte Kanalisations-System der Stadt verkehren diese Mini-Transporter hocheffizient mit Gebäuden, Zentrallagern und Entsorgern.
e-goal DHL Mole automatisches Versorgungsfahrzeug
Wenn Natashas Wein- und Pizza-Geschmack zu ausgefallen ist und passende Produkte aktuell im Haus-Lager nicht vorrätig sind, wird die Bestellung an die entsprechenden Anbieter weitergeleitet und die angeforderten Produkte kommen über die Moles ins Haus-Lager und werden von dort in die Apartments der Besteller weiter geleitet.
Die Waren befinden sich dabei in speziellen Transportkisten, die von Bayer MaterialScience entwickelt wurden. Die Waren müssen geschützt und klimatisiert werden (Pizza heiß oder tiefgekühlt, Rotwein bei Zimmertemperatur), dabei müssen die Kisten möglichst platzsparend zu verstauen und so leicht wie möglich sein, um energiesparend transportiert werden zu können.
e.goal Box von Bayer MaterialScience mit Sicherungsfolie
Die Pizza backt sich von alleine
RFID Chips sind kleine elektronische Transponder, die in der einfachsten Ausführung minimale Centbeträge kosten und rudimentäre Informationen enthalten. Wie ich auf der Veranstaltung gelernt habe, gibt es bereits Pläne zur Zusammenarbeit zwischen Dr.Oetker und MIELE, durch die sich bald eine Pizza fast von selber backt:
Auf dem Pizzakarton ist ein RFID-Chip angebracht, der die genaue Zubereitungs-Anleitung enthält. Der MIELE-Backofen verfügt über ein RFID-Lesegerät und stellt sich automatisch auf die entsprechende Temperatur, gewünschte Knusprigkeit und Backzeit ein. Alles, was der Kunde noch tun muss, ist die Pizza vor dem Backen einmal vor das Lesegerät zu halten und in den Backofen zu legen.
Weiterer Vorteil: Unterschiedlicher Geräte mit abweichenden Backeigenschaften können ebenfalls auf dem Chip hinterlegt werden, sodass jede Pizza angepasst an die besonderen Eigenschaften des Geräts gebacken wird.
Abfallentsorgung: Income Box = Outcome Box
e.goal Zentek Entsorgungsdienstleister im Modell
Wenn wir uns im Jahr 2020 das Einkaufen, Wäschewaschen und Geschirrspülen von automatisierten Systemen abnehmen lassen können: Müssen wir dann immer noch den Müll selber runtertragen?
Zugegeben: Abfallschächte, über die Müll in entsprechende Container befördert werden kann, gibt es schon seit Ewigkeiten in Hochhäusern. Das ist soweit nichts Neues.
Doch was das Entsorgungsunternehmen Zentek mit in die Szenario-Studie einbringt ist der gezielte Abtransport und das Recycling von Abfällen und Rohstoffen in der Versorgungsbox. Nicht nur die leere Weinflasche und der Pizza-Karton werden zum Recyclen in der Box wieder abtransportiert. Auch Bio-Abfälle gehen an einen entsprechenden Verwerter, bis hin zu Elektrogeräten, die der Bewohner in die Box legt und für deren Verwertung eine entsprechende Gutschrift erhält.
Ein geschlossener Warenkreislauf bis in die Wohnung hinein, der dem Endverbraucher soviel Arbeit wie möglich abnimmt.
„Auf dem Land und in den Vorstädten betrifft uns das doch nicht, oder?“
Das Prinzip der Zentrallager lässt sich im Einfamilienhaus sicher nur schwer umsetzen. Denkbar ist aber dennoch, dass Waren Just-in-Time vom DHL-Boten zusammen mit der Post geliefert werden. Dank vorheriger Logistik-Planung werden Wäsche und Geschirr zur Reinigung mitgenommen und in den Smartboxen Abfälle und alte Elektrogeräte zum Recycling befördert, wofür der Haushalt sogar Gutschriften für die Rohstoffe erhält.
HETTICH RFID-Belieferungsklappe
Statt des der Moles in der Kanalisation und dem Rohrsystem im Wohngemeinschaftshaus werden die Boxen über spezielle RFID-gesteuerte Klappen an der Speisekammer ausgetauscht, so dass eine sichere Lieferung gewährleistet ist, dabei aber die Privatsphäre gewahrt bleibt.
Klingt alles nach Science Fiction?
Nun ja, selbst im Bereich der Bio-Lebensmittel ist eine solche Grundversorgung heutzutage ja bereits über Bio-Kisten möglich. Auch wenn hier natürlich noch ein Mitarbeiter die Waren persönlich vorbeibringt. Das Prinzip ist aber deutlich wieder zu erkennen 😉
Warum setzt sich die Firma Hettich mit einem solchen Szenario auseinander?
Die Welt von Hettich ist das Öffnen, Bewegen und Schließen von Möbeln. Insbesondere Küchenmöbeln.
Wenn man in Kirchlengern also auch in Zukunft innovative Lösungen bieten möchte, muss man sich heute schon Gedanken darüber machen, wie sich die Lebenswelt und damit auch so etwas wie eine Küche verändern wird. Denken Sie nur an Ihr Wohnzimmer: Dort wo vor 10 Jahren noch ganze Schrankwände standen, in denen Videos, Bücher, Spiele uvm untergebracht wurden, herrscht heute schon fast Minimalismus. Dank zunehmender Digitalisierung verschwinden zum Beispiel Bücher, DVDs und Musik-CDs auf Smartphones, Homeserver und E-Reader.
Ein ähnliches Schicksal könnte auch den Küchenschränken, Spülmaschinen und Kühlschränken blühen.
Können Sie sich nicht vorstellen?
Dann schauen Sie sich die Küche in der Studie von Hettich an: Die dunkle Fläche oben ist bsw. der Backofen, dessen Glastür gleichzeitig als Touchscreen für Bestellungen funktioniert, und deren Herd und Arbeitsfläche komplett in der Wand verschwinden können:
Hettich Küche der Zukunft
Den gesamten Ablauf des Projekts e.goal 2020 können Sie sich in diesem Video der Projektpartner auf den Seiten der Hettich Holding GmbH & Co. oHG noch einmal ansehen: